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Die Kritik an Gauck geht weiter, ein Bundestagsabgeordneter der Linken
nennt ihn einen widerlichen Kriegshetzer. So ungern ich das sage – die Linken
stellen zur Zeit halt die einzige wirkliche parlamentarische Opposition
dar.
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Die CDU will Oettinger auf keinen Fall zurück,
der soll bei der EU bleiben, egal, was
er dort dann macht.
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TTIP: Offenbar sprechen sich die äußerst negativen Auswirkungen TTIPs
für den normalen Bürger herum. Nur so läßt sich erklären, daß die
deutsche US-Botschaft Fördergelder bis zu 20.000 Dollar auslobt für Leute, die diesen
Müll schönreden. Na, vielleicht hat sich
hier schon jemand ein Zubrot
gesichert? Der hier eher nicht.
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Religiöser Fanatismus: Oberstes malaysisches Gericht bestätigt
behördliches Verbot, daß Christen ihren Gott »Allah« nennen, der ja bekanntlich der
gleiche ist, wie der, den die Moslems anbeten. Besonders abenteuerlich
ist die Begründung: »Die malaysischen Behörden hielten […] entgegen,
daß die Verwendung des Wortes ›Allah‹ die Muslime verwirren und dazu
verführen könnte, zum Christentum zu konvertieren«. Wie blöd müßte
ein Mensch sein, um das zu tun?
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Jetzt winken auch die EU-Juristen
bei der Vorratsdatenspeicherung ab. Sollten wir wirklich das Kapitel
schließen können?
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Piratenpartei – Ende oder Neubeginn: Führung der Piratenpartei zieht sich komplett zurück.
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Neue Radarfallen blitzen nicht mehr – kein Lerneffekt mehr, aber
dafür mehr Einnahmen!
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In Berlin geht es zu wie in der Dritten Welt: An bestimmten Kreuzungen werden den Autofahrern Scheibenreinigungen
aufgedrängt. Da wundert sich noch jemand, daß Sinti und Roma so
beliebt sind? Und der größere Skandal ist, daß das die Polizei einen
Dreck interessiert.
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Das Thema Leistungsschutzrecht geht weiter,
jetzt greift VG Media neben Google
auch andere Schnipselanzeiger wie Microsoft, Yahoo und Telekotz an.
Über das Forum habe ich einen interessanten Artikel gefunden, wie die
wenigen Nachrichtenagenturen die Themenhoheit in den Medien bestimmen.
Snowden und sein deutscher Anwalt haben erst einmal die Notbremse gezogen
und dem Wunsch des Untersuchungsausschuß nach einem »informellen« Gespräch
in Moskau eine Absage erteilt (Netzpolitik.org hat hierzu den Wortlaut des Schreibens).
Das ist meiner bescheidenen Meinung nach zwar eine schlechte Lösung, aber
die bessere. Denn während dieses informelle Gespräch in Moskau als
Vorgespräch angekündigt war, kann ich mir gut vorstellen, daß dahinter ein
Plan stand, der weder im Interesse von Snowden noch im Interesse von uns
Bürgern war – zum Beispiel, ihn in irgendeiner Form zu diskreditieren oder
Gründe zu erfinden, warum eine offizielle Befragung nicht durchzuführen
sei. Es bliebe vermutlich bei dieser Alibi-Veranstaltung.
Hinzu kommt, daß der Ausschuß und die Bundesregierung offenbar zu
keinerlei Gegenleistung bereit sind. Das ist natürlich entlarvend, denn
wären sie wirklich an einer Aufklärung interessiert, dann würde man sich
auch etwas einfallen lassen.
In einem anderen Kontext äußerte Snowden auch seine Verwunderung über das Verhalten Deutschlands. Ihm ist offenbar noch
nicht klar, daß die Niedertracht der deutschen Politiker der der
amerikanischen in nichts nachsteht. Bitter muß für ihn wohl auch sein, daß
sich seine Erwartungen nicht erfüllt haben:
»Ich war felsenfest der Überzeugung, daß, wenn die Öffentlichkeit davon
erfährt, die Programme nicht fortbestehen würden. Diese waren nicht nur
ungesetzlich, sondern auch unmoralisch. Selbst wenn sie in wenigen Fällen
wirksam wären, würden sie trotzdem abgelehnt, so, wie wir Folter
ablehnen.«
Ich bin immer noch unentschieden, was am Ende herauskommen wird. Es gärt
unter der Oberfläche, aber der Druck der Gesellschaften weltweit ist
bislang noch nicht groß genug gewesen, um diesem Spuk ein Ende zu bereiten.
