Verbot der Barzahlung bei Immobilienkäufen geplant. Das Schlimme an sich mag nicht einmal das Verbot selbst sein, sondern die Denkweise (totale Überwachung) und die Salami-Taktik dahinter.
Juhu, 1000 Artikel!
Andere Blogger mögen darüber lächeln, aber für mich ist das schon ein tolles Ereignis. Ich habe soeben meinen 1000. Blogeintrag publiziert. Auch feiert mein Blog bald Geburtstag, er wird neun Jahre alt. Darauf bezogen sind die tausend Einträge nicht mehr soviel, gerade mal Pi mal Daumen 110 pro Jahr. Aber ich habe eine Zeitlang sehr wenig publiziert, dafür in letzter Zeit umso mehr. Letztes Jahr waren es 206 Beiträge, und dieses Jahr bin ich schon bei 290! »Schuld« daran ist sicherlich auch die Einführung der Lese- und Videotips. Diese beiden Kategorien erlauben es mir, kürzere Artikel, mehr im Twitter-Stil, zu veröffentlichen. Ich überlege gerade noch, eine weitere Kategorie einzuführen, Arbeitstitel »Schlagzeilen«. Bislang habe ich dafür die »Lesetips« mißbraucht. Die möchte ich allerdings mehr als Leseempfehlung sehen, also für etwas, wo ich wirklich einen gewissen Mehrwert sehe, während ich die »Schlagzeilen« dann als Hinweis zu Ereignissen benutzen möchte, von denen man meines Erachtens wissen sollte, und die verlinkten Artikel typischerweise nicht tiefsinnige Meinungsartikel sind.
Habt Ihr eigentlich mitbekommen, daß die CDU im Bundestag der millionenstarken finanziellen Unterstützung der von den Kirchen mitgetragenen Schlepper-Schiffen im Mittelmeer zugestimmt hat? Das nennt sich dann »Opposition«. Hier nachzulesen (wobei es in dem Artikel mehr um Faesers Einbürgerungspläne geht). Wer wirklich eine andere Politik will, sollte sich genau überlegen, ob er die CDU wählt…
HDTV-Demo-Videos
Ich habe heute mal wieder einen Tag Urlaub, und da im Einkaufszentrum auch der Mediamarkt liegt, ging ich dort mal wieder meine Runde und bin nicht das erste Mal vor den großen OLED-Fernsehern hängengeblieben. Dort laufen, egal welche Marke, immer beeindruckende Videos, die leuchtenden Farben brennen sich förmlich in die Netzhaut ein. Wieder zuhause, habe ich mich gefragt, ob es nicht solche Videos auch auf YouTube gibt. Und es gibt sie, hier und hier! Natürlich ist bei YouTube bei 4K Schluß, auch wenn da mehr steht. Zudem verwendet YouTube eine stärkere Kompression, die ganze Feinheit wird da vermutlich nicht erreicht. Aber auf meinem 5K PC-Monitor sieht das schon sehr ordentlich aus. Im Vergleich zu »normalen« Videos wird auch offensichtlich, daß hier Farbintensitäten und Kontraste ausgereizt werden, insofern doch auch ein bißchen Roßtäuschung.
Interview des Focus mit dem »Euro-Architekten« Issing: »Notenbank hat Lage nicht mehr unter Kontrolle« Kritisch, nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, daß sich der gute Herr doch ein wenig selbst in die Tasche lügt. Die Äußerungen werden nicht ganz dem Ernst der Lage gerecht. Auch muß der Ukraine-Krieg als Mitursache herhalten, was ich nicht ganz so sehe.
Turbo-Einbürgerung
Die Bild schreibt – leider hinter Paywall – »Innenministerin will deutsche Pässe verramschen«. Ich weiß nicht, ob das jetzt schon wieder neue Pläne sind oder die bereits bekannten, nach denen eine Einbürgerung bereits nach fünf statt nach acht Jahren möglich sein soll, bleibt abzuwarten.
Nachtrag: Der Artikel wurde mittlerweile von Bild entsperrt (auch noch nicht erlebt). Entspricht der Zielrichtung, von der ich gelesen hatte, aber die fürchterlichen Details waren mir bislang nicht bekannt.
Siehe auch Tichys Einblick, allerdings ohne wesentliche Zusatzinformation.
Andere Fußballer
Andere Fußballer – außerhalb Deutschlands – haben kein Verständnis für die Regenbogenhysterie, die selbst konservative Blätter wie die des Axel-Springer-Verlages mitmachen, so zum Beispiel der belgische Fußballspieler Eden Hazard oder der Schweizer Granit Xhaka (SZ, Twitter. Auch einige holländische Fußballer halten nichts von der »One Love«-Armbinde – der Bild nach ein Skandal, wenn man sich nicht dem woken Zeitgeist unterwirft.
Nachtrag: Unter dem Hashtag #DieMannschaft macht sich auf Twitter gerade die Welt lustig über Deutschland.
Frauenquote beim Bundesverdienstkreuz
Daß Steinmeier den Schuß nicht mehr hört, ist ja nichts neues. Aber sein neuestes Werk grenzt ja schon Idiotie: Frauenquote für die Vergabe des Bundesverdienstkreuzes.
