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Wie bei der Online-Wahl (siehe unten): Dumme Ideen sterben
einfach nicht aus. Seit heute bei der EU wieder im Programm: Websperren
gegen Kinderpornographie, eingebracht von den Überwachungsfanatikern von
der Insel, wie netzpolitik.org berichtet. Sie wollen ihr mittlerweile
krankhaftes Überwachungsdenken in die EU exportieren. Das wird
EU-Komissarin Malmström gefallen. Wir haben das doch alles bei
Zensursula bis zum Erbrechen durchgekaut, daß das Unsinn ist, Leute! Das
hatte damals selbst unsere Bundesregierung eingesehen, ja, die
Bundesregierung! Bitte tretet endlich aus, liebe Briten, am besten
sofort!
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Die spinnen, die Römer, die britischen, Teil II:
Nominet, die Domain-Registratur für
.uk, will die registrierten Namen auf Hinweise zu Sexualverbrechen
prüfen. Natürlich gibt es dumme Verbrecher, aber auch so dumme, die
ihr Verbrechen noch in einem Domainnamen kodieren? Zensur, die Schere im
Kopf, Thought-Crime fällt mir nur noch dazu ein.
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Und noch mehr Unsinn, diesmal von der kleineren Nachbarinsel: Irischer Abgeordneter will anonymes Browsen und Open-Source-Browser
(z.B. Firefox) in EU verbieten. Letztere Forderung offenbar klarer
Fall von technischer Inkompetenz, zielt lt. Artikel mehr gegen das
TOR-Netzwerk.
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Terror-Netzwerk NSA: Langsam werden auch ein paar
Parteigenossen der CDU (und
hier) zaghaft unruhig wegen der Untätigkeit der Kanzlerin in
Sachen NSA. Noch übertönen aber die Abwiegler. Derweil kristallisiert
sich heraus, daß Obama einen Dreck tun wird, die Schnüffelei in In- und Ausland
signifikant zu reduzieren. Das zeichnete sich aber schon ab durch das
Zurückrudern seiner Expertengruppe, die sich jetzt mißverstanden sehen
wollen mit ihrer früheren Kritik.
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GodGoogle almighty: heise.de mit einem
zusammenfassenden Kommentar. Aber
nicht wirklich viel neues.
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Neuer Eintrag in Sacha Lobos Kolumne: Nach dem NSA-Skandal: Auf in den aussichtslosen Kampf.
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Google-Schnüffelei dringt weiter in die Privatsphäre vor. Nach
Smart-Meter und Patientenakten kommt jetzt Hausautomation dazu.
Dazu kauft Google für lächerliche 3,2
Mrd Dollar den Hersteller Nest. Nest hat übrigens den »Apple-Faktor«:
Schöne Geräte für kritiklose Möchtegerns. Natürlich telefonieren die
Geräte auch jetzt schon nach Hause, sie täten das »natürlich« nur für
Betrieb und Verbesserung dieser Geräte und der dazugehörenden Dienste.
Behörden würden höchstens in Einzelfällen Daten bekommen und müßten das
persönlich gegenüber den Firmengründern gut begründen.
Mann, verkaufen die uns für blöd. Die Existenz und Wirkung von sog.
National Security Letters sollten mittlerweile bekannt sein. Und was
generell von solchen Zusicherungen und deren Dauer zu halten ist, hat man
doch wunderbar an Facebook sehen können.
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Kurze Durchsage der Großen Koalition: wir bleiben korrupt. Neue Sprachregelung im Fall Pofalla ist ja
auch, daß die DB AG ja ein Staatsunternehmen sei und deshalb sei die
Personalie etwas ganz anderes. Ist sie aber nicht.
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CSU-Friedrich: »Ich hatte wichtigere Themen als die NSA-Affäre«. Zum Beispiel,
wie man am besten in der Nase bohrt?
Lacher des Tages: Das No-Spy-Abkommen (Süddeutsche Zeitung, begleitender Kommentar) mit den USA droht zu scheitern oder ist praktisch schon,
je nach Lesart.
