11. August 2020
August 202011

Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen

Nach den Meldungen in den sogenannten Mainstream-Medien zu der Großdemonstration in Berlin am 1.8.2020 gegen die Corona-Maßnahmen wollte ich mir selber ein Bild machen und bin zur »regionalen« Demo am 9.8. nach Dortmund gefahren, auch weil die Anfahrt nicht so weit ist. Hier kurz meine Eindrücke:

Das Publikum war vom Bild her politisch weitestgehend neutral, wenn man davon absieht, daß dort sicherlich keine Merkelfreunde zu finden gewesen sein dürften. Keiner hat offen für eine Partei geworben. Ein Versprengter ist mit einer schwarz-weiß-roten Flagge aufgekreuzt, ein anderer mit einer Regenbogenfahne. Das war's dann aber auch schon. Ansonsten würde ich sie als »aus der Mitte der Gesellschaft« bezeichnen, wie man das so sagt.

Zur Polizei: Sie war eindeutig überrepräsentiert. Einige Zugänge zu dem Platz waren durch Mannschaftstransportwagen verstellt und zusätzlich mit ein, zwei Leuten abgesichert. Die »freien« Zugänge waren auch verengt und mit Beamten besetzt, die sich schon deutlich in den Weg gestellt haben. Mit Schutzwesten bekleidet wie bei einer Demo mit dem Schwarzen Block kann das auf manche schon einschüchternd wirken. Offenbar wollten sie auch verhindern, daß Passanten nicht zufällig auf die Demo gelangten. Bestimmt natürlich nur zum Schutz dieser vor den Viren der bösen Maskenlosen.

Da es ziemlich heiß war, suchten viele Teilnehmer Schutz unter den wenigen Bäumen am Rand des Platzes. Dies wurde von der Polizei zum Anlaß genommen, den offiziellen Start hinauszuzögern. Nach 45 Minuten hin und her und Aufforderungen der Demoleitung zur Auflockerung konnte dann endlich begonnen werden.

Natürlich hat sich die Polizei es sich nicht nehmen lassen, das ganze Geschehen von oben zu betrachten. Auf dem angrenzenden Karstadt-Gebäude waren mehrere Polizisten postiert, auch eine Drohne kreiste herum. Insgesamt kam ich mir schon vor wie in einem Gefängnis oder Internierungslager mit Wachtürmen, wie man sie aus den Spielfilmen her kennt.

Auch völlig übertrieben war das Patrouillieren auf der angrenzenden Einkaufsmeile, dem Westenhellweg, mit mehreren Mannschaftswagen – bei vielleicht fünfzig Passanten, die trotz der Hitze dort flanierten.

Positiv kann ich nur sagen, daß sich die Polizei während meiner Anwesenheit zumindest nicht daneben benommen hat und daß die angegebene Teilnehmerzahl von 2.800 mir glaubwürdig erscheint. Maximal hätten übrigens laut Auflagen 4.413 Leute teilnehmen dürfen, wenn ich mich recht erinnere. Bei 4.414 wäre die Demo wohl abgebrochen worden…

Da ich zeitlich begrenzt war und es mir irgendwann auch zu heiß wurde, habe ich nur den Anfang der Demo mitverfolgt. Inhaltlich habe ich nichts gehört, was ich als problematisch oder gar verfassungsfeindlich betrachten würde. Im Gegenteil, die Sprecher wie auch die Demonstranten beharren ja gerade auf unsere Verfassung und den dort verankerten Grundrechten.

Der erste Sprecher, der sich als Polizist geoutet hatte, muß übrigens disziplinarische Maßnahmen fürchten. Er wurde am Tag danach erst einmal suspendiert (der NDR-Bericht hierzu ist ein Musterbeispiel für das ÖR-Framing: Die Teilnehmerzahl auf 2.000 heruntergerundet und es wird u.a. behauptet, er habe als Polizist und nicht als Privatperson gesprochen, was ich nicht so sehe und vermutlich alle anderen Teilnehmer auch nicht). Man wirft ihm unter anderem vor, daß er gesagt hat, die Polizisten würden in blinden Gehorsam arbeiten. Heißt das nicht gerade, daß sie ihm einen Mangel an blinden Gehorsam vorwerfen?

