6. September 2015
September 201506

Dies & Das

Überwachung, Zensur, Datenschutz

EU-Geldpolitik

Im Schatten der Berichterstattung über die Flüchtlinge wird eifrig von den EU-Schergen weiter konspiriert. Während Draghi weiterhin illegal Staatsanleihen aufkauft, bereiten andere schon mal die EU-Transferunion mit eigenem Finanzkommissariat vor, mit dem der Euro »unumkehrbar« gemacht werden soll. Und damit die Bürger an der Wahlurne nicht ihrer Meinung entsprechend reagieren, sollen die Verhandlungen (mit denen das Vorhaben in die breite öffentliche Wahrnehmung tritt) erst nach den nächsten Wahlen in Deutschland und Frankreich beginnen. Vor den darauffolgenden Wahlen soll dann schon alles unter Dach und Fach sein. Soviel Mühe bräuchten die sich zumindest in Deutschland gar nicht machen, denn bei den Mainstream-Partien in Deutschland ist das sowieso wieder alternativlos und nicht wert, in einem Referendum darüber entschieden zu werden, wie bei allen anderen EU-Richtungsentscheidungen auch.

Urheberrecht

Propaganda

Gender-Schwachsinn

Sonstiges

3. September 2015
03

Der Wahnsinn im Quadrat

Ist die Welt sowieso schon verrückt, dann potenziert sich das in diesen Tagen…

Meinungsdiktatur

Es ist wieder soweit: War letztens jeder, der nicht uneingeschränkt den Euro und Griechenland retten wollte, ein Anti-Europäer und ein Nationalist, so findet im Moment die gleiche Schwarz-Weiß-Malerei in der Flüchtlingsdebatte statt. Das fängt damit an, daß die Politik und die Medien sich an ihrer selbsterklärten »Willkommenskultur« für die nach Deutschland einströmenden Ausländer hochziehen – ja, ich möchte schon fast sagen – aufgeilen: Ach, was sind wir bloß für gute Menschen!

Damit ihr Hochgefühl nicht getrübt wird, werden die Leute, die das in irgendeiner Form kritisch sehen, marginalisiert und stigmatisiert.

Zweit- und drittklassige Politiker, Musiker und Stars wie Sigmar Gabriel, Campino, Til Schweiger, Joko und Klaas und Oliver Kalkofe packen alle Kritiker, vom Facebook-Kommentierer bis zum Steinewerfer und Brandstifter, in einen Topf und beschimpfen sie mit einem ähnlichen Haß, wie der, den sie diesen Leuten vorwerfen. Und genauso, wie jeder glaubte, an der Ice Bucket Challange mitmachen oder »Je Suis Charlie« twittern zu müssen, so rufen sie heute »Refugees welcome« in die Kamera oder ins Mikrofon.

In einem Tagesschau-Kommentar, den ich mit ansehen mußte, wurde völlig ohne Beleg behauptet, die schweigende Mehrheit würde das Fallen der letzten Schranken, das Aufheben des Dublin-Abkommens, die faktische Einladung an die Welt, nach Deutschland zu kommen, uneingeschränkt unterstützen (eingebettet war das in ein Loblied über Merkel, das eine nordkoreanische Nachrichtensprecherin vor Neid erblassen ließe).

Aber irgendwie findet hier eine massive Realitätsverzerrung statt. Ein nur bedingt kritischer Kommentar in der FAZ von Jasper von Altenbockum zu Merkels »wir schaffen das«-Blabla zum Beispiel wird von den Lesern heftig kommentiert. In den mittlerweile hunderten Leser-Kommentaren stellt sich eine Meinung dar, die diametral zu der öffentlich verbreiteten steht. Ich kann wirklich nur empfehlen, da ein bißchen herumzulesen! Ähnliche Realitätsverzerrungen gab es wohl auch in der »Hart aber fair«-Sendung zu diesem Thema.

In vielen Kommentaren werden interessante Fragen gestellt. Zum Beispiel, wie das mit der Demokratie vereinbar ist, daß die Deutschen keine Möglichkeit haben, zu entscheiden, was passiert, dafür eine fremde Menschenmenge uns ihren Willen aufdrängt. Oder die Frage, wer denn die kaputten Länder, aus denen die Menschen zu uns kommen, wieder aufbauen sollen, wenn die »Fachkräfte« dauerhaft in Deutschland bleiben. Viele sind auch überzeugt, daß das erstmal die Vorhut ist – Ehefrauen, Kinder, Geschwister und Eltern warten nur darauf, irgendwie nachzukommen. Daß dies keine unbegründete Furcht ist, wird auch immer wieder in den Interviews deutlich, die die Presse bringt, z.B. hier. Da kann sich die Zahl leicht vervielfachen. Viele Deutsche fühlen sich auch als Bürger zweiter Klasse. Schulen verkommen seit vielen Jahren, aber mit den Flüchtlingen ist plötzlich Geld da. Viele sehen eine massive Diskrepanz zwischen dem, was behauptet wird und was sie selber mit den Flüchtlingen erleben. Die Leute fühlen sich von den etablierten Parteien im Stich gelassen, was der neuen AfD Freude bringen könnte.

