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Die Grünen haben ein vertrauliches
Papier zu den TTIP-Verhandlungen veröffentlicht. Sie haben das auf
einer eigenen Mini-Website publiziert und dieses Dokument auch
kommentiert. Das ist zwar schon mal ein guter Anfang, aber leider gibt
das Dokument nicht den Verhandlungsstand wieder, sondern stellt wohl nur
die Leitlinien der EU bei den Verhandlungen dar. Auch wenn es vage ist,
kann man jedoch sehen, was an Rechten der Bürger zu opfern die EU bereit
ist.
Nichtsdestotrotz könnte die Veröffentlichung helfen, denn zusätzlich zu
dem weiterhin anschwellenden Druck der Öffentlichkeit könnte damit die
Verhandlungsposition der EU geschwächt und somit das ganze Abkommen an
Attraktivität für die gekauften Politiker und deren Käufer, die
Lobbyisten, verlieren. Und vielleicht kommt auch noch mehr – es ist ja
offensichtlich, daß die Grünen damit für die EP-Wahl punkten wollen und
sie wollen daher bestimmt nicht ihr ganzes Pulver gleich am Anfang des
Wahlkampfes verschießen.
Der Spiegel hat auch einen Artikel dazu.
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Wie verfassungstreu sind unsere Verfassungsrichter? Ich las einen
Artikel im Spiegel über die anhaltende Kritik der »etablierten«
Parteien an dem 3%-Urteil des Bundesverfassungsgericht. Bei der folgenden
Aussage des Vorsitzenden des Bundesverfassungsgericht, Andreas Voßkuhle,
mußte ich tief schlucken:
Ich persönlich sehe mich als überzeugten Europäer und finde die Idee
eines europäischen Bundesstaates als Fernziel nach wie vor sinnvoll.
Das heißt also, der Verteidiger des Grundgesetzes wünscht nicht weniger
als dessen Abschaffung! Denn so weit das Grundgesetz auch schon ausgehöhlt
und verbogen worden ist, läßt es nach meinem Kenntnisstand den Grad der
Souveränitätsabgabe, wie er für ein »Vereinigte Staaten von Europa« nötig
wäre, nicht zu. Denn der Bundestag und die Bundesregierung müßten
elementare Rechte abgeben, was nicht geht. Das Grundgesetz müßte daher
abgeschafft und die Bundesrepublik aufgelöst werden.
Daß Herr Voßkuhle nicht wirklich an der Verteidigung der Rechte, die das
Grundgesetz der Bevölkerung gibt, interessiert ist, läßt sich in das dann
folgende Statement interpretieren: Er könne nicht erkennen, …
…, daß das Bundesverfassungsgericht mit seinen Entscheidungen die
europäische Integration an irgendeiner Stelle ernsthaft behindert
hätte.
War und ist also die Nichtbehinderung vorrangig bei der Urteilsfindung?
Arme Demokratie, das hast Du nicht verdient!
Ich glaube, die Kinder-/Jugendschützer, Überwachungsfetischisten und
Gegner der Rezeptionsfreiheit (Art. 5 GG) haben sich zusammengetan und sich
eine Medienstrategie ausgedacht, um Zensurfilter nach britischem Vorbild in
Deutschland schmackhaft zu machen. Reihum schreien die Chefs der
Landesmedienanstalten – im dosierten Abstand – nach den Opt-Out-Filtern, um
die armen Kinderchen vor dem bösen, bösen Internet zu schützen. Vor
drei Wochen der aus
Niedersachsen. Heute nun der aus Baden-Württemberg (berichtet von Golem.de).
Da wird nicht mit abenteuerlichen Vergleichen, Euphemismen und
Abwiegeleien gespart. Von »Entscheidungserleichterungen für einen
Erwachsenen« wird da geschwafelt. »Die Geräte [Anm.: PCs, Router,
Smartphones u.ä.] sollten von vornherein so konfiguriert sein, daß Eltern
die Jugendschutzsperren aufheben müssen«. Meine Fresse, die meisten
Geräte gelangen nicht in die Hände von Kindern. Sollen jetzt auch
Automobile, Flugzeugträger, Weltraumraketen und Atombomben mit
Kindersicherungen ausgestattet werden? Wenn jemand einen Vertrag über einen
Internetzugang abschließt, muß er voll geschäftsfähig sein, ansonsten
braucht er ja die Zustimmung der Eltern. Es kann also nicht sein, daß ein
Kind einen Internet-Zugang nutzt, ohne daß ein Erwachsener Kenntnis davon
hat. Und es ist daher einzig und allein dessen Verantwortung, wen er
diesen Internetzugang nutzen läßt und unter welchen Bedingungen. Alles
andere ist ZENSUR. Und wie schnell aus dem Opt-Out ein Zwang wird,
sieht man jetzt gerade in der Türkei. Die Software ist ja schon da. Ein
paar Einstellungen in der Konfiguration ändern – ZACK – ist der
Filter für jeden verbindlich.
