Da sind die Schotten gebrochen… Die Schotten wollen also weiterhin
die Underdogs der Engländer und des Neokapitalismus sein. Mit 55 zu 45
Prozent haben sie sich gegen eine Abspaltung entschieden. Wobei, können sie
sich sicher sein, daß die Wahl nicht gefälscht wurde? Hatten die
Snowden-Dokumente nicht die Behauptung GCHQs aufgedeckt, sie könnten auch
Wahlen manipulieren? Und wäre die Gefahr einer Abspaltung nicht Grund genug
dafür gewesen?
Und ich bin auch noch sehr gespannt, wieviel von den Versprechungen, die
vom Rumpf Großbritanniens in Richtung Schottland gemacht wurden,
tatsächlich umgesetzt werden und das nicht nur in abgeminderter,
wirkungsloser Form, wie es heutzutage nach Wahlen üblich ist.
Auf geht’s, Katalanen! Ihr könnt es besser…
Nachtrag: Fefe hat
ein nettes
Foto
ausgegraben, das schön zu meinen Fragen paßt. Wer es wie ich nicht auf
erstem Blick sieht: Wahlzettel mal genau anschauen...
-
Ich hatte mal wieder recht: Der Verräter Gabriel winkt CETA
durch. Die Tagesschau berichtet
von einem
internen Papier, in dem sich des Wirtschaftsministerium für das »gute
Ergebnis« bei der Kommission bedankt (via
Fefe). Speziell mit dem
Thema Investorenschutz, der wie beim TTIP enthalten ist und massiv
kritisiert wird, haben Gabriel und sein Ministerium offenbar keine
Probleme.
-
Der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert
fordert einen Verhandlungsstopp von
TTIP wegen der Aushöhlung des Datenschutzes (siehe auch Netzpolitik.org). Nicht erst seit Gabriel (s.o.) ist klar, daß
solche Forderungen ungehört verhallen werden…
-
Der Sandkastendespot Seehofer rastet in Sachen Maut langsam aus:
Er will auf die EU-Zustimmung pfeifen. Na ja, der soll bloß so
weitermachen, dann wird er umso schneller politisch untragbar.
-
Ich hatte früher schon mal davon berichtet, daß die Münchner Polizei im
Rahmen der (bislang absolut erfolglosen) Aufklärung des sogenannten
Isar-Mordes massiv Mobiltelefon-Daten abgefragt und ausgewertet hat. Dank
einer Anfrage eines Grünen-Politikers sind jetzt
konkrete Zahlen verfügbar: 64.000
Geräte mit insgesamt 531.740 Datensätzen! Noch mehr Details bei
Netzpolitik.org.
-
Der NSA-Untersuchungsausschuß regt sich über die umfangreich
geschwärzten Dokumente aus, die sie bekommen. Immer, wenn es interessant
werden könnte, ist es nicht zu lesen. Da sieht man deutlich den
Aufklärungswillen unserer Staatsratsvorsitzenden. Die Zeit, Golem.de und Heise.de
berichten.
-
Die Grünen versuchen gerade, die ursprüngliche Aufgabe des Parlaments
wenigstens ein bißchen wiederherzustellen. Konkret geht es um
Änderungswünsche an der Geschäftsordnung, damit
in den Fragestunden die komplette
Regierung anwesend sein muß und Fragen spontan und frei beantworten
muß. Vorbilder sind die französischen und britischen Parlamente. Das
wird nie klappen, behaupte ich. Da wird die Staatsratsvorsitzende schon
ihre Parteisoldaten einnorden, damit sie dagegenstimmen, denn soetwas ist
in ihrem DDR-geprägten Staatsbild nicht vorgesehen.
-
Apropos Frankreich: Hollande ist sowieso schon am Ende, jetzt bekommt
er persönlich auch noch massiv Probleme durch die Äußerungen seiner ehemaligen Freundin. Es offenbart sich der
typische Charakter eines sozialistischen Parteifunktionärs, der die
Bodenhaftung verliert und seine Wähler verrät (wie halt hier die Genossen
der SPD). Mittlerweile fällt ihm wohl nichts anderes mehr ein, als alles
als Lüge zu bezeichnen.
-
Zur Abwechselung mal zwei lustige Videos:
IKEA nimmt die
Apple-Werbestrategie auf’s Korn, passend zum aktuellen Apple-Event,
und ein Hundebesitzer verkleidet seinen Hund als
Riesenspinne und
erschreckt Passanten zu Tode.
Wo wart Ihr? Ich habe Euch auf der Freiheit-statt-Angst-Demo vermißt!
Im Gegensatz zu Euch haben es rund 6.500 Leute geschafft, ihren
Allerwertesten hochzubekommen…
Überwachung, Datenschutz, Snowden
-
Die NSA bietet den anderen US-Behörden eine Google-ähnliche
Suchmaschine an, damit sie in den Milliarden Datensätzen stöbern können
(Slashdot,
Engadget,
Golem.de, FAZ).
