Ich klaue mal wieder einen Link von
Hadmut
Danisch. Es geht um die Zustände an den deutschen Schulen, speziell an
den Schulen in NRW, die vielleicht drastischer sind als auf dem Lande, aber
auf der anderen Seite vielleicht harmloser als in Berlin. Eine Lehrerin beschreibt ihre Erfahrungen mit muslimischen
Schülern, und ich bin regelrecht schockiert. Ich hätte nicht gedacht,
daß das mittlerweile so schlimm ist. Ich bin froh, daß ich keine Kinder
habe und denen das nicht zumuten muß. Was die ganze Geschichte zudem für
die Zukunft in den nächsten 10, 20 Jahren bedeutet, kann man sich an den
Fingern abzählen – von wegen, eine Islamisierung findet nicht statt…
Das Deplatforming – also die Sperrung von Nutzern auf Social
Media-Plattformen, häufig auch in Kombination mit Sperrungen im realen
Leben durch willfähige Unternehmen, speziell Banken – ist die
Bücherverbrennung des 21. Jahrhunderts. Wenn man keine Argumente mehr gegen
seine Gegner hat, dann macht man sie halt mundtot, sodaß diese nicht mehr
ihre Meinung unter das Volk bringen können. Das haben schon die Nazis
gemacht, wobei diese bei dem Mundtotmachen häufig nicht aufgehört haben. In
der damaligen Zeit waren es die Bücher, da Radio und Zeitungen schnell
unter die Kontrolle gebracht waren. Heute sind es die Social
Media-Plattformen, über die leicht tausende, wenn nicht hunderttausende
oder gar Millionen Menschen erreicht werden können.
Ich habe ja schon neulich berichtet, daß viele YouTuber genau dieses
Deplatforming fürchten, speziell, weil YouTube kürzlich auch seine
Nutzungsbedingungen um weitere Gummiregelungen ergänzt hat, die die
willkürliche Disziplinierung ihrer Nutzer ausdehnen. Und tatsächlich, es
werden Exempel statuiert. Letzte Woche traf es den noch eher jugendlichen
Blogger Niki mit seinem Kanal »neverforgetniki«, nachdem er sich einen
kritischen Beitrag über die neue Gottheit Greta erlaubt hatte. Mit Hilfe
eines Medienanwalts, der mittlerweile einige YouTuber vertreten hat, hat er
seinen Kanal (erstmal) wiederbekommen. Ich habe mir daraufhin den
vermuteten Auslöser angeschaut und kann – wie viele andere – wirklich
nichts anstößiges daran finden – nur halt die besagte »Gretalästerung«, die
aber in sachlicher Form erfolgte. Es ist offensichtlich, daß YouTube hier
aus einer eigenen politischen Agenda heraus freudig den Beschwerden aus dem
beleidigten Friday-for-Future-Lager nachkommt oder sogar aus eigenem
Antrieb löscht (was aber nicht nachweisbar ist).
Daß jedoch eine solche Agenda bei YouTube, besser gesagt, beim
Mutterkonzern Google/Alphabet existiert, ist seit kurzem keine
Verschwörungstheorie mehr.
Die
jüngst stattgefundenen Enthüllungen des Google-Whistleblowers Zachary
Vorhies, der 950 Seiten Dokumente der amerikanischen Kartellbehörde
übergeben hat, zeigen offenbar, daß Google systematisch und absichtlich
Personen und Institutionen, die nicht politisch links sind, benachteiligt,
z.B. im Ranking bei der Suche. Obwohl diese Vorwürfe nicht unerheblich
sind, habe ich in deutschen Main-Stream-Medien bislang noch keinen Bericht
darüber gesehen. Paßt wohl nicht ins Konzept?
