29. März 2015
März 201529

Dies & Das

Maut

Die Maut ist beschlossen, CDU und CSU stimmten zu 100% dazu, nur bei der SPD gab es 11 Neinstimmen und 6 Enthaltungen (Linke und Grüne haben natürlich dagegengestimmt). Bei der SPD gab es Leute, die sich im Parlament vorne hingestellt haben und gesagt haben, daß sie die Maut für totalen Quatsch halten, aber aus Koalitionstreue mit »ja« stimmen würden. Ein öffentlicher, disqualifizierender Tritt in den Hintern des Artikels 38, Absatz 1, Satz 2 des Grundgesetzes…

Überwachung

Lügenpresse

Zwei Artikel sind letztens erschienen, die sich mit dem Thema »Lügenpresse« auseinandersetzen, einmal in der Neuen Züricher Zeitung (via Fefe) und im Spiegel. Letzteres ist in Form einer »Multimedia-Kollage« (mir fällt da kein besserer Begriff ein).

SPD

Rechtschreibung

Auch wenn ich es manchmal selber nicht schaffe, meinen Ansprüchen an die Rechtschreibung gerecht zu werden (und mich so dem Hohn und Spott meiner Leser aussetze), fühle ich mich zum Glück weit entfernt von den durchschnittlichen Rechtschreibkünsten im Internet. Daß dies in den zukünftigen Generationen alles noch viel schlimmer wird, davon berichteten die Medien in den letzten Wochen. Schuld sind die Zustände an den Schulen und bei der Lehrerausbildung an den Universitäten, wie die folgenden Artikel aufzeigen:

Sonstiges

24. März 2015
24

Dies & Das

Die SPD ist die neue FDP

(Links zu den entsprechenden Themen folgen weiter unten)

Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht mit der Vorratsdatenspeicherung. SPD-Justizminister Maas hat jetzt auf Druck von Dumpfbacke Gabriel eine 180°-Wende in Sachen Vorratsdatenspeicherung vollzogen. Der hat halt nicht das Rückgrat von seiner Vorgängerin Leutheusser-Schnarrenberger, eine der wenigen Lichtblicke der FDP in den letzten Jahr(zehnt)en, sondern ist ein gewöhnlicher SPD-Umfaller und -Verräter wie seine Genossen. Oberverräter Gabriel erklärt seine VDS-Unterstützung damit, daß er das Feld nicht den CDU-Hardlinern überlassen wolle. Was ist das eigentlich für eine dämliche Begründung? Wie damals bei von der Leyens »Kinderpornofilter«, dem die SPD zugestimmt hatte. Politische Überzeugung, Argumente, Verstand, Rechtsprechung (BVerfG, EuGH), Grundgesetz – alles unnötiger Ballast, der Gabriel nur dabei stört, die SPD zur Blockpartei der CDU/CSU zu machen.

Das Gabriel- und SPD-Prinzip ist dabei immer gleich und heißt Kosmetik: Am Anfang wird sich massiv über ein Vorhaben der CDU und/oder CSU beschwert. Nein, man könne da nie und nimmer zustimmen. Dann hört man eine Zeitlang nichts, das Thema verschwindet erstmal in den Schubladen. Später heißt es, die SPD sehe großen Änderungsbedarf für eine Zustimmung. Es wird dann »mächtig« verhandelt. Am Ende kommen jedoch nur ein paar kleine kosmetische Änderungen ohne wirkliche Bedeutung heraus, die aber medial aufgebläht werden, und die prozentuale Zustimmung der SPD-Abgeordneten im Bundestag überschreitet bei der Abstimmung sogar die der CDU/CSU. Wie es sich halt für eine brave Blockpartei gehört.

Aktuell kann man das an zwei Themen sehen: TTIP und Ausländer-Maut. Bei TTIP gibt es massiven Protest in der Bevölkerung, und was kommt von Gabriel: Ein paar Versprechen (oder Versprecher…), aber nichts greifbares. Kosmetik halt zum Übertünchen, mögen sich die blöden Bürger damit zufriedengeben.

