Am 13. Oktober entscheidet das höchste deutsche Gericht, was für eine Art
von Demokratie wir in Deutschland tatsächlich haben: Die der Bürger oder
die der Industriellen, mit den Politikern als ihre Handlanger. Es geht um
die Entscheidung des Bundesverfassungsgericht, ob sie den Anträgen der
CETA-Klägern auf Erteilung einer einstweiligen Anordnung gegen die
Zustimmung Deutschlands zu CETA im allgemeinen und gegen die Zustimmung zur
vorläufigen Inkraftsetzung durch die EU im speziellen stattgibt. Wenn das
BVerfG jetzt die Bürger im Stich läßt, dann gibt es auch für TTIP, TISA und
was immer dann auch noch kommen sollte, kein Halt mehr. Wir können dann
unsere Demokratie endgültig abschreiben – bis die EU zerbricht oder es in
Deutschland eine Revolution gibt…
Viele Klagen sind schon vor dem Bundesverfassungsgericht gelandet, die
die Demokratie betreffen, speziell im Kontext der Abgabe von Rechten an die
Europäische Union. Bislang hat das Bundesverfassungsgericht nie den Klägern
im Kern stattgegeben, aber es hat die Klagen auch nie komplett
abgeschmettert. Es sind daraus die sogenannten »Solange«-Urteile entstanden
– ein Warnhinweis an die Politik: Solange die deutsche Politik das
Zepter in der Hand behält und aus den (europäischen) Verträgen wieder
aussteigen kann, solange darf sie auch Rechte an die EU abgeben. Eine
spätere Regierung muß in der Lage sein, die Souveränität der Bürger wieder
zurückzuholen.
Meiner bescheidenen Laienmeinung nach dürfte es sich darum drehen, ob der
CETA-Vertrag nicht diese Linie überschreitet. Der Vertrag soll praktisch
unkündbar sein, es gibt keine entsprechende Klausel. Dann sind solche
Verträge laut Völkerrecht wohl nur noch kündbar, wenn alle Vertragsparteien
zustimmen. Da das ein gemischter Vertrag sein soll, also sowohl die EU als
auch die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten Vertragspartner von Kanada sind,
wäre es praktisch unmöglich für Deutschland, da wieder herauszukommen. Wenn
es dann also den Klägern gelingt noch zu zeigen, daß CETA einen
wesentlichen Souveränitätsentzug mit sich bringt, dann besteht doch noch
eine geringe Hoffnung.
Zwei Angriffspunkte haben die Kläger: der sogenannte »gemischte Ausschuß«
und die Schiedsgerichte.
Der gemischte Ausschuß ist ein Novum in den Handelsverträgen: Er erlaubt
die nachträgliche Änderung und Erweiterung der Verträge, ohne Zustimmung
der Parlamente der Vertragspartner. Kanada, die EU und deren
Mitgliedsstaaten unterwerfen sich also Regelungen, die noch gar nicht
definiert sind, ohne die Möglichkeit, dagegen zu intervenieren! Und die,
die sie definieren, also in diesem Ausschuß sitzen, sind nicht demokratisch
legitimiert, sondern kommen aus der Industrie.
Die Schiedsgerichte sind keineswegs entschärft, wie uns Gabriel
weismachen möchte. Es entsteht eine Paralleljustiz, die nicht
rechtsstaatlichen Ansprüchen genügt, und ich bin wirklich schon gespannt,
wie das Bundesverfassungsgericht darauf reagieren wird, wo sie jetzt schon
um Justizhoheit mit dem Europäischen Gerichtshof kämpft.
Also wie immer: Die Hoffnung stirbt zuletzt!
…Sozialdemokraten
Nein, ich verlinke nicht nochmal den Song, auch wenn er gut ist. Wie auch
auf den letzten SPD-Parteikonvente zauberte Gabriel kurz davor wieder einen
schmierigen Kompromiß aus der Tasche. Dazu noch eine schmissige – aber
natürlich unverbindliche – Rede der kanadischen Handelsministerin – und die
Delegierten fallen wieder reihenweise um. Fakten spielen plötzlich keine
Rolle mehr, ehemals gezogene rote Linien auch nicht. Der Wert der
angeblichen Zugeständnisse wird sich noch zeigen, ich bin mir ziemlich
sicher, daß er gegen Null geht. Die geforderten verbindliche
Zusatzabsprachen wird es nicht geben, sondern m.E. höchstens in
wachsweiche, nicht einklagbare Absichtserklärungen münden. Wir kennen das
bereits.
Summa summarum muß man sagen, die Entscheidung ist ein Faustschlag in die
Gesichter der 320.000 Leute, die am Samstag demonstriert haben, und ebenso
in die Gesichter der über 3.000.000 Leute, darunter sehr viele Deutsche,
die auf EU-Ebene gegen TTIP und damit auch gegen das vergleichbare CETA
unterschrieben haben.
Pfui, pfui, pfui. Ich hoffe inständig, Kanzlerkandidat in spe Gabriel und
sein machtgeiles, lobbygesteuertes Pack bekommen die Quittung bei den
nächsten Wahlen. Wenn die SPD nicht aus dem Schröder-Agenda-2010-Desaster
gelernt hat und auch nicht von den anhaltenden Verlusten der letzten
Wahlen, dann verdienen sie den Untergang.
Jetzt bleibt uns nur noch die Hoffnung auf das Bundesverfassungsgericht.