Der Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums unterstellt ihm zudem, »nicht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung zu stehen«. Tatsächlich sehe ich in dem Vergleich mit der Gleichschaltung der Polizei im Dritten Reich den Vorwurf, daß irgendwo in der Hierarchie über ihm Leute nicht mehr auf eben diesem Boden stehen und die Polizei für politische Zwecke instrumentalisieren, was der Gewaltenteilung widerspricht. Der Sprecher verdreht hier die Fakten, nach der bekannten Haltet-den-Dieb-Strategie.

Übrigens habe ich zur Demo in Berlin noch ein interessantes Video gefunden. Als Beleg für die geringe Teilnehmerzahl hat die Tagesschau ein Luftbild gezeigt mit viel Freiraum auf der Straße. Anhand des Schattenwurfs der Bäume und auch einzelner Teilnehmer schätzt aber der Video-Autor, daß das Foto bereits um 13:00-13:30 Uhr gemacht wurde. Zu diesem Zeitpunkt war der Demonstrationszug noch unterwegs, die Hauptkundgebung fand laut Video erst zwei Stunden später statt. Ein Kommentar unter dem Video verweist allerdings auf ein (anderes) Bild von Getty, auf dem man die Uhr vom Roten Rathaus erkennen kann, und dort steht die Uhr auf etwa 15:50 Uhr. Inzwischen hat sich da eine hitzige Diskussion entwickelt.

8. August 2020
08

Verstärkte Corona-Propaganda?

Ich surfe gerade so herum durch die Mainstream-Online-Medienwelt. Vielleicht ist das nur ein Zufall, vielleicht fällt es auch nur gerade in mein Blickfeld. Aber ich habe den Eindruck, daß seit der Anti-Corona-Maßnahmen-Großdemo in Berlin letzten Samstag die Online-Medien vermehrt Horrorgeschichten von Covid-19-Infektionen bringen, bis hin zu einer jungen Frau, der sie beide Lungenflügel transplantieren mußten, weil der Virus ihre eigene Lunge völlig zerstört hat (Stern). Natürlich mit Bild der kaputten Lunge. Das soll wohl eine ähnliche Schockwirkung erzielen wie die Bilderchen auf den Zigarettenpackungen.

Na ja, zu dem Thema gibt es Propaganda und Lügen von allen Seiten, ob nun vom Staat, von Medizinern oder Biologen, von sogenannten Journalisten oder von tatsächlichen Verschwörungstheoretikern, die jedoch nur eine Teilmenge derer sind, die zu solchen erklärt wurden. Ich glaube, das einzige, was wir wirklich wissen, ist, daß wir zu wenig wissen. Das dürfte nach meinem Gefühl wohl der maximale Konsens sein.

8. August 2020

Video zu »Genderdeutsch«

Ich habe noch ein schönes Video auf YouTube gefunden, in dem sich eine Texterin zu dem Schmarrn äußert. Zehn Minuten, die ich Euch nur empfehlen kann.

8. August 2020

Eat your own dog food

Ich weiß, ich bin ein schlechter Mensch. Bei mir kommt tatsächlich so ein bißchen Schadenfreude auf, wenn jemand Opfer seines eigenen, vorsätzlichen schändlichen Handelns oder Nichthandelns wird.

