13. November 2022
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13. November 2022

EU: keine anonymen Domains mehr

Heise berichtet von dem Beschluß des EU-Parlaments, anonyme Domains in der EU zu verbieten. Für die Domain-Welt kommt das jetzt nicht völlig überraschend, das zeichnete sich schon am Horizont ab. Da auch bislang schon Namen und Adressen hinterlegt werden müssen, haben ein paar Anbieter sogeannte Proxy-Dienste angeboten – sich selbst also eingetragen und die Kommunikation an die eigentlichen Inhaber weitergeleitet. Das soll nun illegal werden. Der Zugriff der Behörden auf die Inhaberdaten war bislang eher eine Grauzone, dies scheint nun auch geregelt worden zu sein. Was allerdings noch offen ist, sind die Validierungspflichten, die den Registries auferlegt werden – also wie sie dafür sorgen müssen, daß die angegebenen Namen, Adressen, Telefonnummern auch wirklich stimmen. Das wird sich in den nächsten Monaten klären.

Die Argumentation ist immer die gleiche Leier, und wie immer genauso unehrlich. Wieviel das bringt, spielt keine Rolle. Tatsache ist, daß die meisten Top-Level-Domains außerhalb der EU betrieben werden und dort meist keine Validierungsmechanismen existieren. Die, die anonym bleiben wollen, aus politischen, journalistischen, kriminellen oder was-weiß-ich für Gründen, werden erstmal noch eine Menge Alternativen haben. Und dann ist da immer noch das »Darknet«, TOR und noch weitere Möglichkeiten.

13. November 2022

Bargeldabschaffung: 10.000 Euro-Obergrenze

Verschiedene Medien (z.B. Bild, Focus) berichten, daß Innenministerin Faeser eine Bargeldobergrenze von 10.000 Euro fordert. Für die übliche Begründung mit Kinderpornographie hat es wohl diesmal nicht gereicht, deshalb muß jetzt die Clankriminalität als Begründung her. Das ist natürlich besonders heuchlerisch, da Faeser in ihrer Amtszeit nun wirklich nicht als Kämpfer gegen die Clanstrukturen bekannt ist. Im Gegenteil vertritt sie eine absolut offene Migrationspolitik wie viele Linke. Am besten sollen alle herein und Familiennachzug über alle Verwandschaftsgrade hinweg ist natürlich auch selbstverständlich – quasi eine Einladung für die Clans, sich in Deutschland zu etablieren.

Und machen wir uns doch mal ehrlich: Eine Bargeldobergrenze juckt die Clan-Kriminalität nicht im Geringsten. Die werden schon ihre Mittel und Wege finden, damit umzugehen. Bei diesen riesigen Familien können Geldgeschäfte einfach auf die Mitglieder verteilt und an anderer Stelle wieder zusammengeführt werden. Schwupps, bleibt alles unter dieser Grenze. Und zur Not wird halt auf andere Währungen ausgewichen. Solche ideologisch verbrämten Naivchen wie die Faeser unterschätzen massiv die kriminelle Energie und den Erfindungsreichtum solcher Leute, falls es tatsächlich ihr Anliegen sein sollte.

Es wird wie üblich sein: Das eigentliche Ziel ist der normale Bürger, der wieder weiter gegängelt werden soll, damit er endlich dieses blöde Bargeld aufgibt und ab dann jeder Kauf bis zum Kaugummi vom Staat nachverfolgt werden kann.

Übrigens ist das nicht das erste Mal, daß sie die Obergrenze mit dieser Begründung fordert. Google findet eine ZDF-Seite von Ende Juli mit dieser Forderung.

Nachtrag: Tichys Einblick: Faesers Bargeldobergrenze – Argumente, Motive und ein schweigender Bargeld-Exfreund

12. November 2022
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Böse Deutsche, gute Ukrainer?

Mich kotzt was an: Wenn gesagt wird, wir müssen irgendwas machen – »aus historischer Verantwortung«. Und das wird sofort jemanden entgegengeschmissen, wenn er sich kritisch äußert, wie zum Beispiel zu der Art und Weise der Unterstützung der Ukrainer. Das ist so ein Totschlagargument. Wir sind ja offenbar die einzigen Bösen auf der ganzen Welt. Nun, obwohl die Verbrechen die Generation meiner Großeltern begangen hat (wobei nach meinem Kenntnisstand meine Großeltern nicht daran beteiligt waren), habe ich hier im Blog schon mehrfach geschrieben, daß sich die Deutschen bis heute innerlich nicht wirklich geändert haben. Angefangen von der jahrzehntelangen Existenz der DDR bis hin zu den jüngsten faschistoiden Äußerungen von Politikern und Personen des öffentlichen Lebens in Richtung der Gegner von Corona-Maßnahmen und Impfpflicht sowie den links-grünen Narrativen in Sachen Klimaschutz (inklusive Fridays-for-Future und die »letzte Generation«), die mit Demokratie und Freiheit nicht mehr viel zu tun haben, zeigt: Ein nicht unbeachtlicher Teil der Deutschen hat tatsächlich bis heute einen Hang zum Totalitären, zum Faschismus, halt in unterschiedlichen Ausprägungen – nicht jeder Faschist trägt eine braune Uniform. Böse also? Ja, zum Teil bis heute.