Der Kerl beschwert sich auch, daß nur 23% der Eltern Filtersoftware
einsetzen würden. Hat er schon mal an die Möglichkeit gedacht, daß die
anderen Eltern vielleicht einfach nicht ihre Kinder bevormunden wollen? Ich
glaube nämlich nicht, daß die Generation Eltern, die minderjährige Kinder
hat, noch keine Ahnung vom Internet hat – »Neuland« ist das nur für so alte
Behörden-, Verwaltungs- und Politikersäcke.
Dann noch ein unsäglicher Vergleich mit Kneipen:
Ich würde es eher mit dem Alkoholverbot für Kinder in Gaststätten
vergleichen. Das ist allgemein akzeptiert und Deutschland wird dennoch
nicht als Land der Prohibition bezeichnet.
Nein, nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich! Denn das wäre so, wenn
ich als fast 50jähriger in der Kneipe erstmal meinen Personalausweis
hervorkramen und mich dann in eine Trinker-Ausnahmeliste eingetragen lassen
müßte, bevor ich ein Bier bestellen kann. Umgekehrt kann ich heute auch
Wein und Schnaps kaufen und meinen Kindern zu trinken geben, wenn ich es
wollte, davor hindert mich oder meine Kinder auch kein Mechanismus an den
Flaschen (bei bestimmten chemischen Reinigern gibt es ja
Kindersicherungen!).
Golem zitiert weiter:
Die Furcht vor der Zensur entspringe einem grundsätzlichen Mißtrauen
gegenüber dem Rechtsstaat, meint der Landesmediendirektor. Doch dieses sei
unbegründet, da es auch in anderen Bereichen Regelungen mit
Einspruchsmöglichkeiten gebe. Langheinrich: »Das ist doch das Gegenteil
von einer heimlichen staatlichen Überwachung, die es nicht im Rechtsstaat
geben darf.«
Nein, das ist kein Gegenteil, Zensur hat mit Überwachung überhaupt nichts
zu tun und ist daher auch nicht sinnvoll vergleichbar. Und als Bittsteller
zu irgendeiner Behörde oder Telco gehen zu müssen mit der Chance, daß mein
Einspruch gegen eine Zensur einer bestimmten Webseite abgelehnt wird, hat
nichts mit der Meinungsfreiheit im Sinne des Grundgesetzes gemein. Außerdem
hat die Geschichte gezeigt, daß jede Form von Mißtrauen gegenüber unserem
Staat mehr als berechtigt ist.
Wie heißt es so schön? Der Weg in die Hölle ist gepflastert mit guten
Vorsätzen. Aber ich unterstelle den Leuten, daß sie nicht einmal gute
Vorsätze haben. Filter auf der Seite der Internet-Provider sind der
Einstieg in eine Zensur. Da gibt es keinen Zweifel. Deshalb: Kein
Jota nachgeben!
Ein Artikel in
Telepolis beschreibt die Willkür, die Denkweise und die Machtstrukturen
innerhalb der Wikipedia, speziell der deutschen Sektion, die eben an die
Kirche erinnert. In einem Selbstversuch macht sich der Autor ans Werk, in
dem Eintrag zum Terroranschlag am 11.9.2001 in der deutschen Wikipedia u.a.
Fakten über die fragwürdige Aufarbeitung durch die eingerichtete Kommission
hinzuzufügen. Die kann er belegen, Quellen dazu angeben, sie sind auch fern
der diversen Verschwörungstheorien, aber sie entsprechen halt nicht der
offiziellen Linie, die die Wikipedia-Seilschaften sehen wollen. Um es
vorwegzunehmen: Der Autor rennt gegen eine undurchdringliche Wand.
Gekommen bin ich auf den Artikel über einen Forumseintrag zu der
Heise.de-Meldung, daß die Schreiber bei
Wikipedia in Massen weglaufen. Dort im Forum wird berichtet, daß die
Autoren teilweise derart wie Glucken über ihre Artikel wachen, daß sie
sogar Korrekturen offensichtlicher Rechtschreibfehler rückgängig machen!
