28. September 2026
September 202628

EU und Deutschland: Frontalangriff auf die Meinungsfreiheit

Beide Sachen sind zwar schon bekannt, aber jetzt kommen weitere brisante Details ans Tageslicht:

Heise berichtet, daß die EU sich eine Legitimation zusammenschummeln will, und das trotz eines Rechtsgutachtens, das die Pläne als allgemeine und unterschiedslose Überwachung einstuft, was das EuGH in der Vergangenheit als rechtswidrig eingestuft hatte.

Im Bundestag spricht der AfD-Abgeordnete Peter Boehringer über die geplante Alterskontrolle und die damit verbundene Ausweispflicht für alle Benutzer von Social Media. Dies widerspreche höchstrichterlicher deutscher Rechtsprechung und dem Recht auf informationeller Selbstbestimmung. Der Bürger habe per Grundgesetz das Recht, anonym seine Meinung zu äußern.

Ein weiterer Angriff kommt durch den geplanten neuen Medienstaatsvertrag zwischen den Ländern. Der soll das systematische, ebenfalls anlaßlose Durchsuchen von Social Media, aber auch journalistische Beiträge und anderes, per KI ermöglichen. Dabei soll es nicht nur um strafbare Inhalte gehen. Der geleakte Gesetzesentwurf wird auch so interpretiert, daß Unwahrheiten verfolgt werden sollen. Sie seien keine Meinungsäußerungen. Auch das widerspricht der Rechtssprechung. Das Bundesverfassungsgericht hat in Urteilen den Rahmen für die freie Meinungsäußerung sehr weit gezogen und schließt vorsätzliche Falschaussagen explizit mit ein. Nius berichtete zuerst, Junge Freiheit und Apollo News haben das dann aufgegriffen.

Bei letzterem hoffe ich, daß unter Mithilfe der AfD auch noch Widerstand aus Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern kommt, wenn darüber entschieden werden soll.

24. September 2026
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24. September 2026
22. September 2026
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Das große Schweigen der Gutmenschen

Michael Kyrath, Vater einer jungen Frau, die zusammen mit ihrem Freund sinnlos von einem Migranten ermordet wurde, und der sich danach mit anderen Opferfamilien vernetzt hatte, lud letzten Samstag zu einer »Trauerwache Deutschland« nach Frankfurt ein. Mehr als tausend Opferfamilien waren gekommen. Auch eingeladen waren Politiker und Medien. Nur sie kamen mehrheitlich nicht. Nicht einmal waren die Politiker bereit, Grußworte zu schicken. Einzig der Chef der Polizeigewerkschaft, Manuel Ostermann, war da und hat gesprochen. Die neuen Medien haben durchaus berichtet, aber die »Mainstream«-Medien wohl nicht wirklich.

Tatsächlich wurde ein Team der ARD gesichtet, aber im Nachhinein wurde kein ausgestrahlter Beitrag entdeckt. Böse Zungen behaupten, es sei nur anwesend gewesen, um potentielle Skandale und Eskalationen aufzunehmen. Ich weiß es nicht, aber es wäre nicht das erste Mal. Und da in der Tagesschau auch schon von Demonstrationen von ein paar hundert oder gar nur von ein paar Dutzend gezeigt wurden, wenn es sich bloß aus linker/grüner Sicht um die »richtigen« Opfergruppen handelte, kann es an der Größe nicht gelegen haben.

Eine wohlwollende Ausnahme war übrigens die Bild, an der ich sonst kein gutes Haar lasse. Sie hatte am Samstag gleich mehrere Artikel über dieses Treffen gebracht, auch die vom ÖR entlassene und dann von der Bild angestellte konservative Journalistin Julia Ruhs sprach vor der Menge.

Links:

20. September 2026
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4,9%…

…und raus aus dem Landtag in Mecklenburg-Vorpommern! Das war's für die CDU. Was für ein Wahnsinn, was für ein freudiges Ereignis. Bin gespannt, ob das jetzt mal ein paar CDU-Nasen zum Nachdenken bringt. Im Bund oder zum Beispiel in Sachsen-Anhalt. Ob sie dort die Brandmauer tatsächlich noch aufrecht erhalten wollen.

