5. März 2014
März 201405

Dies & Das

3. März 2014
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Dies & Das

Ergänzung: Heise.de hat auch noch einen informativen Artikel dazu.

1. März 2014
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Dies & Das

26. Februar 2014
Februar 201426

Kleiner Sieg für die Demokratie

Der Grantler freut sich. Das Bundesverfassungsgericht hat sich dazu durchgerungen, die 3%-Hürde bei der anstehenden Europaparlament-Wahl zu kippen. Allerdings mit viel Mühe, u.a., weil der von Merkel im Senat plazierte saarländische Ex-Ministerpräsident Peter Müller sich dagegen gesträubt hat und dies mit einem »Sondervotum« auch im Urteil dokumentiert hat. Das gibt, nebenbei bemerkt, denjenigen Nahrung, die behaupten, daß er von Merkel einen Auftrag zur subversiven Unterwanderung des Gerichts habe.

Ich hatte die 3%-Hürde schon mal in einem früheren Beitrag thematisiert und erfreulicherweise recht behalten, zumindest im Ergebnis. Weniger erfreulich sind die Reaktionen der an der 3%-Hürde beteiligten Parteien – von stumpfer Wiederholung der vom Gericht abgewiesenen Argumente bis hin zu undemokratischen Verhalten: Es werde »Splitterparteien und radikale Kräfte aus Deutschland im Europäischen Parlament« geben. Hallo, Ihr Zwangsdemokraten: Wenn sie mit ausreichend Stimmen gewählt wurden, dann gehören sie ins Parlament. Das ist der demokratischer Wettbewerb! Wenn Ihr die nicht drinhaben wollt, dann gebt den Wählern keinen Grund, die zu wählen. Und wenn Ihr das nicht akzeptiert, dann seid Ihr nicht besser als so Gestalten wie Janukowitsch.

Und wer sich noch ein bißchen amüsieren will, der lese das SZ-Interview mit dem »Die Partei«-Parteichef, Martin Sonneborn.

25. Februar 2014
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eCall wird wohl morgen durchgewunken

Laut einer Meldung vom Spiegel soll morgen das eCall-System für PKWs vom Europäischen Parlament beschlossen werden. Der Artikel erwähnt, daß sich eine Mehrheit dafür abzeichnet, das System nicht vom Inhaber abschaltbar zu machen. Leider schreibt der Autor nichts darüber, in welchem Betriebszustand sich der Mobilteil des Systems befinden muß, wenn kein Notfall vorliegt. Wenn es sich aktiv in den Funkzellen anmelden muß, wird vom Telekomunternehmen praktisch das Fahrzeug kontinuierlich verfolgt, und mit Hilfe der Vorratsdatenspeicherung, wenn sie denn kommt, auch noch langfristig gespeichert. Dann wäre es egal, ob das Gerät selber die GPS-Daten mitzeichnet oder nicht. In der Vorlage für die morgige Abstimmung konnte ich diesbezüglich auf die Schnelle nichts finden. Aber ich traue der EU prinzipiell nicht, aus schlechter Erfahrung. Außerdem, ist die Hardware erstmal in allen Autos installiert, so reicht ein Software-Update, um daraus eine fahrende Wanze zu machen, wenn nicht schon von vorneherein Hintertürchen eingebaut werden. Desweiteren bestätigt die Vorlage den Artikel zur Nichtabschaltbarkeit – die Änderungsanträge, die das ermöglichen sollten, sind offenbar schon in den Ausschüssen (wie auch in dem Innenausschuß) herausgeflogen.

25. Februar 2014

Dies & Das

23. Februar 2014
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Bundestag: Diskussion um Vorratsdatenspeicherung

Auf Antrag der Linken und Grünen wurde im Bundestag über die Vorratsdatenspeicherung diskutiert (siehe auch Golem.de). Es war natürlich klar, daß die Edathy-Affäre hier gleich von den Zwangsdemokraten am außeren rechten Rand, also von Abgeordneten der CDU/CSU, instrumentalisiert wurde. »es gäbe kein Grundrecht, Bilder sexuellen Mißbrauchs zu betrachten«. Also alle, die gegen die Vorratsdatenspeicherung sind, wären für die Duldung dieser Schweinerei, so die unterschwellige Botschaft.

Hört mal zu, Ihr Drecksäcke: Der Straftatbestand der Betrachtung von Kinderpornographie ist weit weg von der Grenze, die das Bundesverfassungsgericht zur Nutzung von Daten aus der Vorratsdatenspeicherung gezogen hat. Nicht alles, was technisch möglich ist, ist in einem Rechtsstaat auch erlaubt. MERKT EUCH DAS ENDLICH MAL!!!

Also selbst, wenn wir sie hätten, dürfte sie nicht dafür eingesetzt werden. Und nebenbei bemerkt ist der Edathy ganz und gar ohne Vorratsdatenspeicherung, ohne die Rückverfolgung irgendwelcher IP-Adressen aufgeflogen.

Die Vorratsdatenspeicherung wird auch immer wieder mit Einzelbeispielen begründet, die sich nicht selten später als erlogen oder zurechtgebogen herausstellen (z.B. daß Vorratsdaten genutzt wurden, aber nicht wirklich ausschlaggebend waren). Für so ein Einzelbeispiel ist sich auch der CSU-Abgeordnete Volker Ullrich nicht zu schade, denn wie Hans-Christian Ströbele von den Grünen ihn korrigieren mußte, fällt sein Beispiel in eine Zeit, in der es in Deutschland eben keine VDS gab. Dieser Einwand läßt Ullrich völlig unbeeindruckt, wer will sich denn den Fakten stellen? Der CSUler will auch einen neuen Euphemismus für die VDS etablieren: »private Vorsorgespeicherung« (würg!) Pikant ist, daß gerade dieser Politiker es mit der Rechtsstaatlichkeit nicht so ernst nimmt, wie Fefe herausgefunden hat. Auf Druck von Ullrich hin hat sich die Staatsanwaltschaft zu einer rechtswidrigen Durchsuchungsaktion bei der Augsburger Allgemeinen hinreißen lassen.

Na ja, und die SPD? Die hat wieder Bauchschmerzen, wie üblich…

20. Februar 2014
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Dies & Das

Die Vorgaben zur »Akzeptanz sexueller Vielfalt« gehen davon aus, daß Sexualität ein soziales Konstrukt sei, wie es die Gender-Forschung lehrt, kein genetisches Schicksal. Das aber ist ziemlich genau das, was auch die Vertreter der Konversionstherapie [Anm.: der Ultragegner] behaupten, die Homosexualität für etwas halten, das nicht natürlich sei und das man deshalb auch wieder ändern könne.

19. Februar 2014
19

Dies & Das

15. Februar 2014
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Dies & Das

Puh, da hat sich viel angesammelt!

Zum Terror-Netzwerk NSA

Weiteres Netzpolitisches

And now something completely different…