Erst verkündet der Spiegel, daß sein linker Hetzableger »Bento« für
Hirnlose unter 30 gescheitert sei und eingestampft werde, nun verkündet ein
Fuzzi vom Spiegel, daß sie in ihrem Hauptblatt genau da weitermachen wollen – objektive
Berichterstattung adè, (linker) Gesinnungsjournalismus willkommen. Nun
gut, wer den Spiegel schon länger kennt, dem ist nicht verschlossen
geblieben, daß sich die einstige Speerspitze des kritischen, aufdeckenden
Journalismus zum schmierigen Boulevard-Blatt weit abgeschlagen hinter der
Bild entwickelt hat. Bislang hatte sich das der Spiegel aber nicht
eingestanden, zumindest nicht nach außen, aber das hat sich ja jetzt
geändert. Ich hoffe, der Spiegel steuert auf sein verdientes Ende zu. So
einen Dreck braucht niemand.
Ich surfe gerade so durch die deutsche Medienlandschaft und lese
allerorten, Trump hätte versagt und würde im November mit Sicherheit
abgewählt werden. Wenn sie sich da nicht irren, mal wieder, wie letztes
Mal. Ich zumindest halte es für möglich, daß vielen Amerikanern der von
links enorm aufgepuschte Protest und die Plünderungen gewaltig gegen den
Strich gehen, aber im Moment lieber ihr Maul halten, um nicht verbal
niedergemacht zu werden bis hin ihrer Existenz beraubt zu werden, indem
ihre Arbeitgeber von der amerikanischen Antifa zur Entlassung genötigt
werden. Es reicht ja schon für weiße Promis, den Hashtag
#AllLivesMatter statt #BlackLivesMatter zu verwenden oder
eine Demutsbekundung zu unterlassen. We will see…
Nachtrag: Sehe gerade auf Twitter einen
Tweet, wo sich jemand mittels eines Bild aufregt, daß demokratische
Politker wie Joe Biden, Nancy Pelosi oder Dianne Feinstein Trump die Schuld
geben, daß er die Rassenprobleme nicht gelöst habe, aber selber 33 bis 60
Jahre(!) in der aktiven Politik verbracht hätten und in der Zeit doch
selber die Probleme hätten lösen können.
Die politisch korrekte, trittbrettfahrende Presse feiert gerade einen
Fußballverein, weil ein als Rassisten bezeichneter Mensch seine
Mitgliedschaft gekündigt hatte und der Verein ihm auch noch dafür dankte.
Der Mensch hatte sich beschwert, daß beim letzten Spiel neun schwarze
Spieler aufliefen und weiße Spieler keine Chance mehr im Verein hätten. Er
könne sich mit dem Verein nicht länger identifizieren.
Ich denke, da hat »Herr oder Frau Rassist« aber ein grundsätzliches
Verständnisproblem. Auf welcher Basis kann man sich heute überhaupt noch
mit einem Bundesligaverein identifizieren? Schon seit Jahrzehnten ist es
so, daß die Spieler in der Regel nichts mit dem Verein verbindet, außer der
Geldfluß. Die Herkunft und Verbundenheit mit dem Ort des Vereins spielt
keine Rolle mehr, und zwar auch schon, bevor es usus wurde, Spieler aus
nahen und fernen Ausland zu verpflichten. Als Konsequenz verbindet den
Verein auch nichts mehr wirklich mit der Stadt oder der Region, außer noch
über den Namen.
Die Bundesliga hat zudem sowieso nichts mehr mit Sport zu tun. Das ist
blankes Business, der doch in heutigen Zeiten so verschmähte pure
Kapitalismus. Und wie im Business gerne gemacht, wird versucht, mit
Emotionen und Show die harte Realität zu verschleiern und die Kunden gar zu
täuschen. Apple ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Die haben aber
wenigstens noch ganz brauchbare Produkte und Leistungen, was man von dem
besagten Verein nicht wirklich sagen kann (Rang 15 in der Tabelle beim
Schreiben dieses Beitrags).
Noch zwei Anmerkungen:
Erstens: Würde man in einer ähnlichen Situation Männer und Frauen statt
Schwarze und Weiße haben, hätte man den Menschen gefeiert, und das, obwohl
hier die Quote zwischen den Gruppen noch eine ganz andere ist. Aber was
rege ich mich noch über die Heuchelei der Gutmenschen auf?
Zweitens: Warum hat der Verein so viele Schwarze verpflichtet? Sind die
weißen Spieler im Durchschnitt nicht so talentiert, oder muß man den
schwarzen Spielern im Verhältnis zu ihrer Leistung bloß nicht so viel
zahlen? Müßte man im ersten Fall nicht – nach linker Ideologie – die
Unterprivilegierten wegen struktureller Benachteiligung fördern, und wäre
das im zweiten Fall nicht Rassismus?
¹ Akzelerationismus: War mir vorher auch nicht bekannt, aber nach
meinem Verständnis des Videos die Bestrebung, die existierenden
zerstörerischen Entwicklungen zu beschleunigen, um die eigenen politischen
Vorstellungen umsetzen zu können.
Ich sehe gerade bei Heise diese Meldung im großen Kontext des Lübke-Mordes und frage mich:
Ist das noch legitime Strafverfolgung oder schon Gesinnungsdiktatur –
»Zeichen setzen«? Man ermittele gegen sie u.a. wegen § 189 StGB. Was
steht dort drin?
Wer das Andenken eines Verstorbenen verunglimpft, wird mit
Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Ein sogenannter Gummi-Paragraph. Wie ist denn die Verunglimpfung
juristisch definiert? Und wie kann man ein »Andenken« verunglimpfen?