Ähnlich mit der Ausländermaut: Was ein Tamtam der SPD, als »Doofbrindt« im Herbst letzten Jahres seine Maut vorgestellt hatte. Anfang März haben sich dann gerade noch 14 SPD-Abgeordnete dagegen ausgesprochen, vermutlich schon unter Argusaugen der SPD-Führung, aber auf jeden Fall ohne große Unterstützung. Letzte Woche hat die SPD noch Änderungen an den (thematisch ziemlich belanglosen) Preisen für die von Ausländern zu kaufenden Vignetten und am Datenschutz gefordert, wobei in den jüngsten Meldungen von letzterem auch nichts mehr zu hören ist. Und am nächsten Freitag (27.3.), ein Tag später als von CDU/CSU gewünscht, wird die SPD die Maut mit marginalen Änderungen durchwinken.

Aber das Konzept der SPD geht nicht auf, sie verharrt bei 25%. Die potentiellen SPD-Wähler sind nicht so dumm, wie die SPD sie gerne hätte (könnten aber auch schlauer sein, wie die Ex-FDP-Wähler). Zudem verzeihen sie der SPD immer noch nicht Schröders Verrat durch die Hartz-IV-Gesetzgebung und die anderen Schweinereien wie die sinnlose Riester-Rente oder das ganze Gazprom-Thema.

Die Situation der SPD wird in vier Artikeln bei der Süddeutschen Zeitung, beim Spiegel, bei der Welt und bei Telepolis analysiert.

Vorratsdatenspeicherung

Überwachung allgemein

Sonstige Netzpolitik

Maut

TTIP

Gentechnik

Sonstiges

15. März 2015
15

EU und Deutschland: Frontalangriff auf den digitalen Bürger

Datenschutzreform

Seit langem plant die EU eine Reform der Datenschutzgesetzgebung. Hierzu muß die EU-Kommission einen Entwurf ausarbeiten und diesen mit dem EU-Parlament verhandeln. Der erste Schritt ist nun getan und offenbart eine fürchterliche Entwicklung: Von Datenschutz kann kaum noch die Rede sein. Die Mitgliedsstaaten waren aufgefordert, Änderungswünsche anzumelden, und sehr viele haben – offensichtlich lobby-getrieben – Änderungen vorgeschlagen, die den Datenschutz massiv aufweichen. Und, was glaubt Ihr: gehört Deutschland dazu? Na klar! Das ist dieses dreckige Spiel über Bande, das die Bundesregierung mit uns hier wieder spielt. Unser linkischer Bürgerterrorisierminister Thomas de Maizière stellt sich mit geschwellter Brust als Retter der Daten vor das deutsche Publikum, und hinter dessen Rücken betreibt er die Ausbeutung dieser Daten durch Behörden und Industrie. Wäre das ganze nicht aufgedeckt worden, hätte er dann hinterher wieder alle Schuld der EU in Schuhe schieben können. Natürlich sieht er immer noch alles als eine Verbesserung zum Status Quo, bloß die dummen Kritiker sehen das nicht…

Einzige Hoffnung gegen den Ausverkauf der Daten ist nun das EU-Parlament, das, älteren Äußerungen zufolge, tatsächlich für eine Stärkung des Datenschutzes plädiert. Am Ende wird es aber wieder nur darauf ankommen, ob das Umfaller-Gen bei den Sozialisten wieder aktiv wird oder nicht.