Die USA will keine Zusagen über das Nichtabhören von
Regierungsmitgliedern und Amtsträgern machen – sicher auch schon gar nicht
von uns, dem Fußvolk, oder der Wirtschaft. Warum sollten sie auch? Wenn man
nicht Druck aufbaut (mir fallen da spontan so Sachen wie PNR, SWIFT, Safe
Habour, Transatlantisches Handelsabkommen (TTIP), Schnüffelposten und
andere US-Basen in Deutschland oder die Verlegung der Berliner US-Botschaft
in die uckermärkische Diaspora ein), sondern lieber den Amerikanern in den
Allerwertesten kriecht, braucht man sich ja nicht zu wundern. Und dann noch
öffentlich herumheulen (»Wir kriegen nichts«, »Die Amerikaner
haben uns belogen«)! Guten Morgen! Na, aufgewacht, Ihr Träumer? Glaubt
Ihr etwa noch an die Freundschaft der Amis mit uns?
Aarg! Wenn man denkt, die Leute hätten es kapiert, kommt irgendeine
Pflaume um die Ecke und bringt ein eigentlich geklärtes Thema wieder auf
den Tisch. Seit ein paar Tag geistert ein Vorschlag von CSU-Söder herum,
eine Online-Wahl für die nächste Landtagswahl zu ermöglichen, z.B. in der
Süddeutschen Zeitung.
Warum rege ich mich auf? Deshalb: 2009 hat das Bundesverfassungsgericht
über den Einsatz von Wahlcomputern geurteilt und sehr, sehr hohe Hürden
gesetzt, die nach Stand der Wissenschaft nicht heute und auch nicht in
absehbarer Zukunft übersprungen werden können. Kernforderung ist,
daß die wesentlichen Schritte der Wahlhandlung und der
Ergebnisermittlung vom Bürger zuverlässig und ohne besondere
Sachkenntnis
überprüfbar sein müssen. Im klassischen Urnengang wird das durch die
Möglichkeit der durchgehenden Beobachtung und durch die strikte Handhabung
der Ausgabe des Wahlzettels bis zum Einwurf in die Urne gelöst.
Nun läßt sich die Arbeit von Computern nicht beobachten – das wäre selbst
zu Zeiten mechanischer Zählwerke oder Relais-Rechnern schon schwer gewesen,
aber bei heutigen Computern mit Abermilliarden Transistoren und ebenso viel
abgearbeiteten Befehlen pro Sekunde unmöglich. Computer sind also von Haus
aus nicht nur für Leute ohne besondere Sachkenntnis schwarze Kästen,
sondern auch für Experten: Selbst sie können, wenn sie vor dem Wahlgerät
stehen, genauso wenig sicherstellen, daß das Gerät genau das und nur das
macht, was ihnen versprochen wurde. Und das ist einfach zu wenig.
Bei der Online-Wahl wird dieses Problem noch verschärft: Der
»Wahlcomputer« wird dabei letztendlich aufgeteilt; Zum einen in einen
irgendwo in irgendeinem unbekannten Rechenzentrum (neudeutsch »Cloud«)
stehenden Server, bei dem der Wähler nicht einmal wie bei einem
Wahlcomputer kontrollieren kann, ob der mechanisch verplombt ist, auch wenn
das eh Hokuspokus ist. Zum anderen wird der eigene – oder noch schlimmer,
ein fremder – Rechner, Tablet oder Mobiltelefon zum Wahlcomputer, und die
sind durch Viren, Trojaner, staatlichen und privatwirtschaftlichen
Schnüfflern ein Minenfeld für die Datensicherheit und -integrität. Dazu
kommt in Zeiten der Totalüberwachung noch die Kommunikation, was aber eher
zu den beherrschbaren Problemen gehört.
Man könnte jetzt einwenden, es würde doch reichen, wenn man
nachträglich das Ergebnis validieren kann. Bei öffentliche Wahlen
kann man Listen aller Wähler mit der jeweils abgegebenen Stimme
veröffentlichen, jeder kann nachprüfen, ob seine Stimme so gezählt wurde,
wie er abgestimmt hat. Es lassen sich auch die Stimmsummen prüfen und
Phantom- und Nichtwähler erkennen. Das Risiko aufzufliegen ist relativ
hoch, wenn genügend Wähler das prüfen.
