11. Juni 2020
Juni 202011

Spiegel am Ende

Erst verkündet der Spiegel, daß sein linker Hetzableger »Bento« für Hirnlose unter 30 gescheitert sei und eingestampft werde, nun verkündet ein Fuzzi vom Spiegel, daß sie in ihrem Hauptblatt genau da weitermachen wollen – objektive Berichterstattung adè, (linker) Gesinnungsjournalismus willkommen. Nun gut, wer den Spiegel schon länger kennt, dem ist nicht verschlossen geblieben, daß sich die einstige Speerspitze des kritischen, aufdeckenden Journalismus zum schmierigen Boulevard-Blatt weit abgeschlagen hinter der Bild entwickelt hat. Bislang hatte sich das der Spiegel aber nicht eingestanden, zumindest nicht nach außen, aber das hat sich ja jetzt geändert. Ich hoffe, der Spiegel steuert auf sein verdientes Ende zu. So einen Dreck braucht niemand.

10. Juni 2020
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Trump for President…

Ich surfe gerade so durch die deutsche Medienlandschaft und lese allerorten, Trump hätte versagt und würde im November mit Sicherheit abgewählt werden. Wenn sie sich da nicht irren, mal wieder, wie letztes Mal. Ich zumindest halte es für möglich, daß vielen Amerikanern der von links enorm aufgepuschte Protest und die Plünderungen gewaltig gegen den Strich gehen, aber im Moment lieber ihr Maul halten, um nicht verbal niedergemacht zu werden bis hin ihrer Existenz beraubt zu werden, indem ihre Arbeitgeber von der amerikanischen Antifa zur Entlassung genötigt werden. Es reicht ja schon für weiße Promis, den Hashtag #AllLivesMatter statt #BlackLivesMatter zu verwenden oder eine Demutsbekundung zu unterlassen. We will see…

Nachtrag: Sehe gerade auf Twitter einen Tweet, wo sich jemand mittels eines Bild aufregt, daß demokratische Politker wie Joe Biden, Nancy Pelosi oder Dianne Feinstein Trump die Schuld geben, daß er die Rassenprobleme nicht gelöst habe, aber selber 33 bis 60 Jahre(!) in der aktiven Politik verbracht hätten und in der Zeit doch selber die Probleme hätten lösen können.

9. Juni 2020
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Identifikation mit Fußballvereinen

Die politisch korrekte, trittbrettfahrende Presse feiert gerade einen Fußballverein, weil ein als Rassisten bezeichneter Mensch seine Mitgliedschaft gekündigt hatte und der Verein ihm auch noch dafür dankte. Der Mensch hatte sich beschwert, daß beim letzten Spiel neun schwarze Spieler aufliefen und weiße Spieler keine Chance mehr im Verein hätten. Er könne sich mit dem Verein nicht länger identifizieren.

Ich denke, da hat »Herr oder Frau Rassist« aber ein grundsätzliches Verständnisproblem. Auf welcher Basis kann man sich heute überhaupt noch mit einem Bundesligaverein identifizieren? Schon seit Jahrzehnten ist es so, daß die Spieler in der Regel nichts mit dem Verein verbindet, außer der Geldfluß. Die Herkunft und Verbundenheit mit dem Ort des Vereins spielt keine Rolle mehr, und zwar auch schon, bevor es usus wurde, Spieler aus nahen und fernen Ausland zu verpflichten. Als Konsequenz verbindet den Verein auch nichts mehr wirklich mit der Stadt oder der Region, außer noch über den Namen.

Die Bundesliga hat zudem sowieso nichts mehr mit Sport zu tun. Das ist blankes Business, der doch in heutigen Zeiten so verschmähte pure Kapitalismus. Und wie im Business gerne gemacht, wird versucht, mit Emotionen und Show die harte Realität zu verschleiern und die Kunden gar zu täuschen. Apple ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Die haben aber wenigstens noch ganz brauchbare Produkte und Leistungen, was man von dem besagten Verein nicht wirklich sagen kann (Rang 15 in der Tabelle beim Schreiben dieses Beitrags).

