Wie ich schon kürzlich in meinem Blog erwähnt habe, versucht der Duden gerade aus
links-grün-marxistischer Ideologie heraus und gegen den üblichen
Sprachgebrauch, das generische Maskulinum abzuschaffen.
Der Verein Deutsche Sprache hat deshalb eine Unterschriften-Aktion gegen dieses Vorhaben gestartet. Unter
den Erstunterzeichnern sind auch so Leute wie Henryk M. Broder, Peter
Hahne, Birgit Kelle, Josef Kraus, Reiner Kunze, Horst Haider Munske, Dieter
Nuhr, Bastian Sick oder Roland Tichy.
Ich bitte Euch, das mit zu unterzeichnen.
Die Intrigrantin Merkel hat es geschafft, die Seilschaften innerhalb der
Partei funktionieren noch: Ihr Zögling, gern und nicht zu Unrecht auch als
Flaschet oder Luschet bezeichnet, ist neuer Parteivorsitzender. Alles genau
so, wie ich das vermutet hatte – Merz im ersten Wahlgang Sieger und Laschet
an Platz zwei, die Mehrheit der Röttgen-Wähler schlägt sich dann auf die
Seite von Laschet im zweiten Wahlgang. Die erste Kritik kommt auch schon
auf, denn Jens Spahn durfte mitmischen, obwohl er kein Kandidat (mehr)
war, und hat dies genutzt, um für Laschet zu werben. Aber ich glaube nicht,
daß das anders ausgegangen wäre, wäre das nicht passiert.
Ob Laschet oder Södolf Kanzlerkandidat wird, ist nun Nebensache. Die CDU
bleibt die vierte linke Partei im politischen Spektrum, zu der die
Sozialistin und heimliche Staatsratsvorsitzende Merkel sie gemacht hat, und
ist nun bereit, die grün-marxistische Ideologie in einer Koalition
mitzutragen. Die noch verbliebenen Konservativen sollten sich mal
überlegen, ob sie sich nicht ausgliedern wollen, so, wie es damals
Lafontaine bei der SPD mit seiner WASG (Arbeit & soziale Gerechtigkeit
– die Wahlalternative, später mit der PDS zu »die Linke« verschmolzen)
gemacht hatte. Die Hälfte ist doch mit der Werteunion schon gemacht!
Die AfD wird es insofern freuen, daß sie ihren Stimmenanteil halten
können wird, oder sogar noch dazugewinnen kann, denn ich glaube, daß
etliche konservative CDU-Wähler, die auf ein Ende des desaströsen
Merkelkurses gehofft haben, das nun nicht länger mittragen wollen und sich
Alternativen suchen. Bis Herbst können zudem die Folgen der katastrophalen
Corona-Bekämpfungspolitik zu Tage treten, die negativen Einfluß auf die
Zustimmung zu den drei Regierungsparteien CDU, CSU und SPD allgemein und zu
Laschet im speziellen als Ministerpräsident in NRW haben könnten. Das
könnte auch zu einer interessanten Pattsituation nach der Wahl führen.
Ich denke aber, die AfD wird die Wahl aber auch mit einem weinenden Auge
betrachten, denn auch wenn Merz sich vehement und maximal von der AfD
distanziert hat, gibt es doch gewisse Überschneidungen in den Ansichten.
Merz hätte nicht jeden Quatsch, der vom linken Koalitionspartner
vorgeschlagen wird, mitgemacht. Bei Laschet kann man davon ausgehen.
Siehe auch: PI
Politik Spezial
Nachtrag: Kommentar von Roland Tichy zu Laschet und dem System Merkel –
lesenswert!
Die einen Parteien gehen, wie die im vorletzten Blog-Eintrag erwähnte
PARTEI oder die Piratenpartei, neue kommen. Eine neue Partei ist die »Die
Direkte«, die sich gerade formiert. Ihr politisches Hauptziel ist es,
endlich die direkte Demokratie ins Grundgesetz zu bringen. Mitgetragen wird
sie von »Silberjunge« Thorsten Schulte,
der auf seinem
YouTube-Kanal für die neue Partei wirbt. Die Homepage der Partei
befindet sich unter diedirekte.de.
Vielleicht eine Partei für enttäuschte Wähler, die die AfD nicht wählen
wollen.
Es ist schon ein Irrsinn. Es reicht nicht, daß Google & Co. nach dem
deutschen und dem neuen EU-weiten Leistungsschutzrecht für die Anzeige von
Artikeltiteln der großen »Systemmedien« in ihrer Suchmaschine zahlen
sollen. Nein, nach Willen der großen Koalition sollen die Treffer dann auch vorrangig
in der Trefferliste angezeigt werden. Für mich eine tiefe Mißachtung des
Gleichbehandlungsprinzips und undemokratisch, Verstoß gegen die
Rezipientenfreiheit Art. 5 GG Abs. 1, Satz 1 (»…sich aus allgemein
zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.«). Man will wohl
das Dummvolk auf die »richtigen« Seiten lenken – Meinungsbildung nach
Wünschen der Regierung.