Der Überwachungsskandal alleine würde auch im Sande verlaufen. Aber es gibt
ja noch viele andere Angelegenheiten, die die Bürger immer weniger bereit
sind zu tolerieren. Da fallen mir spontan die völlig verfehlte Geldpolitik
in Europa, die Entdemokratisierung und Zentralisierung durch den
EU-Apparat, die Entrechtung durch Abkommen wie TTIP, CETA oder TISA oder
die Zerstörung der Lebensgrundlagen durch »grüne« Gentechnik oder Fracking
ein. Vielleicht kocht der Topf doch mal über…
Überwachung
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Neues von den Snowden-Dokumenten: Der Spiegel enthüllt die Standorte, an denen die NSA in Deutschland tätig
ist. Da kommt einiges zusammen. Der Spiegel hat 53 Dokumente veröffentlicht, der NSA-Untersuchungsausschuß will
sich damit befassen. Golem.de hat sich ein paar von den Dokumenten
genauer angeschaut und kommt zu dem Schluß, daß die deutschen
Behörden und die Regierung sehr genau wußten, was die NSA treibt.
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Auch in Nordrhein-Westfalen werden immer mehr Funkzellenabfragen
durchgeführt. Die Landespiraten
kritisieren das.
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Wen wundert’s? Die Briten biegen
sich ihre Gesetze zurecht, damit sie ihre eigenen Bürger überwachen
können.
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In Deutschland ist es nicht besser. Ein Ossi-Innenminister verharrt
wohl geistig im DDR-System und erklärt allen Ernstes, daß Grundrechte nicht online gelten würden. Wie war das bitte
nochmal damit, daß das Internet kein rechtsfreier Raum sein dürfe? Habe
ich das nicht tausend mal von den Regierigen gehört? Das ist übrigens der
gleiche, der wohl maßgeblich daran beteiligt war, daß Snowden erstmal
nicht die Ehrendoktor-Würde der Uni Rostock bekommen hat. Laut Golem.de will die Uni aber weiterhin ihm diese geben, die Freie
Universität Berlin hat ihn schon zum Ehrenmitglied ernannt.
Natürlich gibt es für jeden Ewiggestrigen und Bürgerrechtsfeind einen
Journalisten, der das genauso sieht. Diesmal ein Herr Händler in der
Zeit,
der – um den von Sascha Lobo geprägten Begriff zu bemühen –
Sicherheitsesoterik betreibt. Die Zeit-Foristen strafen ihn entsprechend
ab.
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Süddeutsche Zeitung und die Zeit berichten, daß die US-Amerikaner neben TTIP ein weiteres
Abkommen vorantreiben. Das unter noch größerer Geheimhaltung mit EU und
weiteren 21 Staaten verhandelte TISA soll u.a. Finanzkonzernen
erlauben, Kundendaten ins Ausland zu bringen und damit den Datenschutz
auszuhebeln. Daß die Daten dann auch letztendlich bei der NSA & Co.
landen, sollte offensichtlich sein. Ähnlich wie bei TTIP sollen auch hier
Staaten verklagbar sein, wenn sie den Finanzhandel durch neue Gesetze
einschränken.
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Der Verfassungsschutzbericht verliert kein Wort über den
NSA-Skandal (siehe auch hier). Als würden die Amerikaner nicht unsere Verfassung
bedrohen. Ich finde das langsam unerträglich, wie die
Bundesregierung und die anderen Organe den Skandal totschweigen. Wann
hat das endlich mal Konsequenzen?
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Der EuGH wird sich damit befassen, ob Facebook mit der NSA
zusammengearbeitet und somit das Safe-Harbour-Abkommen verletzt hat
(Slashdot, Heise).
Netzneutralität
Politik
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Der Focus und die Süddeutsche
Zeitung sorgen sich darum, daß die Ablenkung der Bevölkerung durch
die Fußball-Weltmeisterschaft wieder einmal von der Politik genutzt
werden könnte, um klammheimlich von der Bevölkerung abgelehnte
Gesetzesvorhaben durchzuwinken.
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Ein mir bislang unbekannter Ex-Bundestagsabgeordneter und Autor, Jürgen
Todenhöfer, ist ähnlich entzürnt wie ich über die elendige
Kriegstreiberei des Bundespräsidenten Gauck. Auf seinem Blog zeigt er
eine (eher schlechte) Fotomontage mit Gauck in Islamistenmontur. Wohl um Angriffen aus
der islamisch-religiösen Ecke vorzubeugen, erklärt er gleichzeitig, der
Islam sei eine Religion des Friedens. Das ist aber Heuchelei ersten
Grades: Eine Religion, die den Tod von Andersgläubigen und Abtrünnigen fordert (nein,
das ist keine Interpretation der Islamisten), kann schwerlich eine
»Religion des Friedens« sein.
Nachtrag: Köstlich: Die selbsternannte Politikelite geifert herum. Ich sehe überhaupt
nicht ein, wieso Gauck andere als Spinner bezeichnen darf, er selber aber
vor nicht niedrigeren Attacken geschützt sein soll.
Nachtrag II: Jakob Augstein kommentiert das auf Spiegel.de.
Sonstiges
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Die Bologna-Reform der universitären Ausbildung stellt sich immer mehr
als ein Griff ins Klo heraus. Der
Bachelor-Grad wird von der Industrie nicht akzeptiert, gilt in den
meisten Fachgebieten als nicht ausreichend. Der Autor prägt den Begriff
des akademischen Tellerwäschers und fordert, daß der Master
(gleich dem früheren Diplom) der Regelabschluß sein sollte.