Dummerweise hat aber bislang niemand für geheime Wahlen ein solches
einfaches Prinzip erfunden. Man kann es auch nicht mit Technik erschlagen,
denn das wäre dann ja wieder ein Widerspruch zu der Kernforderung. Aber
selbst wenn man es finden würde, wäre zwar das Problem der
Nachvollziehbarkeit gelöst, nicht aber das Problem der Anonymität: Es gäbe
selbst dann keine Garantien, daß die Anonymität im Inneren der
Gesamtsystems gewahrt bleibt und der Wähler wirklich Vertrauen darin haben
kann, daß er frei wählen kann.
Wer sich bis hierher durch meine Ausführungen vorgekämpft hat, wird
hoffentlich mit mir einer Meinung sein, daß Söder diesen Vorstoß ohne
jegliches Verständnis für die Thematik gemacht hat. Er ist wohl auch von
einer Meute von Fördergeldsaugern umgeben, die mit Buzzwörtern nur so um
sich schmeißen, wie heise.de
berichtet. Ein Fortschritt in der Lösung der Probleme ist nicht zu
erkennen. Hat er es trotz Sachkenntnis vorgeschlagen, dann betrachtet er
offenbar nicht nur die Nicht-Existenz der Online-Wahl als Anachronismus,
sondern auch gleich die Demokratie als solche.
Bei golem.de gibt es einen guten Artikel über die Reaktionen, u.a. auch
vom CCC, dessen Arbeit nicht unwesentlich zu dem
Bundesverfassungsgerichtsurteil beigetragen hat. Auch die Piraten geben mal
wieder ein Lebenszeichen von sich.
Ich will inhaltlich zu der sogenannten »Petition gegen Homosexualität im
Unterricht« gar nicht Position beziehen, mich interessiert das Thema auch
nicht wirklich. Aber weil seit Tagen in den Überschriften und Teasern der
Online-Medien der Petent niedergemacht und gleichzeitig das Outing des
einen Fußballers so hochgelobt wird, wollte ich mir doch mal meine eigene
Meinung bilden – wie gesagt, nicht zum Thema selbst, sondern ob die
Petition wirklich so homophob ist, wie sie dargestellt wird: Name des
Petenten in Google eingegeben, schnell ist die Petition gefunden.
Die Petition ist lang, rund 1000 Wörter, der Petent beschreibt sehr
genau, worum es ihm geht und worum nicht – es wirkt nicht oberflächlich.
Keine der angesprochenen Personengruppen wird angegriffen und beleidigt,
deren Lebensweise wird nicht mißbilligt. Man kann dem Petenten nicht einmal
richtig nachsagen, daß er eine konservative Wertevorstellung (im Sinne von
CDU/CSU z.B.) habe.
Es ist somit eine Meinung, nicht mehr und nicht weniger.Das Grundgesetz
gibt jedem das Recht, seine Meinung öffentlich zu machen, und dieses Recht
hat der Petent auch. Man muß nicht dieser Meinung sein, aber man muß sie
respektieren.
Was die Medien, aber auch die hinter dem Lehrplan stehenden Politiker und
Parteien hier exerzieren, ist daher unredlich. Sie nehmen sich heraus, die
einzig gültige Weltanschauung zu definieren, und jeden, der dieser
Political Correctness nicht entspricht, auf’s Schlimmste zu
diffamieren. Es ist schon pervers, denn sie tun letztendlich genau das, was
sie dem Petenten vorwerfen, nur mit umgekehrtem Vorzeichen.