Kommen wir zu den Ukrainern. Die werden ja bisweilen als herzensgute Menschen dargestellt, die ja nur Opfer waren. Erst unter Hitler, dann unter den Russen in der Sowjet-Zeit. Und daß es dort Nazis gebe, sogar welche, die heute politisch aktiv sind und vom Westen geduldet, vielleicht sogar gefördert werden, wird offiziell heftig bestritten, obwohl es eine Reihe von Indizien gibt. Man nehme allein die Geschichte um den bisherigen Botschafter der Ukraine, Andrij Melnyk, der kaum Hehl aus seiner Bewunderung für einen ukrainischen Nazi aus dem 2. Weltkrieg gemacht hat. Ich habe die Tage eine Zuschrift aus meiner Leserschaft bekommen, die auch noch ein weiteres unschönes Licht auf die Ukrainer wirft, und was in Deutschland kaum bekannt sein dürfte: Als sich im Zweiten Weltkrieg das Blatt im Osten gewendet hatte, waren es nicht primär die Russen, die ins deutsche Schlesien eingefallen sind und die Einheimischen vertrieben haben, sondern mehrheitlich die Ukrainer. Das waren 31 Divisionen mit etwa 408.400 Soldaten, die 5.640 Geschütze, 988 Panzer und 1.737 Flugzeuge mit sich führten. Allein bei der Schlacht um Breslau sollen 170.000 Zivilisten getötet worden sein, von 30.000 Gebäuden waren 21.600 zerstört. Viele Frauen wurden vergewaltigt. Details dazu finden sich in Wikipedia (»Oberschlesische Operation« und »Schlacht um Breslau«).

Wenn ich das alles lese, komme ich zu der folgenden Überzeugung: Wir schulden der Ukraine nichts. Die haben auch Blut an den Händen kleben, sie haben ihre Rechnung mit den Deutschen offenbar mindestens beglichen, sind daher keine besseren Menschen als die Deutschen. Ja, wir können der Ukraine helfen, aber nicht, weil wir es müssen, sondern weil wir es wollen. Ob ich es will und auf die Art, wie Deutschland es gerade tut, steht auf einem anderen Blatt. Das will ich hier und jetzt nicht thematisieren.

12. November 2022

Noch mehr!

Reichen die Migranten aus Afrika, Syrien, Afghanistan und die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine nicht schon, so kommen jetzt noch Türken hinzu. Laut Artikel würden 82% der jungen Menschen gerne das Land verlassen. Erst den Erdowahn wählen, und dann mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein. Geliefert wie bestellt, was regt Ihr Euch auf?

11. November 2022
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10. November 2022
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Nuhr tritt ARD in den Hintern

Dieter Nuhr tritt seinem Sender ARD in den Hintern. Diese macht eine Themenwoche »Was hält uns zusammen?« (mit »uns« sind die Deutschen gemeint, nicht die ARD…). Nuhrs Antwort darauf: Nichts! Und er begründet das natürlich. Er geht mit der linken Identitätspolitik, in der jeder zu irgendeinem Kollektiv gehört und als Individuum gar nicht existiert und die ja von der ARD auch mit propagiert wird, hart ins Gericht.

Ich hatte heute morgen das Ende der Sendung auf YouTube gesehen, finde es aber gerade nicht mehr. Die vollständige Sendung ist aber in der Mediathek der ARD bis November '23 verfügbar. Was ich gesehen habe, beginnt bei Minute 42:06. Der Focus ist von Nuhrs Erzählungen so begeistert, daß ich mir das noch komplett anschauen werde.

10. November 2022
10. November 2022

Das Narrenschiff fährt weiter

Das Narrenschiff fährt weiter: Grüne Autohasserin und Studienabbrecherin wird Aufsichtsrätin bei VW.

Mich würde mal interessieren, ob es in der grünen Führungsriege überhaupt eine Person gibt, die ein technisch-wissenschaftliches Studium erfolgreich abgeschlossen hat. Ich habe neulich endlich mal den Film »Idiocracy« gesehen. Unsere Staatsorgane gehen definitiv in diese Richtung. Nur noch dumme, ungebildete und emotional handelnde Leute.

Nachtrag: Die Bild stellt sich ähnliche Fragen

Nachtrag 2: Die Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz will gegen die Besetzung des Aufsichtsratsposten durch die Grüne klagen, da die Frau die vom Unternehmen vorgeschriebene Kompetenz nicht besitzt.

9. November 2022
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Mutterschutz nach Totgeburt?

Sachen gibt's… Ich lese gerade beim Fischblatt Stern einen Artikel über Totgeburten und Mutterschutz und bin doch etwas baff.

Eine Totgeburt ist bestimmt ein schlimmes Ereignis, ich will das gar nicht kleinreden. Das geht sicher stark auf die Psyche der Mutter (und sicher auch auf die des Vaters). Daß man der Mutter eine Auszeit gibt, halte ich für durchaus gerechtfertigt. Aber daß der gewährte Mutterschutz nach geltendem Recht 18 Wochen lang ist, halte ich doch für etwas arg großzügig.

Der Artikel dreht sich eigentlich darum, daß diese Regelung zur Zeit nur gilt, wenn die Totgeburt in oder nach der 24. Schwangerschaftswoche passiert. Feministinnen stört das, sie betrachten den Zeitpunkt als willkürlich und gehen nun vor das Bundesverfassungsgericht. Irgendwie paradox, wenn Feministinnen gleichzeitig die Leibesfrucht als schnöden Zellklumpen betrachten, als »Schwangerschaftsgewebe« diskreditieren, den sie am besten bis einen Tag vor der Geburt abtreiben dürfen wollen. Fehlt eigentlich noch die Forderung nach Mutterschutz auch in diesem Fall…