29. Juni 2022
Juni 202229

Wichtige Ressorts in kompetente Hände

Wir sind in einer großen, facettenreichen Krise. Was liegt da näher, als das Superministerium in NRW mit den problematischen Ressorts Wirtschaft, Industrie, Klima (wenn man daran glaubt) und Energie in kompetente Hände zu geben, zum Beispiel in die einer Diplompädagogin, die vier Jahre als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet hat? Aber Frauen wie Mona Neubaur können das. Bei den Grünen reicht es ja, wenn man sich einen Job zutraut. Denn wer sich etwas zutraut, der kann es auch. Das entspricht der links-feministischen Sprechakttheorie. Wenn man nach Kompetenz ginge, hätten sie ja ein massives Problem.

29. Juni 2022
29. Juni 2022

Frauenfußball

Interessiert mich Männer-Fußball schon kaum, interessiert mich Frauenfußball überhaupt nicht. Während es bei Männern manchmal wirklich schnell und kraftvoll vor sich geht, ein gewagter Schuß aus der dritten Reihe ins Tor knallt, kommt mir Frauenfußball immer wie ein Kaffeekränzchen vor. Langweilig hoch drei. Ich bin da nicht ganz allein, denn das Interesse ist da wohl allgemein sehr gering. Es gehen zu einem typischen Bundesligaspiel offenbar nur rund 1000 Zuschauer hin. Nichtsdestotrotz fordern die Fußballspielerinnen »Gleichstellung« beim Gehalt, wie die Junge Freiheit berichtet. Auch soll der Begriff »Frauenfußball« verschwinden. Typisch links-blödes Denken, daß ein Problem verschwände, wenn man nicht mehr darüber redet (wie bei der Kriminalität von Migranten).

Der Artikel schreibt, daß eigentlich die Frauenbundesliga ein reines Luxusgeschäft ist und von den Männern querfinanziert wird, denn tatsächlich kostet jedes Spiel doppelt so viel wie es einbringt. Und machen wir uns nichts vor: Um Sport geht es beim Fußball sowieso nicht, nur um Geld. Daher finde ich, man sollte eine pragmatische Lösung anstreben: Man bildet einen Männer-DFB und einen Frauen-DFB, die voneinander völlig unabhängig sind. Auch die Vereine könnten sich aufspalten. Die Frauen können dann auch alle Funktionäre stellen und mit Werbepartnern und Medienunternehmen verhandeln. Da ja laut Feministen die Frauen sowieso die besseren Manager sind, wäre das doch eine Win-Win-Situation, oder nicht?

28. Juni 2022
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Bevölkerungsaustausch findet statt

Die Junge Freiheit legt nochmal nach und auch die Welt berichtet. Neben den Hundertausenden ungebildeter und auch islamischer Migranten, die nach Deutschland einwandern, findet gleichzeitig eine Auswanderung der autochthonen Bevölkerung, also der Deutschen, statt. Effektiv ist das genau der Bevölkerungsaustausch, den die Konservativen seit 2015 beklagen. Dazu kommt noch der Brain-Drain. Es sind ja gerade die gut ausgebildeten, intelligenten Leute, die abwandern. Und die Gründe, warum sie auswandern, sind die gleichen, warum es der Regierung nicht gelingen wird, echte Fachkräfte aus dem Ausland zu bekommen – hohe Steuern mit zu geringem Gegenwert, lange Lebensarbeitszeit und geringe Renten, sinkende Lebensqualität, steigende Gewalt, Bürokratie, Gaga- und Gängelpolitik. Wäre ich noch 20 oder 30, ich glaube, ich wäre auch schon weg.

28. Juni 2022

Nächste Möglichkeit zur Blamage

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt jetzt über die sogenannten EU-Corona-Wiederaufbaufonds. »Sogenannt« deshalb, weil der Titel reines Blendwerk ist und die Gelder für alles mögliche verwendet werden können. Darin und in der Art und Weise, wie dieser Fond finanziert (vor allem durch uns Deutsche) und abgesichert wird (im Notfall auch durch uns), sehen Gegner einen erneuten Bruch der EU-Verträge – Stichwort Schuldenunion. Ich hatte letztes Jahr auch schon etwas dazu geschrieben.. Nun hat die NZZ hat einen Artikel über den aktuellen Stand veröffentlicht. Für das Bundesverfassungsgericht bietet sich hier wieder eine Chance zu einem gediegenen Abendessen mit dem Bundeskanzler und ausgewählten Ministern mit gegenseitiger Wertschätzung und einem genehmen Urteil als kleines Dankeschön.