Aber das kann man sich eigentlich auch abschminken. Das BVerfG meidet
mittlerweile genauso feige die Konfrontation wie die SPD-Bonzen, das haben
die letzten Urteile gezeigt.
Ich war in Köln, und es war großartig. Während die Veranstalter bei der
Anmeldung der Demo von 30.000 Demonstranten ausgingen, kamen wohl 55.000!
Teilweise kamen im Osten und München wegen des schlechten Wetters weniger,
aber in Summe laut Angaben der Veranstalter über 320.000 – also eine
deutliche Steigerung gegenüber den 250.000 letztes Jahr in Berlin!
Aber die Berichterstattung in den Medien war unter aller Sau. Ich
hatte heute sowohl die Tagesschau und die Tagesthemen im Propaganda-Sender
Eins gesehen und habe vor Wut geschnaubt. Während die Tagesschau noch eine
Gesamtzahl nannte (die weit unter den 320.000 lag), sprach Thomas Roth bei
den Tagesthemen nur noch von Zehntausenden. Und während von den Gegnern nur
ein paar Demonstranten zu Wort kamen, durften in beiden Sendungen
professionelle Vertreter der Befürworter ihre
Wischi-Waschi-Blend-Statements ablassen. Auch wurde seitens der
Nachrichtenredaktion die Handelsabkommen wieder auf das Chlorhühnchen &
Co. reduziert. Zu der massiven Unterwanderung der Demokratie durch
Regulierungsgremien aus Industrievertretern, zur nachträglichen
Änderbarkeit von CETA ohne parlamentarische Zustimmung durch die
Parlamente, zur die Abschaffung des Vorsorgeprinzips – kein
Sterbenswörtchen. Dagegen wurde ein Werbefuzzi zur Kampagne der
Gegnerorganisationen befragt, und die Antwort suggerierte, daß die
Demonstranten auf eine perfekt inszenierte Gegenkampagne hereinfallen
würden! Soll das objektive Berichterstattung sein? Niemals!
Auch bei vielen Online-Medien sind die Meldungen zu den Demos gegen
Mitternacht nur noch schwer zu finden, und vielfach wurde geschrieben, daß
angeblich deutlich weniger als erwartet gekommen wären. Meist bezogen sich
die Zahlen auf Schätzungen vom Mittag, während die Züge erst gegen 13 Uhr
begannen.
Und daß zeitgleich in fünf Städten im kleinen Österreich gegen TTIP und
CETA mit immerhin auch 25.000 Teilnehmern demonstriert wurde, findet
nirgendwo Erwähnung in der deutschen Nachrichtenwelt.
Am Samstag, dem 17.9.2016, – also in drei Tagen – findet in Berlin,
Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart eine
konzertierte Demonstration gegen TTIP und CETA statt. TTIP ist zum Glück
weiter davon entfernt, spruchreif zu sein, aber noch lange nicht tot, wie
es manche Politiker, wie zum Beispiel Gabriel, proklamieren (womöglich auch
mit taktischem Hintergedanken).
Bei CETA ist jedoch kurz vor knapp, und die Demo ist vielleicht die
letzte Möglichkeit, uns öffentlich gegen das nicht bessere CETA zu wehren
und an die Politik – speziell an die SPD mit ihrem lobbygesteuerten Gabriel
– eine Botschaft zu senden: WIR WOLLEN DIESEN DRECK NICHT!
Also, kommt bitte in Scharen! Infos zur Demo gibt es bei
ttip-demo.de.
Nachtrag: Ein aktuelles Interview mit dem Foodwatch-Chef, einem der prominenten
Gegner von TTIP und CETA – für all diejenigen, denen die Problematik
immer noch nicht klar ist.
EU
-
Der Brexit ist ja mittlerweile beschlossen, dennoch möchte ich diesen alten Artikel verlinken, und zwar wegen der letzten
Grafik. Sie zeigt, wie die Bürger einiger europäischer Staaten die
Begriffe »Verschwenderisch«, »Arrogant«, »Unnahbar«, »Unehrlich«,
»Demokratisch«, »Verantwortungsvoll«, »Effizient« und »Ehrlich« mit der
Europäischen Union assoziieren. Na, wie fällt das wohl aus?
-
EZB knallt völlig durch und kauft nun direkt Anleihen von
Unternehmen. Bei einer schnellen Google-Suche fand ich diese Liste. Neben staatlichen Banken wie Landesbanken und KfW
sind Firmen dabei wie Deutsche Börse, Allianz, Talanx, BMW, Continental,
Daimler, Hella, Volkswagen, BASF, Bayer, Lanxess, Linde, Metro, Deutsche
Bahn, Lufthansa, Wuerth, E.ON, EnBW, RWE, Bosch, Infinion, SAP, Siemens,
MAN, Deutsche Post, Telefonica, K+S, Merck, Bertelsmann. Also alles
Firmen, die dringend Kredite brauchen und sie von den Banken nicht
bekommen. (Ende Ironie)
-
Natürlich ist der Kauf von Unternehmensanleihen in die Hose gegangen,
wie von Kritikern befürchtet. Allgemein scheint Draghi mit seinem
Latein am Ende zu sein, wie auch die OECD meint (Focus, Welt).
-
Kurz vor der Entscheidung zum Brexit hatte die Schweiz offiziell ihren
vor 24 Jahren eingereichten Beitrittsgesuch zur EU zurückgezogen.
Faktisch lag das aber schon lange auf Eis, nachdem sich der Schweizer
Souverän (wir erinnern uns: das Volk!) in einem Volksentscheid dagegen
ausgesprochen hatte. Spiegel, Focus
-
Kommentar zu Brexit-Äußerungen von Juncker und Schulz: »Das unbelehrbare Duo«
-
Wagenknecht fordert Referendum über EU.