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Die Zeit bringt einen weiteren
Artikel, warum die PKW-Maut völliger Unsinn ist.
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Po-falla bekommt jetzt offiziell einen hohen Posten bei der Bahn,
mit Aussicht auf einen Vorstandsposten. Und natürlich bleibt dieser miese
Charakter bis zur letzten Sekunde Bundestagsabgeordneter.
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In Griechenland wurde der oberste Steuereintreiber gefeuert, weil er zu gut arbeitete.
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Beim Focus packt ein Ex-Banker aus und beschreibt, welche Macht mittlerweile die Banken über die Staaten hätten. Ich
könnte mir gut vorstellen, daß das stimmt und daß es der Grund ist,
weshalb die Politik sich so von der Finanzindustrie vorführen läßt.
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Weiter Zoff um die eGK. Wenn zwei sich streiten, freut sich …
meine Wenigkeit. Je früher diese Datenschutzkatastrophe den Bach
hinabgeht, desto besser.
Datenschutz/Überwachung/Snowden
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tad-tataa! Microsoft versucht sich weiter als Retter der
Europa-Wolke: Wie schon früher berichtet, krankt das Geschäftsmodell
amerikanischer Unternehmen für den Cloud-Betrieb in Europa daran, daß
bislang die Daten europäischer Kunden vor dem Zugriff der amerikanischen
Behörden praktisch nicht geschützt sind. Das wissen mittlerweile auch die
potentiellen Kunden und laufen davon.
Microsoft kämpft nun vor den
Gerichten, um das zu ändern.
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Wie schon mehrfach erwähnt, haben moderne Automobile ein massives
Datenschutzproblem. Bei der Herstellern der Nobelmarken ist das noch nicht wirklich ganz
angekommen – insbesonders bei BMW, mit denen ich auch selber
diesbezüglich schon Kontakt hatte und ziemlich enttäuscht wurde.
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Obama hatte mal behauptet, daß sie wegen Snowden kein Flugzeug
aufsteigen lassen würden. Alles gelogen, das war schon in der Luft und
auf dem Weg, wie Fefe
berichtet.
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Wie wir mittlerweile wissen, sind im »Kampf gegen Terror« Amerikanern
und Briten jedes Mittel recht. Die Briten haben jetzt einen kleinen
Dämpfer bekommen: Verfahren gegen vermeintliche Terroristen dürfen nicht vollkommen
geheim geführt werden. Aus Sicht von Bürgerrechtlern ist das aber
weiterhin untragbar und mit Rechtsstaatlichkeit nicht zu vereinen.
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Spiegel deckt auf: 200 Spione arbeiten – mit Diplomatenstatus – in Deutschland, um
Deutsche auszuspionieren, mit Wohlwollen unserer Regierung!
Das gibt’s doch gar nicht! Wann hat das denn endlich mal Konsequenzen?
Dazu paßt auch die Meldung der
Süddeutschen Zeitung, daß der
Verfassungsschutz seine Zusammenarbeit mit den Amis ausbauen will.
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Die spinnen, die Amerikaner: Ein amerikanisches Unternehmen beruft sich auf die verfassungsmäßig
garantierte freie Meinungsäußerung, um extensiv Autokennzeichen scannen
zu dürfen!. Wo da eine Meinungsäußerung ist, würde mich mal
interessieren (und Snowden vielleicht auch, vielleicht ist ja sein
Wistleblowing auch nur eine solche).
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Neuer Beweis aus Österreich:
Vorratsdaten werden nicht für
Terrorbekämpfung genutzt – wofür sie angeblich sooo dringend benötigt
wurden.
Anderes
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Der Spiegel bringt zwei Artikel zum Islam: Im ersten Artikel geht das darum, daß in Großbritannien die
Islamisten versuchen, die Grundschulen zu unterwandern (insbesonders
solche mit hohem moslemischen Anteil), sodaß dort islamische »Werte« und
Vorstellungen vermittelt werden – das harmlosere dabei war noch, daß die
Mädchen hinten in der Klasse sitzen müssen und kein Schwimmunterricht
mehr stattfindet. Die britischen Schulbehörden versuchen jetzt, hier hart
aufzuräumen.
Der zweite Artikel ist ein Interview mit einem Rettungssanitäter, der
für eine Zeit seinen Dienst in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad tat.
Die Beschreibungen sind schauderhaft, Lesen auf eigenes Risiko! Kurz zusammengefaßt: Die islamischen
»Werte« führen dazu, daß Männer lieber ihre Frauen und Kinder verrecken
lassen, als sie von Sanitätern retten zu lassen. Da könnte die Frage
aufkommen, warum denn die nicht von Sanitäterinnen behandelt werden? Auch
das klärt er auf: Die gibt es zwar, die dürfen aber im Außendienst dank
der islamischen »Werte« nicht arbeiten. Da kommt mir wieder dieser
saublöde Spruch vom Ex-Grüß-Otto Wulff hoch: Der Islam gehöre zu
Deutschland. Mitnichten.
