So, der letzte Tichy-Artikel für heute. Tatsächlich hatte ich die letzten
Tage keine Zeit zum Bloggen und mir ein paar Artikel gemerkt. Daß das
mehrheitlich Tichy-Artikel waren, ist mir erst jetzt aufgefallen und war
keine Absicht.
Ich hatte in meinem kleinen Jahresrückblick schon von der Möglichkeit
bürgerkriegsähnlicher Situationen spekuliert im Falle einer
Regierungsbeteiligung der AfD oder gar alleinige Regierungsübernahme in
ostdeutschen Bundesländern. Wie es sich jetzt herausstellt, ist diese
Vermutung weit weniger hergeholt als ich selber dachte. Auf der
linksradikalen Plattform Indimedia werden laut Tichys Einblick Anleitungen für Zeitzünder und Brandanschläge
veröffentlicht. Ziel sei es, Terrornetzwerke aufzubauen. Vielleicht wurden
die Veröffentlichungen durch den jüngsten Terroranschlag auf die
Energieinfrastruktur in Berlin inspiriert. Auch wenn offensichtlich selbst
Linke von diesem Anschlag und dem peinlichen, abstrusen, ja, geisteskranken
Bekennerschreiben angeekelt sind und sich distanzieren, indem sie wildeste
Verschwörungstheorien in die Welt setzen, heißt das nicht, daß es nicht
noch genügend verstrahlte Antifanten gibt, die das feiern und sich das um
Vorbild nehmen.
Nachtrag: Siehe auch Apollo News.
Noch ein interessanter Artikel bei Tichys Einblick: Wie schon
berichtet, will die EU durch den »Digital Services Act« (DSA) und durch
das »Transparency and Targeting of Political Advertising« (TTPA)
kritische Stimmen aus der Bevölkerung und Presse mundtot machen.
Gleichzeitig erklärt dieser Artikel, wie die EU NGOs und systemkonforme Presse mit
Milliardenbeträgen fördern will – natürlich nur zu unserem Wohle – oder
korrekter: ihrem eigenen Wohle und zur Verbreitung der eigenen
Narrative.
Tichys Einblick hat einen Hintergrundartikel veröffentlicht, der beschreibt, was an der
Reparatur der durch den Terroranschlag zerstörten Leitungen so
kompliziert ist.
Es ist ja nichts neues, daß die EU unter verschiedenen Vorwänden, ob
Jugendschutz, Kampf gegen Kinderpornographie, Haß und Hetze, gegen
»Desinformation« und ähnliches bestrebt ist, die Meinungsfreiheit
einzuschränken. Ein Teil davon ist neben dem Digital Services Act die
Verordnung namens »Transparency and Targeting of Political
Advertising«.
Dieses muß nun von der Bundesregierung in nationale Gesetze umgesetzt
werden, und der aktuelle Referenten-Entwurf scheint nun die Möglichkeiten bis ins
Letzte auszureizen. Schlimmer noch: Nach Meinung der von Nius
konsultierten Juristen überreizt er es. Sie sind der Meinung, daß hier die
Verfassung eklatant gebrochen wird, speziell die Meinungs- und
Pressefreiheit. So sollen Verlage auf Verdacht und ohne richterliche
Beschlüsse durchsucht und Material beschlagnahmt werden dürfen. Die
Nius-Autorin sieht damit auch den Quellenschutz in Gefahr.
Nach Nius berichten nun auch die Junge Freiheit, Apollo News und Tichys Einblick.
Er kann es nicht! Merz schreibt einen verzweifelten Brief an die
Abgeordneten der Regierungsparteien. Die Erkenntnis eines dramatisch
abstürzenden Deutschlands ist wohl endlich da, aber Merz fällt nicht mehr
ein als ein stoisch-sozialistisches »weiter so!« Ich hoffe, der ganze
Brief wird noch öffentlich.
Bei Apollo-News gibt es einen weiteren Artikel über die verpflichtenden Assistenzsysteme bei
Autos in der EU. Der Artikel schreibt unter anderem, daß das
E-Call-System nun unter den G4- und G5-Mobilfunkstandards laufen muß und
ständig mit ihm verbunden sei. So ließe sich das Auto auch immer
orten (und mit der geplanten Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung
dann auch nachträglich zurückverfolgen). Bisher war das E-Call-System
(angeblich) nur passiv mit dem Netz verbunden – es soll zwar die
Mobilfunkmasten im Auge behalten haben, aber sich dort nicht angemeldet
haben. Wobei man erwähnen muß, daß die großen Hersteller wie VW, Mercedes,
Audi, BMW sowieso einen ständigen Funkkontakt zu ihren Zentralen
aufrechterhalten, zumindest, wenn man nicht widerspricht. Ob die Aussagen
von Apollo News stimmen, weiß ich nicht, zumindest ist es kein Fachblatt
für Datenschutz, Mobilfunk und Autotechnik. Auf der anderen Seite ist die
EU berühmt-berüchtigt für ihre Salamitaktik: Erst einmal etwas einführen in
der harmlosen Variante und dann still und heimlich die Schrauben anziehen.
Insofern ist es auch fraglich, wie lange die Autofahrer noch in der Lage
sein werden, die Assistenzsysteme (inklusive des Tempolimiters) noch
temporär abzuschalten.