-
Ein kleines Update zum Microsoft-Cloud-US-Behörden-Konflikt:
Microsoft weigert sich weiterhin
beharrlich, Nutzer-Daten rund um einen europäischen E-Mail-Account
herauszugeben. Nur nochmal zur Klarstellung: Microsoft macht das
nicht, weil das Unternehmen so einen hohen Ethik-Standard besitzt und
ideell so besorgt um die Bürgerrechte ist, sondern weil ein
Milliardengeschäft zu platzen droht!
-
Seit 1995, also seit rund neun Jahren, fordert die EU von
Deutschland, daß die Datenschutzbehörden unabhängig werden. Während die
Bundesländer das schon länger umgesetzt haben, legt unsere in
Bürgerrechtsfragen so schnelle Bundesregierung endlich einen
Gesetzentwurf vor. Und wie soll man das Ergebnis am besten beschreiben?
Mit dem altbekannten Spruch: Der Berg kreißte und gebar eine Maus.
Denn der Entwurf aus den Händen unserer Antidemokraten von der CDU, CSU
und SPD wird von den Fachleuten wegen versuchter, aber nicht geglückter
Minimallösung in der Luft zerissen. Siehe Golem.de, Netzpolitik.org und
Heise.de.
-
Die Terror-Touristen aus europäischen Staaten, die nach Syrien/Irak zu
den IS-Milizen reisen und auch wieder zurück (sofern sie sich nicht in
die Luft gesprengt haben), sind natürlich ein willkommener Anlaß,
die Sammlung von Fluggastdaten (PNR) in der EU weiter
voranzutreiben. Selbst die Erfassung innereuropäischer Flüge sei im
Gespräch!
-
Edward Snowden bekommt keine Ehrendoktorwürde der philosophischen
Fakultät der Universität Rostock. Der
SPD-Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern hat persönlich dafür
gesorgt. Die Argumentation ist natürlich verlogen. Der Wanderprediger
Gauck hat schließlich auch einen Ehrendoktor von dieser Uni bekommen. Und
wofür?
Apropos Whistleblowers: Um den Schutz ebendieser ist es in Deutschland
im internationalen Vergleich ganz schlecht bestellt. Und daran wird sich
auch so bald nichts ändern, wie Netzpolitik.org berichtet.
-
Schweigespirale im Netz: Eine amerikanische Studie kommt zum Schluß,
daß sich die Leute in Gesellschaftsnetzwerken wie Facebook nur
zurückhaltend über kritische Themen äußern, anders als im persönlichen
Umfeld im realen Leben – eine Förderung der Meinungspluralität findet
nicht im gewünschten Maße statt, wie die FAZ berichtet. (Siehe auch Engadget).
Verkehr
-
Maut: CDU/CSU spinnen weiter herum. Zum einen knobelt Schäuble an einem
Gegenentwurf zum Seehofer/Dobrindt-Konzept, andererseits versuchen
letztere, auf die Kritik einzugehen, indem sie die Maut evtl. auf
Autobahnen und Bundesstraßen begrenzen wollen. Löst das das
Problem mit dem »kleinen Grenzverkehr«? Wohl kaum.
-
Mir persönlich ist zwar noch keiner begegnet, vermutlich, weil ich in
einem Bundesland lebe, das nicht an dem »Testbetrieb« teilnimmt,
nichtsdestotrotz halte ich die Riesen-LKWs, auch bekannt als Mega- und
Giga-Liner, für einen großen Schwachsinn. Unsere Straßen und Brücken sind
eh schon so kaputt, da brauchen wir nicht noch solche Monster-Trucks, die
die Infrastruktur nochmal deutlich mehr belasten als die jetzigen LKWs.
Und mit der erhöhten Masse dieser Fahrzeuge machen sie im Falle eines
Unfalls nun wirklich alles platt, nicht nur Klein-KFZ.
Da finde ich es schön zu lesen, daß immer mehr Bürger diesen auch von
der EU gewünschten Unsinn ablehnen. Mittlerweile sind fast 80% dagegen. Solche Umfragen interessieren
natürlich Politiker nicht: Dobrindt erweitert den Feldversuch in Rahmen
seiner Möglichkeiten gerade ausgedehnt.
-
Noch mehr (Verkehrs-) Überwachung: Niedersachsen will »Streckenüberwachung« in einem Pilotprojekt
testen. Das Prinzip basiert darauf, daß am Anfang und am Ende eines
Abschnitts vorbeifahrende Fahrzeuge per Video aufgenommen werden. Es
werden automatisch das Kennzeichen und der Zeitpunkt ermittelt. Anhand
der Strecke und der Zeitdifferenz wird die Durchschnittsgeschwindigkeit
ermittelt. Liegt sie über der erlaubten Geschwindigkeit, gibt’s
Knöllchen.
Ich fahre zwar auch gerne schnell, aber bei
Geschwindigkeitsbegrenzungen versuche ich schon sehr, mich daran zu
halten. Da kommt auch bei mir Unmut auf, wenn Idioten mit gefühlten 30-50
km/h mehr an mir vorbeizischen. Dennoch bin ich gegen diesen Mist. Ich
will wegen dieser Idioten nicht immer und überall überwacht werden. Die
Mehrheit der Autofahrer verhalten sich nicht wie kleine
Kinder.