Meldungen dazu:

Vorratsdatenspeicherung

Es nutzt nichts, daß jetzt auch in den Niederlanden und in Bulgarien die höchsten Gerichte ein klares Nein zur Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen haben. Die Blockwarte und Big Brother-Fans in der CDU und CSU lassen sich in ihrem Wahn nicht beirren. Knackpunkt ist wie unter Schwarz-Geld, äh, -Gelb, das Justizministerium, das sich noch geringfügig an die Urteile vom BVerfG und EuGH gebunden fühlt. Wieder in die Presse haben das Thema Gerüchte gebracht, nach denen es »Geheimverhandlungen« zwischen Innen- und Justizministerium gäbe. Das wird jedoch vom Justizminister bestritten. Ein Problem für die Überwachungsfanatiker ist, daß die EU momentan keinen Neustart beim Thema VDS wagen möchte. Dafür bekommen sie unerwartet Hilfe von dem sonst recht vernünftigen schleswig-holsteinischen Landesdatenschützer Thilo Weichert, der sich eine einwöchige VDS vorstellen könnte. Sie nutzen diese Aussage nun als Freibrief, daß eine verfassungskonforme Vorratsdatenspeicherung doch ginge (fordern natürlich gleichzeitig viel längere Speicherfristen).

Netzneutralität

Nicht überall, wo Netzneutralität draufsteht, ist auch eine solche drin. Nachdem die Neuregelung in den USA im großen und ganzen ein "thumbs up" (Daumen hoch) bekommen hat, versuchen Politiker in Europa ihren lobbygetriebenen Mist, den sie unter dem gleichen Begriff verkaufen wollen, den Bürgern der EU-Staaten schönzureden, mit allen Mitteln. Da werden von Dumpfbacke Oettinger die Gegner dieser Netz»neutralität« schon mal mit den Taliban verglichen.

Freies W-LAN

W-LAN, das von jedermann kostenlos und ohne Anmeldung genutzt werden kann, ist im Gegensatz zum Rest der (industrialisierten) Welt in Deutschland eine Seltenheit. Warum? Das liegt an der sogenannten Störer-Haftung. Lädt sich jemand über ein offenes W-LAN urheberrechtlich geschütztes Material herunter, so haftet der W-LAN-Betreiber mit, da er das zugelassen hat. Kaum einer möchte dieses Risiko tragen. Netzaktivisten und Gruppen, die gerne privat W-LAN-Zugänge oder -Netze aufbauen wollen, drängen daher schon lange auf eine Änderung der Gesetze. Endlich, so scheint es, werden sie erhört. Die Bundesregierung kreiste und gebar – ein Häufchen Elend. Für Privatleute bringt es nicht das Gewünschte, außer einer neuen Hürde. Sie müssen den Namen ihres Gastes kennen. Also kein anonymes, zwangloses Verfahren. Und wie das dann genau geschehen soll, bleibt, wie bei »modernen« Gesetzen so üblich, ziemlich im Schwammigen. Könnte man eine elektronische Anmeldeprozedur machen, oder muß man sich den Ausweis zeigen lassen? Und, wie lange müßte man die Daten aufheben (kleine Vorratsdatenspeicherung, oder wie)? Interessant ist, daß dies für kommerzielle Anbieter und Behörden nicht notwendig ist. Das steht schon wieder voll unter Lobbyismusverdacht…

Mein Merksatz für heute

Erfolgreiche Bürgerproteste und Klagen gegen Beschlüsse der Regierung sind bloß Pyrrhus-Siege. Die bekämpften Ziele bleiben natürlich weiter auf der Agenda und tauchen nach einiger Zeit wieder auf, vielleicht an anderer Stelle, vielleicht leicht abgewandelt. Wer wirklich etwas ändern will, muß eine andere Regierung wählen, liebe CDU-, SPD- und CSU- und sonstige Stamm-Wähler!!!

Sascha Lobo hat sich in seinem aktuellen Kommentar beim Spiegel über den Müll ausgelassen, den Politiker von sich geben, und das paßt so wunderbar auf alle, die sich zu den hier erwähnten Themen geäußert haben.