Mal schauen, ob Google & Co. nur bei abgewählten Präsidenten den Mut
haben, auch mal abzuschalten. Während ich das – bei allem Scheiß, den Trump
von sich gegeben hat – das erstere für völlig falsch halte, fände ich das
in diesem Fall völlig richtig. In Spanien hat Google das auch schon mal
durchexerziert und macht auch in Australien seine Spielchen.
Die PARTEI war mal witzig. Aber das ist sie schon lange nicht mehr. Die
Idee war ja mal erfrischend, und sie konnte so richtig die Wähler, die
absolut frustriert von den Lügen und Nichtleistungen der »regulären«
Parteien waren, mobilisieren. Doch seitdem die beiden Gallionsfiguren,
Sonneborn und Semsrott, sich von diesen Wählern ins EU-Parlament haben
hieven lassen, ist es still um die beiden geworden. Ja, mal eine
minderwitzige Rede im Parlament, ansonsten das übliche Hassen und Hetzen
gegen »rääächts«.
Jetzt endlich ist wieder etwas – aus meiner Sicht – lustiges passiert,
aber das war unbeabsichtigt. Sonneborn hat sich mit einem mäßig
lustigen T-Shirt, angeblich gegen Trump und sein in China hergestelltes
Merchandising, fotografieren lassen und dieses Bild auf Twitter
veröffentlicht. Der Text lautet:
AU WIDELSEHERN, AMLERIKA! Habem Sie Guter FrLug runtel! Plinted in China
fü Die PALTEI
Sicher bedient er chinesische Klischees, aber für Sonneborns Verhältnisse
(im Vergleich zu seinen Sprüchen zum Beispiel gegen die AfD) eigentlich
belanglos. Weil Sonneborn auf Twitter-Kritik von angeblich Betroffenen mit
Ironie und nicht demütig wie nach Semsrotts Vorstellung geantwortet hatte,
hat Semsrott seinen Austritt aus der PARTEI erklärt. Wenig witzig
erklärt er zudem, daß er natürlich sein Mandat im EU-Parlament nicht
zurückgeben werde. Er könne nicht das Leid verantworten, das sein
Nachrücker ertragen müsse. Selten so schlecht gelacht. So kassiert der
ungelernte Semsrott noch bis zum Ende der Legislaturperiode monatlich einen
fünfstelligen Betrag. Da die PARTEI einerseits eh im Keller ist und die EU
auf Drängen der GroKo eine Hürde eingeführt hat, wird die PARTEI und somit
er selber das nächste Mal mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr im
EU-Parlament sitzen. Für ihn also kein wirklicher Verlust. Ein »Welt«-Leser
hat entsprechend diesen heroischen Akt der Verteidigung der wehrlosen
Milliarden Chinesen richtigerweise als »Gratis-Mut« bezeichnet.
Die Erklärung von Sonneborn ist übrigens auch genauso peinlich und
nichtwitzig wie die von Semsrott. Und das macht die Posse am Ende doch
wieder witzig.
Bis gerade war ich der Meinung, Merz wäre von den drei
Parteivorsitzkandidaten der CDU der konservativste und könnte die CDU
wieder aus der linken Ecke führen, in die die Staatsratsvorsitzende die CDU
gebracht hat. Ein
Video vom
AfD-Abgeordneten Gottfried Curio läßt mich nun erheblich daran
zweifeln. Man muß ja Curio nicht mögen und natürlich hat auch er seine
Agenda, aber es ist davon auszugehen, daß die Zitate, die er von Merz in
seinem Video erwähnt, tatsächlich so gefallen sind. Und die reichen, meine
Meinung zu revidieren: Danach würde es – ähnlich wie bei (F)Laschet – wohl
zu keiner wesentlichen Änderung der jetzigen Merkel-Politik kommen: keine
Abkehr von der millionenfachen Immigration von Wirtschaftsflüchtlingen in
die Sozialsysteme und vom Multikulti, keine Kritik an der EZB-Politik des
massiven Gelddruckens und keine Abkehr von dem massiven Transfer unserer
Steuergelder in die EU, von der Souveränitätsübertragung zur EU und von der
Auflösung der Nationalstaaten.
Jetzt bleibt eigentlich nur noch Röttgen übrig. Wo steht der?