Daneben hat die Technik auch datenschutzrelevante Aspekte. Es müssen
erstmal alle Kennzeichen erfaßt werden, auch von den unschuldigen
Autofahrern. Angeblich soll das Produkt, das eingesetzt werden soll,
keine Möglichkeit besitzen, die Daten abzugreifen.
Noch sind Datenschützer aber nicht
davon überzeugt.
Sonstiges
-
Am nächsten Samstag (30.8.) findet die
Freiheit-statt-Angst-Demo in
Berlin statt.
-
Die Maut: Die CDU-Landesverbände von Nordrhein-Westfalen und
Baden-Württemberg wollen sich gegen Dobrindts Mautpläne aussprechen, wie
FAZ, der Spiegel, Heise.de und andere berichten. Hauptkritikpunkt ist weiterhin,
daß die Maut für alle Straßen gelten soll, und dies
höchstwahrscheinlich einen nicht geringen Einfluß auf den sogenannten
kleinen Grenzverkehr haben würde. Einige Schreiberlinge, wie zum Beispiel
ein Herr Schäfer von der Süddeutschen
Zeitung, haben das immer noch nicht kapiert, daß es einen Unterschied
macht, ob man nur für die Autobahnen oder für alle Straßen zahlen muß,
und sich deshalb sehrwohl überlegen wird, ob man mal schnell über die
Grenze fahren wird, wenn man nicht eine Jahresvignette besitzt. Statt so
blöd herumzuschreiben, könnte man ja zum Beispiel mal als Journalist
versuchen zu ermitteln, wieviel Prozent der Autofahrer aus dem
Grenzgebiet zur Schweiz eine Jahresvignette für die dortigen Autobahnen
besitzen und wieviele regelmäßig die Grenze überschreiten.
-
Apropos Auto: Kommt bald die Halterhaftung auch in Deutschland? Der
Focus berichtet, daß es Überlegungen zur Umkehr der Beweispflicht gibt. Ich frage mich,
wie das mit dem Grundgesetz vereinbar ist.
-
Erste Pleite für Axel Springer Verlag & Co. in Sachen
Leistungsschutzrecht: Das Bundeskartellamt weist eine Beschwerde der VG Media zurück
(siehe auch Heise.de und Golem.de). Der Vorwurf sei erstens unsubstantiiert und zweitens
sei eine Verpflichtung Googles zur Nutzung der lizenzpflichtigen
Artikelschnipsel völlig abwegig. Und wenn man schon über
Monopolstellungen rede, müsse man vielleicht auch mal untersuchen, ob
nicht die VG Media ein möglicherweise illegales Kartell sei. Das nennt
man Ohrfeige!
-
Die EU-Administration versucht, eine
elektronische Grenzüberwachung zu etablieren, obwohl sie überhaupt kein
Mandat dazu hat.
-
Der Euro muß weg, sagen Nobelpreisträger. Ich warte noch auf die Meldung, daß
irgendwelche nichtsnutzige Politiker, die in ihrem Leben noch nicht einen
guten Vorschlag gemacht haben, die Argumentation mit einer Handbewegung
für völligen Quatsch erklären.
-
Ein Fundstück bei Fefe zum Thema
Ferguson…
-
Zieht China den Stecker in Sachen grüne Gentechnik? Die chinesische Politik gilt ja schon bisweilen
als ziemlich korrupt, aber vielleicht hat die Gentechnik-Lobby hier nicht
so einen guten Stand und die Ratio hat hier noch eine Chance – im
Gegensatz zu dem Rest der Welt.
-
Eine Schimpftirade über die Familienministerin im Focus. Köstlich!
-
Englisch ist wichtig, gerade in technischen Studienrichtungen und
speziell in der Informatik. Aber das schießt den Vogel ab: Die TU München will alle Studiengänge verenglischen, Vorlesungen,
Prüfungen, Masterarbeit.
Überwachung
-
Ein SZ-Artikel geht nochmal der Frage nach, ob Edward Snowden in
Deutschland sicher sei. Das Ergebnis: Nein.
Dank vieler Abkommen gelte faktisch in
Deutschland für Angestellte (auch ehemalige, wie Snowden) amerikanischer
Behörden US-Recht.
-
Kaum hat das Verfahren gegen den Autobahnschützen begonnen,
kommt die Polizeigewerkschaft wieder
aus ihrem Loch gekrochen und fordert mehr Überwachung, speziell, daß
die Daten der Mautbrücken von der Polizei ausgewertet werden dürfen. Die
Zeit hat hierzu einen richtigen Kommentar: Die Trolle von der Polizei.
-
Von Kritikern wurde schon von Anfang an das sog. »Safe
Harbour«-Abkommen zwischen der EU und USA zum Schutz von Daten
europäischer Kunden bei amerikanischen Firmen als Feigenblatt bezeichnet.