-
Die EU fühlt sich – nach Jahren – doch langsam genötigt,
die Steuertricks von Apple, Starbucks
und anderen Firmen zu untersuchen, die dazu führen, daß diese
Unternehmen in Europa zwar massive Umsätze (und Gewinne) machen, aber
praktisch keine Steuern zahlen.
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Schulalltag in Deutschland: Gute Abiturienten werden keine Lehrer, nur welche mit wenig
Selbstvertrauen und Durchsetzungskraft. Kein Wunder, daß es mit der
Bildung bergab geht! Auch die Schüler werden immer schlechter. Dank
Fernseher, Spielekonsole und Smartphone reichen die motorischen Fähigkeiten der Erstkläßler häufig nicht mehr
aus, um das Schreiben zu lernen. Auch die neue Blockschrift hilft da
nicht. Die Lehrer seien hilflos. (Siehe auch
Heise.de)
-
Was für eine Sauerei: Die in dem Sturm in NRW liegengebliebenen
Straßen- und S-Bahnen werden Opfer von Sprayern, wie z.B. hier berichtet. Was für kranke Hirne sind das eigentlich? Nach
den ersten Vorfällen haben die Betreiber Wachmannschaften postiert, die
die Fahrzeuge schützen. (via
Drehscheibe-Online)
-
Einen etwas tieferen Einblick um die Causa Bowe Bergdahl, der
amerikanische Soldat, der gegen mehrere Islamisten aus Guantanamo
ausgetauscht wurde, gibt es beim Spiegel.
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Nachdem die AfD ins EU-Parlament gewählt und von der konservativen
Fraktion (in der auch die britischen Konservativen sind) aufgenommen
werden, gelingt es den EU-Fanatikern in Deutschland immer weniger,
EU-Kritiker in die rechte Ecke zu stellen. So war die Berichterstattung
in den Medien über die Äußerungen von Alt-Bundespräsident Herzog gegen die EU ziemlich
sachlich.
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Der aktuelle Bundespräsident Gauck dagegen agiert weiter als Kriegstreiber. Soll er doch selber eine Waffe
in die Hand nehmen und in die Welt ziehen mit seinen unchristlichen
Ideen, dieser Pfaffe. (Die Spiegel-Leser sind offenbar auch empört –
über 1.000 Forumsbeiträge, das habe ich schon lange nicht mehr
gesehen.)
Der Spiegel hat heute zwei Artikel zu den Gen-Food in der EU
veröffentlicht. Bei dem ersten Artikel geht es um Pläne, den Mitgliedsstaaten den Anbau
gentechnisch veränderter Pflanzen leichter verbieten zu lassen, eine Art
Opt-Out. Das klingt erst einmal gut, ist es aber nicht. Denn die
geplante Regelung hat zwei gewaltige Pferdefüße:
Erstens gibt die Neuregelung dem verbietenden Mitgliedsstaat keinerlei
Rechtssicherheit, zumindest aus Sicht der Kritiker. Das
Gentechnik-Unternehmen, sagen wir mal Monsanto, kann also eventuell dagegen
vorgehen. Zudem sei noch eine Regelung in der Diskussion, nach der die
Gentechnik-Firmen dem Verbot zustimmen müßten! Das erinnert mich an das
geplante Abstimmungsrecht beim TTIP.
Zweitens soll ein Land, das von dem Verbotsrecht Gebrauch macht, das
Recht verlieren, in der EU gegen die generelle Zulassung einer gentechnisch
veränderten Pflanzenart zu votieren! Beim Schach würde man das jetzt
Gabelzug nennen – egal, wie sich ein Land entschiede, die Gentechnik-Firmen
gewönnen immer.
Ein zweiter Artikel beleuchtet die Lobbystrategie der Gentechnik-Firmen
und kommt zu dem erschreckenden Erkenntnis, daß die Eurokraten nahezu
genau das machen, was die Lobbyisten von ihnen wollen. Es geht denen
also am Allerwertesten vorbei, was die europäischen Bürger wollen – halt
die beste Regierung, die man für Geld kaufen kann.
Bei Greenpeace finden sich auch noch Informationen dazu.
Daß das noch schlimmer geht, zeigt die USA. Ich bin darauf gestoßen, als
ich einen Kommentar im Spiegel-Forum fand. Eine kleine Recherche läßt zwar
vermuten, daß bei dem Autor das etwas durcheinander geraten ist,
nichtsdestotrotz ist die Geschichte erwähnenswert:
Obama hatte im Mai 2013 ein Gesetz unterzeichnet, das spöttisch als
Monsanto Protection Act bezeichnet wurde. Damit hätten die
Gentechnik-Firmen selbst dann ihren Gen-Müll weiter produzieren und
verkaufen dürfen, wenn wissenschaftlich der Nachweis erbracht worden wäre,
daß das Zeug zu Krankheiten, Krebs, Erbgutschädigungen usw. beim Menschen
führt. Eingebracht wurde das Gesetz von einem Senator namens Roy Blunt, der
nachweislich Spendengelder in fünfstelliger Höhe von Monsanto erhalten
hat.
