Langsam drehen wirklich alle nur noch durch. Es gibt eine Sendung im ZDF,
die nennt sich »Fernsehgarten«, und die kommt jeweils am Sonntag vormittag.
Ich kenne die nur vom Hörensagen, bzw. gebe zu, daß ich mal beim Zappen
vorbeigekommen bin, aber mein innerer Verblödungssensor hat da binnen
weniger Sekunden Alarm geschlagen. Eine Unterhaltungssendung von denkbar
flachstem Niveau.
Der Focus berichtet von der heutigen Sendung, daß ein Gast, eine
Frau über 80, erwähnte, daß sie künstliche Kniegelenke habe und dadurch
leicht behindert sei. Daraufhin die Moderatorin Andrea Kiewel (nach
Nachfrage) ganz entsetzt: »Das nehmen wir gleich raus!« Gemeint war das
»B-Wort«. Das was? B wie behindert. So schreibt der Focus, das sei
nach Kievels Ansicht nicht mehr politisch korrekt!
Ich glaube, neben der körperlichen Behinderung des Gastes gibt es noch
mindestens zwei weitere Behinderungen, und zwar geistige: Die der
Moderatorin, und die der Zuschauer, die sich solch einen Scheiß noch
anschauen. Den Focus möchte ich fast noch hinzunehmen, denn zu mehr Kritik,
als die Moderatorin als »Sprach-Politesse« zu bezeichnen, hat es nicht
gereicht.
Ich habe zwar schon mal von Political-Correctness-Terroristen gehört, die
es diskriminierend fanden, jemanden als »behindert« zu bezeichnen, aber daß
wir jetzt schon soweit sind, daß das aus Sendungen herausgeschnitten werden
soll (zumindest nach Meinung der Moderatorin – tatsächlich ist es
dringeblieben, ich habe mir in einem masochistischen Akt den Ausschnitt in
der Mediathek angeschaut), das hätte ich nicht gedacht.
Die Junge Freiheit berichtet gerade, daß die Organisation »Ärzte ohne
Grenzen« nun selbst ein Schiff im Mittelmeer zur Rettung von Migranten, die per seeuntauglichen Gummibooten und
Nußschalen das Meer durchqueren wollen, chartert (siehe auch Pressemitteilung). Die Zeitung schreibt:
Ziel sei es, »die Leben von Geflüchteten und Migranten zu retten, die
sich auf die gefährliche Überfahrt von Libyen nach Europa machen und dabei
in Lebensgefahr geraten«.
[...]
Die Entscheidung, ein Schiff zu chartern, sei »direkte Folge der
rücksichtslosen europäischen Politik der unterlassenen Hilfeleistung auf
See«.
Und, was werden sie machen? Die Migranten wieder sicher nach
Libyen zurückbringen? Wohl kaum. Sie werden genauso europäische
Mittelmeer-Häfen anfahren. Sie werden sich wie die anderen »Retter« als
Helfershelfer der Schleuser-Verbrecher instrumentalisieren lassen oder sich
gar selber als solche betätigen. Da bin ich mir sicher.
Wenn das so kommt, dann ist das alles nur höchstgradig verlogenes
Geblubber einer weiteren narzißtischen Gruppe von Leuten, die sich an ihrem
Gutmenschentum berauschen, während andere die Kosten, Zerstörung der
eigenen Identität und die gesellschaftlichen Verwerfungen durch importierte
mittelalterliche Gesellschaftsstrukturen über Kriminalität bis hin zur
islamischen Terror tragen müssen.
Und ich hatte mal Sympathien und Respekt für diese Leute.
Wenn Gegner der Coronamaßnahmen friedlich demonstrieren, werden sie von
der Polizei eingekesselt, ihre Personalien aufgenommen und Anzeigen
erstattet. Skandieren dagegen 180 Moslems vor einer Synagoge in
Gelsenkirchen mit nicht nur antiisraelischen, sondern antisemitischen
Parolen, passiert so ein Kessel natürlich nicht. Die NZZ schreibt zwar von mehreren Festnahmen, gerade in den
Radionachrichten war aber nur noch von einer einzigen Strafanzeige die Rede
(siehe auch Bild).
Einfach mal dieses
Twitter-Video anschauen. Dann sieht man, wo wir hier in Deutschland
gelandet sind. Man beachte, daß das eine Bereitschaftspolizei ist (oder
Paramilitärs, wie ich beschlossen habe, die zu bezeichnen).
Nachtrag: Vielleicht sollte man die besser als Merkels
Revolutionsgarde bezeichnen.
Durch einen Fall eines Berliner Polizisten, der wegen seiner sichtbaren
Tattoos mit verfassungsfeindlichen Symbolen und Texten aus dem
Beamtendienst entlassen wurde, war der Gesetzgeber
2017 von dem
Bundesverwaltungsgericht aufgefordert worden, die Neutralitätspflicht
für Beamte gesetzlich niederzuschreiben, auch wenn das Gericht die
Entlassung für rechtens erachtet hatte. Dem kam jetzt der Bundestag nach
mehr als drei Jahren nach, das Gesetz hat am Freitag den Bundesrat
erfolgreich passiert und wird damit rechtskräftig (ich gehe nicht davon
aus, daß Steinmeier seine Unterschrift verweigern wird). Und das ist gut
so.
Kurz vorher haben die Moslems noch all ihre Kräfte mobilisiert, mehr als 130.000 Unterschriften gesammelt, denn durch das Gesetz
können nun auch religiöse Symbole verboten werden, darunter das Kopftuch.
