Nach den Meldungen in den sogenannten Mainstream-Medien zu der
Großdemonstration in Berlin am 1.8.2020 gegen die Corona-Maßnahmen wollte
ich mir selber ein Bild machen und bin zur »regionalen« Demo am 9.8. nach
Dortmund gefahren, auch weil die Anfahrt nicht so weit ist. Hier kurz meine
Eindrücke:
Das Publikum war vom Bild her politisch weitestgehend neutral, wenn man
davon absieht, daß dort sicherlich keine Merkelfreunde zu finden gewesen
sein dürften. Keiner hat offen für eine Partei geworben. Ein Versprengter
ist mit einer schwarz-weiß-roten Flagge aufgekreuzt, ein anderer mit einer
Regenbogenfahne. Das war's dann aber auch schon. Ansonsten würde ich sie
als »aus der Mitte der Gesellschaft« bezeichnen, wie man das so sagt.
Zur Polizei: Sie war eindeutig überrepräsentiert. Einige Zugänge zu dem
Platz waren durch Mannschaftstransportwagen verstellt und zusätzlich mit
ein, zwei Leuten abgesichert. Die »freien« Zugänge waren auch verengt und
mit Beamten besetzt, die sich schon deutlich in den Weg gestellt haben. Mit
Schutzwesten bekleidet wie bei einer Demo mit dem Schwarzen Block kann das
auf manche schon einschüchternd wirken. Offenbar wollten sie auch
verhindern, daß Passanten nicht zufällig auf die Demo gelangten. Bestimmt
natürlich nur zum Schutz dieser vor den Viren der bösen Maskenlosen.
Da es ziemlich heiß war, suchten viele Teilnehmer Schutz unter den
wenigen Bäumen am Rand des Platzes. Dies wurde von der Polizei zum Anlaß
genommen, den offiziellen Start hinauszuzögern. Nach 45 Minuten hin und her
und Aufforderungen der Demoleitung zur Auflockerung konnte dann endlich
begonnen werden.
Natürlich hat sich die Polizei es sich nicht nehmen lassen, das ganze
Geschehen von oben zu betrachten. Auf dem angrenzenden Karstadt-Gebäude
waren mehrere Polizisten postiert, auch eine Drohne kreiste herum.
Insgesamt kam ich mir schon vor wie in einem Gefängnis oder
Internierungslager mit Wachtürmen, wie man sie aus den Spielfilmen her
kennt.
Auch völlig übertrieben war das Patrouillieren auf der angrenzenden
Einkaufsmeile, dem Westenhellweg, mit mehreren Mannschaftswagen – bei
vielleicht fünfzig Passanten, die trotz der Hitze dort flanierten.
Positiv kann ich nur sagen, daß sich die Polizei während meiner
Anwesenheit zumindest nicht daneben benommen hat und daß die angegebene
Teilnehmerzahl von 2.800 mir glaubwürdig erscheint. Maximal hätten übrigens
laut Auflagen 4.413 Leute teilnehmen dürfen, wenn ich mich recht erinnere.
Bei 4.414 wäre die Demo wohl abgebrochen worden…
Da ich zeitlich begrenzt war und es mir irgendwann auch zu heiß wurde,
habe ich nur den Anfang der Demo mitverfolgt. Inhaltlich habe ich nichts
gehört, was ich als problematisch oder gar verfassungsfeindlich betrachten
würde. Im Gegenteil, die Sprecher wie auch die Demonstranten beharren ja
gerade auf unsere Verfassung und den dort verankerten Grundrechten.
Der erste Sprecher,
der sich als Polizist geoutet hatte, muß übrigens disziplinarische
Maßnahmen fürchten. Er wurde am Tag danach erst einmal suspendiert
(der NDR-Bericht hierzu ist ein Musterbeispiel für das ÖR-Framing:
Die Teilnehmerzahl auf 2.000 heruntergerundet und es wird u.a. behauptet,
er habe als Polizist und nicht als Privatperson gesprochen, was ich nicht
so sehe und vermutlich alle anderen Teilnehmer auch nicht). Man wirft ihm
unter anderem vor, daß er gesagt hat, die Polizisten würden in blinden
Gehorsam arbeiten. Heißt das nicht gerade, daß sie ihm einen Mangel an
blinden Gehorsam vorwerfen?