Nun hat eine amerikanische NGO, Center for Digital Democracy, Beschwerde bei der Handelsbehörde FTC gegen 30 Firmen
eingereicht. Mit dabei sind AOL, Adobe und Neustar (eine große
amerikanische Domain-Registry). Siehe auch
Heise.de, FAZ.
-
Laut neuer Dokumente versuchen die NSA und GCHQ,
alle Computer auf der Welt nach
möglichen Lücken abzusuchen, zu infiltrieren und sie später für getarnte
Aktionen zu nutzen.
-
Ebenso bedenklich sind automatisch ablaufende Cyberkrieg-Programme der NSA.
-
In USA klagen erstmals fünf Muslime, vier davon mit
US-Staatsbürgerschaft, gegen die No-Fly-Liste und die Verletzung ihrer Bürgerrechte.
-
Bundestrojaner einsatzbereit
(siehe auch Heise.de). Mit im Boot
ist CSC Deutschland Solutions GmbH, die Tochter des
Haus-&-Hof-Lieferanten der NSA. Bekommt da eigentlich die NSA
automatisch eine Kopie des Mitschnitts?
-
Der »Kill-Switch« für Mobiltelefone, d.h. das ferngesteuerte Blockieren
des Telefons durch den Provider: Gut, um Dieben den Reiz des Klauens zu
nehmen. Aber auch gut für den Staatsapparat, um Bürgerrechte wie z.B. legalen
Widerstand zu unterminieren.
-
Golem-Kommentar hält Vorratsdatenspeicherung für veraltet. Das
erwähnte »Predictive Policing« sollte im Auge der Datenschützer bleiben –
zwei Bundesländer beschäftigen sich mittlerweile damit, wie ich neulich
gelesen habe.
Handelsabkommen TTIP & CETA
-
Wie letztens schon erwähnt, hat die Süddeutsche Zeitung zur Zeit eine
Themenwoche zum Thema TTIP. Hier eine Auswahl Artikel:
-
Die konsolidierte Fassung des CETA-Abkommens ist
publik geworden. Laut Heise sei
das SPD-geführte Wirtschaftsministerium dabei, das Abkommen zu prüfen.
Was wird dabei wohl herauskommen? Entsprechend der Tradition der
Verräterpartei mit Sicherheit das Schlechteste für den Bürger.
Was in dem Abkommen wirklich drinsteht, ergibt sich mir (und vermutlich
vielen anderen auch) nicht so direkt, dank Bürokraten- und
Juristenenglisch und fehlendem Hintergrundwissen. Die Süddeutsche Zeitung
hat schon mal einen Blick hereingeworfen und identifiziert erste
Brandherde: 521 Seiten Stoff für
Zoff.
Sonstiges
-
Bundesregierung versucht mit fadenscheiniger Begründung, Liste mit den
Gesetzesvorhaben der Ministerien vor den Bürgern zu verstecken. Netzpolitik.org veröffentlicht sie trotzdem.
-
ZDF und ARD-Landesanstalten manipulieren massiv Online-Umfragen, bis
sie ihnen für ihre Sendung passen: Ein Stern-Journalist meint: Das Fernsehen nimmt uns nicht ernst, nur unser Geld.
-
Die Zeit beleuchtet das Image Deutschlands bei den Zuwanderern. Dumm nur, daß hier nur
Länder betrachtet werden, aus denen die wenigsten Zuwanderer herkommen.
Waren die Aussagen aus den anderen Ländern etwa nicht politisch
korrekt?
-
Die Zeit diskutiert ein Buch, das in USA Bestseller ist. Es geht um den
Niedergang
USAs.
-
Ey Alder, da wo man spricht, geht kaputt, voll kraß! Ein Lehrer
beklagt in einem Interview den immer kleiner werdenden Wortschatz der
Jugend]. Er sieht zwar auch eine Mitschuld der Schule, aber meiner
Meinung nach falsch. Wenn man in Grundschulen heute noch richtig Lesen
und Schreiben lehren würde und nicht so unmotiviert, unambitioniert und
quasi im »Freilauf«, dann hätten die Schüler auch später keine Probleme
bei dem »Lehren des Gehabten«.
-
Der Stern berichtet von dem Informellen Mitarbeiter der DB AG, Ronald P., und seine Tätigkeit im
Bundeskanzleramt. Auf den Mond mit dem Kerl, oder besser, ins
Gefängnis!
-
Wie gewöhnt ein Vater seinen Kindern den Wunsch ab, Kriegsspiele am
Computer spielen zu wollen? Er zeigt ihnen den echten Krieg, oder, um genauer zu sein, dessen
Auswirkungen.
Überwachung/Internet
-
Hier noch ein Kommentar auf
Heise.de zu dem vorläufigen Microsoft-Cloud-Debakel (siehe letzten
Beitrag).