Auch wird heftig das sogenannte Relevanzkriterium kritisiert – was den
ignoranten Administratoren nicht als relevant erscheint, wird binnen
Stunden wieder herausgeschmissen. Das ist praktisch die Hauptquelle der
Willkür, die dort herrscht.
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Schwupp, und die Daten sind weg: Die britischen Patientendaten des NHS haben ihren Weg in die
amerikanische Google-Cloud gefunden (via Engadget). Irgendwie – das ist wohl noch unklar – sind die Daten
in die Hände einer Consultant-Firma gelangt, die sie dann zur Analyse auf
die Google-Server geladen haben. Da sieht man mal wieder, wie »sicher«
solche Datensammlungen sind. Soll mir irgendjemand noch erzählen, daß das
bei der eGK nicht genauso passieren wird!
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Zur Zeit läuft eine Diskussion um »Enzensbergers Regeln für die
digitale Welt«, erschienen am Freitag im Feuilleton der FAZ. Zwar ist einiges nicht wirklich korrekt, aber
für einen 84jährigen hat er m.E. dennoch einen Scharfsinn, von dem sich
so mancher Jüngere eine Scheibe abschneiden könnte. Interessant ist, daß
nicht wenige technikaffine Leute sich auf den Schlips getreten fühlen und
leider nicht mit guten Gegenargumenten kommen, sondern den Autor eher
plump diffamieren (Alter, »Neuland«, rückwärtsgewandt, realitätsfern
usw…).
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Die EU ist nicht nur mit den USA in Verhandlungen zu einem
Freihandelsabkommen, sondern auch mit Kanada. Das läuft unter dem Begriff
CETA, und es wird ähnlich geheim verhandelt wie beim TTIP – aus ähnlichen
Gründen. Die Piratenpartei ist an einen geheimen Zwischenstand gelangt
und hat ihn veröffentlicht, wie Netzpolitik.org berichtet. Die Inhalte sind, wie nicht anders zu
erwarten, wenig erfreulich.
Ergänzung: Heise.de hat auch noch einen
informativen Artikel dazu.
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Langsam bricht das Lügengebäude des Herrn M. zusammen. Leitende
Polizisten behaupten:
Mappus hat Wasserwerfereinsatz gegen die Stuttgart-21-Demo
angeordnet. Ich hätte nichts dagegen, wenn der Kerl bis zu seinem
Lebensende in einem Kerker unter »seinem« Bahnhof fristen müßte. Und die
anderen Befürworter wie Grube, Gönner, Merkel, Schäuble und wie sie alle
heißen gleich mit.
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In Sachen Terror-Netzwerk NSA begibt sich die Bundesregierung wieder so
langsam in Richtung des Endabschnitts des amerikanischen
Verdauungssystems: Minister der Umfallerpartei in den USA.
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Eigentlich brauche ich das gar nicht mehr zu verlinken, denn wer das
noch nicht mitbekommen hat, der muß im Tal der Ahnungslosen leben:
GCHQ spioniert Video-Streams aus. Ich glaube, ich muß mir langsam
einen Begriff für die GCHQ ausdenken, analog zum Terror-Netzwerk
NSA. Vielleicht UK-Stasi-HQ? Wobei mir der Vergleich mit der
Stasi da fast schon zu harmlos ist.
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Wie angekündigt, hat das EU-Parlament eCall abgesegnet. Die
Süddeutsche Zeitung und der Spiegel haben Artikel mit noch ein paar Hintergrundinformationen,
auch über das weitere Procedere in der EU, veröffentlicht. Aber mit eCall
ist das Ende der Überwachungsgier noch nicht erreicht. Demnächst mehr auf
diesem Kanal!
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Bei der Standardisierung von Protokollen und Schnittstellen gibt es
immer wieder Kräfte, die die Sicherheit aufweichen wollen, aus welchen
Gründen auch immer. Manchmal passiert das auch auf leisen Sohlen, wie ein
Google-Mitarbeiter entdeckt hat. Ein Vorschlag, der sich harmlos als
»Trusted Proxies« bezeichnet, würde faktisch jedoch das bislang als
sicher geltende »HTTPS«-Protokoll ausspionierbar machen, ohne daß dem
Benutzer das bewußt werden würde. Selbst wenn die Absichten so positiv
wären, wie in dem Entwurf beschrieben, so ließe sich das als Einfallstor
für die Schergen der Kategorie NSA und GCHQ mißbrauchen. Golem.de hat die
Story dazu.
