Bei YouTube gibt es ein
interessantes Interview mit einem
der Gründungsmitglieder von Greenpeace, der mittlerweile aufgrund der
Entwicklung die Organisation verlassen hat. Es ist ein Lehrstück, wie aus
einer Handvoll Enthusiasten, die sich jahrelang selbstlos mit eigenem Geld
für eine Sache aufgeopfert haben, ein Multi-Millionen-Unternehmen wird,
dessen wichtigstes Ziel es ist, die eingehenden Geldflüsse
aufrechtzuerhalten, und offenbar keine Probleme hat, dazu Ängste zu
schüren, inhaltlich sehr fragliche und wissenschaftlich nicht haltbare
Positionen zu beziehen (also Ideologien aufbauen) und seine früheren
ehrlichen Ziele zu verraten. Das ist sicherlich nicht nur prototypisch für
alteingesessene NGOs, sondern auch für solche, die erst seit kurzem
existieren, sei es im Kontext der sogenannten »menschengemachten
Klimakatastrophe« oder der Schlepperaktivitäten im Mittelmeerraum unter den
verschiedenen Deckmäntelchen der Gutmenschen.
Ich bin nicht der einzige, der der Meinung ist, daß die SPD sich mit der
Urwahl keinen Gefallen tut. Während Forsa-Chef Güllner den Grund in der
ständigen Beschäftigung der SPD mit sich selbst sieht, habe ich
einen anderen, vielleicht banalen Grund: Wenn man nicht mehr gewählt wird,
gibt es zwei Möglichkeiten: Fest bei seinen Positionen bleiben, was nicht
unehrenhaft ist (allerdings sollte man aber seine zunehmende
Bedeutungslosigkeit dann auch demütig akzeptieren), oder seine Positionen
überdenken und hin zu populäreren ändern. Die SPD-Mitglieder, die einen
neuen Vorsitz wählen würden, der eine Chance hätte, die SPD bei der
Gesamtbevölkerung wieder populärer zu machen, haben die Partei allerdings
schon längst verlassen. Der übrigbleibende »harte« Kern der Mitglieder –
auch im Sinne ihrer Überzeugungen – ist meiner Meinung nach nicht dazu
gewillt, auch, weil er schon die Realität gar nicht mehr richtig wahrnimmt.
Aber warten wir mal ab, vielleicht irre ich mich.
Nur als kleine Vorwarnung: Der Server, auf dem dieser Blog und noch ein
paar andere Webseiten laufen, zieht um und wird deshalb in den nächsten
Tagen für einige Stunden nicht erreichbar sein. Wann das genau sein wird,
steht allerdings noch nicht fest.
Nachtrag: Der Umzug ist vollzogen. Der Server ist jetzt schneller
angebunden und auch per IPv6 erreichbar. Leider habe ich bei einem der
mehreren DNS-Einträge vergessen, die TTL herunterzusetzen, deshalb werden
einige den Blog erst nach 24 Stunden wieder lesen können.
YouTube nervt mittlerweile. Nicht nur, weil es jetzt reihenweise
versucht, kritische Leute mundtot zu machen, sondern allein schon wegen der
Werbung. Eine allein zu Beginn des Clips reicht schon nicht mehr, häufig
sind es zwei. Und auch ist nicht selten Werbung dabei, die man nicht nach
ein paar Sekunden unterbrechen kann. Werbung innerhalb des Clips werden nun
nicht mehr durch die kleinen gelben vertikalen Striche in der Zeitachse
angezeigt. Man wird also jetzt plötzlich überrascht. Warum das so ist, weiß
ich nicht, man konnte auch früher schon nicht die Werbung verhindern, indem
man darüber springt. Seit einiger Zeit passiert es auch, daß Musikstücke
von Werbung unterbrochen werden. Das ist besonders nervig. Der letzte Punkt
ist seine ständige Eigenwerbung für seine Bezahlvariante.
Ich kann ja verstehen, daß YouTube irgendwie seinen Dienst finanzieren
will und muß, schließlich ist Google keine soziale Einrichtung (auch wenn
viele Deutsche von »sozialen Medien« sprechen und schreiben, was ja eine
falsche Übersetzung ist). Aber die Menge wird zu viel. Entweder die Leute
bekommen ihren Rachen nicht voll oder das Einnahmen/Ausgabenverhältnis paßt
nicht mehr. Ist mir aber letztendlich egal.