Nachdem sich YouTube an so eher wehrlosen YouTubern vergangen hat,
hat sich YouTube heute an eine der zentralen Haßfiguren der Linken und
Gutmenschen herangewagt: Den Chef oder Sprecher (ich weiß es nicht
genau) der österreichischen Identitären, Martin Sellner. Nachdem YouTube
selber (!) mir vor einiger Zeit seinen Kanal vorgeschlagen hatte (wohl weil
ich einige Videos von AfD-Bundestagsabgeordneten angeschaut habe, die
nebenbei übrigens gute Arbeit leisten) und ich ein paar seiner Videos
angeschaut habe, ist es für mich offensichtlich, daß auch diese Löschung
politisch motiviert ist. Man kann ja von den Identitären halten, was man
will, aber sie sind nicht so blöd, wie die Linken die Rechten immer gerne
darstellen. Und da es Sellner wichtig ist, einerseits seine Bewegung im
positiven Licht darzustellen und andererseits auch Personen außerhalb zu
erreichen, und er natürlich weiß, daß er massiv unter der
Beobachtung der politischen Sittenwächter steht, waren zumindest in den von
mir angeschauten Videos seine Worte sehr bedacht – aus meiner Sicht keine
sogenannte Haßrede, schon gar nicht strafrechtlich relevant. Daß er nun mit
anwaltlicher Hilfe dagegen vorgehen will, war zu erwarten. Ich wünsche ihm
viel Erfolg dabei, und zwar nicht, weil ich in irgendeiner Form mit seiner
Bewegung symphatisiere, sondern weil es hier um Grundsätzliches geht, das
uns alle Bürger betrifft. Nämlich, daß für uns alle die freie
Meinungsäußerung gilt, und zwar diskriminierungsfrei, unabhängig der
politischen Orientierung. Natürlich sind die Social Media private,
kommerzielle Angebote, für die es im Prinzip kein Recht auf Nutzung gibt.
Aber Unternehmen, die so eine große Marktdurchdringung besitzen wie Google,
Facebook, Twitter & Co. müssen sich unbedingt neutral verhalten. Und
das tun sie nicht. Definitiv.
Ich bin vermutlich einfach nur zu blöd. Da hat das
Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden, daß die Mietpreisbremse
nicht gegen die Verfassung verstößt. So kann man das in den Online-Medien
lesen, zum Beispiel im Spiegel, Welt oder Bild. Klingt so nach einem Urteil, oder? Ist es aber nicht. Das
kann man direkt beim Bundesverfassungsgericht nachlesen. Sie haben entschieden, daß
sie nicht entscheiden! Ja, so ist das! Aber wenn sie effektiv nichts
entschieden haben, ist die Nichtentscheidung dann rechtsverbindlich?
Bislang dachte ich – und das leuchtete mir auch ein –, daß das Gericht
eine Vorprüfung vornimmt, um die Einhaltung der formalen, hohen
Anforderungen an eine Klage zu prüfen. Dazu gehört natürlich auch die
Frage, ob ein Gesetz wirklich das Potential hat, ein Grundrecht zu
verletzen. Wenn es das offensichtlich nicht tut, dann soll natürlich
das Gericht in der Lage sein, die Klage nicht zu verhandeln, um das Gericht
nicht zu blockieren (DoS-Prävention, würde der Informatiker jetzt sagen).
Wenn man sich jedoch die Länge der Begründung anschaut, dann ist die
Antwort auf diese Frage doch offensichtlich nicht offensichtlich, und
sollte deshalb dann meiner bescheidenen Laienmeinung nach auch ordentlich
verhandelt werden, mit mündlicher Verhandlung und Urteil. So jedoch sieht
es nach Willkür, Beschneidung des Rechtswegs und nach einem Geschenk für
die Bundesregierung aus.
Und nicht nur diese Entscheidung (oder was es jetzt auch immer war). Vor
ein paar Wochen gab es ein »echtes« Urteil, in Sachen Bankenrettung.
Speziell ging es darum, daß die EU einen Bankenrettungsfond gegründet
hatte, in den alle Banken der Euro-Zone einzahlen müssen. Der Fond soll im
Falle von Konkursen von Banken die Gläubiger retten (bis zu der ominösen
100.000€-Grenze). Der Fond enthält jedoch eine Regelung, daß, wenn die Höhe
des Fonds nicht zur Rettung ausreicht, die Euro-Länder, einspringen müssen.
Die Entscheidung, dies zu tun oder auch nicht, trifft allein die
EU-Behörde. Die Euro-Staaten selber dürfen nicht mitentscheiden, nur
zahlen.