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Google: Angriff auf
die Innenräume. Ich fände ja das alles durchaus interessant, würden
die Daten nicht gleich vom Google-Universum aufgesaugt werden.
Der Grantler freut sich. Das Bundesverfassungsgericht hat sich dazu
durchgerungen,
die
3%-Hürde bei der anstehenden Europaparlament-Wahl zu kippen. Allerdings
mit viel Mühe, u.a., weil der von Merkel im Senat plazierte saarländische
Ex-Ministerpräsident Peter Müller sich dagegen gesträubt hat und dies mit
einem »Sondervotum« auch im Urteil dokumentiert hat. Das gibt, nebenbei
bemerkt, denjenigen Nahrung, die behaupten, daß er von Merkel einen Auftrag
zur subversiven Unterwanderung des Gerichts habe.
Ich hatte die 3%-Hürde schon mal in einem früheren Beitrag thematisiert und erfreulicherweise recht behalten,
zumindest im Ergebnis. Weniger erfreulich sind die Reaktionen der an der 3%-Hürde beteiligten Parteien – von stumpfer
Wiederholung der vom Gericht abgewiesenen Argumente bis hin zu
undemokratischen Verhalten: Es werde »Splitterparteien und radikale
Kräfte aus Deutschland im Europäischen Parlament« geben. Hallo, Ihr
Zwangsdemokraten: Wenn sie mit ausreichend Stimmen gewählt wurden, dann
gehören sie ins Parlament. Das ist der demokratischer Wettbewerb! Wenn Ihr
die nicht drinhaben wollt, dann gebt den Wählern keinen Grund, die zu
wählen. Und wenn Ihr das nicht akzeptiert, dann seid Ihr nicht besser als
so Gestalten wie Janukowitsch.
Und wer sich noch ein bißchen amüsieren will, der lese das
SZ-Interview mit dem »Die
Partei«-Parteichef, Martin Sonneborn.
Laut einer Meldung vom Spiegel soll morgen das eCall-System für PKWs vom Europäischen
Parlament beschlossen werden. Der Artikel erwähnt, daß sich eine Mehrheit
dafür abzeichnet, das System nicht vom Inhaber abschaltbar zu machen.
Leider schreibt der Autor nichts darüber, in welchem Betriebszustand sich
der Mobilteil des Systems befinden muß, wenn kein Notfall vorliegt. Wenn es
sich aktiv in den Funkzellen anmelden muß, wird vom Telekomunternehmen
praktisch das Fahrzeug kontinuierlich verfolgt, und mit Hilfe der
Vorratsdatenspeicherung, wenn sie denn kommt, auch noch langfristig
gespeichert. Dann wäre es egal, ob das Gerät selber die GPS-Daten
mitzeichnet oder nicht. In der Vorlage für die morgige Abstimmung konnte ich diesbezüglich auf die
Schnelle nichts finden. Aber ich traue der EU prinzipiell nicht, aus
schlechter Erfahrung. Außerdem, ist die Hardware erstmal in allen Autos
installiert, so reicht ein Software-Update, um daraus eine fahrende Wanze
zu machen, wenn nicht schon von vorneherein Hintertürchen eingebaut werden.
Desweiteren bestätigt die Vorlage den Artikel zur Nichtabschaltbarkeit –
die Änderungsanträge, die das ermöglichen sollten, sind offenbar schon in
den Ausschüssen (wie auch in dem Innenausschuß) herausgeflogen.
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Der Bundestag hat endlich ein Gesetz gegen die Bestechung von Abgeordneten verabschiedet, wobei
ich nicht weiß, wie wirksam das sein wird, aber die deutsche Sektion von
Transparency International begrüßt zumindest das Gesetz.
Vielleicht muß man in diesem Licht die gleichzeitig beschlossene
Diätenerhöhung sehen – irgendwie muß der zu erwartende (Teil-) Ausfall an
Bestechungsgeldern kompensiert werden…
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Grube macht den Mehdorn? Mit der Bahn geht es bergab, berichtet die SZ. Wie wär’s, wenn
die Bahn all ihre zugekauften Firmen, seien es Schenker oder ausländische
Eisenbahnunternehmen, wieder verkauft, und die Einnahmen in die
Infrastruktur steckt? Die Bahn sollte sich auf sein Kerngeschäft, hier in
Deutschland, beschränken.
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Da wird die Bundesregierung vielleicht mal auf den Boden der Realität
zurückgeholt: Merkels Griechenland-Mann fiel auf die Feuerwehr herein.
