Ich wollte es schon seit Tagen berichten: Namhafte Köpfe in Deutschland
haben
die
Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit als Gegenpol zu den
vielfältigen Bedrohungen ebendieser in diesem Land aus der Taufe gehoben.
Man kann dort auch unterschreiben, habe ich auch gleich getan.
…und die wenigsten begreifen es. In einer skurrilen Presseverantstaltung
erklärte Ursula von der Leyen, daß die App zur Alterskontrolle nun fertig
sei. Und die Software sei ja open-source, daher könne jeder nachprüfen, daß
da nichts Böses passiert, absolut sicher! Es hat aber gerade einen Tag
gedauert, bis Sicherheitsexperten erste schwerwiegende Probleme gefunden
haben.
Skurril wurde sie durch die Vergleiche, die von der Leyen zog: Die App
verglich sie mit der Corona-App, die ja so wichtig, gut und sicher war. Und
die Notwendigkeit, Jugendliche vor unliebsamen Meinungen zu schützen,
verglich sie mit dem Schutz der Jugend vor Alkohol und Tabakwaren. Ja, das
entsetzte wirklich viele Kommentatoren: Meinungsfreiheit auf der gleichen
Stufe wie Drogen! Was für ein Verständnis von Menschenrechten und den
Verfassungen der europäischen Staaten. Kritiker wenden auch ein, daß der
Jugendschutz eh nur ein Vehikel sei, um das Internet zu überwachen und
gleichzeitig die Meinungsfreiheit einzuschränken. Auch sind die meisten
sich einig, daß hier wieder die erfolgreiche Salamitaktik angewendet wird:
Angefangen mit harmlosen Spielereien werden mit der Zeit dann die Schrauben
immer weiter angezogen – auch, aber nicht nur, weil das Mittel ungeeignet
ist, das Problem zu lösen. In Australien zeigt sich gerade, daß die dort
schon eingeführte Sperre von Social Media für Jugendliche wirkungslos ist.
Aber vermutlich sind die Mittel absichtlich so gewählt – eben, um
für Verschärfungen Argumente zu haben. Ein Prinzip, das ja aber bei der
sogenannten »Klimarettung« angewendet wird!
Was vermutlich auch den meisten nicht bewußt ist, daß das Ziel eben die
Erwachsenen sind. Sie müssen diese Alterverifikation durchführen,
nicht die Jugendlichen. Denn die scheitern daran, beziehungsweise
sollten.
Die neuen Medien reagieren schon darauf, die alten Systemmedien schlafen
noch kräftig. Der Staatsfunk berichtete zwar von der Leyen-Veranstaltung
(hätte beinahe Laien… geschrieben…), natürlich nur mit positiven
Framing – irgendwo hatte ich einen Tagesschau-Schnipsel aufgeschnappt,
grausam!
Irgendwie spielen sie gerade weltweit verrückt, als hätten sie sich
abgesprochen. Selbst im amerikanischen Kongreß haben ein Demokrat und ein
Republikaner zusammen ein Gesetzesentwurf eingebracht, das Betriebssystemhersteller zum
Erfassen und Berichten des Benutzergeburtsdatum verpflichten soll. Anders
als bei uns, wo das alles im Hintergrund durch die Parteien koordiniert
wird, ist allerdings in USA es alles andere als sicher, ob so ein Gesetz
durchkommt. Wollen wir für die Amerikaner und letztlich auch für uns
hoffen, daß es scheitert. Der Blogger Danisch hat noch eine ganze Liste verrückter Meldungen in diesem Kontext
zusammengestellt.
Weitere Quellen:
Links werden ggf. ergänzt.
Eigentlich schon nicht mehr erwähnenswert, weil das jetzt schon
regelmäßig passiert: Einfach mal die (Landes-) Verfassung ändern, um die
AfD auszuschließen. In Rheinland-Pfalz hat die AfD nach der Wahl die
Möglichkeit, ohne Zustimmung anderer Parteien Untersuchungsausschüsse
einzusetzen. Nun wollen die Kartellparteien schnell die Grenze erhöhen,
damit das nicht passiert. »Unsere Demokratie« am Werk! Junge Freiheit, Apollo News berichten.
Ob Islam, Homosexualität oder Abtreibung: Leute, die noch eine
christliche Wertvorstellung besitzen, kommen in unserer »liberalen«
Gesellschaft immer mehr unter Druck, wenn sie diese auch öffentlich
äußern. Ein Kommentar bei der Jungen Freiheit, u.a. auch über den weiter
unten erwähnten Vorfall zweier YouTuber und über das Urteil des höchsten
finnischen Gerichts gegen die Politikerin Päivi Räsänen.
