Wie in allen totalitären Systemen werden Begriffe erst euphemistisch
benutzt, letztlich dann komplett umgedeutet und pervertiert. Der
vielzitierte Roman 1984 hat das ja ausführlich beschrieben. Wer die Sprache
beherrscht, der beherrscht den Geist.
»Europäischer Schutzschild für die Demokratie« ist so ein Begriff
und so heißt das neueste Projekt der EU. Unter dem Dach dieses Projekts
sind verschiedenste Teilprojekte geplant, die unterschiedliche Bereiche
adressieren, aber eins gemein haben: Systemtreue Meinungen, die die
»Wahrheit« darstellen, fördern und belohnen, kritische Meinungen – als
Manipulation und Desinformation diskreditiert – in ihrer Reichweite
einschränken, die Leute dahinter demonetarisieren, ihnen die Grundlage
ihrer Arbeit zerstören. Dabei geht es einerseits gegen die kritische Presse
und die Journalisten dahinter, andererseits natürlich auch gegen einzelne
Privatpersonen. Milliarden von Euro werden für dieses Projekt in die Hand
genommen. Das sind keine kleinen Scharmützel, das ist ein großangelegter
Atomangriff auf die Meinungs- und Rezipientenfreiheit, auf die
Pressefreiheit und auf die Freiheiten und Bürgerrechte allgemein. So ein
System ist nicht mehr demokratisch, und deshalb verhüllen sie sich um so
mehr in demokratische Gewänder.
Vielen Dank an die Autorin Pauline Voss von Nius, die einen höchst
informativen Artikel zusammengestellt hat. Den sollte jeder gelesen
haben.
In einem Leserkommentar zu einem Apollo News-Artikel zu einer islamischen Machtdemonstration in Großbritanniens anläßlich eines
islamischen Festes habe ich einen interessanten Link auf einen mir bis
dato nicht bekannten Blog gefunden. Dort wird in einem Artikel beleuchtet, wie die Migration nach Europa von
verschiedenen Akteuren, vornehmlich von links, betrieben wird – seit
Jahrzehnten, bis ins letzte Jahrtausend zurückreichend. Es galt und gilt,
monokulturelle Staaten »auszuradieren« und durch »multikulturelle
Diversität« zu ersetzen. Einige bekannte Namen tauchen da auf. Aufhänger
des Artikels ist Bärbel Bas' Äußerungen zum Bevölkerungsaustausch.
Das ist ja unerhört, daß private Meinungen in Social Media auf der
gleichen Stufe stehen wie die »guten«, »wertvollen« Artikel und Filme der
»Qualitätsmedien«. »Unsere Demokratie« ist in Gefahr!!! Die Lufthoheit im
Medienhimmel muß wiederhergestellt werden!
Apollo News berichtet (mit Kommentar), wie der Staat erreichen will, daß staatsgefällige
Artikel wieder die Aufmerksamkeit bekommt, die sie nach Meinung des Staates
verdient. Hier sollen die Landesmedienanstalten, die sich immer mehr als
nationale Zensurstellen gerieren, die zentrale Rolle spielen. Sie sollen
»Public Value«-Inhalte, also Artikel, Videos usw., die ihrer Meinung
nach einen öffentlichen Mehrwert darstellen, in den Timelines der
Social Media-Dienste nach oben spülen. Die Dienste sollen diesbezüglich
dazu gezwungen werden.
Aus meiner Laiensicht finde ich das einerseits aus rechtlichen Gründen
bedenklich – es wird hier in die Rezeptionsfreiheit der Bürger eingegriffen
und auch in die unternehmerische Freiheit der Dienste – andererseits glaube
ich, daß das effektiv eher wirkungslos sein wird. Ich denke, viele werden
wie ich Beiträge von öffentlich-rechtlichen Rundfunk und von erkennbar
linken staatsnahen Medien (Süddeutsche, Zeit, Spiegel, Stern, TAZ usw.)
gezielt umschiffen, speziell, wenn sie, wie der Artikel schreibt, noch
extra ausgezeichnet und erkennbar sind.
Vermutlich, damit die AfD nicht so hereingrätschen kann, soll natürlich
ein landesübergreifendes Gremium gebildet werden, das dann entscheidet,
welche Medien nun bevorzugt werden.
Nachtrag: Siehe auch Junge Freiheit: »Landesmedienanstalten wollen ›verläßliche‹ Journalisten
fördern«
Nachtrag 2: Apollo News hat nochmal einen Artikel nachgelegt
»Eingriff in den Algorithmus & Uploadfilter gegen ›Hetze‹: Daran
arbeiten Deutschlands Medienregulierer«, sowie einen Videokommentar
Nachtrag 3: Siehe auch NIUS:
»Angriff auf die Pressefreiheit? Wie der Staat durch ›Public Value‹
bestimmen will, was wir auf Social Media sehen«
Der Focus ist zwar für mich nicht wirklich ein seriöses Blatt, aber
gehört zur »Mainstream«-Presse und ist daher nicht unbedingt prädestiniert
für Verschwörungstheorien. Deshalb horche ich dann schon mal auf, wenn im
Focus dann doch etwas thematisiert wird, was sonst nur in den bösen neuen
Medien und auf den noch böseren Social Media-Diensten diskutiert wird.