TTIP / CETA
Terrorismus und von Merkel importierte Gewalt
Migranten / Flüchtlinge
-
Neue Zahlen: Bund erwartet 500.000 Familienangehörige aus Syrien, 80%
der Flüchtlinge haben keine Ausweispapiere. FAZ, Zeit, Focus
-
Duisburger »Integrationrat« leugnet in Resolution den Völkermord an den
Armeniern. Der Westen, Focus. Nach heftiger Kritik und fast zwei Wochen ist diese Resolution wieder aufgehoben worden.
-
Die Bundesregierung verbreitet ja permanent, daß der Flüchtlingsstrom
abgeebbt sei dank Merkels Türkei-Deal, auch mit Hilfe des ÖR und einigen
Mainstream-Medien. Während letzteres sowieso keiner glaubt (jeder weiß,
daß das – wenn überhaupt – der Verdienst von Österreich, Ungarn und
anderer osteuropäischer Staaten ist), stimmt auch ersteres nicht
wirklich. Andere Migrantenströme aus dem Osten würden über die
deutsch-polnische Grenze eingeschleust, da diese kaum überwacht werde.
Schätzungen gehen hoch bis zu 1000 Personen pro Tag.
-
Dazu paßt: Berlin verschleiert Flüchtlingszahlen – CSU will Klarheit
-
Und die Flüchtlinge, die Erdoğan uns dank Merkels Super-Duper-Abkommens
schickt, sind die, die er selber nicht gebrauchen kann. Hochqualifizierte Syrier läßt er hingegen nicht ausreisen.
-
Videoblog eines desillusionierten Flüchtlingshelfers. Bißchen
lang, aber sehenswert!
-
Während hier die Politik und die Gutmenschen noch die
»Willkommen«-Transparente in die Luft halten und »Wir schaffen das« in
jedes mögliche Mikrofon schreien, ist das Migrationsvorzeigeland Nr.
1 zu der Erkenntnis gelangt, daß es die Zuwanderung eben nicht schafft. Mal schauen,
wie lange es dauert, bis es die doofen Deutschen schnallen.
-
Selten dämlicher Kommentar: Wenn Flüchtlinge lügen, folgen sie nur ihren Interessen. Indirekt
billigt die Autorin dieses Verhalten. Warum nur lügen, warum nur
Flüchtlinge? Wenn jemand stiehlt, betrügt, vergewaltigt, mordet usw.,
folgt er auch nur seinen Interessen, oder etwa nicht? Also: Strafgesetze
abschaffen, oder nicht?
Uberwachung / Datenschutz / Zensur
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Digital Courage hat mal die existierenden Überwachungsmaßnahmen zu
einer Überwachungsgesamtrechnung zusammengefaßt. Vorsicht,
nicht erschrecken! Das reicht aber unseren Politikern noch lange nicht.
Und den meisten Deutschen ist das wohl egal.
-
Neben »Privacy Shield« gibt es jetzt noch ein weiteres Abkommen mit den USA, das uns irgendeinen
Schutz vorgaukeln soll.
-
Quasi als »Aktion« bringt ein russischer Software-Entwickler eine
Smartphone-Applikation heraus, die ein aufgenommenes Gesicht im Internet sucht. Nun ja, die
Geheimdienste machen das bestimmt, und unsere Politiker phantasieren
(noch) von Videoüberwachung mit Gesichtserkennung.
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Warum wir Wistleblower schützen müssen.
-
Zensurforderungen werden langsam zum Markenzeichen der SPD. Diesmal
darf Hannelore Kraft ran.
-
Kommentar im Spiegel zu der suggestiven Bemerkung von
Verfassungsschutzchef Maaßen, Edward Snowden könne ein russischer Spion
sein.
-
Ganz tolle neue Idee des US-Grenzschutzes: Pässe und Fingerabdrücke
kennt man ja schon, jetzt sind Abfrage von Daten zu Social Media-Diensten
im Gespräch. Natürlich nur freiwillig. Noch. Heise, Golem, Spiegel, Netzpolitik
Bildung
Unterwerfung (a.k.a. Islamisierung)
-
Deutsche Politikerdelegation will in den Iran reisen, macht einen
Selbstdarstellungs-Flyer mit Bildern – bei den Frauen mit Kopftuch!
Spiegel, Danisch
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Im Sinne der Feministen oder im Sinne des Islam? Der neue islamische Bürgermeister Londons, Sadiq Khan, verbietet
»sexualisierte« Werbung im öffentlichen Nahverkehr, wie er es im
Wahlkampf wohl versprochen hat.
-
Islamverband Ditib kann in Deutschland tun und lassen, was er will –
deutsche Politik kuscht. Türkei-Experte bezeichnet Regierung als unterwürfig.
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Für viele Deutschtürken geht Religion vor Gesetz.
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Bürgermeister von Kleinstadt will islamischer Gemeinde kostenlos großes
Grundstück für Moscheenbau zur Verfügung stellen. Welt, Focus. Der Bürgermeister erklärt sein Vorgehen in einem Interview. Halt auch ein
Gutmensch.
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Islamisierung findet nicht statt: Wegen Flüchtlingsunterkunft soll ein seit 110 Jahren existierendes
FKK-Camp in Sachsen nicht mehr entsprechend genutzt werden dürfen.