Auf jeden Fall werden die nächsten Tage spannend, da bin ich mir sicher!

Nebenbei auch Gratulation an Leif-Erik Holm und seiner Landespartei, auch wenn ich es für ausgeschlossen halte, daß sich daraus etwas realisieren läßt. Nach jetzigem Ergebnis wird das faktisch ein Zwei-Parteien-System werden: Linksblock unter Schwesig gegen AfD.

20. September 2026

Die geliebten Warnsysteme im Auto

Ich fahre ein älteres Auto, deshalb kenne ich das nur von Leihwagen (wenn meines in der Werkstatt ist), das Gepiepse und Genörgele, der Eingriff ins Lenkrad von den Assistenzsystemen. Ich bin offenbar nicht der einzige, dem das auf den Geist geht. Einige Autobauer, bekannt war mir Mazda, aber auch offenbar Dacia und Renault, bauen einen zusätzlichen Knopf ein, mit dem man den Mist aus- oder zumindest stummschalten kann. Die Chefin von Dacia erklärt nun, daß dieser Knopf der von den Fahrern meistgenutzte Knopf sei! Die Vielzahl der Assistenzsysteme würden zudem sowohl die Entwicklungskosten in die Höhe treiben (sie spricht davon, daß 25% der Entwicklungskosten in diese Assistenzsysteme gehen) und natürlich auch den Endpreis. Gerade für Kleinwagen habe dies einen enormen Einfluß auf den Markt, die Zahlen seien stark rückläufig. Sie fordert die EU auf, Ausnahmen bei den Assistenzsystemen für Kleinwagen zu machen, damit sich die ärmeren Leute weiterhin Autos leisten könnten. Apollo News und Münchner Merkur berichten.

Nebenbei, das zeigt auch mal wieder, wie die Hersteller ihre Käufer überwachen, daß die so eine Nutzung tatsächlich feststellen können. Neu ist das allerdings nicht. Ich habe vor etlichen Jahren mal gelesen, daß Porsche festgestellt hat, daß die Fahrer die extra bestellten Schaltwippen am Lenkrad für das Getriebe dann tatsächlich kaum nutzen. Das kann ja auch nur durch Aufzeichnung und Übermittlung (wie auch immer, z.B. in der Werkstatt) geschehen sein.

16. September 2026
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16. September 2026

Social-Media-Altersbeschränkung: EU unbeirrt weiter

Obwohl in Frankreich der erste Versuch einer Altersbeschränkung für Social Media kläglich (im wahresten Sinne des Wortes) gescheitert ist – das Gesetz wurde vom Verfassungsgericht wegen der Einschränkung von Grundrechten als verfassungswidrig eingestuft –, macht die EU unbeirrt weiter. Laut Apollo News will die EU in den kommenden Tagen einen ersten Gesetzesentwurf vorlegen. Es soll eine Alterskontrolle für alle Benutzer vorsehen, also auch für Leute wie mich, die schon etwas länger auf der Welt sind, mittels offizieller Ausweisdokumenten. Das nährt natürlich die Unterstellung, daß die Jugendlichen und deren Schutz nicht der eigentliche Grund sind, sondern die Überwachung und möglicherweise später auch die digitale Entmündigung (Sperrung) der Bürger nach unliebsamen Kommentaren.

Früher hätte es einen Aufstand in der Community gegeben, datenschutzbezogene NGOs hätten sich organisiert und Bürger mobilisiert, aber davon merke ich nichts mehr. Ja, ein paar gibt es, die sich da engagieren, aber der Wumms von früher wie bei der Vorratsdatenspeicherung, der fehlt. Den Leuten wird die Überwachung zunehmend egal, und so »NGOs« wie die über Seitenkanäle vom Staat finanzierte Campact, die früher in dem Bereich auch tätig waren, haben sich ja voll und ganz dem Kampf gegen Rääächts verschrieben. Nur noch traurig.

Nachtrag: Siehe auch

14. September 2026
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14. September 2026