23. April 2026
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22. April 2026
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Vorratsdatenspeicherung, dritter Versuch

Die Bundesregierung nimmt einen dritten Anlauf, um uns mit der Vorratsdatenspeicherung zu beglücken. Natürlich fällt das Wort nicht ein einziges Mal, aber der Name des Kindes ist auch unerheblich. Es bleibt, daß die den Internet-Nutzern (DSL, Mobilfunk) zugewiesenen IP-Adressen und -Ports verdachtsunabhängig gespeichert werden müssen. Die Dauer wurde zwar auf drei Monate halbiert, ändert aber faktisch nichts an dem Problem. Nicht mehr dabei zu sein scheint die Speicherung von Mobilfunkstandorten der Benutzer, wobei einer der Artikel sich da etwas anders ausdrückt. Das sogenannte Quick Freeze, also das intensivere Aufzeichnen von Verbindungsdaten von tatsächlich Verdächtigen, welches lange als Alternative zur Vorratsdatenspeicherung diskutiert wurde, kommt jetzt wohl zusätzlich! Auch die Hürden für Funkzellenabfragen, eine mittlerweile sehr beliebte Quelle für Ermittler, sollen gesenkt werden.

Ob dieser erneute Versuch des Angriffs auf die Bürgerrechte wieder nach Jahren vor Gericht scheitern wird, ist natürlich ungewiß. Zwar haben frühere Urteile des Bundesverfassungsgericht prinzipiell noch Bestand, aber ob die heute links-grüne Richterschaft in einem erneuten Verfahren diese dann abschwächt, ist nicht auszuschließen – ähnlich, wie das der Europäische Gerichtshof gemacht hat. Aber nachdem sich jetzt schon die ersten auf Datenschutz fokussierten Organisationen wie Netzpolitik oder die Digitale Gesellschaft entsprechend negativ geäußert haben, besteht zumindest die Hoffnung, daß der Rechtsweg eingeschlagen wird. Artikel:

Wird ggf. ergänzt.

20. April 2026
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17. April 2026
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Berliner Erklärung – Bündnis Redefreiheit

Ich wollte es schon seit Tagen berichten: Namhafte Köpfe in Deutschland haben die Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit als Gegenpol zu den vielfältigen Bedrohungen ebendieser in diesem Land aus der Taufe gehoben. Man kann dort auch unterschreiben, habe ich auch gleich getan.

17. April 2026

Die Zensur-Schlinge zieht sich zu…

…und die wenigsten begreifen es. In einer skurrilen Presseverantstaltung erklärte Ursula von der Leyen, daß die App zur Alterskontrolle nun fertig sei. Und die Software sei ja open-source, daher könne jeder nachprüfen, daß da nichts Böses passiert, absolut sicher! Es hat aber gerade einen Tag gedauert, bis Sicherheitsexperten erste schwerwiegende Probleme gefunden haben.

Skurril wurde sie durch die Vergleiche, die von der Leyen zog: Die App verglich sie mit der Corona-App, die ja so wichtig, gut und sicher war. Und die Notwendigkeit, Jugendliche vor unliebsamen Meinungen zu schützen, verglich sie mit dem Schutz der Jugend vor Alkohol und Tabakwaren. Ja, das entsetzte wirklich viele Kommentatoren: Meinungsfreiheit auf der gleichen Stufe wie Drogen! Was für ein Verständnis von Menschenrechten und den Verfassungen der europäischen Staaten. Kritiker wenden auch ein, daß der Jugendschutz eh nur ein Vehikel sei, um das Internet zu überwachen und gleichzeitig die Meinungsfreiheit einzuschränken. Auch sind die meisten sich einig, daß hier wieder die erfolgreiche Salamitaktik angewendet wird: Angefangen mit harmlosen Spielereien werden mit der Zeit dann die Schrauben immer weiter angezogen – auch, aber nicht nur, weil das Mittel ungeeignet ist, das Problem zu lösen. In Australien zeigt sich gerade, daß die dort schon eingeführte Sperre von Social Media für Jugendliche wirkungslos ist. Aber vermutlich sind die Mittel absichtlich so gewählt – eben, um für Verschärfungen Argumente zu haben. Ein Prinzip, das ja aber bei der sogenannten »Klimarettung« angewendet wird!

Was vermutlich auch den meisten nicht bewußt ist, daß das Ziel eben die Erwachsenen sind. Sie müssen diese Alterverifikation durchführen, nicht die Jugendlichen. Denn die scheitern daran, beziehungsweise sollten.

Die neuen Medien reagieren schon darauf, die alten Systemmedien schlafen noch kräftig. Der Staatsfunk berichtete zwar von der Leyen-Veranstaltung (hätte beinahe Laien… geschrieben…), natürlich nur mit positiven Framing – irgendwo hatte ich einen Tagesschau-Schnipsel aufgeschnappt, grausam!

Irgendwie spielen sie gerade weltweit verrückt, als hätten sie sich abgesprochen. Selbst im amerikanischen Kongreß haben ein Demokrat und ein Republikaner zusammen ein Gesetzesentwurf eingebracht, das Betriebssystemhersteller zum Erfassen und Berichten des Benutzergeburtsdatum verpflichten soll. Anders als bei uns, wo das alles im Hintergrund durch die Parteien koordiniert wird, ist allerdings in USA es alles andere als sicher, ob so ein Gesetz durchkommt. Wollen wir für die Amerikaner und letztlich auch für uns hoffen, daß es scheitert. Der Blogger Danisch hat noch eine ganze Liste verrückter Meldungen in diesem Kontext zusammengestellt.

Weitere Quellen:

Links werden ggf. ergänzt.

16. April 2026
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16. April 2026
14. April 2026
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14. April 2026

Die Nagelprobe

Die sogenannten »pro-europäischen« Menschen, tatsächlich die Freunde des EU-Zentralismus, freuen sich wie die Kinder, daß Victor Orbán die Wahl verloren hat, und zwar deutlich. Sie meinen, zusammen mit Péter Magyar gewonnen zu haben. Haben sie? Es wird sich herausstellen.

Der YouTuber Kolja Barghoorn (Aktien mit Kopf) berichtet mit Verweis auf einen Artikel der Financial Times, daß die EU einen Tag nach der Wahl 27 Forderungen an Ungarn gestellt hat, um die blockierten 35 Milliarden Euro für das Land freizugeben, faktisch eine Erpressung des neuen Ministerpräsidenten. Unter diesen Forderungen ist auch die Aufgabe der strikten Asylpolitik und somit die Aufnahme von Migranten.

Alternativ-konservative Medien berichten aber, daß der neue Ministerpräsident wohl politisch doch nicht so weit von Victor Orbán entfernt sei, zudem war er ja früher auch Mitglied in der Fidesz-Partei. Und gerade bei dem Thema Migration hat er wohl sehr ähnliche Ansichten, die er auch klar äußert: Keine Aufnahme von Migranten, weder die, die über die Grenze kommen, noch welche, die von der EU zugewiesen werden (sollen). Da bin ich gespannt, was passiert. Knickt er ein oder nicht?

Nachtrag: {Ein Arikel bei Nius](https://nius.de/analyse/orbanismus-ohne-orban-warum-sich-bruessel-in-ungarns-neuem-regierungschef-magyar-taeuschen-koennte) zu dem Thema, der sich u.a. auch auf den FT-Artikel bezieht.

12. April 2026
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