»Sesam, öffne Dich!« ist es nicht. Aber ein Wort, das im Orient genauso
bekannt ist und auch eine ähnliche Wirkung entfaltet: »Asyl«. Da macht
Deutschland die Grenzen dicht, zumindest zu einigen Ländern, um sich
wenigstens ein bißchen vor Corona zu schützen, aber wer das Zauberwort
kennt, für den ist diese Blockade kein Problem. So berichtet zumindest die Junge Freiheit, und sie bezieht ihre
Information direkt aus dem Innenministerium. Erst die Tage sind fünf
Migranten in einem Erstaufnahmelager mitten in Deutschland angekommen, die
allesamt Covid-19-positiv waren. Ich möchte gar nicht wissen, was für eine
Ansteckungsspur die hinterlassen haben. Scheiß Gutmenschen…
Weil heute ein spezieller Tag ist, möchte ich mal nicht schimpfen,
sondern zwei YouTube-Kanäle zur Entspannung vorstellen.
Der erste ist der Kanal des Herren Shibasaki aus Japan. Er malt
Aquarelle. Der zweite Kanal ist der eines jungen Amerikaners mit dem
Vornamen Peter. Seine
Kunst ist die der Doodles. Diese ist aus den Kritzeleien von Leuten
entstanden, die während des Unterrichts oder Meetings aus Langeweile
irgendetwas auf's Papier gemalt haben, mit und ohne konkreten
Vorstellungen. Peter ist irgendwo nicht »normal«, aber nicht unsympathisch.
Hier ein Blick in
einer seiner Sketch Books. Viel Spaß!
Wie ich schon schrieb, wird das Zensurgesetz – offiziell »Gesetz gegen
Rechtsextremismus und ›Haßkriminalität‹« – durch den Gesetzgebungsprozeß
gejagt. Heute war die erste Lesung im Bundestag, und wenn man Heise Glauben schenken darf, dann ist das Gesetz für
alle Altparteien »alternativlos«, vielfach begründet mit den Halle- und
Hanau-Attentaten. Selbst die AfD kann oder will sich nicht ganz entziehen,
womöglich, um den anderen sechs antidemokratischen Parteien nicht noch mehr
Munition zu liefern. Ich schätze, das Gesetz wird wohl ohne wesentliche
Änderungen durchkommen; die bestehende, erhebliche Kritik wird in dem
Geschrei dieser sechs Parteien im Bundestag untergehen.
Übrigens, wißt Ihr, was heute noch passiert ist? Seit heute wird der
»Flügel« der AfD vom Verfassungsschutz offiziell beobachtet. Eine zufällige
Koinzidenz? Oder vielleicht doch etwas vom CSU-geführten Innenministerium
gesteuert? Will man da der Gesetzgebung ein bißchen nachhelfen?
Ist Euch zudem aufgefallen, daß es bislang nur sehr dürftige
Ermittlungsergebnisse zu Hanau und Volkmarsen gibt, daß das Interesse der
Medien daran völlig verschwunden ist? Bei Hanau gibt es ja noch wilde
Spekulationen, die Mittäter und Erpressung einschließen. Offizielle
Ergebnisse täten da not. Bei Volkmarsen gibt es überhaupt keine Aussagen
über das Motiv und den Hintergrund des Täters. Drogenmißbrauch und eher
linkes Verhalten kursieren da im Netz. Nach rund drei Wochen diese schwache
offizielle Faktenlage? Eine zufällige Koinzidenz? Oder werden hier
Ergebnisse auf Anweisung des SPD-geführten Justizministerium
zurückgehalten? Sind sie derart, daß sie dem Narrativ, das in der Politik
und in den Medien vorherrscht und für diese Zensurgesetzgebung erheblich
hilfreich ist, in die Quere kommen könnten?
Mir sind das ein paar zu viele Zufälle, muß ich ehrlich gestehen. Wir
werden sehen.
Juden in der »antisemitischen« AfD? Die gibt es. 2018 hat sich wohl eine
entsprechende Gruppe formal innerhalb der AfD gebildet. Ich bin jetzt bei
YouTube auf ein
Grußwort von Michael
Klonovsky an die damals frisch gegründete Gruppe gestoßen. Soviel
Wahrheiten, und dabei so pointiert herübergebracht, wunderbar. Eine andere
Rede von ihm aus dem Februar im ähnlichen Kontext stand bei mir schon auf
meiner Merkliste.