Der Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums unterstellt ihm
zudem, »nicht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen
Grundordnung zu stehen«. Tatsächlich sehe ich in dem Vergleich mit der
Gleichschaltung der Polizei im Dritten Reich den Vorwurf, daß irgendwo in
der Hierarchie über ihm Leute nicht mehr auf eben diesem Boden stehen und
die Polizei für politische Zwecke instrumentalisieren, was der
Gewaltenteilung widerspricht. Der Sprecher verdreht hier die Fakten, nach
der bekannten Haltet-den-Dieb-Strategie.
Übrigens habe ich zur Demo in Berlin noch
ein interessantes
Video gefunden. Als Beleg für die geringe Teilnehmerzahl hat die
Tagesschau ein Luftbild gezeigt mit viel Freiraum auf der Straße. Anhand
des Schattenwurfs der Bäume und auch einzelner Teilnehmer schätzt aber der
Video-Autor, daß das Foto bereits um 13:00-13:30 Uhr gemacht wurde. Zu
diesem Zeitpunkt war der Demonstrationszug noch unterwegs, die
Hauptkundgebung fand laut Video erst zwei Stunden später statt. Ein
Kommentar unter dem Video verweist allerdings auf ein (anderes) Bild von Getty, auf dem man die Uhr vom Roten Rathaus erkennen
kann, und dort steht die Uhr auf etwa 15:50 Uhr. Inzwischen hat sich da
eine hitzige Diskussion entwickelt.
Ich surfe gerade so herum durch die Mainstream-Online-Medienwelt.
Vielleicht ist das nur ein Zufall, vielleicht fällt es auch nur gerade in
mein Blickfeld. Aber ich habe den Eindruck, daß seit der
Anti-Corona-Maßnahmen-Großdemo in Berlin letzten Samstag die Online-Medien
vermehrt Horrorgeschichten von Covid-19-Infektionen bringen, bis hin zu
einer jungen Frau, der sie beide Lungenflügel transplantieren mußten, weil
der Virus ihre eigene Lunge völlig zerstört hat (Stern). Natürlich mit Bild
der kaputten Lunge. Das soll wohl eine ähnliche Schockwirkung erzielen wie
die Bilderchen auf den Zigarettenpackungen.
Na ja, zu dem Thema gibt es Propaganda und Lügen von allen Seiten, ob nun
vom Staat, von Medizinern oder Biologen, von sogenannten Journalisten oder
von tatsächlichen Verschwörungstheoretikern, die jedoch nur eine Teilmenge
derer sind, die zu solchen erklärt wurden. Ich glaube, das einzige, was wir
wirklich wissen, ist, daß wir zu wenig wissen. Das dürfte nach meinem
Gefühl wohl der maximale Konsens sein.
Ich habe noch ein schönes Video auf YouTube gefunden, in dem sich eine
Texterin zu dem Schmarrn äußert.
Zehn Minuten, die ich
Euch nur empfehlen kann.
Ich weiß, ich bin ein schlechter Mensch. Bei mir kommt tatsächlich so ein
bißchen Schadenfreude auf, wenn jemand Opfer seines eigenen, vorsätzlichen
schändlichen Handelns oder Nichthandelns wird.
So ist die Pressesprecherin des Thüringer Innenministers beim Joggen
von einem Migranten überrascht worden, vermutlich in einer sexuellen
Absicht. Glück im Unglück, die Pressesprecherin konnte ihm davonlaufen.
