31. Januar 2026
Januar 202631
31. Januar 2026

Reale Steuern auf fiktive Gewinne

Auf diese Idee muß man erst einmal kommen: Im niederländischen Parlament formiert sich eine Mehrheit, auch Gewinne zu versteuern, die gar nicht realisiert werden. Also wenn man sich am Jahresbeginn Aktien kauft und diese bis zum Ende des Jahres steigen, soll man auf auf die Differenz Kapitalertragsteuer zahlen – auch, wenn man die Aktien gar nicht verkauft! Kritiker sagen, das mache jegliche Altersvorsorge am Finanzmarkt zunichte. Es sei auch ein Angriff auf den Mittelstand. Andere verweisen auf den altbekannten Spruch, Kapital sei ein scheues Reh. Sprich: Es werde zu einer Kapitalflucht kommen. Eine interessante Frage, zu der ich bislang keine Antwort gesehen habe, ob man bei fiktiven Verlusten dann auch eine reale Rückerstattung bekäme.

Übrigens, habe ich irgendwo gelesen, es gäbe diese Idee auch für den Wertzuwachs bei Grundstücken und Immobilien. Steuern würden bei einer vermeintlichen Wertsteigerung fällig, auch wenn nichts verkauft werde.

Es kann sich eigentlich nur um Stunden handeln, daß unseren sozialistischen Politiker von SPD und Union diese tolle Ideen aufgreifen.

31. Januar 2026
29. Januar 2026
29
25. Januar 2026
25

Kennt Ihr schon Amelia (und Maria)?

In Großbritannien entsteht gerade auf Social Media eine wahnsinnige virale Aktion, und mit ein bißchen Glück könnte das auch nach Deutschland herüberschwappen! Und die KI hilft dabei!

Was ist passiert? Es ging schon vor ein paar Tagen herum, daß die britische Regierung von einer NGO/einem Spieleentwickler ein Propaganda-Spiel hat entwickeln lassen. Ziel ist, links-grüne Politik zu vermitteln, gegen Rassismus und so weiter. Der Spieler muß sich da durch verschiedene Aufgaben kämpfen. In einer Aufgabe ist die Gegenspielerin eine junge Frau mit pinkem Haar und Gothic-Look, Amelia genannt. Sollte unsympathisch und dumm wirken.

Britische konservative Könner haben diesen Versuch der Manipulation zum Desaster gemacht. Mit Hilfe KI-generierter Videos haben sie die junge Frau zur Sympathieträgerin verwandelt. Mittels einfacher Statements erklärt sie genau, wofür die Konservativen stehen: Großbritannien den Briten, weg mit dem Islam, der Verschleierung, den kriminellen und nicht integrierbaren Migranten, nicht-europäischer »Kultur«. Das hat auf Social Media zu einer Welle der Begeisterung geführt und zu vielen Nachahmern. Auch in Deutschland, Frankreich und Belgien. In Deutschland heißt sie Maria. Jemand hat das Amelia-Video inhaltlich nahezu eins-zu-eins auf deutsche Verhältnisse umgestrickt.

Der Blogger Hadmut Danisch hat viele Videos gesammelt. Schaut da unbedingt mal herein!

Nachtrag: Noch ein paar Details zu dem Computerspiel bei der Jungen Freiheit.

25. Januar 2026

W – wie woker Witz!

Ich weiß nicht, ob Ihr das mitbekommen habt: Bei dem Treffen von Rang und Namen in Davos hat die EU bekanntgegeben, eine Alternative von dem Social Media-Kurznachrichten-Dienst X zu finanzieren. »W« soll sie heißen und soll schon in wenigen Monaten online gehen. In das englisch ausgesprochene »We« werden diverse Begrifflichkeiten angeheftet. Kernpunkte sollen sein, daß es eine Identitätspflicht für die Nutzer gibt und der Inhalt moderiert sein soll – damit kein böses Wort und vermutlich vor allem nichts, was der links-grünen EU-Ideologie widerspricht, dort erscheint. Tichys Einblick hat einen Artikel veröffentlicht, der noch ein paar tiefere Einblicke in dieses Vorhaben verschafft. Und die machen es nicht besser!

Das Gute daran ist, daß die EU völlig ahnungslos ist, wie die Dynamik von solchen Diensten ist. Die glauben offenbar tatsächlich, daß sich die Leute darauf stürzen würden. Ich bin mir ziemlich sicher, daß das nicht passieren wird. Es gibt schon zwei woke Kurznachrichten-Dienste, Mastodon und Bluesky. Nach anfänglicher Begeisterung und Zustrom sind die Nutzerkurven mittlerweile stark abgeflacht und liegen weit unter der von X. W wird kein anderes Klientel als von diesen beiden bedienen. Wer die Hitze von X nicht aushält, ist schon dort gelandet. Und ob sie dieses Klientel, die sich dort jetzt mehr oder weniger etabliert hat, zu sich herüberziehen können wird, halte ich für zweifelhaft. Die Identitätspflicht könnte zudem auch für linke Kreise ein No-Go sein. Kurz und knapp: Das ist eine Totgeburt!

25. Januar 2026

EU-»Antirassismus«-Strategie

Nius hat einen längeren Artikel über die neue »Antirassismus-Strategie« der EU. Mir wird schon bei den Begrifflichkeiten, die im Artikel zitiert werden, ganz schwummrig – alles aus der links-feministischen Ecke. Und mit dieser komplexen Strategie werden wahrscheinlich eine dreistellige Zahl von Knechten in den Hinterzimmern des EU-Molochs beschäftigt sein mit Gehältern, von denen die meisten träumen.

Während wohl keine direkten Gesetze oder Verordnungen daraus entspringen, kann die Genehmigung von Förderungen und ähnlichem an die Erfüllung von Bedingungen aus dieser Strategie geknüpft werden und somit Druck auf die Mitgliedsstaaten ausgeübt werden, so der Artikel. »Antimuslimischer Haß« kommt neben anderen Diskriminierungsformen aus der woken Blase auch vor. Die EU-Kommission vermutet natürlich an jeder Stelle und Ecke in der EU einen systematischen Rassismus, und deshalb muß überall alles erforscht werden und in Statistiken festgehalten werden. Es wird im Artikel nicht weiter darauf eingegangen, aber ich könnte mir vorstellen, daß dies wieder zusätzlichen Aufwand und Bürokratie für die unteren Behörden und auch für die Arbeitgeber bedeutet.

Eine Leserin faßt diesen langen Text kurz und knapp zusammen:

Diese Strategie dient einzig und allein dazu, die Massenmigration zu legitimieren, um dann die Menschen, die Folgen und Veränderungen täglich wahrnehmen, als Rassisten zu brandmarken. Migranten sind keine Opfer und klar denkende Menschen keine Täter.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

22. Januar 2026
22
22. Januar 2026
21. Januar 2026
21