Möchte ich hiermit
auch empfehlen.
Ich hatte vor ein paar Tagen etwas zu dem geplanten Zensurgesetz
geschrieben. Tichys
Einblick hat ein schönes Video zu dem Thema produziert.
Hadmut Danisch hatte neulich schon in seinem Blog davon berichtet, daß in Frankreich immer Stadtteile entstehen, die von konservativen Muslimen
kontrolliert werden und wo die Stadt und ihre Organe praktisch nichts
mehr zu melden haben – und die Politiker sich wegducken oder sich gefügig
zeigen, um mit Stimmen aus diesen Bezirken an den Fleischtöpfen zu
bleiben.
Die Situation ist jetzt wohl so langsam an der Spitze der Politik
angekommen, wie die Junge Freiheit schreibt. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?
Mitnichten. Die Politik, mit der Makrone an der Spitze, weigert sich, das
Problem an seinen Wurzeln, der Migration, zu erfassen. Immer mehr Muslime
wandern nach Frankreich ein und integrieren sich nicht, sondern bilden
Ghettos mit ihresgleichen und schotten sich kulturell, konfessionell und
auch sprachlich ab. Somit befördern sie das Problem. Aber das ist dort wie
bei uns ein Tabuthema.
Alles ein kleiner Vorgeschmack, wie es auch bei uns kommen wird. Berlin
hat ja schon Stadteile, die schon nicht mehr wirklich unter der Kontrolle
der Stadt sind.
Der heutige Finanzminister Olaf Scholz hat ja vor vielen Jahren mal
gesagt, daß die SPD die Lufthoheit über den Kinderbetten erreichen wolle.
Die Famile als sozialer, tendenziell konservativer Verband war den
Sozialisten schon immer ein Dorn im Auge. Sie behindert, die noch jungen
Menschen nach ihren Vorstellungen zu formen und für ihre Ideologie gefügig
zu machen. Deren Zerschlagung war daher schon seit Anbeginn des Sozialismus
ein wichtiges Ziel. Die Bildung von Jugendorganisationen (Hitlerjugend und
Bund deutscher Mädchen im Dritten Reich und die Freie Deutsche Jugend und
Pionierorganisation Ernst Thälmann in der DDR) mit mehr oder weniger
starkem Druck zum Mitmachen war ein diesbezüglicher Versuch. So plump läßt
sich das heute aber nicht mehr machen. Die linken Kräfte in der
Bundesregierung versuchen nun mit der links abgedrifteten UNO im Rücken, im
Grundgesetz »Kinderrechte« zu etablieren, obwohl Staatsrechtler erwidern,
daß Kinder von den heutigen Artikeln natürlich auch vollumfänglich mit
einbezogen sind. Spezielle Rechte für eine Personengruppe sind nicht
notwendig, beziehungsweise sie sind verfassungsrechtlich sogar ziemlich
bedenklich, da sie das Grundprinzip »alle Menschen sind gleich« aus den
Angeln heben. Während das natürlich von Seiten der Regierung und der
regierungstreuen Presse weitestgehend schöngeredet wird, glauben Kritiker
dagegen, daß diese erstmal eher abstrakt gehaltenen Rechte das Einfallstor
dafür sind, die Rechte der Eltern mittels spezieller Gesetze, die sich auf
die neuen Kindergrundrechte beziehen, zu beschneiden und selbst über die
Kinder in ihrem Sinne zu bestimmen.
Aus diesem Grund wurde eine Petition gegen dieses Vorhaben ins Leben
gerufen. Ich habe leider erst jetzt von der Petition erfahren, die
Mitzeichnungsfrist läuft schon in wenigen Tagen ab (am 5.3.2020). Auch wenn
das Petitionsverfahren ein völlig stumpfes Partizipationswerkzeug ist (wie
ich kürzlich hier in diesem Blog darstellte), möchte ich zur Mitzeichnung
aufrufen.
