22. April 2020
April 202022

Staatschnüffelei

Die Diskussion um die »Corona«-Apps auf den Mobiltelefonen geht munter weiter, und das Vertrauen, daß hier Datenschutzregeln eingehalten werden, sinkt immer weiter. Und wenn es noch einen Beweis bräuchte, daß das Mißtrauen berechtigt ist, dann hat das Robert-Koch-Institut ihn geliefert. Wie Golem berichtet, hält sich die »Datenspende«-Applikation, mit der Nutzer freiwillig Meßdaten ihrer Fitness-Bänder und dergleichen dem Institut zur Analyse zur Verfügung stellen können, nicht an die Datenschutzerklärung, die dem Nutzer präsentiert wird. Statt – wie versprochen – die Daten lokal auf dem Gerät zu sammeln und anonym zu den Institut zu schicken, werden die Zugangsdaten geschickt, mit denen dann das Institut auf die Server der Hersteller dieser Bänder zugreift. Es sind also nicht nur die Paßwörter bekannt, sondern häufig auch die Identitäten der Datenspender. Auch wenn dann wohl die Daten anonymisiert werden, ist das ein klarer Mißbrauch und Vertrauensbruch. Und Sicherheitslücke zugleich. Gehen die Zugangsdaten »verloren«, haben Dritte ein leichtes Spiel. Software made in Germany, Software made by government…

14. April 2020
14

Apple und Google bauen Überwachungsinfrastruktur ein

Wie Heise berichtet, wollen Apple und Google in ihre Mobiltelefon-Betriebssysteme iOS und Android Funktionen einbauen, die den Staaten helfen sollen, mögliche Ansteckungsopfer von Infizierten zu warnen und Infektionsketten nachvollziehbar zu machen. Das klingt ja erstmal schön, denn wer will nicht die Pandemie möglichst schnell überwinden?

Wie so oft steckt der Teufel im Detail. Ich habe mal die spärlichen Entwürfe zu der Spezifikation (Handschrift Apple) überflogen, und im ersten Moment sieht es nach dem Prinzip aus, das seit ein paar Wochen diskutiert wird: Über Bluetooth senden die Geräte IDs aus, und wer sich mit seinem Gerät in der Empfangsnähe des Geräts befindet (angeblich 10-40m), kann sie aufzeichnen. Die Spezifikation sieht vor, daß diese Daten lokal gespeichert werden. Die IDs sind erstmal anonym, d.h., sie werden lokal auf dem Gerät generiert und gespeichert und nicht zentral. Zudem wird in »kurzen« Abständen (15 Minuten, finde ich viel zu lang) eine neue ID generiert. Ein Tracking von außen (z.B. stationäre Geräte) soll damit verhindert werden. Alle IDs eines Tages werden jedoch aus einer Tages-ID generiert und können auch von Dritten rekonstruiert werden, sobald diese Tages-ID bekannt ist. Das sendende Gerät zeichnet natürlich auch die Tages-IDs auf, die es verwendet hat. Positionsdaten, also etwa von GPS und ähnlichen Systemen, sollen angeblich nicht gespeichert werden.

Bis zu diesem Zeitpunkt ist erstmal alles lokal. Wenn sich Apple und Google an ihre Spezifikation halten und es sonst keine Sicherheitslücken gibt, dann bekommen weder die beiden die Information, noch der Staat – wobei hier natürlich noch offen ist, wie sicher die Daten vor der digitalen Forensik sind, also wenn Behörden physikalischen Zugriff auf die Geräte bekommen. Ich vermute mal, daß sie nicht besonders gesichert sein werden.

Wenn sich der Besitzer des Mobiltelefons eine staatliche Applikation installiert, kann diese die aufgezeichneten Daten verwerten. Reguläre Applikationen sollen das hingegen nicht können. Vollen Zugriff sollen die Staatsprogramme aber dennoch nicht bekommen. Gilt der Benutzer als infiziert, kann er das der Applikation mitteilen. Diese fordert dann die oben genannten Tages-IDs vom Betriebssystem an. Apple und Google wollen hier noch eine Bestätigung des Benutzers einholen, damit diese Abfrage nicht im Geheimen stattfindet.