Noch zwei Anmerkungen:

Erstens: Würde man in einer ähnlichen Situation Männer und Frauen statt Schwarze und Weiße haben, hätte man den Menschen gefeiert, und das, obwohl hier die Quote zwischen den Gruppen noch eine ganz andere ist. Aber was rege ich mich noch über die Heuchelei der Gutmenschen auf?

Zweitens: Warum hat der Verein so viele Schwarze verpflichtet? Sind die weißen Spieler im Durchschnitt nicht so talentiert, oder muß man den schwarzen Spielern im Verhältnis zu ihrer Leistung bloß nicht so viel zahlen? Müßte man im ersten Fall nicht – nach linker Ideologie – die Unterprivilegierten wegen struktureller Benachteiligung fördern, und wäre das im zweiten Fall nicht Rassismus?

7. Juni 2020
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Videos und Beiträge zur aktuellen Situation

¹ Akzelerationismus: War mir vorher auch nicht bekannt, aber nach meinem Verständnis des Videos die Bestrebung, die existierenden zerstörerischen Entwicklungen zu beschleunigen, um die eigenen politischen Vorstellungen umsetzen zu können.

4. Juni 2020
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Tote Gutmenschen unantastbar?

Ich sehe gerade bei Heise diese Meldung im großen Kontext des Lübke-Mordes und frage mich: Ist das noch legitime Strafverfolgung oder schon Gesinnungsdiktatur – »Zeichen setzen«? Man ermittele gegen sie u.a. wegen § 189 StGB. Was steht dort drin?

Wer das Andenken eines Verstorbenen verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Ein sogenannter Gummi-Paragraph. Wie ist denn die Verunglimpfung juristisch definiert? Und wie kann man ein »Andenken« verunglimpfen? Die Frage nach einer Verunglimpfung ist in der bundesrepublikanischen Geschichte offenbar schon mehrfach bis zu den höchsten Gerichten gelangt und ist dort teils fragwürdig entschieden worden, auf jeden Fall nach heutigen Maßstäben. Ist schon die Bezeichnung als Gutmensch eine Verunglimpfung? Würde zum Beispiel jemand Lübke verunglimpfen, wenn er sagen würde, Lübke sei selber Hetzer und Hasser gewesen, wenn er Landsmänner auffordert, das Land zu verlassen, wenn ihnen seine Politik nicht passe?

Ich will die Leute nicht verteidigen. Aber daß diese Vernehmungen nahezu am Jahrestag des Mordes passieren, ist bestimmt kein Zufall. Und die Anwendung einer der – nach Freiheitsentzug – schwersten Grundrechtseingriffe, die Hausdurchsuchung, womöglich noch verbunden mit der Beschlagnahmung von Eigentum, auch nicht.

Je länger ich darüber nachdenke, desto sicherer sehe ich meine Eingangsfrage beantwortet.

3. Juni 2020
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Die Schlinge zieht sich zu…

Haben wir in Deutschland nicht schon genug Probleme mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz und seine in Planung befindlichen Erweiterungen, überlegt nun auch die EU, ob das Internet nicht doch noch zu frei ist. Mit der in Erwägung gezogenen Aufhebung von Haftungsprivilegien würde man schön viel Druck auf die Internet-Dienstleister ausüben. die sich dann in Selbstzensur (bzw. in Zensur ihrer Kunden) ergäben.