Gestern abend in der Tagesschau konnte man wieder live erleben, wie
geschickt mit Halbwahrheiten Lügen produziert werden.
Es wurde
über eine halbe Minute lang, gar mit einem Balkendiagramm, dargestellt,
wie zum dritten Mal in Folge die Zahl der Empfänger von
Asylbewerberleistungen auf weniger als die Hälfte zurückgegangen sei:
Die Zahl der Empfänger von Asylbewerberleistungen ist im vorigen Jahr
erneut zurückgegangen. Dieses Geld wird 15 Monate lang gezahlt, solange
noch nicht über den Asylantrag entschieden ist. Wie das Statistische
Bundesamt mitteilte, erhielten Ende vorigen Jahres 411.000 Personen
Ayslbewerberleistungen, 12% weniger als im Jahr davor. Es war der dritte
Rückgang in Folge seit dem Höchststand von 2015. Damals kamen 975.000
Asylbewerber nach Deutschland.
Ist nicht die implizite Aussage jene, daß die Migranten uns gar nicht
mehr soviel kosten? Wenn nicht, was für einen Sinn hätte sonst diese
Meldung? Als ich das gesehen hatte, war mir gleich klar, daß hier der ÖR
wieder Propaganda verbreitet. Wie es sich tatsächlich verhält, erklärte
dann heute die Junge Freiheit in einem Artikel: Die »Asylbewerber« sind natürlich
alle noch hier und leben nicht von der Hand in den Mund, sondern werden
einfach nur aus einer anderen Kasse gespeist: Aus der
Sozialversicherungskasse, sprich Hartz IV.
Ich vermute mal, daß hier die Kosten pro Person noch höher sind, weil die
Migranten (egal, ob als Asylant, abgelehnter Geduldeter oder noch auf die
Entscheidung Wartender) nicht mehr in Zentralunterkünften leben müssen. Sie
sind aber auf jeden Fall gleichgestellt mit Einheimischen, die ihr Leben
lang Versicherungsbeiträge und Steuern gezahlt haben und das Pech haben,
arbeitslos geworden zu sein. Das ist übrigens die Gerechtigkeit, wie
sie sich die Altparteien im Bundestag, auch die drei linken Parteien (SPD,
Linke, Grüne) vorstellen – Migranten zuerst.
So
klingt übrigens auch Gesine Schwan, die sich zur Zeit für den
SPD-Vorsitz bewirbt. Ich wünsche mir ja, daß sie ihn zusammen mit dem
Stegner bekommt, denn dieses Dream-Team würde das vediente Ende der SPD
besiegeln.
Nebenbei: Was ist ein Asylbewerber im Kontext dieser Mitteilung des
Bundesamtes? Automatisch jeder, der ins Land gekommen ist oder jeder, der
einen Asylantrag gestellt hat? Es war ja so, daß einerseits die Leute nicht
gleich ihre Anträge gestellt hatten und andererseits es massive
Verzögerungen bei der Bearbeitung gab. Was genau drückt die Zahl von
975.000 aus? So, wie ich das System mittlerweile einschätze, ist dies auch
ein geschönter Wert und läßt nicht den Rückschluß auf die Zahl ins Land
gekommener Migranten zu, wie es hier die Tagesschau praktiziert.
Wenn eine Feministin oder ein Feminist (soll's geben, Schande für die
Männer) mal wieder mit der 23%-Gender-Pay-Gap-Lüge daher kommt,
einfach auf dieses
tolle Video verweisen.
Die Bundesregierung will 25% der über das Mittelmeer nach Italien
kommenden Migranten aufnehmen, berichten FAZ und viele andere Online-Medien. Man wolle die neue italienische
Regierung entlasten, so heißt es.
Zusammen mit der neuen migrationsfreundlichen Regierung in Italien wird
das die Migrationsbewegung so richtig anheizen; die NGOs setzen bestimmt
schon die Segel, in Afrika wird sich das wie ein Lauffeuer
herumsprechen.