Ich kenne zwar die Position des SPD-Innenministers zu der Migrationsfrage
nicht, aber ich bin mir sicher, daß allein schon von der
Parteizugehörigkeit er ein großer Verfechter der Immigration von Leuten aus
verschiedensten anderen Kulturen sein dürfte, unter anderen auch solchen,
in denen eine unverhüllte, unbegleitete Frau als vogelfrei gilt, an der man
sich ungestraft vergehen darf. Und da die Pressesprecherin ja laut Artikel
auch SPD-Politikerin ist, gilt das für sie dann ebenso. Oder galt. Das ist
eine Frage, die mich tatsächlich interessiert: Führt ein solches Ereignis
bei solchen Menschen zu einen Sinneswandel? Ich fürchte allerdings, nicht.
Ich erinnere mich an Geschichten vom Anfang der Massenimmigration 2015, wo
junge Bahnhofsklatscherinnen von Migranten vergewaltigt worden waren und
sie in einen Gewissenskonflikt gekommen waren, ob sie die Straftat bei der
Polizei anzeigen sollten!
Weil ich gerade über die Märchen und Lügen der Religionen im allgemeinen
und über die Märchen und Lügen von Marx und Bedford-Strohm im speziellen
schrieb, hier noch eine wichtige Ergänzung zum Islam. Ich meine, schon mal
in diesem Blog geschrieben zu haben, daß den Moslems erlaubt ist, gegenüber
»Ungläubigen« zu lügen und ihre wahren Absichten zu verbergen (sie also zu
betrügen), sogar ihren Glauben zu verleugnen. Was ich bis vor kurzem nicht
wußte, daß es einen arabischen Begriff gibt, der dieses Gebot beschreibt:
Taqīya
Michael Stürzenberger, unter anderem Islamkritiker im Auftrag der
»Bürgerbewegung Pax Europa« (er ist nicht nur deshalb auf der »schwarzen
Liste« der Gutmenschen),
hat einen gut sieben
Minuten langen Beitrag auf YouTube zu diesem Thema gemacht. Natürlich
mit Quellenangaben im Koran beschreibt er, wie Mohammed seine Schäfchen
dazu auffordert, speziell im »Kriegsgebiet«, also im Gebiet der
Ungläubigen, diese zu belügen und zu betrügen über die wahren Absichten des
Islams – Unterwerfung oder Tötung der Ungläubigen, bis die ganze Welt
islamisiert ist. Hier dürfen sie sogar freundschaftliche Beziehungen zu
»Ungläubigen« aufbauen (zum Eigenschutz und zur Täuschung), was ihnen auf
islamisierten Gebiet natürlich untersagt ist.
Stürzenberger geht auch darauf ein, wie Taqīya hier in Deutschland
eingesetzt wird, um den Deutschen Sand in die Augen zu streuen. Angefangen
von der Lüge, daß »Islam« »Friede« bedeute (und nicht »Unterwerfung«), über
Veranstaltungen für Nicht-Muslime, inklusive Schüler, in denen der
angeblich friedliche Charakter der Religion aufgezeigt wird, bis hin zu den
Dialog-Veranstaltungen zwischen dem deutschen Staat und den verschiedenen
Islamverbänden, die in Anbetracht der Taqīya-Regeln gerne von
Islamkritikern auch als »Dialüg« bezeichnet werden.
Wenn also Ihr einem Moslem oder hirngewaschenen Nichtmoslem begegnet, der
Euch bequatscht zu der angeblich Friedfertigkeit des Islams und der mit der
Kompatibilität zu Demokratie, Menschenrechte und Grundgesetz kommt,
schmeißt ihn diesen Begriff an den Kopf und sagt ihm, daß er lügt oder daß
er belogen wurde. Und denkt daran: Jeder Versuch, diesen Begriff und die
dahinterstehenden Regeln abzustreiten, ist bloß wiederum eine Anwendung
desselben!
Schaut Euch das Video bald an. In dem Löschwahn, in dem sich YouTube
& Co. gerade befinden, könnte das Video und auch der komplette Account
schneller verschwinden, als ich mit dem Schreiben dieses Beitrags fertig
bin.