Die Meldung hat es sogar in die britische Presse gebracht. Mittlerweile ist doch wohl ein
Sichtschutz am Flüchtlingsheim gebaut worden.
-
Political Correctness: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Dafür läßt man sich auch schon mal im Schritt begrabschen. Da
kann man sich nur noch an den Kopf greifen!
-
Handschlag-Streit nun an der Berliner Platanus-Privatschule. Stern, SZ, Welt. Und das Schlimmste ist: Am Ende gab es eine Entschuldigung
… von der Schule! (siehe Spiegel). Das hat mich so aufgeregt, daß ich der Schule einen
»Dankesbrief« geschickt habe für soviel BLÖDHEIT.
-
In Flüchtlingsheimen wollen die islamischen Flüchtlingen den
christlichen die Einhaltung des Ramadans aufzwingen.
-
Kopftuchverbot für Jura-Referendarinnen unzulässig (Focus, Welt – hier sind die Leserkommentare auch ziemlich eindeutig).
Bayrische Landesregierung will in Berufung gehen. Die Gutmenschen
von der SZ beklatschen das Urteil: UNS könne man das zumuten das zu
ertragen, der Frau jedoch nicht, das Kopftuch abzulegen. Ein solcher
Schwachfug.
Politik
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Beamtenpensionen liegen weit über den Renten. Warum müssen die Beamten
nicht auch mal bluten, sondern nur das gemeine Volk? 40% der Abgeordneten haben ein Interesse daran, daß es so bleibt. Und
eine Zweidrittelmehrheit wäre nötig, um das zu ändern.
-
Köstliche Redebeitrag der AfD im Brandenburgischen Landtag zu einem
»Gender«-Antrag von der SPD, den Linken und Grünen.
-
Finanzministerium will mit den Obergrenzen Bargeld nicht
abschaffen. – und Ulbricht wollte mit der Mauer die DDR-Bürger nicht
an der Flucht hindern (»Imperialistischer Schutzwall«). Kennen wir
alles…
-
Wie Korruption funktioniert: Sicherheitskonzerne finanzierten Verein für EU-Abgeordnete.
-
Verbots-Politiker wieder unterwegs: SPD-Politiker fordert, Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h mit
1.000€ zu ahnden.
-
Bundesverfassungsgericht weist Klage gegen EZB-Anleihenkaufprogramm
ab. Die Meinungen in den Leserkommentaren ist einhellig: Das
Bundesverfassungsgericht hat sich abgeschafft – alles, was es vorher
gesagt hat, z.B. zur Souveränität der Deutschen oder zum »letzten Wort«
des BVerfGs in Rechtsfragen, entpuppt sich nun endgültig als heiße Luft,
wie es Kritiker schon lange befürchtet haben.
-
Was man so alles durch das
Parlament jagen kann, wenn das Volk gerade abgelenkt ist (z.B. durch
Fußball).
Diverses
So, es gibt mal wieder eine große Aufräumaktion, sonst werde ich der
Sache nicht mehr Herr. Daher teilweise nur mit kurzen Kommentaren.
Überwachung
Automobiles
TTIP / CETA
Politik
Islamisierung
Windows 10
Hat ja sicher jeder mitbekommen: Der Bundestag hat das Massaker an den
Armeniern Ende des 19. Jahrhunderts zum Völkermord erklärt.
Hat er das wirklich? Ich war zwar nie gut in Deutsch, aber soviel
Textverständnis habe ich noch, daß ich diese Frage mit einem klaren »Nein«
beantworten kann. Wie sieht denn die Resolution aus? Hier die wichtige
Textstelle aus der Erklärung:
Im Auftrag des damaligen jungtürkischen Regimes begann am 24. April 1915
im osmanischen Konstantinopel die planmäßige Vertreibung und Vernichtung
von über einer Million ethnischer Armenier. Ihr Schicksal steht
beispielhaft für die Geschichte der Massenvernichtungen, der ethnischen
Säuberungen, der Vertreibungen, ja der Völkermorde, von denen das 20.
Jahrhundert auf so schreckliche Weise gezeichnet ist.
Das Ereignis ist also beispielhaft. Wofür? Da kommt eine Aufzählung. Es
reicht, wenn einer dieser Punkte zutrifft. Man könnte zum Beispiel
ein anderes Ereignis nennen, ohne daß die Gültigkeit des Satzes darunter
leidet: »Der Atombombenabwurf der Amerikaner über Hiroshima und Nagasaki
steht beispielhaft für die Geschichte der Massenvernichtungen, der
ethnischen Säuberungen, der Vertreibungen, ja der Völkermorde […]«. Es
handelte sich mit 130.000 direkt getöteten Menschen definitiv um eine
Massenvernichtung, sicher aber nicht um einen Völkermord oder dem Versuch
desgleichen – zumindest nach meinen Geschichtskenntnissen. Aber der Satz
ist dennoch sprachlich und sachlich korrekt. Oder ein komplett anderes
Beispiel, um sich von dem Text zu lösen: »Das iPhone ist beispielhaft
für die einfach zu bedienenden Mobiltelefone, Tablets und Personal Computer
des beginnenden 21. Jahrhunderts.« Ist dieser Satz etwa falsch?
Da wird also herumgedruckst und sich eine Rückzugsmöglichkeit erhalten.
Das finde ich beschämend.
Nur gut, daß Erdoğan und seine Gesellen das nicht begriffen haben…
Der Text enthält übrigens noch eine Besänftigungsklausel gegenüber den
Juden, daß die Deutschen doch die größten Schweine sind und niemand so sehr
gelitten hat wie sie.