Die sogenannten »pro-europäischen« Menschen, tatsächlich die Freunde des
EU-Zentralismus, freuen sich wie die Kinder, daß Victor Orbán die Wahl
verloren hat, und zwar deutlich. Sie meinen, zusammen mit Péter Magyar
gewonnen zu haben. Haben sie? Es wird sich herausstellen.
Der YouTuber Kolja
Barghoorn (Aktien mit Kopf) berichtet mit Verweis auf einen Artikel der Financial Times, daß die EU einen Tag nach der Wahl 27
Forderungen an Ungarn gestellt hat, um die blockierten 35 Milliarden Euro
für das Land freizugeben, faktisch eine Erpressung des neuen
Ministerpräsidenten. Unter diesen Forderungen ist auch die Aufgabe der
strikten Asylpolitik und somit die Aufnahme von Migranten.
Alternativ-konservative Medien berichten aber, daß der neue
Ministerpräsident wohl politisch doch nicht so weit von Victor Orbán
entfernt sei, zudem war er ja früher auch Mitglied in der Fidesz-Partei.
Und gerade bei dem Thema Migration hat er wohl sehr ähnliche Ansichten, die
er auch klar äußert: Keine Aufnahme von Migranten, weder die, die über die
Grenze kommen, noch welche, die von der EU zugewiesen werden (sollen). Da
bin ich gespannt, was passiert. Knickt er ein oder nicht?
Nachtrag: {Ein Arikel bei
Nius](https://nius.de/analyse/orbanismus-ohne-orban-warum-sich-bruessel-in-ungarns-neuem-regierungschef-magyar-taeuschen-koennte)
zu dem Thema, der sich u.a. auch auf den FT-Artikel bezieht.
Junge deutsche Leistungsträger wandern aus, ausländische verlassen
Deutschland oder kommen erst gar nicht.
Ein deutscher
YouTuber, rechnet gnadenlos ab, warum er Deutschland verlassen
hat.
Nachtrag: Ich hatte geschrieben, er sei ein Amerikaner. Ist er
aber nicht, wie ich jetzt bei Apollo News gelesen habe, die über das gleiche Video berichten.
Klar weiß ich, daß es auch deutsche YouTuber gibt, die in ihrem Kanal
Englisch sprechen, meine Vermutung lag halt anders und einen Namen hatte
ich auch nicht gefunden.
Der Islamo-Sozialismus unterwandert den Staat: Mittlerweile werden
staatlicherseits Menschen verfolgt, die die Wahrheit über den Islam
aussprechen. Die Aussagen sind dabei völlig im Rahmen der Meinungsfreiheit,
wie jeder, der den Artikel liest, bezeugen kann. Kritik am Islam soll
unterbunden werden. Zusätzlich wird durch eine unverhältnismäßig hohe
Bearbeitungszeit psychischer Druck auf die YouTuber ausgeübt.
Nachtrag: Siehe auch Apollo News
Es zieht sich mittlerweile wie ein roter Faden durch jedes Gesetz, das
aus der Hand der SPD stammt. Überall werden Regelungen eingebaut, die
politische Willkür gegen den Klassenfeind ermöglichen, ob er nun rechts ist
oder bloß »hetero-normal«, »anti-feministisch« oder sonst dem
sozialistischen Weltbild widerspricht. Es ist eine Unterwanderung des
Rechtsstaats, der Bürgerrechte und der Demokratie.
So auch beim neuesten Gesetzentwurf der SPD-Bundesbauministerin Verena
Hubertz. Käufer von Immobilien sollen von der Gemeinde durchleuchtet
werden. Verdachtsmomente, daß der Käufer eine Gesinnung am rechten Rand hat
– auch wenn noch weit entfernt von verfassungsfeindlichen Umtrieben –, soll
die Gemeinde ein Vorkaufsrecht bekommen, um den Erwerb zu verhindern. Das
erinnert stark an die Posse um den Video-Blogger Tim Kellner, bei dem die
Stadt ein tatsächlich vorhandenes Vorkaufsrecht nutzen wollte, um ihn sein
geplantes Rocker-Vereinsheim vor der Nase wegzuschnappen. Einzig der
tiefrote Haushalt verhinderte diese Aktion.
Nius hat bei verschiedenen Juristen mal nachgefragt, was sie von dem
Gesetzesvorhaben halten. Unisono: Grob verfassungswidrig!
Nachtrag: Auch Bild berichtet jetzt.