Hier noch weitere Artikel:

Integrationsfähigkeit islamischer Flüchtlinge

Ich frage mich, ob es zuviel verlangt ist, daß jemand, der eine Gastfreundschaft annimmt, sich auch wie ein Gast benimmt, also lokale Sitten und Gebräuche akzeptiert – und bei einem permanenten Aufenthalt, sich auch integriert, also diese Sitten und Gebräuche auch praktiziert. Für Deutschland gehört dazu, das Grundgesetz und auch die Freiheit eines jeden (auch der Frauen) uneingeschränkt anzuerkennen und seinen Glauben hinten anzustellen.

In eigener Sache

Ich bin froh, daß ich in meinem Blog keine Kommentarfunktion habe. Selbst wenn man mich nicht beschimpfen und in die rechte Ecke stellen würde, denke ich, mir würde man zumindest Herzlosigkeit vorwerfen. Aber ich halte es einfach für falsch, was da gerade passiert. Die Menschen müssen ihre Konflikte selber lösen und nicht in die Welt tragen. Und Europa und die anderen Großmächte müssen helfen – nicht nur mit Millionen- und Milliarden-Beträgen, Nahrung und Medizin für die Flüchtlinge vor Ort, sondern auch generell mit einer Wirtschaftspolitik, die den Menschen das Leben in ihren Ländern ermöglicht und die Entwicklung einer prosperierenden Wirtschaft und einer Zivilisationskultur in ihren Ländern erlaubt. Dazu gehört beispielsweise, in Afrika die lokalen Nahrungsmittelproduzenten nicht länger mit billigen europäischen Produkten kaputtzumachen, das Abfischen vor den afrikanischen Küsten zu unterlassen und die unverarbeiteten Ressourcen (Erze, Öl, Kaffee, Kakao usw.) nicht unfair billig abzukaufen. Und sollten unter den Flüchtlingen tatsächlich Fachkräfte sein, wie immer behauptet wird, werden die in ihren Ländern gebraucht, um sie (wieder) aufzubauen. Der sonst stattfindende »Brain Drain« wäre nur eine weitere Facette des desaströsen Neo-Kaptialismus, der für viele Flüchtlingsgeschichten ursächlich ist.

23. August 2015
August 201523

Dies & Das

Überwachung & Co.

Flüchtlinge

Zensur

TTIP

Ernährung

Sonstiges

12. August 2015
12

Dies & Das

Netzpolitik.org

Da kommt man ja gar nicht mehr nach, bei den vielen Artikeln, die mittlerweile erschienen sind und bei den Geschehnissen. Offiziell ist das Verfahren wegen Landesverrats nun eingestellt und Generalbundesanwalt Range mußte seinen Hut nehmen. Auch wenn er wegen erwiesener Unfähigkeit – die Nichtermittlung in der NSA-Affäre (oder war es doch die NASA, wie er in der Pressekonferenz sagte???) – wohlverdient gehen mußte, ist er dennoch nur das Bauernopfer. Die beiden involvierten Minister Maas und de Maizière sowie der Verfassungsschutzpräsident Maaßen verdienen es m.E. nicht weniger, abgesägt zu werden.

Ein Kollege machte mich darauf aufmerksam, daß Maaßen große Schuld daran gehabt haben soll, daß der von den US-Amerikanern nach Guantanamo entführte Murat Kurnaz – ein Türke mit unbegrenzter Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland – nicht nach Deutschland zurückkehren konnte, nachdem selbst die Amerikaner ihn für unschuldig erklärt hatten. Maaßen hatte wohl in seiner damaligen Funktion im Innenministerium einen juristischen Winkelzug gefunden: Kurnaz habe sich länger als sechs Monate im Ausland aufgehalten und damit seine Aufenthaltsgenehmigung verwirkt. Mit dem Auslandsaufenthalt gemeint ist die Folterhaft in Guantanamo!!! (Details habe ich dazu bei der Zeit und bei Wikipedia gefunden.) Soviel zu dem miesen Charakter von dem Herrn Maaßen…

Politik

Gesellschaft

Computer, Internet und Überwachung

Sonstiges

30. Juli 2015
Juli 201530

Dies & Das

Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Netzpolitik.org

Die Medien (z.B. Süddeutsche Zeitung, Zeit) berichten, daß die Bundesanwaltschaft gegen Netzpolitik.org wegen Landesverrat ermittelt, weil der Blog geheime, inkriminierende Papiere des Verfassungsschutzes veröffentlicht hat, was im Rahmen der Pressefreiheit sein gutes Recht ist. Zum Glück bekommt Netzpolitik.org volle Unterstützung von den großen Zeitungen und den Journalistenverbänden.