Das sahen Kläger als Eingriff in die Souveränität Deutschlands und die
Hoheit des Bundestags über die Finanzen. Das Bundesverfassungsgericht hat
diese Klage mit einer für mich sehr »waghalsigen« Begründung, um es mal
zurückhaltend zu formulieren, negativ beschieden. Für die Rettung kleinerer
deutscher Banken sei ja weiterhin Bundesregierung und Bundestag (via
BaFin und Bundesbank) zuständig, also hätten sie doch noch – eingeschränkte
– Eingriffsmöglichkeien… Hä? Das ist doch eine an den Haaren herbeigezogene
Gaga-Logik. Wenn ausländische Banken bankrottgehen und das Geld reicht
nicht, dann zahlt (auch) Deutschland, und zwar – zack! – ohne wenn und
aber. Die EU greift dann direkt in unsere Taschen. Dann ist es doch völlig
wurscht, ob Deutschland noch entscheiden kann, deutsche Banken zu
retten oder nicht. Für mich hat das mit Rechtsprechung nichts mehr zu tun,
hier werden Fake-Urteile gefällt, um zu den politisch gewünschten
Ergebnissen zu kommen.
Und wer es nicht glaubt, der sollte sich mal den Gastbeitrag des Verfassungsrichters Peter Müller beim Focus
durchlesen. Nichts als hohles Geschwafel, Phrasendrescherei, Abgehobenheit,
Überheblichkeit, Unfähigkeit zur Selbstreflexion und -kritik. Schimpft auf
Polen und Ungarn, derweil ist er selber eine Marionette, die direkt von
einer Regierungspartei und Amt in der Legislativen auf den Richterstuhl
gewechselt ist, genau wie jüngst der Politiker Stephan Harbarth. Auch sind
Leute wie Susanne Baer oder Juli Zeh (LVerfG Brandenburg) nicht, wie es
sein sollte, wegen ihrer besonderen juristischen Expertise in das hohe Amt
gelangt, sondern mehr wegen – laßt es mich mal so formulieren – der
»ideologischen Kompatibilität« zum linken Spektrum und
»Interpretationsfähigkeit« des Rechts. Das ist eine faustdicke
Unterwanderung der Gewaltenteilung und genau das, was eben in Polen und
Ungarn auch passiert. Interessant ist auch die Erwähnung des
Widerstandsrechts Art. 20, Abs. 4 und die seiner Meinung nach
Nichtanwendbarkeit in einem Rechtsstaat (den wir meiner Meinung nach nicht
mehr wirklich haben, zumindest bei den höchsten Gerichten). Das klingt so
nach Angst und Vorwärtsverteidigung.
Nachdem die Grüne Claudia Roth ihre undemokratische Gesinnung als
stellvertretende Bundestagspräsidentin offenbart hat (ich berichtete hier), bittet die AfD nun zum Lackmustest.
Auf allen Ebenen – per Klage und Einstweiliger Verfügung vor dem
Bundesverfassungsgericht sowie per Aufforderung an den Bundespräsidenten –
versucht sie nun zu verhindern, daß die ihrer (und meiner) Ansicht nach
durch Roths abgelehnten Hammelsprung und die damit verbundene Feststellung
der offensichtlich nicht bestehenden Beschlußfähigkeit des Parlaments
zustandegekommenen Gesetze inkrafttreten. Sollte sie scheitern, wäre das
ein weiterer Beweis, daß Deutschland eine korrupte Bananenrepublik ist und
seine Demokratie nur ein Mäntelchen ohne Inhalt.
Und wenn das Bundesverfassungsgericht etwas auf sich halten würde (was
ich nicht glaube – da bin ich schon desillusioniert genug), dann würde sie
gleichzeitig diese verlogene Regelung, daß implizit immer von einer
Beschlußfähigkeit ausgegangen wird, solange sie nicht explizit widerlegt
wurde, auch wenn die Zahl Abgeordnete augenscheinlich weit unter dem Quorum
liegt, kippen.
