6. Juli 2022
Juli 202206

Naturgesetz bei Politikern

Es scheint ja wirklich ein Naturgesetz für Politiker zu geben, nämlich, daß die hehren Ziele, die man als Oppositionspolitiker gehabt hat, in dem Moment Makulatur sind, an dem der Politiker an die Macht kommt.

Mir ist das nur wieder aufgefallen, weil ich die Tage über eine Mitteilung von Marianne Grimmenstein gestolpert bin. Wer sich nicht erinnert: Sie hatte damals eine Petition gegen CETA gestartet und auch eine Klage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Diese Klage wurde im März 2022 nach mehr als fünf Jahren größtenteils abgelehnt.

In ihrer Mitteilung schreibt sie, daß die Ratifizierung von CETA im Bundestag unmittelbar bevorstünde. Hoppla, sitzt nicht gerade eine damalige Oppositionspartei, die CETA massiv bekämpft hatte, mit in der Regierung? Ist nicht der derzeitige Wirtschaftsminister eben aus dieser Partei? Die Grünen reden sich nun heraus, daß eins der großen Probleme, die Schiedsgerichte, bei der Ratifizierung »entschärft« werden solle (was aus meiner Sicht eine Lüge sein dürfte, denn Ratifizierungen sind Ja/Nein-Entscheidungen – vermutlich macht man irgendein Zusatzprotokoll, das aber keine rechtliche Bindung entfaltet, daher Blendwerk). Auch waren die Schiedsgerichte nicht das einzige kritische Problem. Ein anderes war, daß die Wirtschaft plötzlich auf die Legislative einwirken kann, was ihr nach demokratischen Spielregeln nicht zusteht. Hierzu gibt es wohl auch Auflagen aus dem Urteil.

Oder nehmen wir die Unterstützung von Julian Assange ins Visier: Vor der Regierungsbeteilung haben sich etliche Grüne unterstützend geäußert, seitdem Schweigen im Walde. Annalena Baerbock wurde kurz nach der Amtsübernahme nach Assange gefragt – sie könne nichts dazu sagen, sie habe sich noch nicht einarbeiten können. Oder Naturschutz: Vorher hat ein Juchtenkäfer gereicht, um Stuttgart 21 zu blockieren. Jetzt sollen Windräder, die Insekten und Vögel schreddern und das Mikroklima massiv beeinträchtigen, überall aufgestellt werden dürfen – ob dem Bürger direkt vor die Nase oder in Naturschutzgebieten.

Irre, nicht wahr? Aber auch wenn ich jetzt die Grünen als Beispiel genommen habe, ich stelle das immer wieder quer durch die Bank fest. Die FDP ist da zum Beispiel auch ganz markant dabei. Ich weiß nicht, woran das liegt. Ist das die plötzliche Konfrontation mit der Realität? Oder haben die Leute nie ernsthaft ihre Positionen vertreten, sondern waren nur auf Stimmenfang bei ihrer Klientel? Momentan tippe ich auf letzteres.

6. Juli 2022

49 Prozent der Deutschen sind schon verblödet

Ständige Propaganda in den Main-Stream-Medien und immer schlechtere Schulbildungen wirken: Laut Bild glauben tatsächlich 49% der Deutschen, es gäbe mehr als zwei Geschlechter.

Nein, es gibt Männer und Frauen. Sonst nichts. Es gibt kein drittes Geschlecht oder gar mehr. Ja, es gibt Intersexuelle. Das sind aber Leute, die bedauerlicherweise entweder Gendefekte haben und/oder Störungen in der Geschlechtsentwicklung. Ich weiß nicht, ob die wissenschaftliche Definition sie umfaßt, aber ich zähle auch einen Teil der Menschen, die sich im falschen Körper geboren fühlen, auch dazu, da ich der These anhänge, daß sich das Hirn unter Hormoneinfluß je nach Geschlecht unterschiedlich entwickelt und bei Störungen genau sich die Person dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen kann.