Schande jedoch über die Bundesanwaltschaft, die hier plötzlich eifrig agiert, während sie bei dem NSA-Skandal selbst nach öffentlichen Fußtritten nichts außer Scheinaktivitäten hinbekommen hat. DAS ist für mich echter Landesverrat!!!

Nachtrag: noch weitere Presseberichte/Kommentare/Stellungnahmen: Spiegel + 2. Artikel + Kommentar von Gerhard Baum, Zeit + 2. Artikel, Süddeutsche Zeitung + 2. Artikel + 3. Artikel (Zusammenfassung Reaktionen), Golem, Chaos Computer Club, Ars Technica, Stern.

Nachtrag 2: Generalbundesanwalt läßt Ermittlungen erstmal ruhen

Computer, Vernetzung, Überwachung

Sonstiges

Und wenn man seine Hände in die Taschen legt und alles verdrängt wie unsere Politiker, muß man sich nicht mehr wundern, daß die Bürger selber aktiv werden – ob es rechtens ist oder nicht.

26. Juli 2015
26

Industrie plant mit TTIP eine eigene Regierung

Wahnsinn! Neben all dem Schrecklichen, was wir schon über TTIP wissen, kommt es jetzt hammerhart. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, ist jetzt folgendes ans Tageslicht gekommen: Ein mit dem TTIP geschaffenes Gremium soll die Möglichkeit erhalten, TTIP wesentlich zu ändern und zu ergänzen, ohne daß irgendeine Regierung das ratifizieren müßte. So könnten schwächere Grenzwerte, aber auch ganz neue Regelungen, die aus Akzeptanzgründen nicht in das initiale Abkommen hineinkommen, später eingeführt werden – weitere Details in dem Artikel. Deutschland, Frankreich und Großbritannien sehen darin eine Teilentmachtung der Europäischen Union. Wenn’s nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen, daß erst die EU uns die Demokratie nimmt, und dann TTIP der EU.

Summa summarum: STOPPT DIESEN DRECK! SOFORT!

19. Juli 2015
19

Dies & Das

Internet, Überwachung, Datenschutz

TTIP

Griechenland

Politik, Demokratie & Co.

Sonstiges

8. Juli 2015
08

TTIP-Update

Hier nun meine »Aufräumaktion«, was TTIP-Meldungen betrifft – in halbwegs chronologischer Reihenfolge.

23. Juni 2015
Juni 201523

Dies & Das

EU: Netzneutralität adé

Man mag es kaum glauben: Das Land Nummer eins in Sachen Raubtierkapitalismus und lobbygetriebener Politik, die vereinigten Staaten von Amerika, bekommt die Netzneutralität hin. Und die EU? Natürlich nicht!

Wie Netzpolitik und Heise berichten, wurde der erste Entwurf zur Neuregelung des digitalen Binnenmarktes, der sowieso schon als löchrig hinsichtlich der Netzneutralität angesehen wurde, im zweiten Entwurf praktisch ad absurdum zusammengestrichen. Sogar der Begriff Netzneutralität taucht nicht mehr auf und ist durch ein undefiniertes und damit beliebig dehnbares »offene Internet« ersetzt worden. Das ist genau der gleiche »Trick« wie bei der Einschränkung der Privatsphäre und der informationellen Selbstbestimmung, wo neuerdings euphemistisch von einem »modernen Datenschutz« gesprochen wird (z.B. bei der Vorratsdatenspeicherung oder auf EU-Ebene das neue Daten»schutz«abkommen, wie berichtet).

Netzneutralität zu verhindern ist dabei nicht das einzige negative Ziel: Deep Packet Inspection soll nun erlaubt werden, genauso wie der Einsatz von bevormundenen Filtern, wie sie z.B. zur Zeit in Großbritannien in Form der sogenannten »Porno-Filter« zum angeblichen Schutz der Jugend appliziert werden. Das Tor zu all dem Unfug, der schon zu Zensursulas Zeiten in den Köpfen der Feinde der Freiheit herumgeisterte, wird nun wieder ein deutlich weiter aufgestoßen.

Und damit der dumme Bürger das nicht merkt, wedelt man im Vordergrund mit dem Fähnchen des Verbots inner-eu-licher Roaming-Gebühren, von dem 99% der Bürger, wenn sie nicht gerade auf Malle im Urlaub sind, eh nichts haben.