Dies ging jedoch selbst den Amerikanern zu weit. Bei Radio Utopie fand ich einen Artikel, daß sich ein massiver Protest
in den USA aufgebaut hatte, sodaß bei der notwendigen Verlängerung des
Gesetzes der Senat die Zustimmung verweigerte (im Gegensatz zu uns werden
in den USA häufig Gesetze mit beschränkter Laufzeit verabschiedet, die dann
regelmäßig verlängert werden).
Diese Geschichte sollte doch auch dem letzten die Augen öffnen, wieviel
kriminelle Energie und Morallosigkeit diese verabscheuungswürdige
Gentechnik-Bande hat.
Snowden
-
Zum Jahrestag der Snowden-Enthüllungen gab es natürlich viele
Kommentare und andere Beiträge. Ein paar habe ich gesammelt, ohne
spezifische Präferenzen: Heise.de hat gleich mehrere Kommentare (z.B.
diesen) verschiedener Redakteure
und eine Bilanz. Dort kommt auch
Peter Schaar zu Wort, der
offizielle Ex- und der inoffizielle Noch-Bundesdatenschutzbeauftragte
(von der aktuellen – wie hieß sie doch gleich? – hat man zum Jahrestag
nichts gehört…). Weiterhin kommentieren Golem.de und der Spiegel/Sascha Lobo.
-
Der SNA-, ach nein, der
NSA-Untersuchungsausschuß tagte mal wieder. Netzpolitik.org hatte einen
Live-Blog dazu aufgesetzt,
Heise.de faßt das zusammen.
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Wenn jemand noch der Meinung sein sollte, daß die Grünen die Themen
Datenschutz und Bürgerrechte nicht genauso opportunistisch und ohne
innere Überzeugung betrachten wie diese eine ehemalige liberale Partei –
äh, wie hieß die doch gleich – ach ja, F.D.P., ist, der schaue sich das
Verhalten der Grünen im NRWschen Landtag an: Dort haben die Piraten einen
Antrag eingebracht, daß Deutschland Snowden Asyl gewähren solle. Zusammen
mit der CDU, SPD und FDP haben die Grünen diesen Antrag abgelehnt.
-
Die Bundesregierung verteidigt sich zu den höchst umstrittenen Gutachten um die
Strafbarkeit der NSA-Ausschuß-Teilnehmern in den USA und in GB, mit denen
sie Druck ausüben wollte.
-
Merkbefreit: Spiegel-Interview mit Justizminister Heiko Maas. Selbst nach
Nachfragen seitens des Spiegels kann er sich nicht vorstellen, daß
Snowden in Moskau wegen seiner Asylauflagen weniger frei reden kann als
hier in Deutschland.
Was ich bei dieser Gelegenheit mal loswerden muß: Ich finde die
Arroganz der Politiker zum Kotzen: Ich lese immer wieder: Snowden oder
Greenwood werden vorgeladen, es werden diverse Forderungen
gestellt (wie in dem Interview auch), man erwartet usw. Bitte,
was ist Eure Gegenleistung, Ihr Drecksäcke? Ein feuchter Händedruck?
Die sind Euch nichts schuldig, nein, Ihr seid denen (und uns) etwas
schuldig.
Anderes
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Ich dachte bislang, der ADAC sei ein Gegner von eCall. Deren Info-Seite dazu zeigt aber ziemlich wenig Kritik. Ich habe
zwischenzeitlich auch eine Petition gegen eCall gefunden. Leider bislang sehr, sehr schwach
besucht. Woran liegt’s?
-
Wie krank ist das denn? In einem der wohl sonnenreichsten
US-Bundesstaaten, in Texas, dürfen die Schüler keine Sonnencreme auftragen! Mir ist komplett
neu, daß Sonnencreme giftige Substanzen beinhalten soll, zumindest hier
in Europa – ich weiß allerdings nicht, was die Amis da zusammenmixen
(aber dank TTIP werden wir das schon noch merken). Und das Krebsrisiko
eines sauberen Sonnenbrandes stellt bestimmt nur einen Bruchteil des
Gesundheitsrisikos der Creme dar…
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Die Vorratsdatenspeicherung ist tot. Wie Golem.de und Netzpolitik.org berichten, will Cecilia Malmström (bei
Datenschutzaktivisten auch gerne »Censilia« genannt wegen ihres
Einsatzes für Kinder-Porno-Websperren auf EU-Ebene, analog zu der
damaligen Aktion von von der Leyen) bis zum Ende ihrer Amtszeit im Herbst
keinen neuen Entwurf vorlegen. Dänemark geht laut Netzpolitik.org einen Schritt weiter: Es will die dort
praktizierte Vorratsdatenspeicherung beenden – sie helfe nicht bei der
Strafverfolgung. Das haben die Kritiker schon immer behauptet.
Das wird den Überwachungsfanatikern in Deutschland nicht schmecken,
insbesonders Dänemarks Aktion. Aber ich bin mir sicher, solche Ignoranten
wie Thomas de Maizière oder Wolfgang Bosbach werden sich durch Realitäten
nicht irritieren lassen.