Die Aufgabe der Applikation ist dann, diese IDs an alle andere Mobiltelefone zu übertragen. Dies geht natürlich nicht mehr lokal, sondern über die staatliche Infrastruktur. Die letztendliche Verteilung auf die Endgeräte der Empfänger scheinen offenbar Apple und Google selber machen zu wollen.

Sobald die Tages-IDs der neu infizierten Personen, zusätzlich mit anderen Parametern, wie z.B. Mindestkontaktdauer (vielleicht auch Mindestabstand) angekommen sind, werden sie vom Betriebssystem verarbeitet. Mit den Tages-IDs kann das Betriebssystem alle möglichen gesendeten IDs rekonstruieren und mit den empfangenen IDs vergleichen. Werden die Mindestwerte überschritten, so wird das der Applikation mitgeteilt. Was sie dann daraus macht, obliegt der Applikation. Speziell, was sie an die staatlichen Server weiterschickt. Sollte noch keine Applikation installiert sein, wird der Benutzer aufgefordert, dies zu tun!

Prinzipiell ergibt sich daraus folgendes:

Wenn ich das mal zusammenfasse: Eine ganz schlechte Idee. So wirklich vertrauen tut man den Riesen eh nicht mehr, und diese Software wird nochmal erheblich Vertrauen zerstören. Diese System öffnet die Mobiltelefone wieder etwas weiter für den staatlichen Zugriff. Es ist auch eine Form der Bevormundung und Enteignung. Ist es noch mein Gerät oder schon eine staatliche Wanze? Der Datenschutz, die Freiheit bleiben auf der Strecke; Das Gefühl, überwacht zu werden, verstärkt sich, egal, was sie uns versprechen.

11. April 2020
11

Deutschland 2020: Zu demonstrieren ist eine Straftat

Tja, Grundrechte adè: Videos vom Digitalen Chronisten (Teil 1, Teil 2), MMnewsTV und Epoch Times zu einer kleinen Demo in Berlin zum Grundrecht auf Versammlung. Die Demonstranten stehen nicht im geringeren Abstand voneinander als in den Geschäften oder in den Parks. Einfach nur beschämend. Wo war jetzt nochmal der Unterschied zur DDR und zum Dritten Reich?

11. April 2020

Wenn Dystopien real werden

Langsam bekomme ich Angst. Durch ein Video bin ich gerade auf zwei Blogeinträge von Norbert Häring gekommen (das ist der, der für das Recht auf die Barbezahlung der GEZ-Gebühren kämpft). Er beschreibt eine Vision der Superreichen (z.B. Bill Gates), der Multinationalen Konzerne und der Geheimdienste, genannt »Known Traveller Digital Identity Program«, in der Menschen nur noch Ländergrenzen überschreiten dürfen, wenn sie »würdig« seien. Dies könnten sie durch »freiwillige« Herausgabe persönlicher Daten und Nachweise erreichen. Ein solcher Nachweis könnte zum Beispiel auch die Freiheit oder Immunität von einer ansteckenden Krankheit sein. Und da käme dann die jetzige Epidemie ins Spiel. Sie könnte den Startschuß für solch ein System geben.

11. April 2020

Corona, Corona…

Ach, man kann's schon nicht mehr hören. Deshalb blogge ich im Moment auch kaum. Es gibt nur noch das eine Thema. Warum ich jetzt doch mal wieder schreibe, ist, daß die Epidemie doch auch ein paar wenige gute Seiten hat. Sie deckt einiges auf. Zum Beispiel geht seit Tagen um und kommt langsam in die Mainstream-Presse, daß die Stickoxid-Belastung in den Städten offenbar eher weniger bis kaum von den Autos mit Verbrennungsmotor abhängt. So hat sich aufgrund der Corona-Krise der Autoverkehr in Stuttgart auf etwa die Hälfte reduziert, aber an den Meßstellen sind praktisch keine Veränderungen zu sehen. Die ganze Hetzkampagne der »Deutschen Umwelthilfe« scheint den Falschen zu treffen. Daß die das noch nicht einsehen wollen und weiterprügeln, ist halt so eine Sache bei Fanatikern. Ich hoffe nur, daß sich daraus Konsequenzen bei den Städten und Gerichten ergeben.