Es geht schon seit Tagen durch die Presse, meist eher unter dem Radar,
daß sich diverse Politiker nach dem Scheitern der CSU-Maut einen neuen
Anlauf wünschen. Diesmal, natürlich, sollen die deutschen Autofahrer auch
zahlen. Der »Klimawandel« und das »CO2« liefern die
vordergründigen Argumente. Steuergelder und Überwachung sind aber die
wahren Ziele. Denn die neue Maut soll am besten entfernungsabhängig sein.
Dazu muß das Auto natürlich mit Technologie vollgestopft werden, die die
Wegstrecke und Zeit aufzeichnet so eine orts-, zeit- und distanzabhängige
Gebühr zu berechnen, natürlich über zentrale Server, die die Daten erstmal
sammeln. Einfach die Benzin-/Dieselpreis zu erhöhen wäre ja zu simpel. Und
der Bundesdatenschützer fällt auch noch den Bürgern in den Rücken. Er könne
sich das datenschutzkonform vorstellen, wenn die Daten nur hinreichend kurz
gespeichert würden und der Zugriff streng limitiert sei. In welcher Welt
lebt dieses Naivchen??? Wir kennen doch das Prinzip der kleinen Schritte
(auch Salamitaktik genannt) und der Korruption zu genüge, daß das mit der
Zeit aufgeweicht und hintergangen wird (Heise, Stern, In Franken, Bild).
Die Welt hat heute einen Artikel über die Wünsche zweier Landesgemeindetage in
Richtung Maut veröffentlicht. Inhaltlich prinzipiell nichts wirklich neues,
aber der Chef des bayrischen Gemeindetags, Uwe Brandl von der CSU, wird in
Hinblick auf die deutschen Autofahrer wie folgt zitiert:
Ich finde es nur gerecht, daß jemand, der eine öffentliche Leistung
nutzt, dafür auch bezahlt.
DIESER AUSSPRUCH IST EINE BODENLOSE FRECHHEIT und zeigt, wie die
Politiker uns von morgens bis abends für blöd verkaufen. Wer hat denn die
Infrastruktur bitte bezahlt, wenn nicht der deutsche Steuerzahler, speziell
die Autofahrer unter ihnen? 2013 hat nach diesem Artikel der Autofahrer rund 47 Milliarden Euro Steuern an
den Staat abgedrückt, und nur 4 Milliarden davon sind in die
Straßeninfrastruktur zurückgeflossen (inzwischen ist die Quote wohl etwas
besser – habe 1/3 im Kopf, finde aber auf die Schnelle keine Quelle –,
vermutlich wegen der dringend benötigten Instandsetzung der
heruntergewirtschafteten Infrastruktur). Von dem Rest werden solche
Sesselfurzer und Dampfplauderer wie dieser Hampelmann mit hohen und
höchsten Salären und Renten versehen (ich würde gerne schlimmere Worte
wählen, aber die könnten strafrechtlich relevant sein). Dieser Mann und
seine inkompetenten Kollegen, ob sie nun Scheuer, Dobrindt, Seehofer, Söder
oder sonstwie heißen, gehören dringendst aus ihren Ämtern entfernt.
Geht es noch dümmer? Merkel verteidigt ihre Flüchtlingspolitik damit,
daß Deutschland nicht nur seinen eigenen Wohlstand pflegen könne.
Man kann ja durchaus der Meinung sein, daß es nicht reicht, seinen eigenen
Wohlstand zu pflegen. Nur mit der Aufnahme von Millionen von Migranten
macht man das gerade nicht. Man pampert eine kleine Auswahl von
Leuten, von denen nicht wenige sich dieses Privileg mit illegalen Mitteln
erschlichen haben und nicht die Absicht haben, sich durch Assimilation und
Arbeit dafür zu bedanken. Der Mehrheit da draußen, die zehn, hundert
Millionen, gar Milliarden armen Menschen hilft das nicht, gar nicht. Im
Gegenteil. Ein Euro ausgegeben in der Dritten Welt ist wahrscheinlich
soviel wert wie 10 oder 20 Euro hier. Und bis vor kurzem hieß es noch, man
bräuchte die Migranten (als »Fachkräfte«), um unseren Wohlstand zu
sichern. Ja, was denn nun? Einfach nur eine verlogene Drecksbande.