Die kirchlichen Oberindianer der beiden deutschen Hauptkirchen drehen
völlig durch. Wie die Junge Freiheit berichtet, sei der Flüchtlingszuzug ein
voller Erfolg. 500.000, das seien etwa die Hälfte der »damals Gekommenen«,
seien heute in Arbeit und Ausbildung. Die Kriminalitätsrate sei nicht
gestiegen und die evangelische Kirche verzeichne Kircheneintritte. Man
feiert die Migration und Merkel. Ach ja – darf nicht fehlen – die Bedrohung
käme einzig von Rechtsaußen.
Ich habe mich im ersten Moment geärgert, aber dann ist mir aufgefallen,
daß die beiden nur ihr tägliches Geschäft betreiben, halt mit einem etwas
anderen Themenkomplex. Alle bekannten Religionen sind, wenn man es genau
nimmt, frei von jeglichen Fakten und Tatsachen. Je nachdem, wie weit jemand
auf die Existenz von diversen Gottheiten, deren Macht und deren Wirken
besteht, rangieren die Aussagen vom Märchen bis hin zur Lüge. Und als
beides können die Aussagen des Herren Marx, der sich ideologisch immer mehr
seinem Namensvetter Karl annähert, und des nicht weniger kommunistisch
veranlagten Bedford-Strohm durchaus klassifiziert werden.
Fangen wir mit den Zahlen an: Was soll das mit den 50%? Wie kann man die
2015 angeblich knappe Million gekommener Migranten mit den angeblich
heutigen 500.000 in Arbeit und Ausbildung stehenden Migranten vergleichen?
Inzwischen haben nach offiziellen Zahlen dank Merkels Politik über 1,7 Millionen
Migranten in Deutschland einen Asylantrag gestellt. Und ich bin mir sicher,
das ist nicht die Gesamtzahl der seit 2015 nach Deutschland gekommener
Migranten. Was ist zum Beispiel mit Migranten, die via Familiennachzug hier
her gekommen sind? Wenn ich das richtig lese, brauchen die überhaupt keinen Asylantrag
zustellen, sondern können mit einem Visum einreisen, und dürften deshalb in
der Zahl nicht enthalten sein.
Und was hat Deutschland davon, daß diese 500.000 in Arbeit und Ausbildung
stehen? Wieviele sind nicht in der Ausbildung, arbeiten tatsächlich?
Wieviele Jobs sind sozialversicherungspflichtig? Ich habe auch die Aussage
über die 500.000 Migranten nicht verifizieren können. Ich habe eine
Statistik bei einem »Mediendienst Integration« gefunden, die von rund 75.000
geringfügig, 350.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und rund
55.000 Auszubildende für 2020 spricht, aber explizit auch Migranten
einbezieht, die vor 2015 nach Deutschland gekommen sind. Zusätzlich sieht
die Seite für mich nach einer linken Propagandaschleuder im Deckmäntelchen
der Wissenschaft aus. Es wird nicht beschrieben, woher die Zahlen stammen.
Ich traue ihnen nicht.
Aber selbst mit diesen Zahlen: Wie stehen die zusätzlichen
Steuereinnahmen im Verhältnis zu den Sozialausgaben für die Migranten? Mir
kann niemand weismachen, daß das mehr als ein Bruchteil davon ist, und daß
das nicht die nächsten Dekaden so weitergehen wird. Das sogenannte »Problem
des demographischen Wandels« wird durch die bisherige Migration nicht
gelöst, sondern noch verstärkt, weil die Sozialausgaben in die Höhe
schießen.