Dabei wissen wir um die Einzigartigkeit des Holocaust, für den
Deutschland Schuld und Verantwortung trägt.
Mag jeder davon halten, was er will.
Vorratsdatenspeicherung
-
Das BSI hat einen Entwurf erarbeitet, wie Telefon- und
Internet-Provider die Vorratsdatenspeicherung gemäß den Gesetzesvorgaben
umsetzen könnte, wie Heise und
Golem berichten.
Nachdem einige Tage seitdem vergangen sind, melden sich nun die
Provider zu Wort. Generell hatten die Provider ja schon im Vorfeld die
technische Umsetzbarkeit bezweifelt, und ihr Verband hat deshalb auch
eine Verfassungsklage eingereicht. Laut Eigenaussage fühlen sich die
Provider nun bestätigt und halten den Vorschlag von BSI für sehr teuer.
So teuer, daß kleine und mittlere Unternehmen sich dies nicht leisten
könnten und so in den Ruin getrieben würden. Golem und Heise haben die
Meldungen dazu.
-
Die EU möchte, daß die Behörden
leichter auf die Bestandsdaten der Telekommunikationsteilnehmer zugreifen
dürfen. Und am besten auch EU-staatenübergreifend, d.h. die Polizei
eines Landes soll nicht mehr um Amtshilfe der Polizei eines anderen
EU-Landes bitten müssen, sondern gleich beim dortigen Provider die Daten
abfragen können. Die Bestandsdaten sollen mindestens 60 Tage lang
gespeichert werden müssen.
-
Die russische Regierung will jetzt die Vorratsdatenspeicherung auf drei
Jahre verlängern, außerdem will sie Hintertüren in Messenger-Anwendungen
haben. Netzpolitik.org berichtet von der zweifelhaften Begründung:
Angeblich würden in geschlossenen Benutzergruppen Teenager durch
»Hirnwäsche« dazu gebracht, Polizisten zu ermorden…
Nachtrag: Ähnlich wie die Bundesregierung im Bundestag hat
die russische Regierung inzwischen das
ohne viel Aufsehen durch die Duma gejagt. Kritik kommt aus dem
Westen, wobei ich mich frage, ob das nur der Neid ist…
-
Auch Polen gleitet immer mehr in Richtung Unrechtsstaat und Diktatur
ab. Um bei drohenden Aufständen reagieren zu können, baut die Regierung
schon mal massiv vor und gibt diverse Rechte bis hin zur Abschaltung der Kommunikation.
Begründet wird das natürlich wieder mit Terrorgefahr, die es aber in
Polen nicht wirklich gibt.
-
Das FBI möchte den Zugriff auf Daten, die bei den großen Unternehmen
gespeichert werden, ausdehnen, und zwar möglichst so, daß sich die
Unternehmen nicht dazu äußern dürfen (Stichwort »National Security
Letter« bzw. Gag Order). Von den
Unternehmen kommt großer Widerstand, so der Heise-Artikel.
-
Der EuGH verhandelt zur Zeit ja mal wieder die Vorratsdatenspeicherung
– anhängig sind Klagen wegen der VDS in Großbritannien und Schweden. Nun
hat der Generalanwalt seine Stellungnahme abgegeben, was traditionell
richtungsweisend für dieses eigenartig konstruierte Gericht ist. Optimisten sehen darin eine Bestätigung des bisherigen Urteils,
meine Wenigkeit zweifelt daran, daß ein derart gesprochenes Urteil uns
noch vor der Vorratsdatenspeicherung bewahren könnte. Siehe auch
Heise.
-
Von Schwachköpfen lernen: Der
EU-Innenkommissar möchte das US-Online-Anmeldesystem ESTA für die
Einreise kopieren. Vermutlich wird es dann dort auch eine Checkbox
geben mit der Frage, ob man radikalislamischer Terrorist sei und einen
Anschlag verüben wolle.
-
Inzwischen hat das Bundesverfassungsgericht alle Eilanträge gegen die
Vorratsdatenspeicherung abgebügelt:
Heise, BVerfG, Netzpolitik. Auch wenn in solchen Fällen immer wieder seitens des
Gerichts betont wird, daß das keine Vorentscheidung sei, sehen die
Bürgerrechtler das eher als schlechtes Omen, da sie die Begründung nicht
nachvollziehen können.
Überwachung
-
In diesen Tagen, verdeckt von der Berichterstattung über die
Europa-Meisterschaft und dem Brexit, und im Eilverfahren (alle drei
Lesungen und die »Expertenanhörung« innerhalb einer guten Woche) hat die
Bundesregierung ihren Plan durchgezogen, den Verkauf von anonymen
SIM-Karten komplett zu unterbinden und auch den Geheimdiensten zu
erlauben, Daten im größeren Rahmen mit »befreundeten« Geheimdiensten
auszutauschen. Es werden also unsere Bürgerrechte weiter
eingeschränkt.
Berichte über den Kabinettsbeschluß gibt es beim Spiegel, bei Heise, bei
Golem und der Süddeutschen Zeitung.
Die stattgefundene Expertenanhörung geriet zur Farce. Die
Regierungsparteien hatten als »Experten« die Geheimdienstchefs geladen.
Deren Statements waren natürlich vorhersagbar. Linke und Grüne ließen es
zum Eklat kommen und boykottierten die Befragung daraufhin, was aber die
Superdemokraten von den Regierungsparteien nicht juckte. Die sollen sich
nochmal über Rußland oder die Türkei aufregen! Netzpolitik und Heise mit
den Einzelheiten.
