Der hinterlistige Plan der konservativen Fraktion unter kräftiger
Mitwirkung der CDU/CSU ging auf. Das EU-Parlament hat die Wiedereinsetzung
der »freiwilligen« Chatkontrolle beschlossen. Sie ist bis 2028 beschränkt.
Laut JF gab es einen erfolgreichen Änderungsantrag, wonach
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ausgenommen sei.
Wäre ja lustig, wenn sich Meta (als Mutter von Whatsapp) dazu
entschließen würde, auf die Freiwilligkeit zu pochen und es nicht zu tun.
Wird aber nicht passieren.
Nachtrag: Blogger Danisch meint mit Verweis auf einen schönen
Tweet
von Martin Sonneborn, die Internet-Giganten selber hätten da bei der
Chatkontrolle nachgeholfen – für ihr KI-Business. Da kann ich ja lange auf
Meta hoffen.
Hier noch ein Kommentar bei Apollo News zu dem Thema
Fahrerüberwachung per Kamera. Der Autor fragt, wo der Protest bleibt.
Zurecht. Ich habe mich das auch schon gefragt. Vielleicht, weil die
meisten Datenschützer links-grün sind und den Individualverkehr per Auto
sowieso hassen?
Übrigens ist das alles in der EU-Verordung 2019/2144 geregelt – wer mal schnuppern will, was
die EU-Bürokraten so produzieren.
Nachdem jetzt etliche Artikel erschienen sind, bringe ich diese doch noch
nach oben, damit sie nicht aus dem Fokus kommen.
Einen weiteren Bericht über neue Assistenzsysteme beim Auto, die ab
diesem Monat verpflichtend sind, hat Apollo News. Einzig dem Blinken der Bremslichter bei
Vollbremsung kann ich etwas abgewinnen.
Der Journalist Hüseyin Doğru, deutscher Staatsbürger mit unschwer
erkennbaren türkischen Wurzeln – was aber nichts zur Sache beiträgt –,
landet auf der Sanktionsliste der EU, weil er angeblich «russische
Narrative« verbreitet hat. Der Zugang zu seinen Konten wird gesperrt,
gnädigerweise gewährt man ihm 500 Euro seines Geldes pro Monat. Das alles
ohne Gerichtsurteil, ohne rechtliches Gehör, ohne
Einspruchs-/Widerspruchsmöglichkeit.
Und nicht nur das! Auch die Ehefrau wird sanktioniert, auch wenn sie
überhaupt nichts getan hat. Sie könnte ja ihrem Mann Geld von ihrem
Konto geben! Das reicht schon aus. Auch die Mutter ist aus dem gleichen
Grund auf der Sanktionsliste gelandet.
Bei den Nazis hat man das Sippenhaft genannt.
Das sind also die hochgehaltene »Werte« der EU: Die Rechtsstaatlichkeit.
Die Demokratie. Die Freiheit, insbesonders die Meinungs- und
Pressefreiheit.
Ein Dreck ist das. Diese EU gehört abgeschafft.
Bei dieser Gelegenheit schön daran denken: Ist der digitale Euro erst
einmal verpflichtend eingeführt und das Bargeld abgeschafft, kann das
korrupte, willkürliche EU-Regime über ein paar Mausklicks der EZB das bei
jedem Bürger machen, aus welchen vermeintlichen Gründen auch immer. Kein
lästiges Heraussuchen der Konten, kein Papierkram an die beteiligten
Banken. Klick, klick, fertig.
Details zu dem Fall finden sich
auf den
Nachdenkseiten. Pikant ist auch das Aufmacherfoto: Doğru postiert vor
einem Propaganda-Plakat der EU, das die angebliche Pressefreiheit
beschwört.
Lustig: Auf und ab schreit die Linke, die AfD habe ihren Parteitag
absichtlich auf den 4. Juli gesetzt, genau hundert Jahre nach einem
Parteitag der NSDAP! Genauso gut könnte man ja auch argumentieren, daß er
250 Jahre nach der Unabhängigkeit der USA gewählt wurde – was ich ja ganz
spannend gefunden hätte mit der EU in der Rolle der Briten!