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Der Generalbundesanwalt Range hat letztendlich den Wink mit dem
Zaunpfahl mitbekommen, er will jetzt doch ermitteln –
ein bißchen (siehe auch hier). So richtig überzeugen kann er damit nicht einmal die
Presse (z.B. FAZ, Süddeutsche Zeitung) – die Überwachungsgegner sowieso nicht, denn
die Überwachung von 80 Millionen Bürgern ist ihm erstmal auch weiterhin
schnuppe. Die Argumentation (via Golem.de) ist dabei so dürftig, daß es schon fast wieder komisch
ist:
Hinsichtlich der möglichen massenhaften Erhebung von
Telekommunikationsdaten der Bevölkerung in Deutschland durch britische
und US-amerikanische Nachrichtendienste liegen bislang keine
zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für konkrete strafbare
Handlungen oder strafrechtlich greifbare Sachverhalte vor. […] Im
Ergebnis bleibt mithin die abstrakte Annahme, daß britische und
US-amerikanische Nachrichtendienste ebenso wie die Geheimdienste anderer
ausländischer Staaten versuchen, auch mit modernen elektronischen
Mitteln Erkenntnisse in Deutschland zu erlangen („Cyberspionage“).
Nach der Strafprozeßordnung berechtigt eine solche allgemeine Annahme
allein nicht zur Einleitung eines strafrechtlichen
Ermittlungsverfahrens. Mangels eines Anfangsverdachts für eine konkret
verfolgbare Straftat ist es derzeit rechtlich nicht möglich,
strafrechtliche Ermittlungen wegen der möglichen massenhaften Erhebung
von Telekommunikationsdaten der Bevölkerung […] aufzunehmen.
Unglaublich, diese Scheuklappen-Mentalität. Ich hoffe, die
Datenschutzaktivisten bauen hier noch weiteren Druck auf.
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Die USA reagieren auf die zaghaften Aufklärungsversuche Ranges verstimmt. »Man hätte das lieber über diplomatische Kanäle
geklärt als in aller Öffentlichkeit«, zitiert der Spiegel. Was für eine
elendige Heuchelei, sie haben doch alle Klärungsversuche seitens der
Bundesregierung grundlegend blockiert. Daher sollten Sie doch einfach mal
ihr Maul halten.
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Die Grünen greifen wohl die Gutachten aus dem Untersuchungsausschuß
auf: BND arbeite auf
verfassungswidriger Grundlage.
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Netzpolitik.org hat zwei weitere Artikel zu eCall: Einerseits einen
Statusbericht, andererseits einen Gastkommentar von Thilo Weichert (Landesbeauftragter für Datenschutz
Schleswig-Holstein).
Für Leute der »ich-habe-nichts-zu-verbergen«-Fraktion gibt es dagegen
ein neues elektrisches Fahrrad, das immer schön seine Position funkt.
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Die Amerikaner versuchen, die Ukraine-Krise und die europäische Angst
um die Gasversorgung aus Rußland auszunutzen:
ohne TTIP kein Gas aus USA.
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Eine weitere Geschichte aus der Serie »wenn schon die Leser die FAZ
nicht kaufen, dann wenigstens die Industrie«: Wiedermal ein Artikel, wie harmlos doch TTIP sei – im Hinblick auf das gerade
enthüllte »Regulatory Cooperation Council« absolut blamabel. Ein anderer
Artikel will uns erzählen, wie toll doch die Abschaffung des
Bargelds wäre. Die Leser sehen das unisono diametral, wie das aus den
rund 70 Kommentaren zu erkennen ist. Mehrere Leser bringen es kurz und
knapp auf den Punkt: Freiheit braucht Bargeld. (Siehe dazu auch
einen früheren Beitrag).
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Hat die EU nicht schon genug Sorgen, insbesonders Geldsorgen? Brüsseler Kommissar empfiehlt Albanien als
Beitrittskandidaten.
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Folgen der Überwachung: Wegen eines Mordes in München werden 10.000
Bürger praktisch als Tatverdächtige vorgeladen, müssen ggf.
Speichelproben abgeben (und die DNA-Fingerabdrücke werden vermutlich bis
in alle Ewigkeit in den Computern der Behörden verweilen). Und das alles
nur aus dem einen Grund, daß sich ihre Mobiltelefone in der Nähe des Tatorts befanden. Was für
ein unglaublicher Exzeß, diese Rasterfahndung! In meinen Augen völlig
unverhältnismäßig. Bei der Funkzellenabfrage findet wie bei der VDS eine
Beweislastumkehr auf, die Unschuldsvermutung gilt hier nicht mehr.
Es ist schon länger bekannt, daß durch TTIP sogenannte Schiedsgerichte
eingerichtet werden sollen, die Unternehmen erlauben, Staaten auf
millionen- oder gar milliardenschweren Schadenersatz für fiktive Gewinne zu
verklagen, wenn neue Gesetzgebungen (zum Beispiel zum Umwelt- oder
Verbraucherschutz) die »Business-Modelle« durchkreuzen. Das Problematische
daran ist – neben der potentiellen Willkür, Staatsferne und Industrienähe
dieser Schiedsgerichte –, daß sich Staaten in ihrer Souveränität und
Demokratie beschneiden lassen, in dem sie von vorneherein auf
Gesetzesinitiativen verzichten, die mit einem gewissen Klagerisiko
verbunden sein könnten.