Kurz nach der Expertenanhörung wurde
auch noch eine Verschärfung nachgeschoben, die aber offenbar schon
eine Zeitlang geplant war, weil sie schon in der Expertenanhörung
Erwähnung fand. Daß die Regierung natürlich alles für verfassungskonform
hält, brauche ich eigentlich gar nicht zu erwähnen…
Und dann ist es natürlich wie geplant im Schnellverfahren durch das
Marionettentheater gejagt und dort abgesegnet worden: FAZ, Heise, Zeit und Netzpolitik berichten.
Übrigens: Die Abschaffung der anonymen SIM-Karten wird die Industrie wieder Millionen kosten, und die wird es natürlich
wieder auf die Kunden umlegen.
-
Wenn es um Überwachung geht, dann ist der Bundesrat natürlich auch
immer dabei. Eigentlich dachte ich, im Moment hätten die Grünen eine
so große Beteiligung an den Landesregierungen, daß sie ein Veto erreichen
könnten. Entweder habe ich mich geirrt oder die Grünen sind auch mal
wieder umgekippt – das Umkippen ist ja kein Alleinstellungsmerkmal der
SPD. Ich hätte da auch schon so einen Verdacht – im Südwesten der
Republik…
-
In Europa werden massiv Fingerabdrücke und auch Gesichtsfotos von
Flüchtlingen für eine automatische Gesichtserkennung gespeichert,
natürlich mit Freude der Bundesregierung. Auch wenn der Betrug durch die
Flüchtlinge vielfältig und nicht gering ist, sehe ich das problematisch.
Meines Erachtens ist das nur eine Frage der Zeit, bis das auf die
allgemeine Strafverfolgung ausgedehnt wird und letztendlich alle
EU-Bürger in der Datenbank landen, egal, ob sie etwas ausgefressen haben
oder nicht.
-
Das Land Berlin will die Video-Überwachung massiv ausbauen. Nicht nur
öffentliche Plätze könnten dann überwacht werden, sondern sogar in
Restaurants oder Museen könnten Kameras möglich werden – überall, wo der
Staat eine Gefährdung vermutet. Auch hier soll das Gesetz dazu möglichst
schnell und ohne Aufsehen durchgepeitscht werden. Datenschützer laufen
dagegen Sturm. Heise und Netzpolitik berichten.
-
Ein anderes Ost-Bundesland, Mecklenburg-Vorpommern, plant,
Funkzellenüberwachung auf »vermuteten
Fahrstrecken« von Tatverdächtigen durchzuführen. Ich kann mir schon
gut vorstellen, wie es da plötzlich irgendwelche »Verdächtige« gibt, die
»rein zufällig« permanent das ganze Bundesland durchkreuzen…
-
Eine schöne PR-Aktion hat eine Bürgerrechtsorganisation in
Großbritannien veranstaltet, um die Bürger auf das geplante
Überwachungsgesetz aufmerksam zu machen. Sie haben eine öffentliche Toilette aufgebaut, die transparent wird,
sobald man die Tür von innen schließt.
-
In den USA achtet die Polizei auf die Privatsphäre! Echt? Nein, nicht
wirklich. Aber sie beruft sich darauf, um nicht beantworten zu müssen, wo sie
die Kameras aufgebaut hat. (via
Fefe) Die Preisgabe
würde die Privatsphäre der überwachten Bürger verletzen.
(ausführlicher Artikel auch bei Ars Technica).
-
Ein Bericht aus der Schweiz: Da geht
es auch nicht wirklich besser zu. Trotzdem würde ich lieber dort
leben.
-
Die Bundesregierung will eine neue Behörde zum Knacken von
Verschlüsselungen gründen. Mit dem unterdurchschnittlichen Niveau
Deutschlands in der IT-Technik und dem schlechten Ruf von Behörden werden
hoffentlich die paar echten Kryptographie-Experten einen Bogen darum
machen.
-
Die EU stellt Überlegungen an, wie man Staatstrojaner
grenzübergreifend einsetzen kann. Es soll nach deren Vorstellung also
zum Beispiel legal sein, daß eine französische Behörde einem in
Deutschland lebenden Menschen einen Trojaner unterschieben können soll.
Mittlerweile sind die in ihrem Überwachungswahn völlig enthemmt!
-
Auch bei den Briten geht es weiter: Eine gigantische Datenbank soll alle bisherigen Quellen
zusammenführen. Und dabei bloß keinen um seine Meinung oder gar
Einverständnis fragen, zum Beispiel das Parlament…
-
Und noch zwei Meldungen aus dem NSA-Untersuchungsausschuß: Erstens:
Wer im Berliner Regierungsviertel
mobil telefoniert, ist selber schuld! Zweitens:
An die USA gelieferte Handydaten
können nie nicht Menschen töten!
Zensur
In Deutschland, in der EU und auch anderswo wird versucht, indirekt
Zensur-Mechanismen aufzubauen. Der Trend ist, alles, was politisch nicht
gewollt ist, als Haß zu deklarieren und die Social-Media-Anbieter dazu zu
bringen, ihre Dienste entsprechend zu filtern. Das hat zweierlei Vorteile:
Einerseits bleibt die Definition, was »zensurwürdig« ist, schwammig
definiert und zudem wird sie nicht öffentlich, denn das wird dann als
»Geschäftsgeheimnis« deklariert. Und richtig klagen kann man dagegen auch
nicht. Oder man behauptet ganz frech, daß es überhaupt keine konkreten
Vereinbarungen gäbe – so, wie das das Maassche Justizministerium gegenüber
dem Blogger Hadmut Danisch erklärt hatte.