Die Frage nach einer Verunglimpfung ist in der bundesrepublikanischen
Geschichte offenbar schon mehrfach bis zu den höchsten Gerichten gelangt
und ist dort teils fragwürdig entschieden worden, auf jeden Fall nach
heutigen Maßstäben. Ist schon die Bezeichnung als Gutmensch eine
Verunglimpfung? Würde zum Beispiel jemand Lübke verunglimpfen, wenn er
sagen würde, Lübke sei selber Hetzer und Hasser gewesen, wenn er
Landsmänner auffordert, das Land zu verlassen, wenn ihnen seine Politik
nicht passe?
Ich will die Leute nicht verteidigen. Aber daß diese Vernehmungen nahezu
am Jahrestag des Mordes passieren, ist bestimmt kein Zufall. Und die
Anwendung einer der – nach Freiheitsentzug – schwersten
Grundrechtseingriffe, die Hausdurchsuchung, womöglich noch verbunden mit
der Beschlagnahmung von Eigentum, auch nicht.
Je länger ich darüber nachdenke, desto sicherer sehe ich meine
Eingangsfrage beantwortet.
Haben wir in Deutschland nicht schon genug Probleme mit dem
Netzwerkdurchsetzungsgesetz und seine in Planung befindlichen
Erweiterungen, überlegt nun auch die EU, ob das Internet nicht doch noch zu
frei ist. Mit der in Erwägung gezogenen Aufhebung von Haftungsprivilegien
würde man schön viel Druck auf die Internet-Dienstleister ausüben. die sich
dann in Selbstzensur (bzw. in Zensur ihrer Kunden) ergäben.
Natürlich gibt es im Netz üble Gestalten, die mit Mord- und
Gewaltdrohungen um sich werfen, die Leute und Personengruppen jenseits der
Gürtellinie beleidigen. Aber wie groß ist das Problem wirklich? Manche
behaupten, die Politiker, die hier aufschreien, schrieben ihre
Beleidigungen selber, der Aufmerksamkeit wegen. Wie die Antifa, die
Hakenkreuze an die Wand malt, um dann im Namen des »Kampfes gegen rechts«
Gewalt verbreiten und ihre Finanzierung von der linken Politik zu sichern.
Ich kann mich nicht erinnern, mal eine Zahl gelesen zu haben, wieviele
sogenannte Haßpostings geschrieben werden im Verhältnis zur Gesamtmenge.
Mit den angeblich aus dem Ruder laufenden Postings hat ja die Politik eine
schöne Begründung gefunden, uns das Maul zu verbieten. Ich denke, hier wird
ein nur Grund gesucht und gefunden, die unkontrollierte, kritische
Meinungsäußerung im Internet zurückzudrängen. Man will die Meinungshoheit,
die in den letzten Jahren abhanden gekommen ist, wieder zurückgewinnen.
Weil mir der tolle Spruch gerade wieder begegnet ist:
Aufgrund geistiger Hygiene halte ich Abstand zu: ZDF, WDR, ARD, Bild,
Staatsmedien & Co.
Mit wehenden Fahnen wird von städtischen Gebäuden in Berlin die neue
Ideologie verbreitet. Hatten wir doch schon mal. Damals waren die
Fahnen halt nicht ganz so bunt, sondern nur rot, mit weißem Kreis und
schwarzem Symbol. Sicher, das war eine andere Ideologie. Aber die
Instrumentalisierung des Staates und Verachtung der Neutralitätspflicht der
Behörden in einem Rechtsstaat ist vom gleichen Geiste.
Ich muß nochmal auf das Thema von gestern zurückkommen, weil ich gestern
abend noch die Anbiederung des Wuppertaler SPD-Politikers und
Bundestagsabgeordneten Helge Lindh in Arabisch zum Ende des Ramadan und
Beginn des Zuckerfestes zur Kenntnis nehmen mußte (Facebook-Link):
Eigentlich hat doch die Linke ein gespanntes Verhältnis zur Religion.
Wenn auch nur erfunden, sind ja die Geschichten von Don Camillo und Peppone
legendär. Auch weiß man, daß die Kirche in der DDR und in der UdSSR
wirklich nicht den besten Stand hatte. Die Linke hat zudem Probleme mit dem
Judentum im allgemeinen und Israel im speziellen, es gibt immer wieder mal
Vorwürfe des Antisemitismus. Von Karl Marx, selber aus einer jüdischen
Familie kommend, ist der Spruch bekannt, Religion sei Opium für das Volk.
Wieso liebt dann die – heutige – Linke den Islam? Habe ich den Satz bislang
falsch als Kritik verstanden, Marx war letztendlich ein Befürworter von
Drogen und es ging nur um die Wahl der besten Droge? Liegt es daran, daß
der Islam und der Sozialismus ähnlich menschenverachtend sind? Oder gilt
bloß das primitive Prinzip, der Feind meines Feindes (Islam versus
kaptitalistischen Westen) wäre mein Freund?
Geht mir gerade so durch den Kopf: Die sogenannten Altparteien und die
Medien, voran der ÖR, werfen der AfD vor, sie sei rückwärtsgewandt,
frauenfeindlich und antidemokratisch, wobei sie nicht einmal den Beweis
dazu erbringen. Gleichzeitig versuchen sie, eine Religion salonfähig zu
machen und als »Teil Deutschlands« zu etablieren, die ihrem Kodex nach und
faktisch – man muß nur in die Länder schauen, wo diese Religion dominiert –
rückwärtsgewandt, frauenfeindlich und antidemokratisch ist, die Tötung
ihrer Gegner und von Apostaten gebietet und gegen alles steht, was
Deutschland, Europa und der Westen in den letzten Jahrhunderten an
Freiheiten, Kultur, Wissenschaft und Technik hervorgebracht haben. Finde
den Fehler!