-
In den USA bildet sich eine Anti-Smart-Meter-Bewegung. Wenn man sieht, wie in den USA mit
Staatsgewalt die Installation durchgesetzt wird, muß das Zeug schon
ziemliches Überwachungs- und Abzock-Potential haben. In Deutschland ist
vor allem letzteres auch nicht besser, die angeblichen Vorteile für den
Verbraucher sind mehr als Augenwischerei – mein Kollege hat mir die
»günstigen« Tarife seines Anbieters gezeigt. Da einen Euro zu sparen ist
praktisch nicht möglich, in der Regel wird der Verbraucher (ordentlich)
draufzahlen.
Meine Petition gegen Smart-Meter hängt übrigens im Petitionsausschuß
schon bald ein dreiviertel Jahr herum, mein letzter Einspruch (wegen
Nichtzulassung der Online-Mitzeichnung) ist seit einem halben Jahr
unbeantwortet.
-
(Zivile) Überwachung aus der Luft: Was ist das Problem von Drohnen? Sie
können nur eine begrenzte Zeit in der Luft sein. Dafür gibt es jetzt eine
Lösung: Luftschiffe (sog. Blimps), am Boden verankert.
-
Die Wanze namens Mobiltelefon: Der Verfassungsschutz nutzt das Tracking mittels sog. »Stiller SMS«
immer intensiver (auch
Heise.de).
-
War ja klar, jetzt kommen sie wieder aus ihren Löchern: Nachdem Google
durch automatisiertes Scannen einen Gmail-Nutzer als Versender von
Kinderpornographie identifiziert und den Behörden gemeldet hat, fordert
die hessische Justizministerin, daß alle deutschen Provider auch herumschnüffeln sollen. Der
Eco-Verband und die großen deutschen
Provider winken jedoch zum Glück und zu recht (Briefgeheimnis)
ab.
TTIP
-
Die Süddeutsche Zeitung versucht, umfangreich über TTIP zu berichten,
und läßt daher auch einen der glühendsten Verfechter, EU-Handelskommissar
Karel De Gucht, zu Wort kommen. Wer
irgendetwas anderes als Propaganda, Abwiegelung und Desinformation
erwartet, der ist selber schuld. Ach, das ist übrigens genau der Herr,
der sich im Januar
so kompetent
in dem ARD Monitor-Beitrag gezeigt hat.
-
Diesmal ist wohl der Focus mit ein bißchen Geld bedacht worden, um für
TTIP zu werben, und macht Stimmung gegen eine ARD-Dokumentation. Blöd nur, daß die Leser in
den Kommentaren das ganz anders sehen…
Update: Bei Netzpolitik.org habe ich dazu noch etwas zu der ARD-Dokumentation
und die Reaktion der EU-Kommission gefunden.
Sonstiges
-
Maut: Die Süddeutsche Zeitung sieht die CSU-Taktik wie ich:
Scheitert die Maut an der EU, so kommt
sie trotzdem und die CSU hat einen Sündenbock.
-
Seilschaften im Ländle? Der Verwaltungsgerichthof Baden-Württemberg hat
entschieden, daß die Kopien von Mappus’ E-Mails auf seinem ehemaligen
Dienst-PC gelöscht werden müssen.
Laut Stuttgarter Zeitung liegen aber wohl die relevanten E-Mails zum
»Schwarzen Donnerstag« (Wasserwerfer-Skandal bei Stuttgart-21-Demo) bei
der Staatsanwaltschaft und sind davon nicht betroffen.
-
Ich finde es immer wieder spannend, wenn sich die wahren Qualitäten
eines Politikers zeigen. Wie jetzt bei Roland Koch – da knallen bei Bilfinger nach dem Rausschmiß Kochs die
Sektkorken. Nachdem das »so ein toller« CDU-Politiker war, kann man
abschätzen, auf welchem Niveau sich das CDU-Personal befindet. Gut, das
wissen wir aber eigentlich schon, durch Oettinger & Mappus zum
Beispiel.
-
Wie wird man wirklich reich? Indem man ein Pharma-Unternehmen gründet
und eine Pille, die etwa 1€ in der Herstellung kostet, für 700€ verkauft (ja, pro Stück!).
-
Israel-Gaza-Krieg: Nicht nur ein High-Tech-Spielfeld für Amerika und
Israel, sondern auch für Qatar.
-
Auch schon mal aufgefallen, daß die Amerikaner noch nie einen Krieg
gewonnen haben, den sie angezettelt haben? Das hat jetzt auch Focus
gemerkt und listet so einige Niederlagen auf.
-
Gibt es jemanden, der sich nicht darüber ärgert, daß die samstägliche
Werbesendung der Post »Einkauf aktuell« in Plastikfolie verpackt
daherkommt? Dagegen gibt es jetzt eine Online-Petition. Nach Angaben des Initiators sollen so 2.886
Tonnen Kunststoffmüll pro Jahr anfallen.
-
Israel hörte Kerrys Telefonate ab, und zwar bei
Friedensverhandlungen in 2013. Die israelische Regierung hat die daraus
gewonnenen Informationen zur Verbesserung ihrer Verhandlungsposition
genutzt. Die Amerikaner sind wohl nicht begeistert. Warum eigentlich?
Haben die nicht uns erst gerade erklärt, daß das Abhören unter Freunden
normal sei?