So ist die Pressesprecherin des Thüringer Innenministers beim Joggen von einem Migranten überrascht worden, vermutlich in einer sexuellen Absicht. Glück im Unglück, die Pressesprecherin konnte ihm davonlaufen. Ich kenne zwar die Position des SPD-Innenministers zu der Migrationsfrage nicht, aber ich bin mir sicher, daß allein schon von der Parteizugehörigkeit er ein großer Verfechter der Immigration von Leuten aus verschiedensten anderen Kulturen sein dürfte, unter anderen auch solchen, in denen eine unverhüllte, unbegleitete Frau als vogelfrei gilt, an der man sich ungestraft vergehen darf. Und da die Pressesprecherin ja laut Artikel auch SPD-Politikerin ist, gilt das für sie dann ebenso. Oder galt. Das ist eine Frage, die mich tatsächlich interessiert: Führt ein solches Ereignis bei solchen Menschen zu einen Sinneswandel? Ich fürchte allerdings, nicht. Ich erinnere mich an Geschichten vom Anfang der Massenimmigration 2015, wo junge Bahnhofsklatscherinnen von Migranten vergewaltigt worden waren und sie in einen Gewissenskonflikt gekommen waren, ob sie die Straftat bei der Polizei anzeigen sollten!

31. Juli 2020
Juli 202031

Taqīya – ein Begriff, den man sich merken sollte

Weil ich gerade über die Märchen und Lügen der Religionen im allgemeinen und über die Märchen und Lügen von Marx und Bedford-Strohm im speziellen schrieb, hier noch eine wichtige Ergänzung zum Islam. Ich meine, schon mal in diesem Blog geschrieben zu haben, daß den Moslems erlaubt ist, gegenüber »Ungläubigen« zu lügen und ihre wahren Absichten zu verbergen (sie also zu betrügen), sogar ihren Glauben zu verleugnen. Was ich bis vor kurzem nicht wußte, daß es einen arabischen Begriff gibt, der dieses Gebot beschreibt: Taqīya

Michael Stürzenberger, unter anderem Islamkritiker im Auftrag der »Bürgerbewegung Pax Europa« (er ist nicht nur deshalb auf der »schwarzen Liste« der Gutmenschen), hat einen gut sieben Minuten langen Beitrag auf YouTube zu diesem Thema gemacht. Natürlich mit Quellenangaben im Koran beschreibt er, wie Mohammed seine Schäfchen dazu auffordert, speziell im »Kriegsgebiet«, also im Gebiet der Ungläubigen, diese zu belügen und zu betrügen über die wahren Absichten des Islams – Unterwerfung oder Tötung der Ungläubigen, bis die ganze Welt islamisiert ist. Hier dürfen sie sogar freundschaftliche Beziehungen zu »Ungläubigen« aufbauen (zum Eigenschutz und zur Täuschung), was ihnen auf islamisierten Gebiet natürlich untersagt ist.

Stürzenberger geht auch darauf ein, wie Taqīya hier in Deutschland eingesetzt wird, um den Deutschen Sand in die Augen zu streuen. Angefangen von der Lüge, daß »Islam« »Friede« bedeute (und nicht »Unterwerfung«), über Veranstaltungen für Nicht-Muslime, inklusive Schüler, in denen der angeblich friedliche Charakter der Religion aufgezeigt wird, bis hin zu den Dialog-Veranstaltungen zwischen dem deutschen Staat und den verschiedenen Islamverbänden, die in Anbetracht der Taqīya-Regeln gerne von Islamkritikern auch als »Dialüg« bezeichnet werden.

Wenn also Ihr einem Moslem oder hirngewaschenen Nichtmoslem begegnet, der Euch bequatscht zu der angeblich Friedfertigkeit des Islams und der mit der Kompatibilität zu Demokratie, Menschenrechte und Grundgesetz kommt, schmeißt ihn diesen Begriff an den Kopf und sagt ihm, daß er lügt oder daß er belogen wurde. Und denkt daran: Jeder Versuch, diesen Begriff und die dahinterstehenden Regeln abzustreiten, ist bloß wiederum eine Anwendung desselben!

Schaut Euch das Video bald an. In dem Löschwahn, in dem sich YouTube & Co. gerade befinden, könnte das Video und auch der komplette Account schneller verschwinden, als ich mit dem Schreiben dieses Beitrags fertig bin.