Kommen wir zur Kriminalstatistik. Daß hier gefälscht und belogen wird,
ist offensichtlich. Das fängt damit an, daß ein eingebürgerter Migrant
nicht anders gezählt wird als ein Deutscher, dessen Familie schon seit
Jahrhunderten in Deutschland lebt, über herausgerechnete Vergehen gegen das
Aufenhaltsrecht bis zu Zuordnung antisemitischer Straftaten zu den
»Rechten«, selbst wenn sie von Migranten begangen wurden. Mit diesen
Manipulationen hat sich der Staat unglaubwürdig gemacht. Und gefühlt hat
sich die Sicherheitslage enorm verschlechtert. Ich kann mich nicht und
viele andere auch nicht daran erinnern, daß man vor zehn, zwanzig Jahren
wöchentlich oder gar täglich von Messerstechereien, häufig mit Todesfolge,
von sexuellen Belästigungen bis hin zu Vergewaltigung, nicht selten mit
anschließendem Mord, Kopfabschneiden, Morde der verletzten »Ehre« halber
oder aus verschmähter Liebe, Massenschlägereien mit dutzenden
herbeigerufenen Leuten, Angriffe auf Polizisten, Sanitäter, Feuerwehrleute
und Krankenhauspersonal gelesen hat. Und die Bedrohung von »Rechtsaußen«
ist herbeigeredet. Die tatsächlich stattgefundenen Morde von rechts sind
nichts im Vergleich zu der Anzahl Toten, die uns die Migranten gebracht haben. Und ich lese in
unseren linksgeprägten Medien seltenst Berichte über tatsächliche rechte
Straftaten – im Gegensatz zu solchen von Linken oder Migranten. Es ist
nicht so, daß die Medien nicht darüber berichten wollten, denn da wird
schon mal eine Schmiererei wie »Deutschland den Deutschen« zu einem
Schwerverbrechen aufgebauscht und nach dem Staatsschutz gerufen.
Und nun zu den Kircheneintritten: Mag sein, daß es ein paar Verstrahlte
gibt, die aufgrund der Haltung der Kirchen zur Migration (wieder)
eintreten. Die Statistik spricht aber eine klare Sprache: Seit 2015 ist die
Zahl der Mitglieder in den beiden Kirchen um 2,5 Millionen geschrumpft. Da
mögen eine Menge dabei sein, die einfach weggestorben sind, aber auch sehr
viele, die nur noch die Schnauze voll hatten. Wie man da sich selbst für
die paar Eintritte feiern kann, ist ein Mysterium.
Zuletzt muß ich noch darauf hinweisen, daß ich noch nie gehört oder
gelesen habe, daß die Kirchen in irgendeiner Form ein Opfer für die
Migranten bringen. Ich bin mir sicher, daß kein Cent von den Reichtümern
der Kirchen selbstlos für die Migranten abgezweigt wird. Da machen sie
bestimmt lieber ein paar Extrakollekten in den Messen. Aber vermutlich ist
das Gegenteil der Fall: Ich gehe davon aus, daß die Kirchen dick im
Migrationsgeschäft mitmischen und nicht wenige der vielen Millionen und
Milliarden Euro Sozialausgaben bei ihnen landen. Eine Win-Win-Situation,
die Migration.
Alles in allem sowas von verlogen, aber wie gesagt – that's business as
usual!
Es ist unglaublich. Merkel hat uns schon wieder verraten und
verkauft. Griechenlandrettung, Migrationsflut, kontinuierliche
Selbstentmachtung und jetzt das. Die Transfer-Union ist da – etwas, was uns hoch und heilig
versprochen wurde, daß es nie passieren werde. Die »sparsamen Vier« – die
Hoffnungsträger der Gegner des sogenannten «Rettungspakets« – haben einen
Rabatt auf ihren EU-Beitrag bekommen, damit sie dem Deal zustimmen. Wer,
wenn nicht die Deutschen, wird die Lücke füllen? Es bleiben ja dann wohl
nur noch wenige Nettozahler übrig. Wenn man das mit der gewünschten
Verteilung der Corona-Hilfen so durchzieht, wie man das plant, und alles
zusammenrechnet, würde es mich nicht wundern, wenn Deutschland als
alleiniger Zahler übrigbleibt. Und weiter: Die EU darf Schulden aufnehmen.