Auch sonst zeigt sich durch die Krise das Schlechte im Menschen. Nicht wenige Interessengruppen versuchen, als Trittbrettfahrer oder im Windschatten der Krise ihr Ding zu drehen. Angefangen von den großen Unternehmen, die durch die Bundesregierung auf die Idee gekommen sind, die Miete für ihre Läden nicht mehr bezahlen zu wollen, obwohl sie in den letzten Jahren Millionen und Milliarden Gewinne gemacht haben. Da gibt es Politiker, die ihre Überwachungsphantasien und verfassungsfeindlichen Ideen freien Lauf lassen, Regierungsparteien, die die parlamentarische Kontrolle nicht mehr so ernst nehmen (relativ zu dem bisherigen geringen Umfang). Auf EU-Ebene werden Rettungspakete geschnürt, und die Kanzlerin (über deren 5. Amtszeit schon diskutiert wird) sieht wieder (genüßlich?) zu, wie alle Nehmerländer dem deutschen Bürger weiter in die Tasche greifen wollen. Ob der Bundestag überhaupt dazu noch gefragt wird (mit dem willigen Stimmvieh der Regierungskoalition), steht auch noch in den Sternen.

Daneben gibt es noch dümmliche Aktionen, um in der Krise Aufmerksamkeit zu erhaschen. Zum Beispiel die eines Grünen-Politikers, der wegen der Corona-Krise (keine Bettenbelegung durch Unfallopfer) Verkehrsminister Scheuer aufgefordert hat, doch jetzt sofort das Tempolimit auf Autobahnen einzuführen. Dumm nur, daß der PKW-Verkehr auf Autobahnen gerade massiv zurückgegangen ist und dadurch auch die Zahl der Unfälle (die bekanntlich eh nur einen kleinen Anteil an der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle besitzen).

Die nervige mediale Konzentration auf den Virus macht vielen Akteuren, die sonst dauerpräsent waren, ernsthafte Probleme. Die ganze Fridays-for-Future-Bewegung ist praktisch nicht mehr existent. Schulstreiks gibt es nicht mehr, die Aktivisten dringen nicht mehr durch. Greta versuchte am Anfang noch, mit einer angeblichen Infizierung mit dem Corona-Virus Aufmerksamkeit zu bekommen. Bin ja gespannt, wie das nach der Krise weitergeht. Da ja durch das Herunterfahren der Wirtschaft und Reduzierung des Verkehrs in den Industrieländern auch der CO₂-Ausstoß zurückgegangen ist, frage ich mich, ob hier so eine ähnliche Beobachtung wie bei den Stickoxiden in den Städten gemacht werden kann.

Die Kirchen in Deutschland, die sowieso nur noch linksradikales Gedankengut verbreiten und ihr Gutmenschentum auf Kosten anderer betreiben, haben wohl Angst, die restlichen Gläubigen könnten in der Krise ihre Nutzlosigkeit erkennen, und versuchen nun, durch tägliches Bimmeln der Glocken um 19:30 Uhr sich ins Gedächtnis zu rufen. Das fatale daran ist, daß sie die islamischen Gemeinden aufgefordert haben, das Gleiche zu machen, nämlich um die Zeit den Gebetsruf von den Minaretten erschallen zu lassen. Mit dem »christlichen Segen« im Rücken konnten viele Städte sich dem nicht verweigern, wenn sie (rot-grün dominiert) nicht gar nur auf eine Gelegenheit gewartet haben, ihre naive »Weltoffenheit« gegenüber einer faschistoiden Religion zu demonstrieren. Vor Begeisterung unter den Moslems kam es zu Ansammlungen vor den Moscheen, die die Polizei dann halbherzig aufgelöst haben (wegen der Corona-Versammlungsverbote). Die Preisfrage ist nun, ob die nach der Krise mit dem schrecklichen Gejaule auch wieder aufhören werden. Ich habe dazu im Internet gesucht, aber nichts gefunden. Ich fürchte mal, nein. Egal wie, ich werde den Kirchen nicht vergessen, wie sie zur Islamisierung Deutschlands beigetragen haben und es auch weiterhin tun.