Jeder dieser Migranten wird uns über die Jahre hunderttausende Euro
kosten, oder glaubt irgend jemand, daß die in naher oder ferner Zukunft
sozialversicherungspflichtiger Arbeit nachgehen werden und im Laufe ihres
restlichen Lebens diese Kosten durch Steuern und Abgaben auch nur im Ansatz
wieder zurückzahlen? Von den Kultur-, Religions-, Integrations- und
Kriminalitätsproblemen mal ganz abgesehen.
Ich kann das wirklich nicht mehr verstehen. Was geht in den Köpfen all
dieser Gutmenschen vor? Ist es Naivität, ist es Dummheit, ist es
Kurzsichtigkeit, ist es moralische Selbstbefriedigung? Wo bleibt die
Rationalität, die Weitsicht, die Gerechtigkeit und Respekt gegenüber
denjenigen, die tagtäglich schwer schuften und das ganze Geld für diese
Phantastereien erarbeiten, und dabei noch wie der letzte Dreck behandelt
werden und am Ende soviel Rente bekommen, wie die Migranten, die nie für
Deutschland und ihre eigene Existenz einen Finger krumgemacht haben?
Nachtrag: Der Spiegel schreibt, daß dies auch etwa der bisherigen Quote
entspricht. Das ändert aber nichts an der Problematik. Es ändert auch
nichts an der Publikumswirkung der Veröffentlichung dieser Quote. Zudem
bezweifele ich auch, daß dies die wirkliche, effektive Quote sein wird.
Deutschland bietet (vielleicht noch Schweden) die beste soziale Hängematte,
da werden viele der anderen 75% noch nach Deutschland durch die offene
Grenze diffundieren.
BMW hat wohl einen Knall. Sie wollen ein Auto herausbringen (auch noch einen SUV), der in
»Vanta«-Schwarz lackiert sein soll – eine Spezialfarbe auf Nanoröhrchen
basierend, die gerade mal 0,4‰ des Lichts zurückwirft. Mag es untertags
noch gehen, dürfte das in der Nacht eine Katastrophe sein – schwere Unfälle
vorprogrammiert. Denn logischerweise wird auch kein Scheinwerferlicht
reflektiert. Nur ein schwarzes Loch, kaum von der Umgebung unterscheidbar.
Querverkehr, parkendes oder liegengebliebenes Auto? Pech gehabt. Für
alle.
Ein »Welt«-Leser bemerkt übrigens auch zu recht, daß das Auto im Sommer
auch spaßig sein müßte. Denn da nichts reflektiert wird, wird das gesamte
Sonnenlicht aufgenommen und in Wärme umgewandelt.
Der aktuelle Siemens-Chef ist ein elender Opportunist. Schon allein, daß
er sich »Joe Kaeser« nennt und nicht eben so, wie er tatsächlich heißt,
Josef Käser. Aber nicht nur deshalb: Hier in Deutschland wettert er gegen
jeden, der etwas gegen die Migration nach Deutschland und Europa sagt (z.B.
gegen die Schleuserei der Mittelmeer-»Rettungs«-Organisationen), aber
wenn's ums Geschäft geht, dann hat er keine Probleme, hinter dem Aufstand der demokratie-liebenden Bürger in Hongkong eine
Verschwörung zur Destabilisierung Chinas zu sehen, um sich Liebkind bei
den Chinesen zu machen. Ich gehe mal davon aus, daß hinter seinem
Gutmenschentum in Deutschland auch nur Imagepflege und wirtschaftliches
Interesse steckt.
…sang Peter Alexander. So ungefähr denke ich mittlerweile bei jeder
Überschrift, wenn es um das Vermögen der Privatleute geht. Jede Meldung
hört sich wie eine Vorbereitung zur Enteignung an. Wie zum Beispiel
die geplanten Einschränkungen zum Goldkauf (auch hier). Oder bei Meldungen über die zukünftige EZB-Chefin mit Stichwörtern wie Bargeldabschaffung
und Helikoptergeld. Oder ein anderer Artikel über ein »digitales Zentralbankgeld« – was auch immer es sein soll,
es hat bestimmt für uns Bürger keine Vorteile. Und wenn man sich auf
YouTube im Video-Kanäle im Bereich Finanzen ansieht, möchte man am liebsten
seine sieben Sachen und sein Geld packen und abhauen!