27. Juni 2022
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24. Juni 2022
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»Schwangerschaftsgewebe«

Ich habe mir gerade die Rede von Beatrix von Storch zur Abschaffung von § 219a StGB angeschaut, also zur Aufhebung des Werbeverbots für Abtreibung. Sie nennt dabei einen mir bislang unbekannten Begriff der Abtreibungsbefürworter, und ich bin genauso entsetzt wie sie: »Schwangerschaftsgewebe« als Bezeichnung für das ungeborene Kind. Das kommt wohl direkt nach dem Eiter, den man ausdrückt. Was für eine niederträchtige Entmenschlichung und noch viel schlimmer, als die »mein Bauch gehört mir«-Sprüche, die diametral zu den Fakten stehen.

Für mich ist Abtreibung eine Form des Mordes, und dafür lasse ich mich notfalls auch beschimpfen. Ich sehe durchaus noch Härtefälle wie Vergewaltigung oder medizinische Indikation. Aber abtreiben, weil man herumf… wie die Karnickel und nicht verhütet, das geht gar nicht. Da lobe ich mir ausnahmsweise die Amerikaner, die just heute höchstrichterlich festgestellt haben, daß ihre Verfassung das Recht auf Abtreibung nicht beinhaltet.

24. Juni 2022
23. Juni 2022
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Ich bin gespannt

Als Nachtrag zum gestrigen Artikel: Ich hatte bislang nicht davon geschrieben, manche werden es schon mitbekommen haben: Es läuft auch gerade eine Klage gegen Audi, ein männlicher Mitarbeiter fühlt sich durch das Genderdeutsch nicht richtig angesprochen. Eine mündliche Verhandlung gab es bereits, Audi hatte einen Kompromiß abgelehnt.

Eigentlich sind beide Fälle doch sehr ähnlich gelagert, es geht um die Anrede der einzelnen Person. Deshalb bin ich gespannt, wie sich das Gericht nächste Woche entscheidet. Ich gehe davon aus, daß wieder mit zweierlei Maß gemessen wird – der »alte, weiße, heterosexuelle Mann« ist in der woken Gesellschaft in der untersten Kaste. Er hat alles zu finanzieren, aber nichts zu melden. Auf der anderen Seite dürfte das Gericht das Urteil des OLG kennen und könnte sich argumentativ daran bedienen. Schauen wir mal…

Nachtrag: Ich hatte mich verlesen, das Urteil wird erst am 29. Juli verkündet und nicht schon Ende Juni.

22. Juni 2022
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Genderei: Gericht dreht durch

Ich weiß, Guido Westerwelle hatte das in einem anderen Kontext gesagt, aber wir befinden uns wirklich in Zeiten einer spätrömischen Dekadenz. Laut Junger Freiheit hat das Oberlandesgericht Frankfurt die DB AG zu 1.000 Euro Entschädigung und mit Strafandrohung von 250.000 Euro im Wiederholungsfall dazu verurteilt, eine Person nicht mehr mit »Herr« anzusprechen. Diese Person fühle sich »nicht binär«, und die DB AG habe das ignoriert. Man muß sich das mal auf der Zunge zergehen lassen, was die JF aus dem Urteil zitiert: »›Die klagende Person‹ habe einen immateriellen Schaden erlitten. Sie erlebe ›die Zuschreibung von Männlichkeit‹ als Angriff auf die eigene Person. Und das führe zu deutlichen psychischen Belastungen.« Geht's noch? Was machen eigentlich solche Leute, wenn sie richtige Probleme haben, wie Arbeitsplatzverlust, Trennung, schwere Krankheit, Tod in der Familie? Aber der Kläger (Vorsicht: generisches Maskulinum) hat ja eine eigene Homepage (Link spare ich mir, einfach nach dem angegebenen Namen googeln), und da wird klar, daß der ein »Transaktivist« von der schlimmsten Sorte ist. Die Person beschäftigt sich im Rahmen einer Dissertation mit dem Thema »internationale Transunterdrückung«. Mehr muß man da nicht mehr sagen.

Mit der Bahn habe ich übrigens kein Mitleid. »Get woke, go broke« ist ja ein mittlerweile zwar kruder, aber etablierter englischer Spruch. Man vergrault als Firma »normale« Leute einerseits, andererseits wird man es den »woken« nie rechtmachen können und scheitern, wie man das an diesem Beispiel wieder sieht.

Als Software-Entwickler bin ich übrigens mittlerweile der Meinung, man solle in Formularen einfach ein Freitext-Eingabefeld hinzufügen, in dem die Kunden ihre eigene Anrede eintragen können. Dann muß man sich nicht mit solchen Leuten herumschlagen.

Übrigens habe ich mir schon überlegt: Wenn ich das nächste Mal einen Konflikt mit einem Genderdeppen habe, werde ich ihm erklären, daß ich eigentlich gar kein Mensch bin, sondern ein Gott, und er habe mich gefälligst mit »Eure Gottheit« anzusprechen.