Die Bild warnt: Es seien KI-generierte Fake-Videos im Umlauf, in denen sich
Tagesschau-Sprecher für Falschaussagen und Diffamierungen in der
Vergangenheit entschuldigen.
Nein, liebe Bild, da muß niemand gewarnt werden! Jeder weiß, daß sich der
öffentlich-rechtliche Rundfunk niemals für Fehler entschuldigen würde.
Natürlich werden nach langer Zeit Fehler eingeräumt und mit irgendwelchen
unglaubwürdigen Pannen erklärt, wenn es nicht mehr länger dementierbar ist,
aber eine Entschuldigung, nein, das ist dann das mit Sicherheit nicht.
Daher wird jeder das sofort als Satire identifizieren können, auch ohne
Warnung!
Tatsächlich meine ich, irgendwo auf YouTube einen der Clips gesehen zu
haben. Könnte bei Tim Kellner gewesen sein.
Ich schaue in der Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) und in die
Westfalenpost (WP), beide zur Funke Mediengruppe gehörend, eigentlich nur
herein, um ein bißchen mitzubekommen, was sich bei mir im Wohnort und
Umgebung tut. Ansonsten sind die Zeitungen absolut Müll. Man sah das beim
Umgang mit Corona, und sieht es heute beim Umgang mit der AfD. Sie sind
damals über die 100 Demonstranten, die durch meinen Wohnort liefen,
hergezogen, sie sind heute auf der Seite »demokratischer« SPD- und
Grünenpolitiker, wenn diese Restaurantbesitzer nötigen, die lokale AfD bei
geplanten Veranstaltungen wieder auszuladen. Sie gehören auch zu den
Medien, die jegliche Information zu einem Migrationshintergrund von Tätern
verschweigen. Zudem wird ständig in der schwachen Form gegendert
(»Bürgerinnen und Bürger«, »Mitarbeitende«), was aber nicht weniger nervend
ist.
Auch der zugesendete Link eines Bekannten hat meine Ansicht wieder voll
bestätigt: Ein Kommentar eines Redakteurs gegen das Bargeld. Mit keinem
einzigen Wort geht er auf die Gefahr der bargeldlosen Gesellschaft ein,
angefangen von der Überwachung bis zur Disziplinierung (Social Scoring à la
China) und Enteignungen. Er rückt jeden, der am Bargeld festhalten will, in
die Nähe von Kriminellen, die Geld waschen oder Steuern hinterziehen, und
will, daß alle Geschäfte bargeldloses Bezahlen ermöglichen müssen. Gefolgt
wird das ganze mit einem Frage-Antwort-Katalog zu dem Thema Kreditkarten.
Da fragt man sich am Ende schon, ob das noch ein Kommentar ist oder ein
bezahlter, aber nicht gekennzeichneter Werbeartikel, und ob der Autor das
Geld dafür bar auf die Hand bekommen hat…
Ich kann nur jedem raten, einen großen Bogen um Publikationen dieses
Unternehmens zu machen. Zu beachten ist, daß die durch Beteiligungen ihre
manipulativen Finger auch in anderen Unternehmen haben.
Da ich keinen Bild-Account habe, hatte ich gestern, als ich den
Artikel über Faesers Absicht, weniger prüfen zu wollen, mangels
Wissen in meiner innewohnenden Bösartigkeit auf die mögliche Reduzierungen
der Sicherheitsüberprüfungen extrapoliert.
Leider, wie heute die Welt und der Focus berichten und dabei den Bild-Artikel zitieren, verhält es
sich genau so. So schreibt die Welt:
Dem Bericht zufolge sollen weniger Pässe, Ausweise und Urkunden geprüft
und Smartphones nicht mehr geprüft werden. Außerdem solle die Sprachen-
und Dialekterkennung, die Hinweise auf die Herkunft geben könne, nur noch
in Einzelfällen zum Einsatz kommen und weniger Informationen über
Asylbewerber in der gemeinsamen europäischen Datenbank (Schengener
Informationssystem) recherchiert werden.
Der Focus ergänzt noch, daß keine Statistiken mehr über den Bildungsgrad
erstellt werden sollen. Etwa, damit man die Behauptung, es seien alles
Fachkräfte, nicht widerlegen kann?
Die Frau versucht, uns zu verarschen. Die meisten Politiker haben ja
gemerkt, aus ihrer politischen Einstellung heraus vielleicht auch
schmerzlich zur Kenntnis nehmen müssen, daß es so mit der Migration nicht
mehr weiter geht. Nancy Faeser gehört definitiv nicht dazu. Sie will jetzt die Asylverfahren beschleunigen, indem die Überprüfungen
weniger gründlich zu prüfen. Will sie uns womöglich jetzt noch
erklären, daß sie damit etwas zur Verringerung des Migrationsproblems
beiträgt? Natürlich wird es das nicht, ganz im Gegenteil: Es werden
Sicherheit mehr Migranten durchrutschen, die hier eigentlich keinen
Anspruch auf einen Verbleib in Deutschland haben. Und vielleicht sind dann
da auch mehr Terroristen und sonstige Islamisten dabei, die wir ja so
dringend hier brauchen (Fachkräftemangel…).
Ob es nun Bösartigkeit oder Dummheit ist, mag der Leser für sich
festlegen. Wie Heise berichtet, haben die Verhandlungsführer des
EU-Parlaments, des Ministerrats und der Kommission im (in den Verträgen nie
vorgesehenen) Trilog-Verfahren sich heute darauf geeinigt, die Neuauflage
des Gesetzes für digitale Identitäten (eIDAS 2.0)siehe meinen Beitrag von
gestern) unverändert zu lassen. Das heißt, daß die Kritik von Hunderten
Sicherheitsforschern an dem enthaltenen Artikel 45 ungehört verhallt
ist.
Nachtrag: Auch Apollo-News berichtet von dem Beschluß, allerdings ohne auf
die Problematik einzugehen (vermutlich gar nicht bekannt). Wichtig ist
aber, und das tut der Artikel genauso wie der Heise-Artikel,
herauszustellen, daß die Wallet-Funktionalität selber schon problematisch
ist, und, daß man den Versprechungen der EU bezüglich Privatheit nicht
trauen sollte.