22. Januar 2014
Januar 201422

Dies & Das

22. Januar 2014

Langsam lang’s, Herr Lanz!

Die Geschichte um Lanz geht weiter. Während die Zahl der Mitzeichnungen auf über 68.000 gestiegen ist, ist das ZDF beim Lügen erwischt worden. Gegenüber sich beschwerenden Zuschauern hatte das ZDF behauptet (Quelle):

Unmittelbar nach der Sendung haben Sahra Wagenknecht und Markus Lanz ihr Gespräch ohne Kameras noch fortgesetzt. Und wir können insofern versichern, daß Sahra Wagenknecht mit der, wenngleich sehr intensiven, Auseinandersetzung in der Sendung zufrieden war und nicht den Eindruck hatte, ihre Positionen nicht ausreichend darlegen zu können.

Irgendwann ist diese Aussage zu Sahra Wagenknecht durchgedrungen, die sich zu einer Gegendarstelleng auf Twitter genötigt fühlte:

Liebes ZDF, nach dem breiten Protest gegen Markus #Lanz´ Gesprächsstil zu behaupten, ich sei zufrieden gewesen, ist doch etwas arg frech.

Das ZDF machte daraufhin einen Rückzieher und stellte das als Mißverständnis dar…

Weil Lanz so nach dem Gehalt von Wagenknecht als EU-Abgeordnete bohrte, sei zu erwähnen, daß laut Süddeutscher Zeitung Branchenkenner von einem Jahresgehalt von 375.000 Euro für Lanz’ Aktivitäten beim ZDF ausgehen. Das sind rund 31.000 Euro pro Monat und somit ungefähr viermal soviel wie tatsächlich ein EU-Abgeordneter bekommt (8.000 Euro) – für dieses primitive Geplapper!

21. Januar 2014
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Dies & Das

Hintergrund ist die Lanz-Sendung vom 16.1., in der Lanz (teilweise mit Unterstützung der Stern-Nervensäge Jörges) verbal auf die Sahra Wagenknecht der Linken einprügelt. Wie ich nach zehnminütigen Reinschauen bestätigen kann, fällt er ihr relativ schnell nach seinen ziemlich dummen Fragen ins Wort und insistiert auf der Beantwortung, weil er ihr intellektuell nichts entgegenzusetzen hat. Eine Peinlichkeit. Beim Blogger Stefan Niggemeier gibt es Ausschnitte als Wortprotokoll samt köstlicher Kommentierung. Da das offenbar nicht die erste Entgleisung von Lanz gegenüber Wagenknecht ist, fühlte sich jetzt eine Frau genötigt, diese Petition zu initiieren. Bin gespannt, ob die Pappnasen vom ZDF darauf reagieren werden.

20. Januar 2014
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18. Januar 2014
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17. Januar 2014
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16. Januar 2014
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Sanktionen gegen das Terror-Netzwerk NSA

Zumindest das EU-Parlament (und hier) ist weiter als unsere Bundesregierung in der Frage nach Sanktionen gegen die USA. Sie wollen das Safe Habour-Abkommen auf Eis legen. Das wäre ein erster Schritt. Das Abkommen erlaubt den Transfer privater Daten an US-amerikanische Unternehmen, wenn sie einen Mindeststandard an Datenschutz einhalten. Daran hat zwar kein vernünftiger Mensch je geglaubt, aber auch nicht, daß das selbst der amerikanische Staat so schamlos ignoriert.

Daß die EU-Kommission da (noch) nicht mitspielt, liegt sicher auch darin, daß diese ja im Einfluß der Länderregierungen (und somit auch der deutschen) ist. Mal schauen, wie sich das entwickelt.

PS: Ich denke, ich werde bis auf weiteres bei dem Begriff »Terror-Netzwerk NSA« bleiben, denn der Begriff Terror umfaßt ja nicht nur physische Gewalt.

15. Januar 2014
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14. Januar 2014
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14. Januar 2014

No-Spy-Abkommen gescheitert

Lacher des Tages: Das No-Spy-Abkommen (Süddeutsche Zeitung, begleitender Kommentar) mit den USA droht zu scheitern oder ist praktisch schon, je nach Lesart.

Die USA will keine Zusagen über das Nichtabhören von Regierungsmitgliedern und Amtsträgern machen – sicher auch schon gar nicht von uns, dem Fußvolk, oder der Wirtschaft. Warum sollten sie auch? Wenn man nicht Druck aufbaut (mir fallen da spontan so Sachen wie PNR, SWIFT, Safe Habour, Transatlantisches Handelsabkommen (TTIP), Schnüffelposten und andere US-Basen in Deutschland oder die Verlegung der Berliner US-Botschaft in die uckermärkische Diaspora ein), sondern lieber den Amerikanern in den Allerwertesten kriecht, braucht man sich ja nicht zu wundern. Und dann noch öffentlich herumheulen (»Wir kriegen nichts«, »Die Amerikaner haben uns belogen«)! Guten Morgen! Na, aufgewacht, Ihr Träumer? Glaubt Ihr etwa noch an die Freundschaft der Amis mit uns?