-
Weil wir gerade bei Israel sind: Die israelische Regierung wußte nicht
nur ziemlich schnell, daß die drei Jugendlichen kurz nach ihrer
Entführung erschossen worden sind, sondern auch,
daß die Täter nicht in
Verbindung mit der Hamas standen und erst recht nicht im Auftrag der
Hamas-Führung handelten (siehe auch ausführlich bei Radio Utopie). Das heißt, der offizielle Grund für den jetzigen
Krieg ist von vorne bis hinten erlogen und erstunken.
-
Der Juristische Dienst im Bundestag findet, daß Dobrindts Mautpläne rechtswidrig sind. Aber von solchen
Gutachten lassen sich ja Politiker in der Regel nicht irritieren, sondern
lassen sich dann lieber von den höchsten Gerichten zurechtweisen, wie das
zum Beispiel bei der 3%-Hürde für die EU-Wahl der Fall war. Zahlen tun es
ja die Bürger, in mehrfacher Hinsicht…
-
US-Cloud-Dienste in Europa: Wie ich schon mehrfach berichtete, kämpft
Microsoft dafür, daß sie – stellvertretend für alle amerikanischen
Anbieter – Daten nicht aus europäischen Rechenzentren an die
amerikanischen Behörden (inklusiv Geheimdiensten, aber nicht nur)
herausgeben müssen, um EU-Recht einzuhalten und Kunden Schutz zu bieten
(was aber sowieso illusorisch ist, da allgemein europäische Behörden wohl
dennoch Zugriff haben dürften und speziell die Amis über die Briten dann
in wichtigen Fällen die Daten dennoch bekommen sollten). Bei einem ersten Gerichtsverfahren ist Microsoft aber gescheitert
(siehe auch The Register). Solange ein amerikanisches Unternehmen selber
Zugriff auf die Daten habe, müsse es liefern, egal, wo die Server
stünden, so der Tenor. Berufung sei aber zugelassen.
-
Glenn Greenwald, der neben anderen von Snowden die Dokumente bekommen
hat, gibt dem deutschen NSA-Untersuchungsausschuß den Laufpaß (Golem.de, FAZ). Zu Recht. Er sieht keinen rechten Aufklärungswillen bei dem
Ausschuß, nachdem dieser es nicht geschafft habe, Snowden in Deutschland
zu befragen. Offenbar sei dem Ausschuß das Verhältnis zu den USA
wichtiger. Daher wolle er bei dem »Ritual«, bei dem es um »leere
Symbolik» ginge, nicht mitwirken.
Die Teilnehmer der Regierung an dem Untersuchungsausschuß haben
natürlich den Schuß nicht gehört. Golem zitiert SPD-Fuzzi Flisek:
»Diese hier an den Tag gelegte Haltung gegenüber einer rechtlich
bindenden Vorladung des Deutschen Bundestages untergräbt die Arbeit des
Untersuchungsausschusses«. Was ist denn die Arbeit des
Untersuchungsausschusses? Die Vertuschung und Zerredung des Skandals?
Nebenbei bemerkt: Für Ausländer ist eine Vorladung durch einen
Untersuchungsausschuß nicht bindend…
-
Das bescheuerte deutsche Leistungsschutzrecht kommt jetzt hoffentlich
vor ein Gericht: Yahoo beschwert sich beim Bundesverfassungsgericht, sieht darin eine
verfassungswidrige Beschränkung der Informationsfreiheit.
-
Die Spanier haben derweil diese Woche ein
Leistungsschutzrecht in der dritten
Potenz eingeführt, mit dem sie – Lobbyismus sei Dank – viel weiter
über das Ziel hinausschießen als die deutsche Regierung: Demnach werden
selbst für einfache Links, wie ich sie hier verwende, Abgaben fällig! Und
das gilt auch für Suchmaschinenbetreiber!! Ich bin ja gespannt, wie
Google reagieren wird. Ich würde bei der ersten Forderung Spanien
komplett aus dem Suchindex nehmen.
-
Das »Internet der Dinge« wird ja seit Jahren zu dem »next big thing«
stilisiert. Bei den existierenden Produkten wird aber der Datenschutz
sehr, sehr klein geschrieben, wie die Zeit berichtet.
-
Die Demokratie in Ungarn neigt sich dem Ende entgegen. Orbán
sieht Putin und Erdoğan sowie China als Vorbilder. Ich frage mich, wie
die EU reagieren wird und ob Ungarn noch vor Großbritannien aus der EU
ausscheidet. Aber vermutlich wird die EU lieber allem Unrecht und jedem
Verrat der sonst so hochgehängten »europäischen Werte« nachgeben und
Zugeständnisse machen, als dem Zerfall der innerlich schon verrottenden
EU den Startschuß zu geben, sofern Orbán nicht selbst den Austritt
forciert.
-
Noch zwei Artikel zu Schavan: Lammert sagt Jubiläumsrede an der Uni Düsseldorf wegen Aberkennung
Schavans Doktortitel ab. Na ja, das dürfte kein großer Verlust sein.