Das reicht den Leuten, die hinter TTIP stehen, offenbar nicht, wie die
Zeit jetzt berichtet.
Demnach soll mit TTIP ein sogenanntes »Regulatory Cooperation
Council« (RCC), zu deutsch »Rat zur regulatorischen Kooperation«,
eingeführt werden. Diesem aus Wirtschaftsvertretern (d.h. Lobbyisten)
bestehenden Gremium sollen nicht nur Gesetzesinitiativen der EU und der
US-amerikanischen Regierung vorgelegt werden, nein, sie sollen sogar mit
ihnen abgestimmt werden. Und das, bevor irgendein Abgeordneter
überhaupt Details erfährt – seien es Abgeordnete von der EU, den
nationalen europäischen Parlamenten, oder – in den USA – vom Kongreß oder
denen der Bundesstaaten. Die Zeit betitelt das zu recht als
Demokratie-Outsourcing und gibt ein Beispiel:
Würde in der EU etwa an einem europaweiten Gesetz zum Verbot von
Fracking gearbeitet, könnte sich der neue Rat früh einschalten und die
entsprechenden Wirtschaftsvertreter informieren. Noch bevor ein Parlament
den Gesetzesvorschlag sähe, könnten im Kooperationsrat RCC die
Auswirkungen auf Industrie und Handel besprochen und mögliche
Änderungswünsche beschlossen werden.
Was für eine Sauerei, oder?
Ich muß mal ein bißchen aufräumen. Darum sind auch ein paar nicht mehr
so ganz taufrische Meldungen dabei. Die hatten es bislang noch nicht in den
Blog geschafft, aber ich wollte sie andererseits auch nicht einfach
wegschmeißen.
NSA – Snowden
In den USA ist gestern ein Interview des Senders NBC mit Edward Snowden ausgestrahlt worden.
Der FAZ-Artikel zeigt das blamable Verhalten der US-amerikanischen
Regierung in dieser Sache auf.
NSA – deutsche Aufarbeitung
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Der Untersuchungsausschuß hat seine Arbeit aufgenommen. Netzpolitik.org berichtete in Form eines Live-Blogs von der ersten
Sitzung. Dabei wurden drei Rechtsprofessoren befragt, die
niederschmetternde Urteile (sog. Ringtausch »grundrechtswidrig«, auch die
Auslandsaufklärung) von sich gegeben haben. Die schriftlichen
Stellungnahmen sind in dem Netzpolitk.org-Artikel verlinkt. Auch
Heise.de und die FAZ berichten über die Sitzung.
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Netzpolitik.org hat auch die Liste der Zeugen veröffentlicht, die der Untersuchungsausschuß
gerne hören möchte.
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Glenn Greenwald will der
Bundesregierung/dem Untersuchungsausschuß keine Dokumente zur Verfügung
stellen. Seine Argumentation ist durchaus verständlich.
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Der Hickhack um die Befragung Edward Snowdens dauert an. Es ist
offensichtlich, daß die CDU alles versucht (siehe auch Meldung weiter
unten), die Befragung zu torpedieren. So auch der neue CDU-Vorsitzende
des Ausschusses, Patrick Sensburg, wie Golem.de und der Spiegel berichten. Auf die Aussage Snowdens, daß alle
Deutschen massiv von der NSA-Überwachung betroffen seien und er das aus
der eigenen Arbeit wüßte, reagiert er wie folgt:
Sensburg (CDU) bezweifelte indes, daß Snowden wesentliche neue Details
enthüllen könne. Snowden sei nach den ihm vorliegenden Erkenntnissen nie
speziell mit der massenhaften Ausspähung deutscher Bürger in Deutschland
befaßt gewesen. »Sollte Snowden nicht bald Beweise in Form von
Originaldokumenten vorlegen, verliert er jedwede Glaubwürdigkeit für den
Untersuchungsausschuß.«
Was für eine erbärmliche, widerliche Figur ist diese Merkelmarionette.
Wenn irgendjemand ein massives Glaubwürdigkeitsproblem besitzt, dann ist
es diese scheiß CDU mit ihrem vorgegaukeltem Aufklärungswillen. Alles,
was Snowden bislang gesagt hat, hat sich als wahr herausgestellt, nicht
in einem einzigen Punkt hat die amerikanische Regierung das widerlegen
können, so sehr sie es auch versucht hat. Ebenso ist aus seiner Vita
bekannt, daß er für die CIA und anderen Geheimdiensten auch in Europa
tätig war, was er jetzt auch nochmal in dem neuen Interview unterstrichen
hat. Auch das hat bislang die amerikanische Regierung nicht entkräften
können.
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Ex-CIA-Chef Peter Goss erklärt, daß die
Empörung Merkels nur gespielt ist.
Das ist schon lange meine Meinung. Merkel ist eine hörige Sklavin Obamas.