Auch die Migrationsförderer versuchen, die Krise für sich zu instrumentalisieren. Gerade jetzt sei es doch wichtig, die Migranten aus den griechischen Flüchtlingslagern aufzunehmen. Im Internet kursieren Videos mit Aufrufen von dummen Leuten – nicht nur Unbekannte, sondern auch bekannte Schauspieler und andere Nichtsnutze des öffentlichen Lebens, die im Moment gelangweilt zuhause herumsitzen. Warum nochmal sollen wir die holen? Vielleicht sind die auf den Inseln sicherer vor Corona als hier. Und wie unkooperativ sich hier die Migranten in Sachen Corona verhalten, ist nicht wenigen Bürgern aufgefallen. Das erlaubt den Offiziellen zum Glück keinen großen Spielraum. So hat zumindest offiziell Seehofer die Grenzen auch für »Üsül« rufenden Migranten gesperrt.

Wie die Lage im Mittelmeer bezüglich der Migration genau ist, erfährt man im Moment auch kaum. Italien hat wohl alle seine Häfen für private »Rettungsschiffe« gesperrt. Ein solcher deutscher Migrantenschlepper hat angeblich 150 Migranten an Bord, aber man hört nichts, wo die gerade hinfahren.

Mal schauen, wie es weitergeht. Insbesonders, wie lange noch unsere essentiellen Bürgerrechte eingeschränkt werden und wie lange sich der deutsche Michel sich das gefallen läßt (geschichtlich betrachtet – wohl sehr, sehr lange). Ein paar »Aufmüpfige« gibt es schon. Vielleicht demonstrieren auch heute nachmittag um 15:00 Uhr einige (leider im Internet auch nicht viel dazu gefunden, außer Aktionen in Aachen und Nürnberg).

31. März 2020
März 202031

Das kam wohl ungelegen…

Da ist jemand aufgeschreckt worden durch die Zeitungsmeldungen (aus der linken Ecke – SZ, WDR und Co. –, wohlgemerkt!), die aus dem noch nicht veröffentlichten Bericht des BKAs zu dem Hanau-Attentat zitieren. Der oberste Chef widerspricht heftigst. Gestern hieß es, der Bericht sei noch nicht fertig, und heute ist es eindeutig klar, daß die Tat rechtsextremistisch sei? Offensichtlicher geht es kaum: Da hat wohl jemand aus dem Kanzleramt oder aus dem Innenministerium angerufen für dieses zweifelhafte Dementi. Wie gestern schon geschrieben – das paßt wohl überhaupt nicht ins Narrativ. Das muß korrigiert werden. Wie die Wahl in Thüringen.

30. März 2020
30

Kommt die Entschuldigung?

Antwort: Natürlich nicht.

An wen und wofür? An die AfD für die angebliche Mitschuld an dem Anschlag in Hanau.

Das BKA kommt nämlich ganz offiziell zum Schluß: Kein rassistisches Motiv bei den Morden von Hanau.

Das Gerücht über diese Erkenntnis des BKAs geistert schon ein paar Tage durch's Netz. Aber das macht ja das schöne Narrativ der Politik und Medien kaputt, gerade jetzt, wo sie das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) verschärfen wollen (wie berichtet) mit der Instrumentalisierung der Tat. Darum kommt das jetzt nur zögerlich in die Mainstream-Presse. Und niemand von den tausenden gutmenschelnden Schreihälsen, die Sekunden nach den ersten Meldungen über die Tat mit ihren schmutzigen Fingern auf die AfD und andere konservative Kreise gezeigt haben, wird das Rückgrat haben, sich für seine unhaltbaren Vorwürfe zu entschuldigen. Ihr werdet es sehen!

22. März 2020
22

Corona-Status Quo

Jenseits der Merkel-Jubelpresse gibt es bei Tichys Einblick eine schöne kleine Zusammenfassung der politischen Lage – nur für den Fall, daß Ihr das Mainstream-Geschwafel auch nicht mehr ertragt, aber nicht ganz uninformiert bleiben wollt.

Übrigens habe ich die Woche herzhaft gelacht. Einige Blogger und YouTuber rechts der neuen Merkel-Mitte fragen sich gerade, warum Links-Grün nicht in Jubel ausbricht – nähern sich doch die Zustände in Deutschland ihren Vorstellungen. Den Grünen müßte es doch gefallen, daß jetzt deutlich weniger Autos herumfahren, daß kaum noch Flugzeuge fliegen und schon gar keine Kreuzfahrtschiffe mehr unterwegs sind. Deutschland droht, die Klimaziele zu erfüllen. Also, warum jubeln sie nicht? Wird ihnen langsam klar, was das für Einschränkungen an Lebensqualität mit sich bringt?