22. Juli 2020
22

Märchen und Lügen sind ihr Geschäft

Die kirchlichen Oberindianer der beiden deutschen Hauptkirchen drehen völlig durch. Wie die Junge Freiheit berichtet, sei der Flüchtlingszuzug ein voller Erfolg. 500.000, das seien etwa die Hälfte der »damals Gekommenen«, seien heute in Arbeit und Ausbildung. Die Kriminalitätsrate sei nicht gestiegen und die evangelische Kirche verzeichne Kircheneintritte. Man feiert die Migration und Merkel. Ach ja – darf nicht fehlen – die Bedrohung käme einzig von Rechtsaußen.

Ich habe mich im ersten Moment geärgert, aber dann ist mir aufgefallen, daß die beiden nur ihr tägliches Geschäft betreiben, halt mit einem etwas anderen Themenkomplex. Alle bekannten Religionen sind, wenn man es genau nimmt, frei von jeglichen Fakten und Tatsachen. Je nachdem, wie weit jemand auf die Existenz von diversen Gottheiten, deren Macht und deren Wirken besteht, rangieren die Aussagen vom Märchen bis hin zur Lüge. Und als beides können die Aussagen des Herren Marx, der sich ideologisch immer mehr seinem Namensvetter Karl annähert, und des nicht weniger kommunistisch veranlagten Bedford-Strohm durchaus klassifiziert werden.

Fangen wir mit den Zahlen an: Was soll das mit den 50%? Wie kann man die 2015 angeblich knappe Million gekommener Migranten mit den angeblich heutigen 500.000 in Arbeit und Ausbildung stehenden Migranten vergleichen? Inzwischen haben nach offiziellen Zahlen dank Merkels Politik über 1,7 Millionen Migranten in Deutschland einen Asylantrag gestellt. Und ich bin mir sicher, das ist nicht die Gesamtzahl der seit 2015 nach Deutschland gekommener Migranten. Was ist zum Beispiel mit Migranten, die via Familiennachzug hier her gekommen sind? Wenn ich das richtig lese, brauchen die überhaupt keinen Asylantrag zustellen, sondern können mit einem Visum einreisen, und dürften deshalb in der Zahl nicht enthalten sein.

Und was hat Deutschland davon, daß diese 500.000 in Arbeit und Ausbildung stehen? Wieviele sind nicht in der Ausbildung, arbeiten tatsächlich? Wieviele Jobs sind sozialversicherungspflichtig? Ich habe auch die Aussage über die 500.000 Migranten nicht verifizieren können. Ich habe eine Statistik bei einem »Mediendienst Integration« gefunden, die von rund 75.000 geringfügig, 350.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und rund 55.000 Auszubildende für 2020 spricht, aber explizit auch Migranten einbezieht, die vor 2015 nach Deutschland gekommen sind. Zusätzlich sieht die Seite für mich nach einer linken Propagandaschleuder im Deckmäntelchen der Wissenschaft aus. Es wird nicht beschrieben, woher die Zahlen stammen. Ich traue ihnen nicht.

Aber selbst mit diesen Zahlen: Wie stehen die zusätzlichen Steuereinnahmen im Verhältnis zu den Sozialausgaben für die Migranten? Mir kann niemand weismachen, daß das mehr als ein Bruchteil davon ist, und daß das nicht die nächsten Dekaden so weitergehen wird. Das sogenannte »Problem des demographischen Wandels« wird durch die bisherige Migration nicht gelöst, sondern noch verstärkt, weil die Sozialausgaben in die Höhe schießen.