Da sie es auch geschafft hatten, die Gutmenschenpresse (z.B. die Hessische Niedersächsische Allgmeine) einzuspannen und sogar einen
Minister aus der thüringer Linkspartei, der im Bundesrat zu diesem Gesetz
noch eine Rede hielt, war ich mir am Freitag dann doch nicht sicher, ob das
Gesetz den Bundesrat passiert. Die Begründung des Ministers war aber
hochnotpeinlich. Ich zitiere aus der FAZ:
Auch Beamte müßten die Möglichkeit haben, ihre religiösen Bedürfnisse
auszudrücken, sagte Hoff. Das sei »Teil unserer Diversitätsbemühungen im
öffentlichen Dienst«. Es passe nicht zusammen, wenn man einerseits sage,
Juden müßten in Deutschland ohne Angst eine Kippa tragen können und das
andererseits Beamten verbiete, sagte Hoff, der auch
Antisemitismusbeauftragter der Thüringer Landesregierung ist.
Was für ein gequirlter Mist! Außerhalb ihrer Dienstzeit kann die Frau ja
ihr Kopftuch tragen, um »ihre religiösen Bedürfnisse« auszudrücken. Der
Kippa-Vergleich hinkt von vorne bis hinten, insbesonders, weil in der
Begründung zu dem Gesetz eben auch die Kippa und das Kreuz neben dem
islamischen Kopftuch als religiöse Symbole erwähnt wurden.
Auch wenn das ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist, wird es
die Islamisierung Deutschlands leider nicht aufhalten. Außer es gibt
vielleicht doch noch einen Sinneswandel wie in Frankreich, wo die Bürger mehrheitlich das Militär gegen den
Islamismus einsetzen wollen, Dänemark, das die Syrer wieder nach Hause schicken will, oder
zuletzt Schweden, wo sich gerade eine Kehrtwende in der Asylpolitik
abzeichnet. Indizien dafür sehe ich allerdings nicht, nicht einmal am
Horizont.
Letztens ist eine Überschrift an mir vorbeigezogen, die ich nicht weiter
beachtet hatte. Nämlich, daß in der EU jetzt Mehlwürmer als Nahrungsmittel
zugelassen worden sind. Den Artikel hätte ich lieber durchlesen sollen.
Eigentlich wie alle Artikel, die über die Wohltaten der EU für die
Bürger der Mitgliedsstaaten berichten. Denn zum Beispiel im Focus-Artikel, aber auch in anderen, stand, daß die EU gleichzeitig
auch erlaubt hat, daß die Mehlwürmer (in vornehmlich in gemahlener Form)
Keksen und Nudeln beigemengt werden dürfen, bis zu 10%. Gäbe es nicht
Allergiker, die auf die Mehlwürmer reagieren, könnten wir als Verbraucher
dies vermutlich nicht einmal erkennen (der beantragende Hersteller schlägt
vor, »enthält krustentierähnliche Allergene« daraufzuschreiben). Ich
schätze, es stünde dann nur soetwas wie »tierisches Eiweiß« auf der
Zutatenliste, was dann Leute vielleicht als Hühnerei-Bestandteile
mißinterpretieren könnten.
Das Ganze geht jetzt schon ein wenig in Richtung Gagh und Soylent Green
(für die Science Fiction-Kenner unter den Lesern). Ich weiß nicht, was die
Motivation für den Hersteller ist. Vermutlich ist es einfach nur wieder
billiger als die Alternativen. Und er kann sich die Qualitätskontrolle beim
Mehl sparen! Übrigens sind laut Focus für 14 weitere Insektenarten die
Zulassung als Nahrungsmittel beantragt worden. Bon Appétit!
Nachtrag: Ein Heise-Artikel enthält mehr Details zu der Motivation. Da werden
auch ökologische Gründe vorgebracht. Das wird dann nicht lange dauern, bis
die Grüninnen uns das vorschreiben wollen.
…zumindest, wenn die Grünen an die Macht kommen. Halt eine grün lackierte
kommunistische Verbotspartei. Und nachher bitte nicht jammern. (Siehe auch
Junge Freiheit.)
Ich bin fassungs- und sprachlos. Das Bundesverfassungsgericht hat mit einer sehr fragwürdigen Begründung
die fast dreihundert Anträge auf eine Einstweilige Entscheidung
abgelehnt. Ich schreibe hier nicht, was ich über die Richter
(insbesonders über Merkels Lakai) denke und was ich ihnen wünsche. Könnte
einen Straftatbestand darstellen.
Ein Heise-Artikel (Achtung: Genderdiarrhoe) zitiert aus einer
PISA-Studie, daß viele 15jährige nicht wirklich zwischen Meinungen und
Fakten unterscheiden können. Gleichzeitig dürfen ein Jahr ältere
Jugendliche bei Kommunalwahlen und manchen Landtagswahlen schon wählen,
nach Willen von Linksgrün sollen sie das auch auch bei Bundestagswahlen
können. Besteht da nicht irgendwo ein Widerspruch, ein klitzekleiner?
Heute muß man – wie damals in der DDR – zwischen den Zeilen lesen.
Die Bild berichtet, daß einem Bauern Lämmer gestohlen wurden. Wer
macht soetwas? Schreibt die Zeitung natürlich nicht. Sie zitiert bloß den
Bauern:
Er befürchtet nun das Schlimmste: »Die armen Schafe sind bestimmt schon
irgendwo geschächtet worden.«
Danke. Das sagt alles. Paßt auch zum Aussehen der Leute.