Kritisiert wird auch, daß die Jugend, die in der Fridays-for-Future-Bewegung den Alten ständig vorwirft, sie hätten verantwortungslos gehandelt, selber mit ihrem Treffen in großen Gruppen und der Veranstaltung von sogenannten Corona-Parties äußerst verantwortungslos handelt. How dare you? Ich frage mich wirklich, wie blöd die heutige Jugend ist. Haben die eigentlich mal für drei Sekunden überlegt, warum die Schulen geschlossen wurden? Meint sie, es reicht, wenn sie überlebt? Es gibt ja junge Leute, die tatsächlich sagen, das wäre ja nur gerecht, wenn durch Corona die alten Leute stürben. Ich halte die Leute hinter FFF sowieso für unsäglich dumm, verlogen und egoistisch. Auf der einen Seite kritisieren sie, wie die Alten die Welt kaputtgemacht haben, und wünschen ihnen gar den Tod. Aber auf das, was sie gleichzeitig erschaffen haben – eine hochentwickelte Zivilisation ohne Hunger, mit geringer Sterberate und hoher Lebenserwartung, für die meisten keine schweren Jobs, viel Freizeit und Vergnügen, moderne Kommunikation, Internet, 3D-Videospiele – wollen sie natürlich nicht verzichten. Natürlich sollen die Erfolge der menschlichen Entwicklung die Fehler der Vergangenheit und Gegenwart nicht entschuldigen, aber diese dumpfe Schwarz-Weiß-Malerei ist einfach unerträglich. Sie sollten mal überlegen, wann die Menschheit noch ohne Sünde gegen die Welt und Natur gelebt hat (Mittelalter? Altertum? Steinzeit?), und sich fragen, ob sie in diese Zeit zurückwollen.

Nicht nur die Träume der Grünen werden wahr, sondern auch die der Linken. Die Mangelwirtschaft, bislang ein Merkmal jedes existierenden oder existierten sozialistischen Staates, greift in Deutschland langsam um sich. Mal sehen, ob bei einigen Ewiggestrigen, die sich die DDR zurückwünschen, vielleicht angesichts der leeren Regale und des langen Anstehens doch auch wieder die negativen Seiten ihres Paradieses in Erinnerung kommen und sie sich ein wenig besinnen. Man darf die Hoffnung nicht aufgeben…

21. März 2020
21

Das Zauberwort

»Sesam, öffne Dich!« ist es nicht. Aber ein Wort, das im Orient genauso bekannt ist und auch eine ähnliche Wirkung entfaltet: »Asyl«. Da macht Deutschland die Grenzen dicht, zumindest zu einigen Ländern, um sich wenigstens ein bißchen vor Corona zu schützen, aber wer das Zauberwort kennt, für den ist diese Blockade kein Problem. So berichtet zumindest die Junge Freiheit, und sie bezieht ihre Information direkt aus dem Innenministerium. Erst die Tage sind fünf Migranten in einem Erstaufnahmelager mitten in Deutschland angekommen, die allesamt Covid-19-positiv waren. Ich möchte gar nicht wissen, was für eine Ansteckungsspur die hinterlassen haben. Scheiß Gutmenschen…

14. März 2020
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Etwas zur Entspannung

Weil heute ein spezieller Tag ist, möchte ich mal nicht schimpfen, sondern zwei YouTube-Kanäle zur Entspannung vorstellen. Der erste ist der Kanal des Herren Shibasaki aus Japan. Er malt Aquarelle. Der zweite Kanal ist der eines jungen Amerikaners mit dem Vornamen Peter. Seine Kunst ist die der Doodles. Diese ist aus den Kritzeleien von Leuten entstanden, die während des Unterrichts oder Meetings aus Langeweile irgendetwas auf's Papier gemalt haben, mit und ohne konkreten Vorstellungen. Peter ist irgendwo nicht »normal«, aber nicht unsympathisch. Hier ein Blick in einer seiner Sketch Books. Viel Spaß!