Neben der SZ hat auch die FAZ jetzt noch einen Artikel über den massiven Versuch der Einflußnahme in das Plagiatsverfahren
publiziert.
Der Grantler macht Urlaub in seiner Geburtsstadt. Wegen ausgiebiger
Freizeitaktivitäten kommt er ein bißchen wenig zum Granteln.
Nichtsdestotrotz:
-
Heiko Maas, seines Zeichens Bundesjustizminister, tritt ins
Fettnäpfchen. Fettnäpfchen? Nein, das ist schon ein großer Bottich. Rät
er doch Edward Snowden, nach Hause in die USA zurückzukehren.
»Er ist erst Anfang 30 und will sicher nicht den Rest seines Lebens
auf der ganzen Welt gejagt werden oder von einem Asyl zum nächsten
wandern«. Was glaubt er denn, was ihn in USA erwartet? Ein
Schauprozeß und 35 Jahre Haft unter erschwerten Bedingungen, so wie
Bradley/Chelsea Manning. Ist das etwa besser? Da helfen auch die
widerlichen, verlogenen Lobhudeleien (DPA-Meldung, via Focus und Heise.de)
nichts: »Danke für die Informationen, und jetzt verpiß Dich!« kann man
das summieren. Wie erbärmlich ist diese Flachpfeife eigentlich?.
Massive Kritik kommt von den Reportern ohne Grenzen (Golem.de, Focus). Netzpolitik.org findet auch ein paar treffende Worte. Der
»Moralapostel« der Süddeutschen Zeitung, Heribert Prantl,
regt sich mal wieder zu recht auf, und
nimmt auch noch die EU mit ins Boot:
Die EU, die sich »Raum des Rechts, der Sicherheit und der Freiheit«
nennt, ist auch ein Raum der Feigheit; sie traut sich nicht, Snowden
irgendeinen Schutz angedeihen zu lassen.
[…]
Minister Maas verlangt von Snowden ein Vielfaches des Mutes, den er,
Maas, selbst nicht aufbringt, um sich für Schutz und Sicherheit Snowdens
einzusetzen.
-
Kann man leider mittlerweile zur Binsenweisheit erklären:
NSA-Skandal: Bundesregierung zieht aus
Expertenkritik an Überwachung keine Konsequenzen.
-
Die nächste Verfassungsbeschwerde kommt: Professoren wollen Euro-Bankenaufsicht stoppen.
-
Der Menschenrechtsgerichtshof hat
Polen wegen ihrer Beteiligung an
CIA-Entführungen verurteilt (mit
Kommentar von der SZ). Ich kann nur
hoffen, daß der Menschenrechtsgerichtshof sich auch mal mit der Rolle
Deutschlands beschäftigt.
-
Beim Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA), welches in etwa TTIP
entspricht, aber leider in den Verhandlungen schon weiter fortgeschritten
ist, lehnt die Bundesregierung vorerst die Investorenschutzklausel ab. Ich
glaube kaum, daß dies aus Überzeugung oder gar wegen des offensichtlichen
Bürgerwillens geschieht, sondern rein taktischer Natur ist. Vermutlich
wird das bald still und heimlich abgenickt.
-
Ach, wie freut mich das: Nun ist es amtlich, daß Thomas Middelhoff
nicht der Star-Manager ist, für den ihn viele gehalten haben,
sondern schlicht ein unfähiger Blender: Er ist beruflich gescheitert und privat bankrott. Ich habe das
erste Mal von ihm gehört, als er bei Bertelsmann den absehbar desaströsen
Kauf von Napster eingefädelt hatte. Nicht, daß ich diesen Mißgriff ins
Klo Bertelsmann nicht gegönnt hätte…
-
Die SZ beleuchtet die Seilschaften von
Annette Schavan, die ihren Doktor retten wollten, und bezeichnet
Schavan als schlechte Verliererin. Übrigens eine weitere Person, deren
tiefer Fall mich persönlich erfreut – war sie doch nicht unerheblich an
der Durchsetzung dieser versemmelten, sogenannten Rechtschreibreform
beteiligt.
-
Maut-Wahnsinn hoch drei: Dobrindt will LKW-Maut senken. Die Begründung klingt sehr
abenteuerlich und vorgeschoben, so nach dem Motto: Jetzt brauchen wir die
PKW-Maut unbedingt.
-
Neben der Open Rights Group (wie berichtet) wollen jetzt auch noch zwei
britische Abgeordnete gegen DRIP klagen, und zwar
mit Hilfe der Bürgerrechtsorganisation
Liberty. Angriffspunkt ist, neben dem inhaltlichen Widerspruch des
Gesetzes zu dem EuGH-Urteil, daß das Gesetz der EU hätte vorgelegt werden
müssen.
-
Gute Vorbilder werden ignoriert, schlechte werden nachgemacht.