Ein klarer Bruch der Verträge. Aber sich gleichzeitig über die mangelnde
»Rechtsstaatlichkeit« in Polen und Ungarn beschweren, zusammen mit der
Tatsache, daß die EU selber alles andere als demokratisch und
rechtsstaatlich ist – wie verlogen ist das? Auch darf die EU erstmals
selber Steuern erheben. Ein Ding der Unmöglichkeit.
Das, was mich aber wirklich rasend macht, ist, daß der Deal in
Deutschland vermutlich ohne große Diskussion durchgehen wird. Die Medien,
selbst die konservativen wie die Welt, feiern schon – völlig unreflektiert –
»den Triumph Merkels«. Welch ein Irrsinn. Gestern stand noch in einigen
Zeitungen, daß die im Vergleich armen deutschen Bürger die reichen in
Frankreich, Spanien und Italien mit dem Paket finanzieren werden (bis fast
dreimal soviel Vermögen, siehe z.B. Tichys Einblick, stand aber auch u.a. in der BILD und im Focus).
Die Leserkommentare bei dem o.g. Welt-Artikel sind nahezu durch die Bank
entzürnt, wegen Merkel, aber auch wegen des lobenden Kommentars. Aber ein
Leser schreibt zu recht: mindestens 82% der Deutschen haben Parteien
gewählt, die diese schamlose Selbstbedienungspolitik von Merkel am
deutschen Eigentum, am deutschen Bürger unterstützen. Merkels Spendierhosen
auf Kosten der Deutschen sind ja nicht erst seit gestern bekannt. Ob
Hitler, Marx/Ulbricht/Honecker oder jetzt Merkel: Die Deutschen lieben
offenbar Leute, die wirre Visionen vertreten, ob tausendjähriges Reich, das
sozialistische Paradies oder die vereinigten Staaten von Europa unter
Auflösung der Nationalstaaten und die Umwandlung nationaler Identitäten in
einen gesichtslosen Einheitsbrei, und dabei ihr Land in Schutt und Asche
legen. Dafür fange ich langsam an, die Deutschen zu hassen.
Die Junge Freiheit hat vor einigen Tagen eine
Aktion
gegen dieses unsägliche Genderdeutsch gestartet, das jetzt im Schatten
der Corona-Krise und der US-Rassismus-Diskussion von den
linken/feministischen Idioten gegen den Willen der Mehrheit versucht wird durchzudrücken.
Neben dem
Video, das ich
hier schon ein paarmal verlinkt habe, habe ich über einen Leserkommentar
dazu noch einen
schönen Text zu dem sprachlichen Unsinn gefunden.
Zwei wichtige Urteile gab es jetzt, die das Recht des Bürgers an den
eigenen Daten wieder ein bißchen zurechtrücken. Zum einen wurde die
Weitergabe gesammelter Daten von Bürgern aus den EU-Staaten in die USA
erheblich eingeschränkt. Das »Privacy Shield«-Abkommen der EU mit den USA,
das von Anfang an in der Kritik stand, wurde vom EuGH gekippt. Einen ausdrücklichen Dank an den
Österreicher Max Schremms, der seit vielen Jahren gegen Facebook und deren
extensive Verwertung der Nutzerdaten kämpft.
Das zweite Urteil, diesmal vom Bundesverfassungsgericht, ist dem eifrigen
Datenschutzaktivisten Patrick Breyer zu verdanken. Das besagt, daß der in
mehreren Gesetzen verankerte Zugriff von Polizei, Geheimdiensten und
anderen Behörden auf die Bestandsdaten an viel zu geringen Bedingungen
geknüpft ist: Die im Heise-Artikel erwähnten Auszüge des Urteils klingen wie
Ohrfeigen. Nach Ansicht von Breyer hat das Urteil auch Auswirkungen auf
die neuliche Erweiterung des Netzdurchsetzungsgesetzes (das gegen »Haß und
Hetze und rechts« im Internet), bei dem nun noch viel leichter auf
Bestandsdaten zugegriffen werden kann. Er hatte daher das Gericht gebeten,
das Urteil vor der Verabschiedung dieses Gesetzes zu fällen. Hat es aber
nicht getan. Man kann sich jetzt seinen Teil dazu denken, warum. Mir
zumindest fallen da keine charmanten Gründe ein.