Egal: der MDR hat recherchiert – ja, genau, der öffentlich-rechtliche
Rundfunk, wer diesen Termin vorgeschlagen hat: Nein, nicht Höcke,
Weidel, Chrupalla oder sonst wer von der AfD. Es war der Betreiber der
Erfurter Messe! Der
YouTube-Kanal »ANDI wacht auf« hat die Story.
Der Blogger Hadmut Danisch hat das in verschiedenen Artikeln
herausgearbeitet, seitdem triggert mich der Begriff, wenn ich ihn lese:
»legitim«. Recht und Gesetz interessieren Linke nicht im geringsten. Ihr
dumpfes Bauchgefühl entscheidet, was legitim ist. Man sieht es wieder an
den Protesten rund um den AfD-Parteitag am Wochenende:
Die AfD ist nicht legitim, Der Parteitag ist nicht legitim. Straßen zu
blockieren, ist legitim. Sich mit Polizisten zu prügeln, ist legitim. Sich
an Straßenbahnschienen festzukleben, ist legitim. Die Messehallen stürmen
zu wollen, ist legitim. Daß die neuen (»faschistischen«) Medien sie bei
ihrem Tun beobachten, ist nicht legitim. Daß die sich auch noch als
Journalisten bezeichnen, ist nicht legitim. Sie zu jagen und sie zu
verprügeln, selbst wenn sie schon auf dem Boden liegen, ist wiederum
legitim.
So einfach, so strunzdumm. Man definiert es als legitim, als rechtmäßig,
oder auch nicht, weil man es meint, nicht weil es ist, und damit hat es
sich. Was »legitim« eigentlich bedeutet, spielt keine Rolle. Die Google-KI
faßt das wie folgt ganz gut zusammen:
Der Begriff »legitim« bedeutet»gesetzmäßig«, »rechtmäßig« oder
»allgemein anerkannt«. Das Wort beschreibt Handlungen, Ansprüche oder
Verhältnisse, die im Einklang mit bestehenden Gesetzen, Regeln oder
moralischen Werten stehen und daher als berechtigt gelten.
Ist das eigentlich eine Sucht? Bekommen die eigentlich so etwas wie einen
Orgasmus, wenn sie daran denken, die Bürger überwachen zu können? Sie
agieren mittlerweile wie Drogenabhängige, wenn es um die Chatkontrolle
geht. Schranken fallen, man greift zum Illegalen. Das ganze muß doch eine
wichtige Komponente im Plan der totalitären EU sein.
Nachdem die Einführung einer erzwungenen Überwachung der Chataktivitäten
– natürlich nur zum Schutz der Kinder vor Mißbrauch (ha ha, wer glaubt denn
das noch?) – vorerst am EU-Parlament gescheitert ist, stehen sie im Moment
völlig blank da. Wie schön war es doch, wo Facebook & Co. es zumindest
»freiwillig« gemacht haben. Nur ist diese Regelung abgelaufen. Das Problem
ist: Man kann sie jetzt nicht mehr verlängern. Man hätte das nach
EU-Regularien beantragen müssen, als die Regelung noch in Kraft war. Jetzt
geht es nicht mehr.
Ach egal, scheiß drauf! Die EU ist drauf und dran, mal wieder ihre
eigenen Regeln zu brechen. Wie so oft. Ich behaupte mal ganz frei, daß es
vermutlich nicht eine einzige Regel bei der EU gibt, die nicht schon
gebrochen wurde. Vermutlich waren sie auch nicht dafür gedacht, sondern nur
als Blendwerk für den Bürger. Das erinnert an den Ausspruch des
DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht: »Es muß demokratisch aussehen,
aber wir müssen alles in der Hand haben«.
Tichys Einblick und Heise berichten.
Daß Urusla von der Leyen ihren Etat massiv erhöhen möchte und auch
eigene Einnahmequellen erschließen möchte (was übrigens gegen die
Verträge ist…), hatte ich schon gelesen. Aber daß sie sich gleichzeitig
mehr Macht aneignen möchte, in dem sie einfacher den Mitgliedsstaaten die
Gelder streichen kann, das ist mir neu. Bericht bei Report 24, via Danisch.