Obwohl in Frankreich der erste Versuch einer Altersbeschränkung für
Social Media kläglich (im wahresten Sinne des Wortes) gescheitert ist –
das Gesetz wurde vom Verfassungsgericht wegen der Einschränkung von
Grundrechten als verfassungswidrig eingestuft –, macht die EU unbeirrt
weiter. Laut Apollo News will die EU in den kommenden Tagen einen ersten
Gesetzesentwurf vorlegen. Es soll eine Alterskontrolle für alle Benutzer
vorsehen, also auch für Leute wie mich, die schon etwas länger auf der Welt
sind, mittels offizieller Ausweisdokumenten. Das nährt natürlich die
Unterstellung, daß die Jugendlichen und deren Schutz nicht der eigentliche
Grund sind, sondern die Überwachung und möglicherweise später auch die
digitale Entmündigung (Sperrung) der Bürger nach unliebsamen
Kommentaren.
Früher hätte es einen Aufstand in der Community gegeben,
datenschutzbezogene NGOs hätten sich organisiert und Bürger mobilisiert,
aber davon merke ich nichts mehr. Ja, ein paar gibt es, die sich da
engagieren, aber der Wumms von früher wie bei der Vorratsdatenspeicherung,
der fehlt. Den Leuten wird die Überwachung zunehmend egal, und so »NGOs«
wie die über Seitenkanäle vom Staat finanzierte Campact, die früher in dem
Bereich auch tätig waren, haben sich ja voll und ganz dem Kampf gegen
Rääächts verschrieben. Nur noch traurig.
Die spanischen Sozialisten spinnen nun vollends. Sie wollen bis zu
200.000 moslemische Afrikaner einbürgern, die noch nicht einmal im Land
sind. Das geht gerade durch die Presse. Tichys Einblick schreibt dazu: »Irgendwann reicht politische
Naivität als Erklärung nicht mehr aus. Wer Europa in immer kürzeren
Abständen derart grundlegend umbaut, betreibt mit Intention die
Zerstörung des Europas, wie seine Bürger es kannten.« Die spanischen
Rechten haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Sie hätten es
verhindern können, aber durch ihre Enthaltung konnte das Gesetz
passieren.
…nur noch nicht von jedem. Jeder Gutmensch mußte vor der Wahl sich
gegenüber seinesgleichen die Versicherung abgeben, auf der richtigen Seite
zu stehen, indem er vor der Wahl der AfD warnte. Genutzt hat es
offensichtlich nicht wirklich etwas. Und ich hatte gehofft, daß nach der
Wahl dieses unerträgliche Demokratie- und Hetz-Gesülze aufhören würde.
Falsch gedacht. Ganz besondere Gutmenschen und Zuspätkommer mußten
nach der Wahl doch noch zum Ausdruck bringen, wie schrecklich doch
alles ist, der Untergang nun droht, indem das Vierte Reich jetzt aufgebaut
werden würde. Aber immerhin ging es diesbezüglich dann gestern doch schon
etwas ruhiger zu. Nebenbei gab es noch ein paar Eklats durch linke
Journalisten und durch die Tagesschau in einfacher Sprache, deren
Vereinfachungen dann zu knallharten Lügen und Desinformation geführt haben.
Aber die Propagandisten sind ja immer die anderen…
Was die weitere Entwicklung betrifft, bin ich mir relativ sicher, daß
sich Friedrich Merz nicht mehr lange halten kann. Wie erwartet, hat er
wieder bedeutungsschwangere Worte losgelassen und die AfD in die ganz
rechte Ecke gestellt, direkt neben Adolf und seinen Kumpanen. Dieser Erguß
ließ aber gleichzeitig erkennen, daß Merz seine Verantwortung an dem
CDU-Desaster nicht realisiert oder nicht realisieren will. Die ersten
trauen sich schon aus den Schützengräben und schießen scharf. Ein
Journalist meinte, es gäbe in der CDU niemanden mehr, der Merz noch stützt,
außer den ganz treue Vasallen um ihn herum, halt ein paar Apparatschiks,
die dann wahrscheinlich mit Merz untergehen und ihren innerparteilichen
Einfluß verlieren werden.
Mein Chef, mit dem ich wetten wollte, hat auch schon abgewunken. Bis zum
Ende des Jahres ist Merz kein Bundeskanzler mehr, da ist er der gleichen
Meinung. Es könnte tatsächlich noch viel schneller gehen. Das wäre gut,
denn jeder weiterer Tag unter Merz ist ein verlorener Tag für uns alle.
Ich bin böse: Ich freue mich eigentlich mehr über den Mißerfolg der CDU
als über den eigentlich wirklich tollen Erfolg der AfD, auch wenn es dort
nicht zur absoluten Mehrheit gereicht hat.
Deutlich unter 20%, nochmal kräftig unter die Vorhersage abgesackt, ist
schon mal eine Ansage. Faktisch halbiert. Die Hütte brennt bei denen. Da
bin ich wirklich gespannt, wie die Gesamtpartei darauf reagiert. Mit ein
paar wohlgeformten, pointierten Worten eines Herrn Merz läßt sich das
sicher nicht vom Tisch fegen.