Wenn ich das wieder lese, zusammen mit der Datenschutzneuregelung und dem ganzen Griechenland-Rettungs-Scheiß, wünsche ich mir sehnlich, daß diese verdammte Europäische Union endlich in sich zusammenfällt.

Nachtrag: Hierzu paßt gut der Artikel über die Lobby-Empfänglichkeit von Günther Oettinger, der für den digitalen Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar und ausgewiesener Gegner der Netzneutralität, der sich zudem nicht schämt, Terrorvergleiche (»talibanartig«) gegen die Verfechter zu nutzen. (Siehe auch Heise, Lobby-Bericht von Transparency International (PDF)).

Freiheit im Netz

Maut

Nachdem die EU offiziell ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen der Ausländer-PKW-Maut eingeleitet hat, verschiebt Doofbrindt die Maut erstmal um ein Jahr. Die Kommentatoren (z.B. Spiegel, SZ und nochmal SZ) sind sich nicht klar darüber, warum er so darauf reagiert. Vermutet wird u.a., daß er die Umsetzung der Maut (mit Ausschreibung usw.) bis 1.1.2016 garnicht geschafft hätte und ihm das gelegen kam. Davon abgesehen tritt Doofbrindt aber öffentlich noch ein bißchen nach, wohl um die eigene Klientel zu befriedigen.

Sonstiges

21. Juni 2015
21

Vorratsdatenspeicherung: Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

So also. Wie befürchtet, konnten die Gegner der Vorratsdatenspeicherung sich auf dem SPD-Konvent nicht durchsetzen. Eine knappe Mehrheit hat dem Antrag der Parteispitze für die VDS zugestimmt: Spiegel kommentiert ganz richtig: Feigheit geht vor Freiheit.

Und damit es ein bißchen so aussieht, als hätte die Parteispitze auf die Basis gehört, gibt es jetzt einen »Kompromiß« – der es allerdings keineswegs wert ist, so genannt zu werden. Dieser »Kompromiß« sieht derart aus, daß die Vorratsdatenspeicherung nach zwei Jahren »evaluiert« werden soll. Das heißt aber natürlich nicht, daß das Gesetz befristet sein soll, wie es vor Wochen SPD-Abgeordnete gefordert hatten – nein, wo kämen wir denn da hin? Man kann sich natürlich auch jetzt schon ausmalen, wie das Ergebnis so einer Evaluierung aussehen wird: alles in Butter, hat toll geholfen (ohne das beweisen zu können oder gar zu wollen), die Menschen merken ja garnichts von dem Grundrechtseingriff, und die Firmen und der Bund hätten doch jetzt schon alles aufgebaut und bezahlt usw.

Dabei ist, wie ein Forumsteilnehmer im Heise-Forum richtig bemerkte, eine Evaluierung gar nicht notwendig. Die Vorratsdatenspeicherung ist bereits evaluiert – und zwar die Originalform mit sechs Monaten und mehr und nicht die geplante, nun stärker eingeschränkte Variante mit logischerweise auch geringerem Nutzen. Einerseits hatte die damalige EU-Kommissarin und Überwachungsfanatikerin Cecilia Malmström in einer EU-Evaluierung (ich meine im Vorfeld des EuGH-Verfahrens) europaweit händeringend die Mitgliedsstaaten nach Beweisen für den Nutzen der Vorratsdatenspeicherung gefragt – und keine bekommen. Andererseits hat das Attentat auf Charlie Hebdo und den jüdischen Supermarkt klar gezeigt, daß die französische Vorratsdatenspeicherung absolut nichts genutzt hatte – weder konnte sie es verhindern, noch hatte sie zur Aufklärung beigetragen, denn die Attentäter und das soziale Umfeld waren sowieso schon längst unter viel umfangreicherer Beobachtung, weil die Attentäter schon durch Islamismus und Straftaten aufgefallen waren! Und ich will nochmal daran erinnern, um die Perversität der SPD-Führung zu demonstrieren: Gerade dieses drastische Beispiel der Nutzlosigkeit ist der vorgebliche Grund bei der SPD, bei der Vorratsdatenspeicherung die 180°-Kurve zu nehmen.

Nebenbei ist es auch deshalb kein echter erkämpfter »Kompromiß«, weil Gabriel den schon vor zwei Wochen mit de Maizière ausgemacht hat. Für die restlichen verbliebenen Wahldrohnen der SPD wird das Blendwerk wohl reichen, auch wenn ich die Hoffnung nicht verliere, daß die SPD mal richtig für ihre ständiges Lügen, Täuschen, Verraten, Umfallen und ihre Machtgier um jeden Preis abgestraft wird, so, wie die FDP es erfahren mußte.

Ansonsten: Bundesverfassungsgericht, mach Dich bereit, wir kommen!