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»Bananen-Rechtsstaat Deutschland«: Staatliche Hehlerei ist jetzt zumindest in Rheinland-Pfalz
legal.
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Focus hat die EU-Propaganda-Maschinerie angeschmissen: Sterben für und Streben nach Europa? Was für ein furchtbares
inhaltsleeres Geseiere: »Wir leben nicht im Paradies, aber so gut wie
an keinem anderen Platz der Welt«, »Heute geht es uns gut, morgen
noch besser.« und so weiter und so fort – Realitätsverweigerung par
excellence. Der Autor schimpft sich »Historiker« bei der
Bundeswehruniversität München. Ist das jetzt die Tarnbezeichnung für
einen Bundeswehrausbilder für die psychologische Kriegsführung? Ab,
Focus, in die Ecke, dafür, daß Du so einen Schund, der noch unter
Bildniveau ist, veröffentlichst.
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Weiter geht’s im Überwachunggskandal: GCHQ manipuliert und
diskreditiert, wie man es nur China und Nordkorea zutrauen würde:
FAZ, Spiegel, Heise. Ein völlig
moralbefreiter Sauhaufen!
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In diesem Zusammenhang: Wer so dumm ist wie unsere Bundeskanzlerin und
andere europäische Politiker und so ein Schwachsinn wie die "EU-Cloud"
propagiert, hier eine klare Ansage aus den USA: Eine Cloud außerhalb der USA ist kein Problem für das Terror-Netzwerk
NSA. Das bestätigt mich wieder: Cloud is out.
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Jetzt wird offensichtlich, was eigentlich schon lange auf der Hand
liegt: Erdoğan scheint integraler Teil der Korruptionsaffäre zu sein.
Hoffentlich stolpert er nun endlich, verdient hätte er es.
Auf Antrag der Linken und Grünen wurde im
Bundestag über die
Vorratsdatenspeicherung diskutiert (siehe auch Golem.de). Es war natürlich klar, daß die Edathy-Affäre hier gleich
von den Zwangsdemokraten am außeren rechten Rand, also von Abgeordneten der
CDU/CSU, instrumentalisiert wurde. »es gäbe kein Grundrecht, Bilder
sexuellen Mißbrauchs zu betrachten«. Also alle, die gegen die
Vorratsdatenspeicherung sind, wären für die Duldung dieser Schweinerei, so
die unterschwellige Botschaft.
Hört mal zu, Ihr Drecksäcke: Der Straftatbestand der Betrachtung von
Kinderpornographie ist weit weg von der Grenze, die das
Bundesverfassungsgericht zur Nutzung von Daten aus der
Vorratsdatenspeicherung gezogen hat. Nicht alles, was technisch möglich
ist, ist in einem Rechtsstaat auch erlaubt. MERKT EUCH DAS ENDLICH
MAL!!!
Also selbst, wenn wir sie hätten, dürfte sie nicht dafür eingesetzt
werden. Und nebenbei bemerkt ist der Edathy ganz und gar ohne
Vorratsdatenspeicherung, ohne die Rückverfolgung irgendwelcher IP-Adressen
aufgeflogen.
Die Vorratsdatenspeicherung wird auch immer wieder mit Einzelbeispielen
begründet, die sich nicht selten später als erlogen oder zurechtgebogen
herausstellen (z.B. daß Vorratsdaten genutzt wurden, aber nicht wirklich
ausschlaggebend waren). Für so ein Einzelbeispiel ist sich auch der
CSU-Abgeordnete Volker Ullrich nicht zu schade, denn wie Hans-Christian
Ströbele von den Grünen ihn korrigieren mußte, fällt sein Beispiel in eine
Zeit, in der es in Deutschland eben keine VDS gab. Dieser Einwand läßt
Ullrich völlig unbeeindruckt, wer will sich denn den Fakten stellen? Der
CSUler will auch einen neuen Euphemismus für die VDS etablieren:
»private Vorsorgespeicherung« (würg!) Pikant ist, daß gerade dieser
Politiker es mit der Rechtsstaatlichkeit nicht so ernst nimmt, wie
Fefe herausgefunden hat. Auf
Druck von Ullrich hin hat sich die Staatsanwaltschaft zu einer rechtswidrigen Durchsuchungsaktion bei der Augsburger Allgemeinen
hinreißen lassen.
Na ja, und die SPD? Die hat wieder Bauchschmerzen, wie üblich…