4. März 2015
04

Dies & Das

TTIP

Hatte ich mich letzte Woche darüber beschwert, daß das Thema aus dem Fokus gerückt war, gibt es diese Woche doch ein paar Meldungen dazu. Es stellt sich heraus, daß unser Wirtschaftsminister von der Verräterpartei merk- und lernresistent ist. (Na ja, nicht wirklich neu, oder?) Den Gegnern wirft er pauschal Unwissenheit über CETA & TTIP vor. Aber vielleicht haben die sich einfach nur besser mit dem Thema beschäftigt als er?

Demokratie

Weil ich gerade so kritisch gefragt habe, ob wir noch eine Demokratie haben: Eine neue Umfrage ergibt, daß ich mich in Gesellschaft von der Mehrheit der Deutschen, nämlich 60%, befinde, die meint, daß das, was in Deutschland passiert, nicht mehr viel mit Demokratie zu tun hat. Auch die Zeit berichtet davon. Demnach sind auch 25% der Meinung, wir wären auf den Weg in die nächste Diktatur. Das sehe ich auch so, auch wenn diese ein anderes Antlitz als die Nazi- oder SED-Diktatur haben wird.

Laut Zeit betrachten übrigens die Forscher Leute, die die (offenbar gescheiterte) parlamentarische Demokratie durch eine »echte« Demokratie ersetzen möchten, als »Extremisten«. Was sind das denn für Extremisten? Demokratie-Extremisten?

Übrigens, damit Ihr, meine Leser, das nicht in den falschen Hals bekommt. Ich bin nicht für eine Abschaffung der parlamentarischen Demokratie. Ich bin für eine echte parlamentarische Demokratie, die den Satz 2 von Artikel 38, Absatz 1 des Grundgesetzes (»Sie [Anm.: die Abgeordneten] sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen«) auch wirklich umsetzt, gepaart mit Volksentscheiden (und nicht -begehren), die eine ziemlich niedrige Einstiegshürde haben und somit zum Regelfall werden.

Eine andere Studie kommt zu den Schluß, daß die Mehrheit, 53%, der Bürger in der EU kein Vertrauen in eben diese EU mehr haben. Auch der Euro wird mittlerweile sehr kritisch gesehen. Speziell in Deutschland ist die Zustimmung auf 13% abgerutscht, 37% sind für die Rückkehr zur D-Mark. Der hirngewaschene Autor des Spiegel-Artikels setzt natürlich die EU mit Europa gleich, auch wenn er sonst nicht versucht, das kleinzureden (er spricht von einem »Totalversagen der Politik«).

Datenschutz

Ausländer-Maut und andere »mobile« Ärgernisse

Sonstiges

22. Februar 2015
Februar 201522

Dies & Das

TTIP

Fast ein bißchen still geworden…

Überwachung, Datenschutz und Co.

Drohnenkrieg

Gentechnik

Integration

Sonstiges

8. Februar 2015
08

Dies & Das

TTIP

Überwachung & Co.

Religion

Sonstiges

1. Februar 2015
01

Dies & Das

Überwachung

TTIP, CETA und Co.

Maut

Sonstiges

29. Januar 2015
Januar 201529

Leben ohne elektronische Gesundheitskarte (eGK)

Ich mache da gerade meine ersten Erfahrungen. Die sind zum Glück bei weitem noch nicht so schlimm wie die hier (Kommentare lesen!). Dazu kann man nur sagen: Wir leben in einem tollen Rechtsstaat: Macht man von seinem Recht Gebrauch (z.B. dem Klagerecht oder dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung), wird man beschimpft, drangsaliert, genötigt und erpreßt. Und viele machen mit. Mir soll noch jemand erklären, die Menschen hätten irgendetwas aus unseren zwei totalitären Staatssystemen gelernt.

25. Januar 2015
25

Dies & Das

TTIP & Co.

Sonstige Politik

eGK/eHealth

Lügenpresse

Islam

25. Januar 2015

Crypto Wars – hat der finale Kampf um die Bürgerrechte begonnen?

