30. Juni 2022
Juni 202230

Transwahnistan: Die Wahrheit wird strafbar

Ich hatte das Thema schon mal Anfang des Jahres diskutiert, wobei es damals noch nur um einen Einzelfall ging, der vor Gericht verhandelt wurde. Nun will die Ampel genau das in ein Gesetz gießen: Wenn ich in Zukunft schreibe, daß Julia Reda für die Piraten im EU-Parlament war, oder über den Whistleblower Bradley Manning, der die Videos über amerikanische Kriegsverbrechen an Julian Assange weitergeleitet hat, dann soll ich mich strafbar machen. Das ist zwar unbestreitbar die Wahrheit, aber in Transwahnistan hat es eine Julia Reda oder einen Bradley Manning nie gegeben. Und wer die Namen nennt, ist verflucht…

Die Rede ist von »Deadnaming«. Wieder so ein kranker Begriff. Nennt man einen Transsexuellen bei seinem ursprünglichen, nun »toten« Namen – typischerweise vom anderen Geschlecht –, und stellt damit die Person als eben solchen Transsexuellen bloß, dann soll jetzt eine Geldbuße fällig werden. Vermeintliches Persönlichkeitsrecht geht also vor Wahrheit. Soweit sind wir jetzt. Von den spinnerten Grünen, die das wohl auch schon in ihrem Wahlprogramm drinstehen hatten, und den ebenso durchgeknallten Roten erwarte ich ja schon gar nichts mehr anderes. Aber daß da die Liberalen mitspielen, macht sie nur noch lächerlich. Ein Haufen von ekelhaften Opportunisten, eine Partei, die niemand mehr braucht. Get lost!

Nachtrag: ausführlicher Artikel bei Tichys Einblick zu den rot-grün-gelben Plänen

30. Juni 2022

Ach, wie frei wir doch mal waren

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht eine neue Meldung mit neuen Überwachungsmaßnahmen auftaucht. Natürlich immer nur mit den besten Absichten. So darf jetzt Europol Massenüberwachung durchführen, mit Big Data herumspielen. Rasterfahnung nannte man das früher. Viele unschuldige Bürger bleiben da im Sieb hängen und sind erstmal verdächtig. Genauso wie bei der geplanten Chat-Überwachung, von der ich hier schon berichtet habe. Die EU-Kommission zeigt sich laut Netzpolitik.org weiterhin unbeeindruckt von der massiven Kritik, auch in Hinblick von False Positives, was ebenfalls wieder unschuldige Bürger in Verdacht bringt und deren Privatsphäre verletzt.

Ähnliches Schicksal wird nun die Liebhaber von Kryptowährungen treffen. Die EU ist gerade dabei, dort die Anonymität – eines der großen Argumente für die Kryptowährungen – auszuhebeln. Aber wehe, der gemeine Bürger interessiert sich für die Chats von von der Leyen mit der Pharmaindustrie oder für die Honorarprofessur vom Verfassungsgerichtspräsidenten Harbarth. Nein, diese Information ist natürlich tabu! »Tue, was ich Dir sage, und nicht, was ich tue«, heißt ja der Spruch der Despoten.

Wo ist unsere Freiheit geblieben?

29. Juni 2022
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29. Juni 2022

Wichtige Ressorts in kompetente Hände

Wir sind in einer großen, facettenreichen Krise. Was liegt da näher, als das Superministerium in NRW mit den problematischen Ressorts Wirtschaft, Industrie, Klima (wenn man daran glaubt) und Energie in kompetente Hände zu geben, zum Beispiel in die einer Diplompädagogin, die vier Jahre als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet hat? Aber Frauen wie Mona Neubaur können das. Bei den Grünen reicht es ja, wenn man sich einen Job zutraut. Denn wer sich etwas zutraut, der kann es auch. Das entspricht der links-feministischen Sprechakttheorie. Wenn man nach Kompetenz ginge, hätten sie ja ein massives Problem.

29. Juni 2022
29. Juni 2022

Frauenfußball

Interessiert mich Männer-Fußball schon kaum, interessiert mich Frauenfußball überhaupt nicht. Während es bei Männern manchmal wirklich schnell und kraftvoll vor sich geht, ein gewagter Schuß aus der dritten Reihe ins Tor knallt, kommt mir Frauenfußball immer wie ein Kaffeekränzchen vor. Langweilig hoch drei. Ich bin da nicht ganz allein, denn das Interesse ist da wohl allgemein sehr gering. Es gehen zu einem typischen Bundesligaspiel offenbar nur rund 1000 Zuschauer hin. Nichtsdestotrotz fordern die Fußballspielerinnen »Gleichstellung« beim Gehalt, wie die Junge Freiheit berichtet. Auch soll der Begriff »Frauenfußball« verschwinden. Typisch links-blödes Denken, daß ein Problem verschwände, wenn man nicht mehr darüber redet (wie bei der Kriminalität von Migranten).