-
Die EU strebt eine
Selbstverpflichtung von Facebook, Microsoft, Google & Co. an,
Haßkommentare, rassistische und fremdenfeindliche Botschaften entfernen
zu lassen. (Siehe auch Zeit).
NGOs kritisieren dabei die Willkür, die diese Konstruktion
beinhaltet, und kündigen ihre Mitwirkung am EU-Internetforum auf.
-
Neben den Gesprächen mit den Social Media-Betreibern plant die EU auch
eine neue Richtlinie zur Terrorismusbekämpfung, welche auch die
EU-Staaten dazu bevollmächtigen soll, Zensur-/Netzsperrinfrastrukturen
aufzubauen. Das Ganze soll möglichst ohne großes Aufsehen durch das
EU-Parlament gebracht werden. Einzig der LIBE-Ausschuß soll sich damit beschäftigen, unter
Federführung von Strauß-Tochter Monika Hohlkopf..., äh, -meier.
Der LIBE-Ausschuß ist übrigens zuständig für Bürger-, Menschen- und
Grundrechte. Verglichen mit seiner tatsächlichen Arbeit erinnert das so
stark an die diametralen Bezeichnungen der Ministerien in 1984 (»Liebes«-
und »Friedens«ministerien).
Nachtrag: Leider lag der Blogeintrag jetzt lange genug herum, daß es
mittlerweile geschehen ist: siehe Netzpolitik und Heise.
-
Die »rechten Gruppierungen« auf Facebook schlagen mit den Waffen von
Maas & Co. zurück, wie der Spiegel berichtet.
-
Der Europarat (der ja mit der EU nichts zu tun hat), warnt vor
zunehmender Internet-Zensur. Siehe auch Slashdot und Ars Technica.
-
Hadmut Danisch berichtet in seinem Blog, daß mittlerweile
selbst die Vereinten Nationen an der Internet-Zensur planen.
Datenschutz
-
Auch der EU-Datenschutzbeauftragte hält das geplante »Privacy
Shield«-Abkommen nicht mit dem
EU-Recht bzw. mit dem EuGH-Urteil vereinbar. Nichtsdestotrotz haben
die EU-Datenschützer es mittlerweile – mit Vorbehalten – abgesegnet. Sie
wollen es nach einem Jahr evaluieren.
-
Vernetzte Autos: Auch heute spionieren die Autos ihre Besitzer mächtig
aus und schicken alle Daten zum Hersteller. Ein Focus-Artikel beschäftigt sich ausführlich damit und erwähnt, was
so alles aufgezeichnet wird. Nicht erschrecken! Selbst Adreßdaten vom
Mobiltelefon, das mit dem Auto verbunden war, werden »nach Hause«
geschickt. Auch, wo das Auto geparkt wurde und wieviele Sitze belegt
sind.
Heise berichtet in einem anderen Artikel,
daß sich 2/3 der Autobesitzer Sorgen
um die Spionage durch Autohersteller machen. Wie der Focus-Artikel
zeigt, nicht zu Unrecht.
-
Ein konkreter Fall bestätigt nun entsprechende Befürchtungen: Mit Hilfe
von Daten von BMW konnte die Staatsanwaltschaft nun nachweisen, daß ein
junger Mann mit einem BMW-Car-Sharing-Wagen einen Fahrradfahrer mit
deutlich überhöhter Geschwindigkeit überfahren und getötet hat. BMW
versucht sich damit herauszureden, daß das Fahrzeug als
Car-Sharing-Fahrzeug mit zusätzlicher Technik ausgestattet gewesen sei.
Diese zeichne die Fahrzeugpositionen (und andere Daten) auf, diese Daten
würden aber nicht mit den Vermietungsdaten der BMW-Tochter verknüpft
werden und wären so nach Vorstellung von BMW legal. Berichte bei Spiegel, FAZ, Golem, Zeit und Heise.
Smart-Meter
Wie Heise berichtet, hat die
Energie-Lobby beim Thema Smart-Meter einen großen Erfolg zu verzeichnen.
Die Regierung ist eingeknickt und will auch größeren Unternehmen die
gesammelten Daten zukommen lassen.
Golem hat in diesem Kontext noch einen umfangreichen Frage-und-Antwort-Artikel veröffentlicht.
Heise berichtet, daß die vernetzten
Stromzähler weiterhin wenig Vertrauen in der Bevölkerung genießen. 70%
der Bürger machen sich Sorgen um den Datenschutz. Sigmar Gabriel kann das
natürlich nicht verstehen und sieht absolut keine Gefahr. Aber das ist
eigentlich nicht erwähnenswert, der Kerl ist sowieso von Kopf bis Fuß
merkbefreit. Sonst hätte er auch schon gemerkt, daß er selber eins der
großen Probleme der SPD ist.
Heise berichtet zudem, daß die
Bauchschmerzen des Bundesrates in dieser Sache wohl auch dahin sind.
Einfach die besten Politiker, die man für Geld kaufen kann!
Hier noch ein paar weitere Artikel zu dem Thema:
Flüchtlinge
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Die AfD wirft den Kirchen vor, daß sie sich nicht nur aus christlicher
Nächstenliebe um die Flüchtlinge kümmern, sondern um auch eine Menge Geld damit zu verdienen.