Kommen wir zur Kriminalstatistik. Daß hier gefälscht und belogen wird, ist offensichtlich. Das fängt damit an, daß ein eingebürgerter Migrant nicht anders gezählt wird als ein Deutscher, dessen Familie schon seit Jahrhunderten in Deutschland lebt, über herausgerechnete Vergehen gegen das Aufenhaltsrecht bis zu Zuordnung antisemitischer Straftaten zu den »Rechten«, selbst wenn sie von Migranten begangen wurden. Mit diesen Manipulationen hat sich der Staat unglaubwürdig gemacht. Und gefühlt hat sich die Sicherheitslage enorm verschlechtert. Ich kann mich nicht und viele andere auch nicht daran erinnern, daß man vor zehn, zwanzig Jahren wöchentlich oder gar täglich von Messerstechereien, häufig mit Todesfolge, von sexuellen Belästigungen bis hin zu Vergewaltigung, nicht selten mit anschließendem Mord, Kopfabschneiden, Morde der verletzten »Ehre« halber oder aus verschmähter Liebe, Massenschlägereien mit dutzenden herbeigerufenen Leuten, Angriffe auf Polizisten, Sanitäter, Feuerwehrleute und Krankenhauspersonal gelesen hat. Und die Bedrohung von »Rechtsaußen« ist herbeigeredet. Die tatsächlich stattgefundenen Morde von rechts sind nichts im Vergleich zu der Anzahl Toten, die uns die Migranten gebracht haben. Und ich lese in unseren linksgeprägten Medien seltenst Berichte über tatsächliche rechte Straftaten – im Gegensatz zu solchen von Linken oder Migranten. Es ist nicht so, daß die Medien nicht darüber berichten wollten, denn da wird schon mal eine Schmiererei wie »Deutschland den Deutschen« zu einem Schwerverbrechen aufgebauscht und nach dem Staatsschutz gerufen.

Und nun zu den Kircheneintritten: Mag sein, daß es ein paar Verstrahlte gibt, die aufgrund der Haltung der Kirchen zur Migration (wieder) eintreten. Die Statistik spricht aber eine klare Sprache: Seit 2015 ist die Zahl der Mitglieder in den beiden Kirchen um 2,5 Millionen geschrumpft. Da mögen eine Menge dabei sein, die einfach weggestorben sind, aber auch sehr viele, die nur noch die Schnauze voll hatten. Wie man da sich selbst für die paar Eintritte feiern kann, ist ein Mysterium.

Zuletzt muß ich noch darauf hinweisen, daß ich noch nie gehört oder gelesen habe, daß die Kirchen in irgendeiner Form ein Opfer für die Migranten bringen. Ich bin mir sicher, daß kein Cent von den Reichtümern der Kirchen selbstlos für die Migranten abgezweigt wird. Da machen sie bestimmt lieber ein paar Extrakollekten in den Messen. Aber vermutlich ist das Gegenteil der Fall: Ich gehe davon aus, daß die Kirchen dick im Migrationsgeschäft mitmischen und nicht wenige der vielen Millionen und Milliarden Euro Sozialausgaben bei ihnen landen. Eine Win-Win-Situation, die Migration.

Alles in allem sowas von verlogen, aber wie gesagt – that's business as usual!

21. Juli 2020
21

Wie ich anfange, die Deutschen zu hassen

Es ist unglaublich. Merkel hat uns schon wieder verraten und verkauft. Griechenlandrettung, Migrationsflut, kontinuierliche Selbstentmachtung und jetzt das. Die Transfer-Union ist da – etwas, was uns hoch und heilig versprochen wurde, daß es nie passieren werde. Die »sparsamen Vier« – die Hoffnungsträger der Gegner des sogenannten «Rettungspakets« – haben einen Rabatt auf ihren EU-Beitrag bekommen, damit sie dem Deal zustimmen. Wer, wenn nicht die Deutschen, wird die Lücke füllen? Es bleiben ja dann wohl nur noch wenige Nettozahler übrig. Wenn man das mit der gewünschten Verteilung der Corona-Hilfen so durchzieht, wie man das plant, und alles zusammenrechnet, würde es mich nicht wundern, wenn Deutschland als alleiniger Zahler übrigbleibt. Und weiter: Die EU darf Schulden aufnehmen. Ein klarer Bruch der Verträge. Aber sich gleichzeitig über die mangelnde »Rechtsstaatlichkeit« in Polen und Ungarn beschweren, zusammen mit der Tatsache, daß die EU selber alles andere als demokratisch und rechtsstaatlich ist – wie verlogen ist das? Auch darf die EU erstmals selber Steuern erheben. Ein Ding der Unmöglichkeit.