Aber das ist ja alles nichts neues. Es passiert laufend. Erstmalig habe
ich das bewußt bei der Rechtschreibreform erlebt. Aktuell kann man das –
neben dem obigen Themengebiet – auch bei bei den Themen »Klimawandel«,
»Religion« im allgemeinen und »Islam« im speziellen, »Nahost«,
»amerikanische Freundschaft« und »Europäische Union« beobachten. Bei
letzterem wird jeder, der die Entdemokratisierung, Entrechtung,
Zentralisierung und Bürokratisierung in der EU aufzeigt, der gegen die
Mißgeburt Euro und die billionenschweren Rettungsversuche ist, als
Europafeind (als wären die EU und Europa ein und dasselbe), Nationalist
oder gar Rechtsradikaler diskreditiert. Das stinkt mir gewaltig.
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US-Soldaten verklagen
Fukushima-Betreiber. Sie waren auf einem US-Flugzeugträger, der nach
dem KKW-GAU vor Fukushima kreuzte. Vermutlich wurden sie durch
kontaminiertes Wasser aus den Aufbereitungsanlagen verstrahlt. Aber warum
verklagen sie nicht erstmal den amerikanischen Staat? Hatten denn die
keine Meßgeräte an Bord, um Radioaktivität in Luft und Wasser zu messen,
diese Atommacht? Konnte wohl niemand ahnen, daß nach einer
unkontrollierten Kernschmelze ebenso unkontrolliert Radioaktivität
austreten kann, oder daß bei den Versuchen, die Probleme in den Griff zu
bekommen, nicht alles so klappt? Wohl alte Unterlagen aus Hiroshima,
Nagasaki und Harrisburg verschlampt und bei der Tschernobyl-Katastrophe
keine Nachrichten geschaut?
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Elite-Online-Zeitung World Post geplant. OMG! Was interessiert mich denn die Meinung
von Bill Gates, Eric Schmidt oder – noch schlimmer – von Kriegstreiber
und Neu-Religionsfanatiker Tony Blair? Aber ich gehöre ja auch nicht zur
Elite… Weil ich den Namen »Omidyar« lese als Teilhaber – das Projekt, bei
dem Glenn Greenwald mitwirken will, ist offenbar ein anderes. Hätte ihn
auch nicht so eingeschätzt.
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Neues zur NSA-Affäre: EU-Parlament will Snowden möglichst live befragen. Hallo, Ihr
Pappnasen von der CDU, CSU und SPD: die sind nicht ganz so feige wie
Ihr!
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Der Niedergang vom W3C: Die Motion Picture Ass. of America (MPAA)
wird Mitglied (hier ein noch
englischer Artikel). Dann kann es ja mit HTML nur noch bergab
gehen. Ich glaube mittlerweile, daß HTML besser bei
WhatWG aufgehoben ist, die sich
schon seit einigen Monaten vom W3C distanzieren (nicht unbedingt wegen
EME, wenn ich das richtig in Erinnerung habe). Na ja, die
Standard-Gremien haben schon so oft Standards entworfen, die dann auf dem
Müllhaufen der Geschichte gelandet sind, und EME dürfte ein guter
Kandidat dafür werden.
Mal etwas zur Entspannung:
Da bleibt mir die Luft weg:
Die Großmäuler im eigenen Land gerieren sich als internationale
Ar…kriecher und Verräter erster Kajüte:
Die CSU lädt den US-Botschafter Emerson
zu ihrer Partei-Klausur nach Wildbad Kreuth ein! Und läßt sich von ihm
auch noch bedrohen, falls Snowden im zukünftigen Untersuchungsausschuß
angehört werden würde!
Ich glaube, es ist wichtig zu verstehen, daß sich der amerikanische
Kongreß das sehr genau anschaut.
Und was macht der US-Kongreß bitte dann? Kann das Herr Emerson bitte
etwas weiter ausführen? Boykott ausrufen? Atombomben auf Deutschland werfen
lassen, oder was?
Aber selbst solche, durch die diplomatische Verpackung sehr vagen,
dennoch unbestreitbaren Drohungen reichen schon aus, damit CSU kuscht. Die
»transatlantische Partnerschaft«, was immer das jenseits der Worthülsen
auch sein mag, ist also der CSU wichtiger als die Bürgerrechte, als das
Grundgesetz.