Das Grundrecht, sich unbeobachtet zu bewegen, sei es in der realen Welt oder im Internet, droht nun final unter die Räder zu kommen. Die Attentate auf Charlie Hebdo und den jüdischen Supermarkt kommen den Feinden der Freiheit in den Politikerriegen der EU-Staaten und der EU selber gerade recht, egal, ob die nun geforderten Maßnahmen diese hätten verhindern können oder nicht.

Da wäre zum einen die nun wieder aufkommenden Forderungen nach der Vorratsdatenspeicherung, wie ich auch schon berichtet habe. Merkel hat das in ihrer Regierungserklärung nochmal betont. Schizophren dabei ist, daß sie sagt, es verbiete sich der Generalverdacht gegen die Moslems, aber sie gleichzeitig den Generalverdacht gegen alle durch die Vorratsdatenspeicherung gutheißt. Und offenbar ist die SPD jetzt auch schon final umgefallen.

Sascha Lobo hat hierzu noch einen passenden Kommentar über die Nutzlosigkeit der VDS veröffentlicht.

Neu sind aber die Forderungen, die Nutzung von Verschlüsselungstechnologien zu verbieten oder so einzuschränken, daß der Staat immer mitlesen kann, wann immer er es gerne möchte. David Cameron, Regierungschef des Landes, in dem der Roman 1984 spielt und das heute dem dortigen fiktiven Überwachungsstaat am nahesten kommt, startete die öffentliche Diskussion. Auch davon hatte ich in einem früheren Beitrag schon geschrieben.

Daß Großbritanniens bester Schnüffelpartner, die USA, Camerons Vorschlag sofort aufgreift (siehe auch Golem.de), ist nicht weiter verwunderlich. Nach Initiative des EU-Anti-Terror-Koordinators Gilles de Kerchove findet aber auch der EU-Rat Gefallen an dieser blöden Idee, und Überwachungsfreund de Maizière ist ebenfalls auf den Zug aufgesprungen, wie Heise.de und Golem.de berichten. Erste Überlegungen hat das Innenministerium auch schon bekanntgegeben.

Das ganze stößt natürlich auf harsche Kritik. Verschlüsselung zu verbieten, abzuschwächen oder auszuhebeln bietet nicht nur den Behörden die Möglichkeit mitzulesen, sondern auch fremden, nicht »befreundeten« Geheimdiensten wie China oder Rußland sowie Kriminellen. Geschwächte Kryptographie beeinträchtigt nicht nur Privatpersonen, sondern auch Wirtschaftsunternehmen (Stichwort Spionage von Wirtschaftsgeheimnissen) und Banken und gefährdet die Sicherheit von (Atom-) Kraftwerken, Krankenhäusern und sonstiger Infrastruktur.

Die Grünen kritisieren diese Idee vehement und konstatieren der Bundesregierung fast schon genüßlich Schizophrenie, weil die Bundesregierung erst vor kurzem im Zuge der Snowden-Affäre beschlossen hatte, Deutschland solle das »Verschlüsselungsland Nummer eins« werden.

Kritik kommt nicht nur von den Grünen, selbst bei den Mitläufern der SPD regt sich ein bißchen soetwas wie Ablehnung. Große Ablehnung kommt aus der Wirtschaft, und natürlich von den Organisationen der Informatiker. Heise.de faßt diese Kritik zusammen.

Frank Rieger vom Chaos Computer Club kommentiert bei Heise.de zudem die neue Überwachungswut.

Mit dem Kryptographie-Verbot reicht es den Briten übrigens nicht. Da ihnen die Diskussion um Flugpassagierdaten (PNR) in der EU zu langsam geht, will sie mit den willigen Partnern Belgien, Frankreich, Polen, Holland und Spanien ein Abkommen zum Austausch treffen. Hierbei sollen nicht nur Daten von Flügen ausgetauscht werden, die die Grenzen der EU passieren, sondern auch innereuropäische. Das ist nämlich auf der EU-Ebene noch heftig umstritten.