Hier geht es um die von der EU gegründeten »Anti-Money-Laundering
Agency«, kurz AMLA. Ein wunderbar euphemistischer Titel, bei dem im ersten
Augenblick doch niemand etwas dagegen haben könnte. Tatsächlich will aber
die Behörde sich nicht (nur) auf die Machenschaften (tatsächliche oder
vermuteten) krimineller Kreise beschränken, sondern hat uns alle im Visier.
Und das könnte, so die Kritiker und auch der Artikel, nur der Anfang sein. Ein »Vermögensregister« für
aller Bürger in der EU schwebt schon lange in den Köpfen der totalitären
Eurokraten herum, welches am Ende auch die Enteignung (natürlich dann
sicherlich auch schön euphemistisch ausgekleidet) führen könnte. Auch zur
»Disziplinierung« von Systemfeinden der EU durch Kontensperrung könnte
durch diese Behörde leichter gemacht werden.
Ich hatte letztes Jahr auch schon hier berichtet.
Bärbel Bas von der SPD will die Umvolkung. Nein, ganz so direkt
sagt sie es nicht, aber fast. Sie haßt ihr eigenes Volk, bezeichnet es
als »einheitsbraun«. Warum die von ihr gewünschte migrantische »Vielfalt«
besser sei, erklärt sie natürlich nicht. Geisteskranke linke Ideologie
ersetzt halt jedes Argument. Tatsächlich geht es uns seit Merkels
Migrationsbooster immer schlechter. Und es gibt kein Land der Welt, in
dem »Vielfalt«, speziell die kulturelle, funktioniert. Oder kennt Ihr
eins?
Apollo News hat einen interessanten wie auch bedrückenden Artikel über
die Überwachung der Bürger in China durch den Staat. Wir alle sollten
den genau durchlesen: Totale Überwachung, Nachverfolgung aller Bürger,
Erstellung von Bewegungsprofilen und Beziehungsgeflechten zwischen den
Bürgern. Denn wenn Ursula von der Leyen und ihre Schergen noch viel länger
in Brüssel an der Macht sind, wird es in den europäischen Staaten bald
genau so zugehen. Da sollten wir uns nichts vormachen mit »europäischen
Werten«, »Menschenrechten«, »Charta der Grundrechte der EU« und so weiter.
Denn die »Elite« in Brüssel ist mindestens genauso von ihrer Tadellosigkeit
überzeugt wie die Amerikaner. Nur mit dem Unterschied, daß in den USA der
Begriff der Freiheit noch eine Bedeutung hat. Für die EU gilt dagegen die
sozialistische Regulierung bis ins kleinste Detail, ob nun bei der
Wirtschaft oder bei unser aller Privatleben. »Ich habe Euch doch alle lieb«
– so wie es Erich Mielke am Ende der DDR so ungefähr formulierte, so denkt
das sicher auch Ursula von der Leyen. Mielke hatte damals wie die gesamte
Führung der DDR den Boden der Realität schon lange verlassen. Es kann sich
jeder fragen, wie es bei von der Leyen steht. Auf jeden Fall muß das unser
aller Ziel sein, so etwas zu verhindern. Nach dem Nationalsozialismus und
der DDR brauchen wir mit Sicherheit kein drittes totalitäres Regime in
Deutschland, und natürlich brauchen wir das auch nicht paneuropäisch.
Das Klima kippt – aber nicht das Weltklima. Dessen Kippen ist ja gerade
abgesagt worden. Falls noch nicht bekannt: Die hochheilige Kirche der
Klimaideologen – das IPCC – hat ihr schlimmstes Katastrophenmodell zurückgezogen. Es sei
wissenschaftlich nicht mehr haltbar. Gleichzeitig kam jetzt heraus, daß die
»Erfinder« der Hockey-Schläger-Kurve, die bekanntlich zeigen soll, daß die
Erwärmung der Erde direkt mit der Industrialisierung und der massiven
Emission von CO₂ korreliert (und gemäß pseudo-geisteswissenschaftlicher
Prinzipien eine Kausalität erfunden werden darf), absichtlich manipuliert hatten. Eine mittelalterliche Wärmephase
paßte nicht ins Narrativ, daher wurde sie einfach ausgeblendet!
Natürlich versuchen jetzt die ersten Wissenschaftler, die von der
angeblich kommenden Klimakatastrophe leben, das Narrativ aufrecht zu
halten. Die politische Witzfigur und Gesundheitsminister in der Corona-Zeit
Karl Lauterbach, der im Moment in irgendeinem Gremium bei der WHO
untergekommen ist und gar von manchen wahnwitzigen Leuten als neuer Chef
der WHO gehandelt wird, taucht just im Moment mit der Forderung auf,
einen weltweiten Klimanotstand auszurufen – mit möglicherweise
weitreichenden Folgen für unser Leben und unsere Freiheiten. Ob ein
Zusammenhang mit der IPCC-Erklärung zum Katastrophenmodell besteht, weiß
ich nicht, aber auffällig finde ich das schon.
Auf der anderen Seite beflügelt der Offenbarungseid des IPCCs die Gegner
der Klimaideologie. Gerade in Deutschland stellen sie die Frage, ob das
wahnwitzige Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichts, welches auch auf
diesem fehlerhaften Klimamodell basiert und das Wohl zukünftiger
Generationen unter der fiktiven, faktisch äußerst schwachen und nun
fragwürdigen Bedrohung über das Wohl der lebenden Generationen stellt, noch
zu halten ist. Nius diskutiert hier darüber.
Nachtrag: Nius hat noch einen Ergänzungsartikel zur Frage des Klima-Urteils mit Meinungen von
Verfassungsrechtlern