So kombiniert die französische
Regierung deutschen und britischen Mist: Die zweifelhafte
Gesetzgebung in Deutschland, die bereits Vorbereitungshandlungen für
schwere staatsgefährdende Gewalttaten (Googeln nach
Bombenbauanleitungen?) streng bestraft, dient unter anderem als Vorbild
für ein neues Gesetz, mit dem auch staatliche Überwachungsbefugnisse
massiv ausgebaut werden. Und von den Briten übernehmen sie gerade das
»Eilverfahren«, damit ihnen bloß niemand (kritische Abgeordnete, Presse,
Bevölkerung) dazwischenfunkt.
-
Die US-Bürgerrechtsorganisation Human Rights Watch hat sich die
Terror-Attentatsversuche in den USA mal genauer angeschaut. Und was kommt
heraus? Überraschung: Hinter fast allen Delikten steht wer?
Al-Qaida? Nein! Das Federal Bureau of Investigation, besser
bekannt unter der Abkürzung FBI. Die Täter wurden angestiftet,
finanziert und ausgerüstet. Die Täter gaben bei Befragung an, daß sie von
sich aus nie den Versuch unternommen hätten, Pläne zu schmieden und sie
in die Tat umzusetzen. Das FBI hat gezielt Arme, Dumme und Kranke
ausgesucht. Der Guardian und Heise.de berichten.
Aber der Leser möge nicht glauben, daß das eine amerikanische
Besonderheit ist. Hinter dem
Oktoberfest-Attentat soll auch der BND stehen, und bei den
Sauerlandbombern gibt es ja auch viele Fragezeichen – so sind die nicht
funktionierenden Zünder angeblich vom CIA geliefert worden und auch der
Chemie-Cocktail, den sie brauen wollten, soll nach Angaben von Chemikern,
die von sich behaupten, sich damit auszukennen, völlig instabil und nicht
kontrollierbar sein. Demnach würden die Terroristen wahrscheinlich schon
bei der Herstellung in die Luft gehen, und wenn nicht, dann spätestens
beim Versuch des Transports zum geplanten Tatort. Daher gehen die
Verschwörungstheoretiker auch davon aus, daß ihnen das Rezept
untergeschoben wurde.
-
Daß Microsoft so fleißig in USA gegen den Zugriff amerikanischer
Behörden auf im Ausland betriebene Rechenzentren amerikanischer
Unternehmen klagt, daran soll die Bundesregierung schuld sein. Laut
Heise.de hat sie Microsoft
klargemacht, daß unter der gängigen US-Praxis keine deutsche Behörde
Cloud-Dienste von Microsoft (oder anderen US-Unternehmen) benutzen
dürfe.
-
Der tolle Porno-Filter der britischen Regierung wird von den meisten
Briten – abgeschaltet. Sechs von sieben Briten lassen ihn ausgeschaltet.
Das sei auch eine Folge des Overblockings. Engadget und Heise.de
berichten. Meiner Meinung nach wird die Konsequenz nicht sein, den Unsinn
einzustellen, sondern ich rechne damit, daß die britischen Zensur- und
Bevormundungsfanatiker die obligatorische Nutzung des Filters fordern
werden und das auch so umgesetzt wird.
-
Ein amerikanischer Journalist von Ars Technica (siehe auch Bericht von Golem.de) findet heraus, welche Masse an Daten über ihn im Rahmen
des PNR (Passanger Name Record) von den amerikanischen Behörden
gespeichert werden, inklusive IP-Adressen, von denen er aus gebucht hat,
und Kreditkartennummern. Auch solche Daten, die die maximale gesetzlich
erlaubte Aufbewahrungsfrist bereits überschritten hätten. Willkommen in
der Welt der Untermenschen, d.h. der Nicht-Amerikaner. Er sollte sich
glücklich schätzen – im Gegensatz zum Rest der Welt erhält er wenigstens
Einblick in seine Daten…
-
Dazu passen Artikel über das Regelwerk, welches festlegt, wie man auf
der No-Fly-Liste der US-Amerikaner landet und wie man wieder herunter
kommt. Kurze Zusammenfassung: Durch Willkür/Verdacht (eine dumme
Bemerkung auf Twitter oder Facebook kann schon reichen) hinauf bzw.
praktisch gar nicht herunter. Zum Selberlesen: The Intercept (Quelle), Ars Technica, Golem.de, Heise.de.
-
Die FAZ analysiert den Irrsinn Inklusion. Lesenswert! Der Artikel
demaskiert das absurde Handeln der Betreiber der Inklusion.
Ich habe mich zu früh gefreut. Habe ich gestern früh noch die Presse
gelobt wegen der Abwesenheit von Jubelperser-Artikeln in der letzten Zeit –
bamm – taucht gestern abend genau ein solcher auf. Und wo? In der
FAZ, die diesbezüglich schon mehrfach negativ aufgefallen ist. Da wird bei
einer E-Mail-Aktion gegen TTIP schon von einer »Attacke« gesprochen und
auch sonst finden sich die üblichen Weichspüler wieder. Dazu noch ein paar
völlig belanglose Kommentare von Politikern, die den Müll unterstützen,
aber den Eindruck erwecken wollen, daß sie die Sorgen ernst nähmen. Wer
unbedingt diese politische Valium-Tablette schlucken will, der lese
hier).