Das, was mich aber wirklich rasend macht, ist, daß der Deal in Deutschland vermutlich ohne große Diskussion durchgehen wird. Die Medien, selbst die konservativen wie die Welt, feiern schon – völlig unreflektiert – »den Triumph Merkels«. Welch ein Irrsinn. Gestern stand noch in einigen Zeitungen, daß die im Vergleich armen deutschen Bürger die reichen in Frankreich, Spanien und Italien mit dem Paket finanzieren werden (bis fast dreimal soviel Vermögen, siehe z.B. Tichys Einblick, stand aber auch u.a. in der BILD und im Focus). Die Leserkommentare bei dem o.g. Welt-Artikel sind nahezu durch die Bank entzürnt, wegen Merkel, aber auch wegen des lobenden Kommentars. Aber ein Leser schreibt zu recht: mindestens 82% der Deutschen haben Parteien gewählt, die diese schamlose Selbstbedienungspolitik von Merkel am deutschen Eigentum, am deutschen Bürger unterstützen. Merkels Spendierhosen auf Kosten der Deutschen sind ja nicht erst seit gestern bekannt. Ob Hitler, Marx/Ulbricht/Honecker oder jetzt Merkel: Die Deutschen lieben offenbar Leute, die wirre Visionen vertreten, ob tausendjähriges Reich, das sozialistische Paradies oder die vereinigten Staaten von Europa unter Auflösung der Nationalstaaten und die Umwandlung nationaler Identitäten in einen gesichtslosen Einheitsbrei, und dabei ihr Land in Schutt und Asche legen. Dafür fange ich langsam an, die Deutschen zu hassen.

17. Juli 2020
17

Gegen Genderdeutsch

Die Junge Freiheit hat vor einigen Tagen eine Aktion gegen dieses unsägliche Genderdeutsch gestartet, das jetzt im Schatten der Corona-Krise und der US-Rassismus-Diskussion von den linken/feministischen Idioten gegen den Willen der Mehrheit versucht wird durchzudrücken.

Neben dem Video, das ich hier schon ein paarmal verlinkt habe, habe ich über einen Leserkommentar dazu noch einen schönen Text zu dem sprachlichen Unsinn gefunden.

17. Juli 2020

Ein bißchen Grundrechte gibt es doch noch…

Zwei wichtige Urteile gab es jetzt, die das Recht des Bürgers an den eigenen Daten wieder ein bißchen zurechtrücken. Zum einen wurde die Weitergabe gesammelter Daten von Bürgern aus den EU-Staaten in die USA erheblich eingeschränkt. Das »Privacy Shield«-Abkommen der EU mit den USA, das von Anfang an in der Kritik stand, wurde vom EuGH gekippt. Einen ausdrücklichen Dank an den Österreicher Max Schremms, der seit vielen Jahren gegen Facebook und deren extensive Verwertung der Nutzerdaten kämpft.

Das zweite Urteil, diesmal vom Bundesverfassungsgericht, ist dem eifrigen Datenschutzaktivisten Patrick Breyer zu verdanken. Das besagt, daß der in mehreren Gesetzen verankerte Zugriff von Polizei, Geheimdiensten und anderen Behörden auf die Bestandsdaten an viel zu geringen Bedingungen geknüpft ist: Die im Heise-Artikel erwähnten Auszüge des Urteils klingen wie Ohrfeigen. Nach Ansicht von Breyer hat das Urteil auch Auswirkungen auf die neuliche Erweiterung des Netzdurchsetzungsgesetzes (das gegen »Haß und Hetze und rechts« im Internet), bei dem nun noch viel leichter auf Bestandsdaten zugegriffen werden kann. Er hatte daher das Gericht gebeten, das Urteil vor der Verabschiedung dieses Gesetzes zu fällen. Hat es aber nicht getan. Man kann sich jetzt seinen Teil dazu denken, warum. Mir zumindest fallen da keine charmanten Gründe ein.