Natürlich gibt es im Netz üble Gestalten, die mit Mord- und Gewaltdrohungen um sich werfen, die Leute und Personengruppen jenseits der Gürtellinie beleidigen. Aber wie groß ist das Problem wirklich? Manche behaupten, die Politiker, die hier aufschreien, schrieben ihre Beleidigungen selber, der Aufmerksamkeit wegen. Wie die Antifa, die Hakenkreuze an die Wand malt, um dann im Namen des »Kampfes gegen rechts« Gewalt verbreiten und ihre Finanzierung von der linken Politik zu sichern. Ich kann mich nicht erinnern, mal eine Zahl gelesen zu haben, wieviele sogenannte Haßpostings geschrieben werden im Verhältnis zur Gesamtmenge. Mit den angeblich aus dem Ruder laufenden Postings hat ja die Politik eine schöne Begründung gefunden, uns das Maul zu verbieten. Ich denke, hier wird ein nur Grund gesucht und gefunden, die unkontrollierte, kritische Meinungsäußerung im Internet zurückzudrängen. Man will die Meinungshoheit, die in den letzten Jahren abhanden gekommen ist, wieder zurückgewinnen.

3. Juni 2020

Hygiene-Abstand

Weil mir der tolle Spruch gerade wieder begegnet ist:

Aufgrund geistiger Hygiene halte ich Abstand zu: ZDF, WDR, ARD, Bild, Staatsmedien & Co.

2. Juni 2020
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Mit wehenden Fahnen

Mit wehenden Fahnen wird von städtischen Gebäuden in Berlin die neue Ideologie verbreitet. Hatten wir doch schon mal. Damals waren die Fahnen halt nicht ganz so bunt, sondern nur rot, mit weißem Kreis und schwarzem Symbol. Sicher, das war eine andere Ideologie. Aber die Instrumentalisierung des Staates und Verachtung der Neutralitätspflicht der Behörden in einem Rechtsstaat ist vom gleichen Geiste.

26. Mai 2020
Mai 202026

Der Gedanke am Morgen

Ich muß nochmal auf das Thema von gestern zurückkommen, weil ich gestern abend noch die Anbiederung des Wuppertaler SPD-Politikers und Bundestagsabgeordneten Helge Lindh in Arabisch zum Ende des Ramadan und Beginn des Zuckerfestes zur Kenntnis nehmen mußte (Facebook-Link):

Eigentlich hat doch die Linke ein gespanntes Verhältnis zur Religion. Wenn auch nur erfunden, sind ja die Geschichten von Don Camillo und Peppone legendär. Auch weiß man, daß die Kirche in der DDR und in der UdSSR wirklich nicht den besten Stand hatte. Die Linke hat zudem Probleme mit dem Judentum im allgemeinen und Israel im speziellen, es gibt immer wieder mal Vorwürfe des Antisemitismus. Von Karl Marx, selber aus einer jüdischen Familie kommend, ist der Spruch bekannt, Religion sei Opium für das Volk. Wieso liebt dann die – heutige – Linke den Islam? Habe ich den Satz bislang falsch als Kritik verstanden, Marx war letztendlich ein Befürworter von Drogen und es ging nur um die Wahl der besten Droge? Liegt es daran, daß der Islam und der Sozialismus ähnlich menschenverachtend sind? Oder gilt bloß das primitive Prinzip, der Feind meines Feindes (Islam versus kaptitalistischen Westen) wäre mein Freund?

25. Mai 2020
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Der Gedanke am Morgen

Geht mir gerade so durch den Kopf: Die sogenannten Altparteien und die Medien, voran der ÖR, werfen der AfD vor, sie sei rückwärtsgewandt, frauenfeindlich und antidemokratisch, wobei sie nicht einmal den Beweis dazu erbringen. Gleichzeitig versuchen sie, eine Religion salonfähig zu machen und als »Teil Deutschlands« zu etablieren, die ihrem Kodex nach und faktisch – man muß nur in die Länder schauen, wo diese Religion dominiert – rückwärtsgewandt, frauenfeindlich und antidemokratisch ist, die Tötung ihrer Gegner und von Apostaten gebietet und gegen alles steht, was Deutschland, Europa und der Westen in den letzten Jahrhunderten an Freiheiten, Kultur, Wissenschaft und Technik hervorgebracht haben. Finde den Fehler!