Nein, es geht hier leider nicht um Asterix, und auch scheint es sich in
dem Comic um andere Verhältnisse zu handeln (ein zerstrittenes
Gallier-Nachbardorf) als bei meinem Thema: Es geht um den Bundestag.
Ich hatte das schon vor einiger Zeit gehört, aber nicht so recht wahr-
und ernstgenommen. Aber das scheint tatsächlich real zu werden. Ich bin
gestern per Zufall wieder auf das Thema gestoßen und habe ein paar Details
gelesen. 10 Meter, in Worten ZEHN, soll der »Burggraben« um den
Bundestag breit werden, 2,5m tief, und auf der Innenseite so gebaut, daß
man da nicht hochkommt. Und nicht nur das. Der Haupteingang, inklusive der
Rampen rechts und links, soll, mit einem Sicherheitszaun umgeben werden.
Ein neues Besucherzentrum soll etwas weiter entfernt gebaut werden und über
einen Tunnel mit dem Eingang verbunden werden. Wenn ich die Artikel (z.B.
Spiegel) richtig verstehe, gibt es dann vor dem Gebäude, aber
innerhalb des Zauns, einen Ausgang aus dem Tunnel.
Bräuchte die Welt noch ein Symbol, um die Distanz und Getrenntheit der
deutschen Politik von seinen Bürgern auszudrücken, wäre dieser Graben ideal
dafür – nicht nur wegen seiner Existenz oder der Breite, sondern auch wegen
einer anderen geplanten Eigenschaft: Er soll aus der Ferne nicht zu sehen
sein. Das paßt zu der deutschen Demokratie wie die Faust auf's Auge: Aus
der Ferne sieht man die Realität nicht – die Demokratie macht den Eindruck,
sie sei echt. Schaut man sie sich näher an, merkt man, daß sie keine (mehr)
ist.
Für mich stellt sich nur noch eine Frage. Aus welcher Angst heraus soll
der Graben gebaut werden? Aus der Angst vor der Wut derjenigen, »die schon
länger da sind«, oder aus der Angst vor der Kriminalität und Ideologie
derjenigen, die auch mit Hilfe des Bundestags in den letzten Jahren nach
Deutschland gekommen sind? So der so, eine schäbige Sache.
…man solle lieber jährlich zwanzig Kraftwerke in Afrika finanzieren.
Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf,
wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren.*
* Quelle für das Zitat ist Wikipedia. Eine verlinkbare, originäre
Quelle muß ich bei Gelegenheit nochmal versuchen zu finden. Aber das Zitat
stimmt mit Zitaten aus anderen Quellen überein.
Man kann die Wortwahl von Clemens Tönnies für nicht ideal halten – sie
erinnert an die Äußerung 2001 von Gloria von Thurn und Taxis über
schnackselnde Schwarze – und, da der Herr mir sonst unbekannt ist,
weiß ich nicht, was er für ein Mensch ist –, aber diese Äußerung als
rassistisch zu bezeichnen, zeigt, wie kaputt dieses Land
mittlerweile ist.
Es ist doch hoffentlich unbestritten, daß die Bevölkerungsexplosion in
Asien und eben in Afrika verursacht wird, und diese Explosion eine wichtige
Ursache der Umweltprobleme auf diesem Planeten ist und in Zukunft immer
stärker sein wird. Es sollte daher selbstverständlich sein, auch
darüber zu sprechen.
Aber in den Diskussionen in den Mainstream-Medien ist dies ein Punkt, der
bislang dort einfach nicht vorkommt. In den alternativen Medien ist dies
schon aufgefallen, und sie fragen sich, warum das so ist. Ich bin der
Meinung, daß dies einfach nicht in das Narrativ der Umwelt- und
Klima-Aktivisten, Kirchen, sonstige Gutmenschen und Nutznießer paßt. Ich
schätze mal, daß bei denen die Angst vorherrscht, daß eine Verlagerung des
Fokus auf Afrika und Asien im Westen nicht die gewünschten Geldströme
erzeugen würde, die sie abgreifen wollen, und bei den Grünen, daß sie nicht
als neue Heilsbringer mehr verstanden werden würden. Die Geschäftsmodelle
könnten also zusammenbrechen – der Worst Case! Und deshalb wird aus der
Mücke ein Elefant gemacht und die ganz, ganz große Rassismuskeule
herausgeholt. Widerlich. Schade, daß Tonnies so schnell eingeknickt ist,
aber in unserem mittlerweile repressiven System, in dem keine andere
Meinung mehr geduldet wird und die Meinungsfreiheit nur noch auf dem Papier
steht, kann ich es verstehen.