Nachtrag: Ich war jetzt so auf die digitale Welt fixiert, daß ich
ein weiteres Urteil beinahe glatt außer acht gelassen hätte: Das Urteil gegen das Paritätsgesetz in Thüringen. Schließlich
gehört das Wahlrecht in einer Demokratie auch zu den Grundrechten, und das
Gesetz hatte ja auch die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau
angegriffen. (Merke: der gerne und absichtlich alternativ verwendete
Begriff der Gleichstellung bedeutet etwas anderes!)
Ausreiseverbot: Ich bin mir sicher, daß da das Herz der
Staatsratsvorsitzenden Merkel und vieler Altkommunisten aus der DDR höher
schlägt. Erinnerungen an die schöne, alte gute DDR-Zeit werden wach. Allein
schon den Begriff finde ich inakzeptabel und wundere mich, daß kein
Aufschrei durch die Republik hallt. Vielleicht unterschätze ich aber
einfach nur den Fortschritt unserer Systemmedien in ihrer Gleichschaltung,
und es wird einfach schon nicht berichtet oder nur in den hintersten Ecken,
wenn irgendwo Migranten beteiligt sind, wie zum Beispiel bei der Beleidigung eines Rabbis in München durch arabisch sprechende
Menschen.
Aber nicht nur der Begriff an sich erzürnt mich, sondern auch die Absicht
an sich (siehe u.a. FAZ). Das erinnert mich mitunter fatal an dystopische Geschichten,
in denen das Land in kleinteilige Sektoren eingeteilt ist und die Bürger
diese Sektoren nur mit Sondergenehmigungen verlassen dürfen. So läßt sich
die Bevölkerung leicht kontrollieren, notfalls auch durch Aushungern. Auch
darin haben die Deutschen in der Nazizeit bereits praktische Erfahrung
gesammelt (u.a. Warschauer Ghetto) und so sollte das Ansinnen schon im
Ansatz heftigen Widerspruch erzeugen.
Irgendwie empfinde ich das wieder als Bestätigung meiner These, daß »der
Deutsche«, Frauen inbegriffen (das schreibe ich nur, weil die Deutschen und
Deutschinnen offenbar mittlerweile zu blöd sind, das Prinzip des
generischen Geschlechts zu begreifen), aus den Nazi- und SED-Diktaturen
überhaupt nichts gelernt hat und so duckmäuserisch und obrigkeitshörig ist
wie damals. Er merkt nicht, daß sein Beschimpfen der AfD, beliebiger
anderer konservative Kräfte oder gar Kritiker der Corona-Maßnahmen nichts
anderes ist als damals das Beschimpfen der Juden oder des kapitalistischen
Klassenfeindes.
Staatlich initiiert und von der gleichgeschalteten Presse ad infinitum
wiederholt, geht der Haß und die Hetze wieder los. Nicht systemkonforme
Menschen werden beschimpft, ausgegrenzt, man geht an die Arbeitgeber heran,
damit sie möglichst ihren Arbeitsplatz verlieren, man hindert sie,
Versammlungen und Demonstrationen durchzuführen, in Restaurants zu speisen,
ihre Produkte zu verkaufen, man nimmt ihnen die Möglichkeit, sich zu äußern
(Deplatforming in den Social Media), man kündigt ihre Konten, man
beschmiert ihre Häuser, man zündet ihre Autos an, Behörden und Ministerien
hetzen auf Schildern und Plakaten gegen sie.
Mit diesem »Kampf gegen Rechts« demonstrieren sie genau das
Verhalten, gegen das sie vorgeben zu kämpfen. Welch eine Ironie! Und der
Kampf wird jetzt auch noch ausgedehnt gegen alles, was die Regierung als
»Fakenews« deklariert (siehe
Compact TV-Bericht).