Petition 104010 / Ablehnung des Gesetzentwurfs zur Verankerung der
Kinderrechte im Grundgesetz vom 15.12.2019
Ich habe gestern noch ein Video gesehen von jemanden, der sich das
Manifest des Täters noch herunterladen und es lesen konnte. Demnach ist das
Narrativ von den Politikern und Medien, der Täter sei von AfD und anderen
rechten Strömungen (Pegida, Identitäre, Reichsbürger usw.) aufgehetzt
worden, nicht zu halten.
Ja, man kann sagen, der Täter habe rassistisch gehandelt. Er hat gezielt
Opfer mit Migrationshintergrund ausgesucht. Der in seinem Manifest
beschriebene Vernichtungswunsch von Staaten mit überwiegend muslimischer
Bevölkerung, der auch nur einen kleinen Teil des Manifests überhaupt
ausmacht, ist aber wohl eingebettet in wirre Verschwörungstheorien jenseits
jeglicher Rationalität und Realität. Er hat offenbar keinerlei Bezug zu der
ganzen Migrationsproblematik in Deutschland und Europa. Letztere Thematik
käme in dem ganzen Manifest überhaupt nicht vor. Das Manifest strotzt wohl
zudem von einem unheimlichen Narzißmus des Täters und der Überzeugung,
fremde Mächte würden in seine Gedanken eindringen, sie lesen und
manipulieren. Das Attentat ist also in keiner Weise mit zum Beispiel dem in
Christchurch zu vergleichen. Der Täter von Hanau war einfach nur sehr, sehr
psychisch krank.
Ich hoffe, es findet sich irgendwo in Deutschland noch eine seriöse
Presse, die sich in der Lage sieht, die Tat richtig einzuordnen und der
mutwilligen und bösartigen Instrumentalisierung von Links
entgegenzutreten.
Nachtrag:
Gastbeitrag von Alice Weidel bei der Jungen Freiheit
Die Bundesregierung hat gestern einen Gesetzesentwurf beschlossen, der
das deutsche Internet nahe an die chinesischen Verhältnisse bringt. Alle
Plattformen, die es prinzipiell ermöglichen, daß Leute miteinander offen
oder geschlossen kommunizieren können, sollen nach Willen der Groko dazu
verpflichtet werden, Bestandsdaten (IP-Adressen, Nutzername usw.) an
beliebige Behörden (also nicht nur Strafverfolgungsbehörden) herauszugeben,
wenn diese sie anfordern. Eine Begründung oder gar eine richterliche
Zustimmung (Richtervorbehalt) soll dafür nicht notwendig sein. Die Größe
der Plattform ist dabei nicht mehr relevant, so wie es bei dem
existierenden Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) noch der Fall ist.
Selbst Dating-Plattformen, Online-Gaming-Plattformen, bis herab zu privaten
Seiten(!), z.B. Foren oder Blogs, sollen dazu verpflichtet werden.
Gleichzeitig sollen die Plattformen bei »verdächtigen« Beiträgen, also
solchen, die nur möglicherweise strafbare Äußerungen enthalten,
diese, zusammen mit den Bestandsdaten, selbständig an das BKA melden, das
diese Daten auf vermutlich unbestimmte Zeit speichern wird. Ist schon der
»Verdacht« ein ziemlich dehnbarer Begriff, soll die Strafbarkeit von
Aussagen ausgedehnt werden, z.B. das Gutheißen von Straftaten. «Gut, daß
XY mal einen in die Fresse bekommen hat«, und schwupps, ab in den Bau.
Noch schlimmer: Äußerungen gegenüber Politikern sollen – im Vergleich zu
normalen Bürgern – noch empfindlicher gehandhabt werden. Alle Menschen sind
gleich, nur Politiker sind gleicher. Hier wird der Straftatbestand der
»Diffamierung« eingeführt – mit einem Strafmaß bis zu fünf Jahre. Doch eine
nähere Definition fehlt natürlich. Ein sogenannter Gummi-Paragraph. Er
biegt sich nach Bedarf der Herrschenden.
Als i-Tüpfelchen kommt dann noch die Herausgabe von Paßwörtern mit
Richtervorbehalt, der aber für die Behörden kein echtes Hindernis ist.