Nachtrag: Auch wenn die Gutmenschen-Presse weiter hetzt, erwähnt
sie wenigstens, daß der »Afrika-Berater der Bundeskanzlerin«, Günte Nooke,
das so ähnlich wie Tonnies sieht (Leipziger Volkszeitung, Focus). Der wird aber wegen anderer Aussagen auch schon
beschimpft.
Nachtrag 2: Ich habe eine Quelle gefunden, die auch eine Tonaufnahme
beinhaltet. Haarspalter kritisieren richtigerweise, daß von »Afikanern«
im direkten Sinne gar nicht die Rede ist und somit die in Umlauf gebrachte
Aussage nicht ganz korrekt ist. Es mag aber jeder für sich entscheiden, ob
das wichtig ist oder nicht.
»Und wenn wir zwischen 20 und 27 Milliarden Euro investieren, um ein
Beispiel zu geben, in die Welt hinaus, um 0,0016 Prozent CO2,
bezogen auf den Globus, zu verändern: Warum gehen wir eigentlich nicht her
und geben das Geld dem Gerd Müller, unserem Entwicklungsminister, und der
spendiert jedes Jahr 20 große Kraftwerke nach Afrika?
Dann hören die auf, die Bäume zu fällen, hören auf, wenn's dunkel ist,
wenn wir sie nämlich elektrifizieren, Kinder zu produzieren.
Ich bin in Sambia gewesen, dort gibt es 14,6 Kinder pro Pärchen. Ja, was
machen die, wenn's dunkel ist?«
Fall 1: Ein Mann stößt eine ihm völlig unbekannte Frau vor einen Zug, die
Frau stirbt.
Fall 2: Ein Mann schießt einem ihn unbekannten Mann in den Bauch,
verletzt ihn schwer, und bringt sich danach um.
Im ersten Fall berichtet nach wenigen Tagen keine Zeitung mehr, einzig
die BILD hängt »an der Story« noch ein wenig länger. Der zweite Fall wird
immer wieder aufgegriffen, große Tageszeitungen schreiben Leitartikel. Die
Bundesregierung teilt ihre Bestürzung mit. Es werden Demos organisiert.
Wo ist der Unterschied? Die Herkunft von Opfer und Täter. Verlogene
Leute.
Quellen: Fall 1, Fall 2
Nachtrag: Nachdem sich eine Woche später Fall 1 in ähnlicher Form
wiederholt hat, bei dem ein achtjähriger Junge zu Tode gekommen ist, hat
wenigstens Innenminister Seehofer begriffen, daß so eine Tat politisch nicht weiter unkommentiert im Raum stehen
darf – auch wenn natürlich schon wieder mit »rechten Taten« relativiert
wird, was im umkehrten Fall natürlich streng verboten ist.
Die BILD (Paywall, siehe auch Junge Freiheit) berichtet, daß zwei Kindertagesstätten in Leipzig
mit insgesamt 300 betreuten Kindern Schweinefleisch von der Speisekarte
komplett streichen, weil unter den Kindern zwei muslimische sind.
Auch Gummibärchen sind verboten, wegen potentiell enthaltener
Schweinegelatine. Was für eine Anbiederung und Unterwerfung vor dem Islam!
Denen einfach ein anderes Essen zu geben, wenn es Schweinefleisch gibt, ist
wohl außerhalb des Machbaren! Der BILD-Kommentar schreibt zu recht: »Wenn wegen zwei muslimischen
Kindern alle anderen ihre Ernährung umstellen sollen, wird
Minderheitenschutz zur Mehrheitsverachtung. […] Nicht nur elementare
demokratische Prinzipien werden durch dieses Minderheiten-Diktat außer
Kraft gesetzt, sondern auch die Trennung von Religion und Staat.«.
Ich kann gar nicht genug fressen, wie ich kotzen möchte.