Nachtrag: Ich war jetzt so auf die digitale Welt fixiert, daß ich ein weiteres Urteil beinahe glatt außer acht gelassen hätte: Das Urteil gegen das Paritätsgesetz in Thüringen. Schließlich gehört das Wahlrecht in einer Demokratie auch zu den Grundrechten, und das Gesetz hatte ja auch die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau angegriffen. (Merke: der gerne und absichtlich alternativ verwendete Begriff der Gleichstellung bedeutet etwas anderes!)

16. Juli 2020
16

Ausreiseverbot

Ausreiseverbot: Ich bin mir sicher, daß da das Herz der Staatsratsvorsitzenden Merkel und vieler Altkommunisten aus der DDR höher schlägt. Erinnerungen an die schöne, alte gute DDR-Zeit werden wach. Allein schon den Begriff finde ich inakzeptabel und wundere mich, daß kein Aufschrei durch die Republik hallt. Vielleicht unterschätze ich aber einfach nur den Fortschritt unserer Systemmedien in ihrer Gleichschaltung, und es wird einfach schon nicht berichtet oder nur in den hintersten Ecken, wenn irgendwo Migranten beteiligt sind, wie zum Beispiel bei der Beleidigung eines Rabbis in München durch arabisch sprechende Menschen.

Aber nicht nur der Begriff an sich erzürnt mich, sondern auch die Absicht an sich (siehe u.a. FAZ). Das erinnert mich mitunter fatal an dystopische Geschichten, in denen das Land in kleinteilige Sektoren eingeteilt ist und die Bürger diese Sektoren nur mit Sondergenehmigungen verlassen dürfen. So läßt sich die Bevölkerung leicht kontrollieren, notfalls auch durch Aushungern. Auch darin haben die Deutschen in der Nazizeit bereits praktische Erfahrung gesammelt (u.a. Warschauer Ghetto) und so sollte das Ansinnen schon im Ansatz heftigen Widerspruch erzeugen.

Irgendwie empfinde ich das wieder als Bestätigung meiner These, daß »der Deutsche«, Frauen inbegriffen (das schreibe ich nur, weil die Deutschen und Deutschinnen offenbar mittlerweile zu blöd sind, das Prinzip des generischen Geschlechts zu begreifen), aus den Nazi- und SED-Diktaturen überhaupt nichts gelernt hat und so duckmäuserisch und obrigkeitshörig ist wie damals. Er merkt nicht, daß sein Beschimpfen der AfD, beliebiger anderer konservative Kräfte oder gar Kritiker der Corona-Maßnahmen nichts anderes ist als damals das Beschimpfen der Juden oder des kapitalistischen Klassenfeindes.

Staatlich initiiert und von der gleichgeschalteten Presse ad infinitum wiederholt, geht der Haß und die Hetze wieder los. Nicht systemkonforme Menschen werden beschimpft, ausgegrenzt, man geht an die Arbeitgeber heran, damit sie möglichst ihren Arbeitsplatz verlieren, man hindert sie, Versammlungen und Demonstrationen durchzuführen, in Restaurants zu speisen, ihre Produkte zu verkaufen, man nimmt ihnen die Möglichkeit, sich zu äußern (Deplatforming in den Social Media), man kündigt ihre Konten, man beschmiert ihre Häuser, man zündet ihre Autos an, Behörden und Ministerien hetzen auf Schildern und Plakaten gegen sie.

Mit diesem »Kampf gegen Rechts« demonstrieren sie genau das Verhalten, gegen das sie vorgeben zu kämpfen. Welch eine Ironie! Und der Kampf wird jetzt auch noch ausgedehnt gegen alles, was die Regierung als »Fakenews« deklariert (siehe Compact TV-Bericht).