Lustig, in Anführungszeichen, ist auch das, was Emerson sonst noch zu den
Abhöraktionen sagt, z.B.
Ja, wir haben Kommunikationsgeräte auf dem Dach unserer Botschaft … Wir
sind eine Kommunikationsorganisation. Botschaft bedeutet Botschaft.
Ich hätte den Kerl achtkantig herausgeschmissen, muß ich sagen.
Verarschen kann ich mich nämlich selber.
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Gastkommentar bei Heise: Wegfall der
Geschäftsgrundlage bei der Vorratsdatenspeicherung durch
voraussichtliches Urteil des EuGH. Der Kommentator, u.a.
SPD-Politiker, sollte sich mal zur Spitze seiner Partei vorkämpfen und
Tacheles reden.
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Sascha Lobo: Vorratsdatenspeicherung nach Snowden: Lernen aus der Zukunft,
oder die Unfähigkeit von CDU, CSU und SPD, genau das zu tun.
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Der Untersuchungsausschuß des EU-Parlaments zum NSA-Skandal kommt zu
interessanten Ergebnissen und Forderungen – sehr im Sinne der
Datenschützer. Hätte ich denen gar nicht zugetraut. Da kann sich Merkel
& Co. mal eine Scheibe davon abschneiden.
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Läßt die Regierungskoalition langsam die Maske fallen, was die
parlamentarische Demokratie für sie bedeutet? Die Grünen sind offenbar so
unzufrieden mit dem, was ihnen angeboten wird, daß sie jetzt offen
drohen, vor das Bundesverfassungsgericht zu gehen.
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Der amerikanische Finanzminister Jack Lew will uns sagen, wie wir
haushalten sollen. Das ist doch ein Treppenwitz. Mag ja unsere
Bundesregierung furchtbar schlecht sein, aber Amerikas Fiskalpolitik ist
ohne Wenn und Aber der direkte Weg in die Hölle. Man muß sich geistig
nicht besonders anzustrengen, zum zu merken, daß Lew nur im
amerikanischen Eigeninteresse argumentiert. Was sonst? Das tun sie
immer! Die FAZ hat eine qualifiziertere Erwiderung auf die Forderungen als meine
Wenigkeit.
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Experte: Pofalla-Wechsel ist »bezahlte Korruption«. Ich liebe
klare Worte. Bei der SZ gibt es noch einen weiteren Artikel, »Du hast Deine Wähler betrogen«, zur Stimmung in seinem
Wahlkreis. Der bekommt dort kein Bein mehr auf den Boden. Grube hält
unterdessen wohl an Pofalla fest. Wohl auch, weil er ihm u.a. bei Stuttgart 21 und dem vierten EU-Eisenbahnpaket gute Dienste erwiesen
hat.
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In Hamburg ist um das Kulturzentrum Rote Flora ein »Gefahrengebiet«
eingerichtet worden, wo Passanten von der Polizei anlaßlos kontrolliert,
oder, vielleicht besser ausgedrückt, drangsaliert, werden. Das Schlimme
dabei ist, daß das ohne einen Richterbeschluß gemacht wurde. Noch
schlimmer wird es dadurch, daß die Begründung für die Einrichtung, eine
Attacke Linksautonomer auf die Davidwache, gar nicht stattgefunden haben soll, wie Zeugen berichten.
Der Stern sorgt sich um die Rechtsstaatlichkeit dieser Aktion. Zu
Recht. (Mangelnde) Verhältnismäßigkeit und Generalverdacht (wie bei der
VDS) sind hier Stichworte.
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Fefe hat wieder etwas ganz
Gruseliges ausgegraben, thematisch nicht weit vom vorherigen Punkt:
Im Orwell-Kandidatenstaat Nr. 1, Großbritannien, soll ein Gesetz her, das
der Polizei mit Hilfe eines Richters erlaubt, Personen beliebige Verbote
und Pflichten aufzuerlegen, für die es als solche keine Gesetzesgrundlage
gibt. Und wer dagegen verstößt, begeht eine Straftat.