Dagegen ist ein echtes Hindernis, daß heute niemand mehr Paßwörter im
Klartext speichert und sie daher nur verschlüsselt herausgegeben werden
könnten, das ganze ist also ziemlich sinnlos. Aber nach Sinn fragt ja
niemand von der Regierung.
Summa summarum ein wirklich schwerwiegender Eingriff in die
Meinungsfreiheit. Jede kritische Äußerung birgt die Gefahr eines
Anfangsverdachts –noch verstärkt durch die schwammige Definition der
Gesetze –, einer Speicherung in behördlichen schwarzen Listen, einer
Bestrafung. Das ist gewollt, die Leute sollen es mit der Angst zu tun
bekommen, besser ihr Maul halten und schweigend die Politik der Götter in
Berlin akzeptieren. Im Angesicht der seit Wochen stattfindenden Hetze gegen
alles, was auch nur den Anschein hat, rechts der nach links verschobenen
Mitte zu sein, und im Angesicht des heutigen und den kürzlichen Morde wird
es schwerfallen, unter den ach so ehrbahren, aufrechten und demokratischen
Politikern und Bürgern Leute zu finden, die sich dieser Entrechtung und
Entmündigung entgegenstellen.
Quellen: Heise-Artikel,
Video-Beitrag von
MMnewsTV und dem Gutmenschen-Netzportal netzpolitik.org (man spürt richtig, wie
schwer es ihnen fällt, Kritik daran zu äußern).
Nachtrag:
Noch ein
Video-Vorschlag von YouTube zu diesem Thema.
Was für eine Woche. Die sich selbst als demokratisch bezeichnenden
Parteien, von der FDP über CDU, CSU, SPD, Grüne und Linke demaskieren sich.
Die einzige wirklich demokratisch agierende Partei, die AfD, wird dagegen
von Politik und Presse mit allen Mitteln dämonisiert, da könnte die NPD
neidisch werden.
Natürlich – das ist gar nicht zu bestreiten – hat die thüringische AfD
unter dem heftig kritisierten und von den Gutmenschen mit extremen Haß
belegten Björn Höcke hier die anderen Parteien ausgetrickst. Aber ich habe
noch keinen Staatsrechtler gehört oder von ihm gelesen, der die Aktivitäten
in irgendeiner Form als unrechtmäßig oder undemokratisch bezeichnet
hätte.
Demgegenüber zeugen die nur wenige Stunden nach der Wahl des
FDP-Kandidaten auftretenden Beschimpfungen und Forderungen der Politiker
der bloßgestellten Parteien von einem unglaublichen Mangel an
Demokratieverständnis. Sprüche von »das geht gar nicht« bis hin zu Merkels
»unverzeihlich, das Ergebnis muß rückgängig gemacht werden« lassen mich
sprachlos zurück. Wenn das Ergebnis nicht paßt, alles noch einmal neu?
Worin nochmal soll sich die heutige Bundesrepublik von der DDR
unterscheiden? Daß der FDP-Mann Kemmerich auch von der AfD zum
Ministerpräsidenten gewählt wurde, verpflichtete ihn zu absolut nichts. Er
hätte seine Minderheitsregierung mit Hilfe der anderen Parteien (von mir
aus auch unter Ausschluß der Mitwirkung der AfD) genauso durchziehen können
wie es sein Konkurrent Ramelow für sich geplant hatte.
Das Ganze mündet dann in so absurde Forderungen wie von der NRW-SPD,
Gesetze sollten nicht mehr mit den Stimmen der AfD zustandekommen
dürfen. Genauso wie es bei Kemmerich es offenbar nicht mehr darauf
ankommt, wofür er steht, kommt es der SPD nicht mehr darauf an, was in den
zu verabschiedenden Texten steht. Allein die Zustimmung der AfD reicht, um
ein Gesetz oder ein Beschluß zu diskreditieren. Und wenn es dann nur mit
den Stimmen der AfD durch den Landtag käme – undenkbar? Das ist eine
Karikatur, eine Perversion der Demokratie. SPD, ihr seid wirklich das
Letzte, geht endlich unter. Und nehmt die CDU/CSU gleich mit.
PS: Schaut mal bei Vera Lengsfeld vorbei, was sie zu dem Thema zu sagen hat. Spannende
These.