Wahrscheinlich hat die USA irgendein Stasi-Fundstück in der Hand, das
Merkels Karriere mit einem Schlag beenden würde, wenn es an die
Öffentlichkeit käme, und erpreßt sie damit. Anders kann ich mir dies
unglaubliche Unterwürfigkeit und den grandiosen Verrat an den Deutschen
nicht mehr erklären. Netzpolitik.org berichtet auch über Goss.
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Der Generalbundesanwalt will angeblich nicht in der
NSA-Merkel-Abhörgeschichte ermitteln, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, weil keine belastbaren Beweise zu
erwarten seien. Das bringt die Aufklärungswilligen und Anzeigeerstatter
in Rage. Von Rechtsbeugung,
Verleugnung des Rechtsstaats und Arbeitsverweigerung ist die Rede. Das ganze ruft auch schon
Zynismus (auch hier) hervor (via Fefe).
NSA – China
Wie schon berichtet, haben die USA fünf Mitarbeiter chinesischer
Geheimdienste wegen Spionage angeklagt. Wie vermutet, lassen die Chinesen
nicht unbeantwortet. Zuerst forderten sie die
Rücknahme der Anklagen, dann erließen sie Sanktionen gegen US-Firmen und jüngst warfen sie den USA
Menschenrechtsverletzungen und Förderung
von Feindseligkeiten im Internet vor.
Anderes zu Internet und Datenschutz
Sonstiges
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Golem.de beleuchtet die aktuelle und zukünftige Technik der
LED-Lampen.
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Auch mittlerweile genervt von der Talk-Sendung »Hart aber fair« und dem
Selbstdarsteller Plasberg? Dann wird dieser Artikel der FAZ Wasser auf die Mühlen sein.
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Das Notruf- und Schnüffelsystem eCall für Automobile ist leider wieder
ein Stück nähergerückt, es ist vom EU-Rat beschlossen worden. Technische Details sind offenbar
immer noch Mangelware. Ich befürchte weiterhin das Schlimmste.
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Umfrage: Die Deutschen wünschen sich Fischer und Trittin zurück in die
Politik. WÜRG!
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In der Schweiz wächst der Widerstand gegen die erweiterte
Überwachung, Demo am 31. Mai, ein Referendum ist geplant.
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In den deutschen Medien nicht sonderlich erwähnt, ich bin erst durch
einen Slashdot-Artikel
darauf aufmerksam geworden: In Brüssel gab es eine große Demonstration
gegen das transatlantische Handelsabkommen TTIP, die mit Wasserwerfern
und 250 Verhaftungen brutal niedergeschlagen wurde. Siehe Spiegel und Süddeutschen
Zeitung für eine deutsche Berichterstattung.
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Das Bundesverfassungsgericht hält leider Gigaliner-Testbetrieb für
verfassungsgemäß. Gigaliner sind die überlangen und überschweren
Monster-LKWs, die unsere eh schon kaputten Straßen noch deutlich mehr
belasten als gewöhnliche LKWs, die aufgrund der viel höheren Masse in
Verkehrsunfällen noch tödlicher für PKW-Insassen sind (da hilft auch kein
eCall mehr) und die noch mehr Güterverkehr von der Schiene auf die Straße
bringen. Die EU und hier in Deutschland die CDU sind die Befürworter
dieses Wahnsinns, falls das nicht allgemein bekannt sein sollte. Aber das
BVerfG hat ja nicht über die Gigaliner selbst entschieden, sondern es
ging um Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern für den
Testbetrieb.
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Einfach großartig: Die PARTEI hat es geschafft. Martin Sonneborn ist in
das EU-Parlament gewählt worden! Das wird hoffentlich noch ein Spaß.
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Die europäischen Piraten haben versagt. Speziell sind die zwei
bisherigen Piraten aus Schweden herausgeflogen – die schwedische
Piratenpartei ist an der schwedischen 4%-Hürde hängengeblieben. Die
deutsche PP hat immerhin einen Sitz geschafft. Nachdem ich das hier in einem FAZ-Blog gelesen habe, bin ich allerdings froh,
daß ich diese Flitzpiepen nicht gewählt habe. Mir war nicht bewußt, wie
weit die bereits ins linke Fahrwasser abgedriftet sind. Die überholen ja
die MLPD noch links! Auch die neue Abgeordnete hat sich wohl nicht mit
Ruhm bekleckert. Von der ursprünglichen Strömung – Nerds, die sich um
Bürgerrechte und Datenschutz, Urheberrecht und Internet bemühen – ist da
kaum noch etwas da, deren Vertreter sind wahrscheinlich schon alle
herausgeekelt worden. Solch eine Partei, wie die Piratenpartei jetzt eine
ist, wird in Deutschland so gebraucht wie die FDP.
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Der Chefredakteur der Zeit, di Lorenzo, plappert beim Jauch aus,
daß er mit seinen zwei Staatsbürgerschaften zweimal gewählt hat.
Das ist Wahlbetrug, die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt bereits. Er
behauptet, er habe das nicht gewußt. Unwissenheit schützt vor Strafe
nicht, lautet jedoch ein juristischer Lehrspruch. Außerdem ist das
ziemlich unglaubwürdig, da die Zeit letzte Woche noch einen Artikel zu diesem Thema publiziert hat!