Interessant ist aber auch eine Aussage zur SPD: Während sich numerisch
kaum etwas geändert hat und sich die Partei dafür feiert, läuft durch die
Presse, daß vier von fünf SPD-Wählern die Partei nicht aus
Überzeugung gewählt haben, sondern, weil sie die AfD verhindern wollten.
Soll heißen: Eigentlich wäre die SPD an der Fünf-Prozent-Hürde
gescheitert!
Zehn Billionen Euro Privatvermögen sollen auf den Bankkonten der Bürger
der EU-Mitgliedsstaaten liegen. Das sind Gelder, die sich die
sozialistische EU-Diktatur unter von der Leyen sich nicht entgehen lassen
will.
So phantasiert von der Leyen auf einer Veranstaltung darüber, wie die EU
dieses nutzen könnte. Wenn ich das richtig verstehe, geht es darum, daß die
Banken dieses Geld an die EU weiterleihen soll, eine Art
Zwangskredit/-anleihen.
Noch sind das Phantasien. Aber wenn sie davon redet, kann man sicher
sein, daß sie im Hintergrund schon die Möglichkeiten ausloten läßt.
Tichys Einblick berichtet.
Wie schon tausendmal erwähnt, es ist das Prinzip der kleinen
Schritte.
Ich hatte vor ziemlich
genau einem Monat berichtet, daß die EU scheinbar eine Kehrtwende in
Sachen Bargeld-Erhaltung gemacht hat. Ich hatte damals schon dahinter eine
Falle vermutet. Man kann der EU noch weniger trauen als Friedrich Merz.
Jetzt meldet sich der Bargeld-Aktivist Hansjörg Stützle wieder zu Wort
und bestätigt genau das: Zwar müßten Läden danach tatsächlich Bargeld
annehmen, aber es gibt daneben zwei Ausnahmen: Automaten müßten das nicht,
was natürlich problematisch ist: Ich habe am Parkplatz, im öffentlichen
Nahverkehr oder im Schwimmbad keine Alternative, ich kann bildlich
gesprochen nicht zum Aldi statt zum Lidl gehen. Eine weitere Ausnahme soll
für den Staat gelten. Mit einfach herbeigeredeten Argumenten soll sich der
Staat von der Bargeldannahmepflicht entschuldigen können. Stützle meint,
die EU mache durch diese beiden Einschränkungen das Bargeld künstlich
unattraktiv bei den Bürgern und treibe die Kosten für das Bargeld nach
oben. Ein weiterer Kritikpunkt ist, daß die Neuregelung nicht die
Verfügbarkeit von Bargeld durch Automaten regele. Er erwähnt dabei die
Verhältnisse in Schweden, wo einem zugemutet wird, bis zu 25km zu reisen,
um an Bargeld zu kommen. Solche Verhältnisse könnten uns auch drohen.
Stützle ruft auf, sein Video zu verbreiten.
Ich habe es bei
Professor Rieck gesehen, und bitte Euch hiermit auch, es zu verbreiten.
Immer daran denken: Bargeld ist gedruckte Freiheit!
Ein anderer kleiner Schritt, der gerade die Runde macht, ist das
eingeführte Verbot für Nicht-EU-Banken, Konten für Bürger von
EU-Mitgliedsstaaten zu eröffnen. Die EU will wohl damit die Kapitalflucht
einschränken. Das Thema kreist jetzt seit einigen Tagen in den Social Media
herum, von der Mainstream- und auch den neuen Medien leider bislang wenig
aufgegriffen. Kritiker sehen darin eine Vorbereitungshandlung, um Bürger
später direkt oder indirekt (z.B. über die Inflation) zu enteignen. Konkret
geht es um die »CRD VI«-Regelung, die die EU schon 2024 unterhalb der
Wahrnehmungsschwelle beschlossen hat, und die im Januar 2027 ihre Wirkung
entfalten wird. Ein paar Falschinformationen kursieren hierzu allerdings
auch. Ich habe dieses
Video von Marc Friedrich gefunden, das versucht, ein bißchen Licht ins
Dunkel zu bringen (nicht ohne natürlich seine eigenen Produkte anzupreisen
– sei es ihm gegönnt). Drei wichtige Aussagen gibt es: Einerseits gibt es
einen Bestandschutz, wobei der Stichtag schon in der Vergangenheit liegt.
Andererseits könnten sich die Banken dazu entscheiden, aufgrund der neuen
Bedingungen ihre Geschäfte mit EU-Kunden einzustellen. Drittens besteht
wohl weiterhin die Möglichkeit, Konten zu eröffnen, auch bei Banken, die
keine Vertretungen in der EU haben (oder aufbauen werden), solange die
Initiative für die Geschäftsbeziehung vom Kunden ausgeht und nicht von der
Bank (Werbung).