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Ich habe immer wieder Bedenken, die ständigen Konflikte im Nahen Osten
auf wenige Einzeltäter zu reduzieren. Ist das Konfliktpotential nicht in
den Menschen und deren Religion verwurzelt und bringen die
(vermeintlichen) Flüchtlinge und Opfer dieses Potential nicht mit
hierher, dank Merkel und anderer Gutmenschen? Wenn ich solche Artikel wie
über diesen den Christenhaß in Flüchtlingsunterkünften lese (oder von
Stories, daß moslimische Mittelmeerflüchtlinge ihre christlichen
Mitflüchtlinge über Bord geworfen haben sollen), dann sehe ich mich in
diesen Überlegungen bestätigt.
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Ein weiterer Bericht, wie sich Kriminelle und Extremisten um Flüchtlinge »kümmern«.
Danke, Merkel.
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Die sexuellen Übergriffe von Flüchtlingen auf Frauen gehen weiter.
Diesmal in Darmstadt bei einem Open-Air-Musikfestival. Berichte bei der
FAZ und bei der Zeit.
Islam
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Nicht nur der französische Autor Michel Houellebecq beschreibt eine
dystopsiches, islamisiertes Frankreich, sondern auch der algerische
Schriftsteller Boualem Sansal konstruiert ein ähnliches Szenario in
seinem Roman »2084. Das Ende der Welt«. Die Welt hat ein Interview mit ihm geführt.
Politik
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Schäuble kennt niemanden, der das Bargeld abschaffen will. Nun
gut, er kennt ja auch niemanden, der damals die Schwarzgeldkoffer
abgegeben hat, also was hat das für eine Bedeutung? Ich glaube, bei dem
Mann muß man einfach die Aussage umdrehen, dann wird man relativ nahe an
der Wahrheit sein.
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Ich hatte ja in einem früheren Blog-Eintrag schon erwähnt, daß die
Bundesdruckerei in den Panama-Papieren auftaucht. In einem echten
Rechtsstaat würde soetwas detailliert aufgearbeitet werden. Darum passiert das natürlich in Deutschland genau nicht…
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Ach, und weil wir ja schon bei den Berufslügnern sind: Der angebliche
Gegner von Schiedsgerichten, Lügenbaron von und zu Gabriel, will am liebsten solche auch innerhalb Europas, also für
europäische Firmen gegen europäische Länder, wenn ich das richtig
verstehe!
Die Zeit berichtet auch im Zusammenhang mit TTIP, daß Gabriel einen völlig undurchsichtigen Schlingerkurs fährt.
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Dumm, dümmer, CDU! Die CDU hat mittlerweile auch mitbekommen, daß die
Zahl der Wohnungseinbrüche massiv steigt und dieses Faktum die Bürger
langsam verunsichert, um es mal vorsichtig zu sagen. Die Idee, die die
CDU daraufhin entwickelt, ist zum Schreien: Sie will die Einbrecher härter bestrafen, die Mindeststrafe
verdoppeln. Das ist natürlich dann auch besonders wirkungsvoll, wenn
letztendlich nur 3% der Einbrecher gefaßt und verurteilt werden.
Den restlichen 97% wäre die Strafverschärfung ziemlich schnuppe.
Ach ja, und mehr überwachen, zum Beispiel Telefon- und
Videoüberwachung, will die Stasi-Partei natürlich auch. Was sonst?
(Mehr dazu auch bei der Zeit in zwei Artikeln.)
Überwachung
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Unsere »Datenschutzbeauftragte« Voßhoff schützt die Daten – vor uns.
Speziell geht es darum, ob die Telcos Vorratsdaten länger speichern als
mit der Bundesdatenschutzbehörde vereinbart (unter dem Vorgänger von
Voßhoff). Diese Information will sie
nicht herausgeben. Von welcher Partei ist die noch gleich? Ach so,
CDU…
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Apropos CDU: Was kommt nach der Überwachung? Klar, mehr Überwachung!
Das hat sich auf jeden Fall die CDU für den nächsten Bundeswahlkampf
auf die Fahnen geschrieben. An Euch liegt es, ob sie damit baden geht
oder nicht!
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Die Kritik am geplanten britischen Überwachungsgesetz läßt nicht nach,
sodaß sich die Innenministerin jetzt genötigt fühlt,
den Vorschlag überprüfen zu
lassen. Na ja, auf der anderen Seite weiß man ja, wie das so läuft:
Bestätigt das Gutachten die eigene Position, dann war es klasse,
ansonsten macht man es nieder und bezeichnet den Gutachter als
inkompetent und ignoriert es letztendlich. Ich würde mich fast wetten
trauen, daß das auch hier so passieren wird…
Islamisierung
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In den Niederlanden gibt es mittlerweile die erste Migrantenpartei im
Parlament. Ein Artikel in der Welt berichtet, sie gebe sich
»antirassistisch, innovativ und cool«. Aber wer den Artikel zuende liest,
erfährt, daß da hinter der Fassade eine etwas andere Agenda wirkt.
Der französische Autor Michel Houellebecq mit seinem Buch »Unterwerfung«
kommt mir da unweigerlich in den Sinn: Ist diese Partei ein Vorbote für
eine derartige Zukunft? Auch der Focus berichtet kritisch über diese Partei.
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In dem Handschlag-Skandal an einer Schweizer Schule hat jetzt die Schulbehörde klare Kante gezeigt und festgelegt, daß der
islamische Glaube kein Grund darstellt, der Lehrerin nicht die Hand zu
geben, und die Zuwiderhandlung mit einer hohen Geldstrafe belegt.
Terrorismus