Ich dachte bislang, das Bundesverdienstkreuz sei eine Individualauszeichnung, für die – absolute – Leistung der einzelnen Person. Entweder, man verdient sie oder eben nicht. Das gilt dann mit Quote nicht mehr. Gruppenzugehörigkeit wird immer mehr zum Wert des Menschen. Das ist der gelebte Sozialismus, Marxismus der linken Parteien.
Aber ich habe ja mal gehört, wie das mit dem Kreuz wirklich abläuft, insofern ist meine Prämisse schon illusorisch. Es kommt nicht wirklich auf die Leistung an, sondern auf das Vitamin B. Je nachdem, welche Fürsprecher man hat und wie gut deren Kontakte zum Bundespräsidialamt und zum Bundespräsidenten sind, sind die Chancen besser oder schlechter. Hier spielen die innerparteilichen Vernetzungen eine wichtige Rolle. Mit irgendeiner Form der Objektivität hat das wohl nicht wirklich etwas zu tun. Und wenn man ehrlich ist: Medaillen, Auszeichnungen sind der billigste Lohn des Staates, speziell an Kriegshelden, die womöglich noch Teile ihrer Gesundheit auf dem Schlachtfeld zurückgelassen haben. Wer braucht das wirklich?
Diversität gegen Homogenität: 1:2
Irgendwie spüre ich sie – die Schadenfreude. Es wird ihr nachgesagt, sie sei eine deutsche Erfindung. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber immerhin hat das deutsche Wort es in die englische Sprache geschafft. Gefühlt hat die deutsche Mannschaft das 1:2-Ergebnis gegen Japan verdient. Statt sich mit dem Sport zu beschäftigen, war es wohl wichtiger, ein Zeichen für Diversität zu setzen. Nachdem sie bei der Armbinde gekniffen haben, haben sie sich stattdessen den Mund zugehalten. Was für eine Heldentat!
Den Erfolg der Japaner auf deren ethnische Homogenität im Vergleich zur heterogenen, diversen ethnischen Herkunft der »deutschen« Mannschaft zurückzuführen wäre natürlich völliger Blödsinn. Nichtsdestotrotz ist die Behauptung, daß Diversität, zum Beispiel in Unternehmen, zu mehr Erfolg führen würde, nicht mehr als ein Mythos. Es wird immer wieder behauptet, aber die Beispiele, die dann genannt werden, wenn sie überhaupt genannt werden, sind keine. Meist sind es Unternehmen, die vorher schon sehr erfolgreich waren und dann angefangen haben, den ganzen Diversität- und Genderzirkus mitzumachen, weil sie es sich leisten konnten. Und wenn sie heute noch erfolgreich sind, dann vielleicht nicht wegen, sondern trotz des Zirkus. Es gibt dagegen einige Beispiele, wo Frauen unter großem Beifall in Unternehmen die Führung übernommen haben – und sie vor die Wand gefahren haben. Yahoo und HP sind hier zu nennen. Das ist aber nicht auf amerikanische Unternehmen beschränkt. Bei uns gab es bei der Bahn AG und SAP Frauen in der Vorstandsebene, die eigentlich nur Schaden angerichtet haben. Das soll nicht heißen, daß es keine erfolgreichen Frauen in Führungspositionen gibt. Gerade im Mittelstand gibt es da auch einige positive Beispiele. In der Politik jedoch kenne ich eigentlich fast keine Frau, die im Amt nicht völlig versagt hat. Leutheusser-Schnarrenberger fällt mir da als eine der wenigen Ausnahmen ein.
Twitter scheint in der Beziehung extrem zu sein. Bis zum Kauf durch Elon Musk muß es ein komplettes Tollhaus gewesen sein – Zustände wie in Deutschland: Ein paar Idioten arbeiten, der Rest macht Firlefanz und läßt sich dafür auch noch gut bezahlen (siehe hier und hier). Man hat auch »Transaktivisten« entscheiden lassen, was politische Desinformation sei. Daß Elon Musk die Hälfte der Mitarbeiter herausschmeißt und der Laden dennoch weiter läuft, ist ja schon mal bezeichnend. Das scheint ihm wohl noch nicht zu reichen, er hat alle Entwickler aufgefordert, zu einer Versammlung zu kommen und Beispiele ihres ihrer Meinung nach besten Codes der letzten sechs Monate mitzubringen. Mittlerweile gibt es sogar eine Parodie auf die (ehemaligen) Twitter-Mitarbeiter – von einer Truppe, die monatelang auf Twitter gesperrt war. Bei einem Bild von einer Besprechung Musks mit übriggebliebenen Entwicklern ist Leuten aufgefallen, daß dort so gut wie keine Frauen zu sehen sind. Offenbar haben die nach Musks Ansicht alle keine lebenswichtigen Aufgaben gehabt.
Ich gehe mal davon aus, daß Musk vor dem Kauf nicht einmal ansatzweise geahnt hat, was ihn da erwartet. Er ist zwar für sein hartes Hire-and-Fire-Vorgehen gepaart mit kindlichen Verhaltensmustern bekannt und wird dafür auch scharf kritisiert, aber diese Maßnahmen dürften trotzdem allen bisherigen Erzählungen den Rang ablaufen.