Der Artikel schreibt, daß eigentlich die Frauenbundesliga ein reines Luxusgeschäft ist und von den Männern querfinanziert wird, denn tatsächlich kostet jedes Spiel doppelt so viel wie es einbringt. Und machen wir uns nichts vor: Um Sport geht es beim Fußball sowieso nicht, nur um Geld. Daher finde ich, man sollte eine pragmatische Lösung anstreben: Man bildet einen Männer-DFB und einen Frauen-DFB, die voneinander völlig unabhängig sind. Auch die Vereine könnten sich aufspalten. Die Frauen können dann auch alle Funktionäre stellen und mit Werbepartnern und Medienunternehmen verhandeln. Da ja laut Feministen die Frauen sowieso die besseren Manager sind, wäre das doch eine Win-Win-Situation, oder nicht?

28. Juni 2022
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Bevölkerungsaustausch findet statt

Die Junge Freiheit legt nochmal nach und auch die Welt berichtet. Neben den Hundertausenden ungebildeter und auch islamischer Migranten, die nach Deutschland einwandern, findet gleichzeitig eine Auswanderung der autochthonen Bevölkerung, also der Deutschen, statt. Effektiv ist das genau der Bevölkerungsaustausch, den die Konservativen seit 2015 beklagen. Dazu kommt noch der Brain-Drain. Es sind ja gerade die gut ausgebildeten, intelligenten Leute, die abwandern. Und die Gründe, warum sie auswandern, sind die gleichen, warum es der Regierung nicht gelingen wird, echte Fachkräfte aus dem Ausland zu bekommen – hohe Steuern mit zu geringem Gegenwert, lange Lebensarbeitszeit und geringe Renten, sinkende Lebensqualität, steigende Gewalt, Bürokratie, Gaga- und Gängelpolitik. Wäre ich noch 20 oder 30, ich glaube, ich wäre auch schon weg.

28. Juni 2022

Nächste Möglichkeit zur Blamage

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt jetzt über die sogenannten EU-Corona-Wiederaufbaufonds. »Sogenannt« deshalb, weil der Titel reines Blendwerk ist und die Gelder für alles mögliche verwendet werden können. Darin und in der Art und Weise, wie dieser Fond finanziert (vor allem durch uns Deutsche) und abgesichert wird (im Notfall auch durch uns), sehen Gegner einen erneuten Bruch der EU-Verträge – Stichwort Schuldenunion. Ich hatte letztes Jahr auch schon etwas dazu geschrieben.. Nun hat die NZZ hat einen Artikel über den aktuellen Stand veröffentlicht. Für das Bundesverfassungsgericht bietet sich hier wieder eine Chance zu einem gediegenen Abendessen mit dem Bundeskanzler und ausgewählten Ministern mit gegenseitiger Wertschätzung und einem genehmen Urteil als kleines Dankeschön.

27. Juni 2022
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24. Juni 2022
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»Schwangerschaftsgewebe«

Ich habe mir gerade die Rede von Beatrix von Storch zur Abschaffung von § 219a StGB angeschaut, also zur Aufhebung des Werbeverbots für Abtreibung. Sie nennt dabei einen mir bislang unbekannten Begriff der Abtreibungsbefürworter, und ich bin genauso entsetzt wie sie: »Schwangerschaftsgewebe« als Bezeichnung für das ungeborene Kind. Das kommt wohl direkt nach dem Eiter, den man ausdrückt. Was für eine niederträchtige Entmenschlichung und noch viel schlimmer, als die »mein Bauch gehört mir«-Sprüche, die diametral zu den Fakten stehen.

Für mich ist Abtreibung eine Form des Mordes, und dafür lasse ich mich notfalls auch beschimpfen. Ich sehe durchaus noch Härtefälle wie Vergewaltigung oder medizinische Indikation. Aber abtreiben, weil man herumf… wie die Karnickel und nicht verhütet, das geht gar nicht. Da lobe ich mir ausnahmsweise die Amerikaner, die just heute höchstrichterlich festgestellt haben, daß ihre Verfassung das Recht auf Abtreibung nicht beinhaltet.