Aber Intersexuelle definieren dennoch kein eigenes Geschlecht, da kann sich das Bundesverfassungsgericht auf die Hinterbeine stellen, und auch nicht verschiedene Geschlechter. Irgendwo laß ich einen Leserkommentar, der meinte, daß jemand, der nur mit einem Arm geboren worden sei, ja auch kein eigenes Geschlecht darstelle. Dem kann ich nur beipflichten.

Der Rest, also zum Beispiel, die sich »genderfluid« nennen und meinen, alle paar Tage ein anderes Geschlecht haben zu müssen, sind meiner bescheidenen Meinung einfach nur nicht ganz richtig im Kopf und gehören in psychiatrische Behandlung.

30. Juni 2022
Juni 202230

Transwahnistan: Die Wahrheit wird strafbar

Ich hatte das Thema schon mal Anfang des Jahres diskutiert, wobei es damals noch nur um einen Einzelfall ging, der vor Gericht verhandelt wurde. Nun will die Ampel genau das in ein Gesetz gießen: Wenn ich in Zukunft schreibe, daß Julia Reda für die Piraten im EU-Parlament war, oder über den Whistleblower Bradley Manning, der die Videos über amerikanische Kriegsverbrechen an Julian Assange weitergeleitet hat, dann soll ich mich strafbar machen. Das ist zwar unbestreitbar die Wahrheit, aber in Transwahnistan hat es eine Julia Reda oder einen Bradley Manning nie gegeben. Und wer die Namen nennt, ist verflucht…

Die Rede ist von »Deadnaming«. Wieder so ein kranker Begriff. Nennt man einen Transsexuellen bei seinem ursprünglichen, nun »toten« Namen – typischerweise vom anderen Geschlecht –, und stellt damit die Person als eben solchen Transsexuellen bloß, dann soll jetzt eine Geldbuße fällig werden. Vermeintliches Persönlichkeitsrecht geht also vor Wahrheit. Soweit sind wir jetzt. Von den spinnerten Grünen, die das wohl auch schon in ihrem Wahlprogramm drinstehen hatten, und den ebenso durchgeknallten Roten erwarte ich ja schon gar nichts mehr anderes. Aber daß da die Liberalen mitspielen, macht sie nur noch lächerlich. Ein Haufen von ekelhaften Opportunisten, eine Partei, die niemand mehr braucht. Get lost!

Nachtrag: ausführlicher Artikel bei Tichys Einblick zu den rot-grün-gelben Plänen

30. Juni 2022

Ach, wie frei wir doch mal waren

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht eine neue Meldung mit neuen Überwachungsmaßnahmen auftaucht. Natürlich immer nur mit den besten Absichten. So darf jetzt Europol Massenüberwachung durchführen, mit Big Data herumspielen. Rasterfahnung nannte man das früher. Viele unschuldige Bürger bleiben da im Sieb hängen und sind erstmal verdächtig. Genauso wie bei der geplanten Chat-Überwachung, von der ich hier schon berichtet habe. Die EU-Kommission zeigt sich laut Netzpolitik.org weiterhin unbeeindruckt von der massiven Kritik, auch in Hinblick von False Positives, was ebenfalls wieder unschuldige Bürger in Verdacht bringt und deren Privatsphäre verletzt.

Ähnliches Schicksal wird nun die Liebhaber von Kryptowährungen treffen. Die EU ist gerade dabei, dort die Anonymität – eines der großen Argumente für die Kryptowährungen – auszuhebeln. Aber wehe, der gemeine Bürger interessiert sich für die Chats von von der Leyen mit der Pharmaindustrie oder für die Honorarprofessur vom Verfassungsgerichtspräsidenten Harbarth. Nein, diese Information ist natürlich tabu! »Tue, was ich Dir sage, und nicht, was ich tue«, heißt ja der Spruch der Despoten.

Wo ist unsere Freiheit geblieben?

29. Juni 2022
29
29. Juni 2022

Wichtige Ressorts in kompetente Hände

Wir sind in einer großen, facettenreichen Krise. Was liegt da näher, als das Superministerium in NRW mit den problematischen Ressorts Wirtschaft, Industrie, Klima (wenn man daran glaubt) und Energie in kompetente Hände zu geben, zum Beispiel in die einer Diplompädagogin, die vier Jahre als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet hat? Aber Frauen wie Mona Neubaur können das. Bei den Grünen reicht es ja, wenn man sich einen Job zutraut. Denn wer sich etwas zutraut, der kann es auch. Das entspricht der links-feministischen Sprechakttheorie. Wenn man nach Kompetenz ginge, hätten sie ja ein massives Problem.

29. Juni 2022
29. Juni 2022

Frauenfußball

Interessiert mich Männer-Fußball schon kaum, interessiert mich Frauenfußball überhaupt nicht. Während es bei Männern manchmal wirklich schnell und kraftvoll vor sich geht, ein gewagter Schuß aus der dritten Reihe ins Tor knallt, kommt mir Frauenfußball immer wie ein Kaffeekränzchen vor. Langweilig hoch drei. Ich bin da nicht ganz allein, denn das Interesse ist da wohl allgemein sehr gering. Es gehen zu einem typischen Bundesligaspiel offenbar nur rund 1000 Zuschauer hin. Nichtsdestotrotz fordern die Fußballspielerinnen »Gleichstellung« beim Gehalt, wie die Junge Freiheit berichtet. Auch soll der Begriff »Frauenfußball« verschwinden. Typisch links-blödes Denken, daß ein Problem verschwände, wenn man nicht mehr darüber redet (wie bei der Kriminalität von Migranten).

Der Artikel schreibt, daß eigentlich die Frauenbundesliga ein reines Luxusgeschäft ist und von den Männern querfinanziert wird, denn tatsächlich kostet jedes Spiel doppelt so viel wie es einbringt. Und machen wir uns nichts vor: Um Sport geht es beim Fußball sowieso nicht, nur um Geld. Daher finde ich, man sollte eine pragmatische Lösung anstreben: Man bildet einen Männer-DFB und einen Frauen-DFB, die voneinander völlig unabhängig sind. Auch die Vereine könnten sich aufspalten. Die Frauen können dann auch alle Funktionäre stellen und mit Werbepartnern und Medienunternehmen verhandeln. Da ja laut Feministen die Frauen sowieso die besseren Manager sind, wäre das doch eine Win-Win-Situation, oder nicht?

28. Juni 2022
28

Bevölkerungsaustausch findet statt

Die Junge Freiheit legt nochmal nach und auch die Welt berichtet. Neben den Hundertausenden ungebildeter und auch islamischer Migranten, die nach Deutschland einwandern, findet gleichzeitig eine Auswanderung der autochthonen Bevölkerung, also der Deutschen, statt. Effektiv ist das genau der Bevölkerungsaustausch, den die Konservativen seit 2015 beklagen. Dazu kommt noch der Brain-Drain. Es sind ja gerade die gut ausgebildeten, intelligenten Leute, die abwandern. Und die Gründe, warum sie auswandern, sind die gleichen, warum es der Regierung nicht gelingen wird, echte Fachkräfte aus dem Ausland zu bekommen – hohe Steuern mit zu geringem Gegenwert, lange Lebensarbeitszeit und geringe Renten, sinkende Lebensqualität, steigende Gewalt, Bürokratie, Gaga- und Gängelpolitik. Wäre ich noch 20 oder 30, ich glaube, ich wäre auch schon weg.

28. Juni 2022

Nächste Möglichkeit zur Blamage

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt jetzt über die sogenannten EU-Corona-Wiederaufbaufonds. »Sogenannt« deshalb, weil der Titel reines Blendwerk ist und die Gelder für alles mögliche verwendet werden können. Darin und in der Art und Weise, wie dieser Fond finanziert (vor allem durch uns Deutsche) und abgesichert wird (im Notfall auch durch uns), sehen Gegner einen erneuten Bruch der EU-Verträge – Stichwort Schuldenunion. Ich hatte letztes Jahr auch schon etwas dazu geschrieben.. Nun hat die NZZ hat einen Artikel über den aktuellen Stand veröffentlicht. Für das Bundesverfassungsgericht bietet sich hier wieder eine Chance zu einem gediegenen Abendessen mit dem Bundeskanzler und ausgewählten Ministern mit gegenseitiger Wertschätzung und einem genehmen Urteil als kleines Dankeschön.