Verkehrskontrolle
während der Corona-Ausgangssperre in Bayern (via
MMNews, auch ein
empfehlenswerter YouTube-Kanal).
Nachtrag: Der Autofahrer hat jetzt wegen angeblicher Beleidigung
Söders den Staatsschutz (!!) am Hals,
wie ein anderer
YouTuber berichtet.
In den Äußerungen um die Erstürmung des Kapitols in Washington wird von
den Journalisten und Politikern gerne gesagt, die USA sei das »Vorzeigeland
der Demokratie«. Das sehe ich ganz anders. Es ist vielleicht das
Vorzeigeland der Meinungsfreiheit, auch wenn die Internet-Konzerne wie
Google, Facebook oder Twitter und das linke politische Establishment das
immer weiter beschneiden und die Medienlandschaft von wenigen Akteuren
gesteuert wird. Aber ich halte das politische System in den USA für keine
gute Demokratie. Sie ist höchsten sie beste Demokratie, die man für Geld
kaufen kann. Denn ob man nun Senator oder Congress Man werden will, man
braucht viel Geld für den Wahlkampf, und die privaten Sponsoren wollen
natürlich auch eine Gegenleistung für ihr Geld. Auch, daß seit der Existenz
der USA es nie andere Parteien als die Demokraten und Republikaner in den
Senat oder Kongreß geschaffen haben (von einzelnen, teilweise unabhängigen
Abgeordneten mal abgesehen), ist kein Aushängeschild dieser Demokratie.
Für mich ist noch immer die Schweiz die beste Demokratie, da es
dort ein sehr gutes System für Volksentscheide gibt. Und das lasse ich so
stehen, obwohl mir Schweizer erzählt haben, daß dort versucht wird,
Volksentscheide durch viel PR und Geld im Hintergrund fremdzusteuern.
Leider hinter der Paywall, aber was ich lesen kann, reicht mir völlig. Der Duden versucht
heimlich im Schatten der Corona-Krise, das generische Geschlecht
abzuschaffen, und reduziert die Bedeutung von Personen- und
Berufszeichnungen auf das biologisch männliche Geschlecht. Ein Mieter ist
für sie also nur eine männliche Person (siehe auch
Online-Duden). Im
Umkehrschluß müßten dann immer beide Geschlechter genannt werden, voll auf
der feministischen Linie. Auch würde das die Nutzung von diesen hochgradig
schwachsinningen Sternchen, Doppelpunkten oder was auch immer fördern.
Davon abgesehen, daß das höchst arrogant ist und ihnen das nicht zusteht,
hätte das auch fatale Konsequenzen für die Interpretation von
Gesetzestexten oder anderen alten Texten, Zeitungsartikel, Bücher oder
sonstwas.
Die Welt wird immer verrückter, mit jedem Tag.
PS: Die Diskussion geht wohl schon länger um. PS 2: Merkur hat bei der Welt abgeschrieben (»Sprachforschende« –
was für Schwachköpfe. Deutschland, ein Land der Dichterinnen und Dichter
und Denkerinnen und Denker)
Gestern, also am 1.1., wurde wieder vorgeführt, wie die Tagesschau
(20-Uhr-Ausgabe, aber auch andere) zum Propaganda-Kanal von Merkels Gnaden
degeneriert ist. Was denn nicht mit Jahresstart alles für die Bürger besser
werden würde. Inklusive des Wegfalls des Solidaritätszuschlag für 90% der
Bürger. Nur »Spitzenverdiener« zahlen ihn ganz oder zum Teil weiter. Damit
der Zuschauer nicht merkt, daß er im Sinne dieser Regelung im schlimmsten
Fall schon ab 58.000€ Jahreseinkommen (Steuerklasse IV) als
Spitzenverdiener gilt, wird nicht dieser Betrag genannt, sondern eben nur
diese Steuergrenze.
Auch, daß ab 2021 eine neue Ökosteuer in Form der CO₂-Steuer auf Sprit,
Strom und Gas erhoben wird, die uns viel Geld abknöpfen wird und die auch
jedes Jahr gesteigert wird, und die gerade Gering- und Mittelverdiener
treffen wird, findet die Tagesschau nicht erwähnenswert. Manch andere,
private Medien haben das sehr wohl thematisiert.
Das ist genau das Staatsfernsehen, wie es früher in der DDR war oder
heute in diktatorischen Systemen wie China, Rußland oder Nordkorea ist.
Diese unheilige Allianz zwischen Politik und Medien zeigt sich auch in
einem anderen Ereignis: Merkel hat in ihrer Neujahrsansprache vielen
Personengruppen gedankt, die in der Corona-Krise ihrer Meinung nach im
letzten Jahr besonders gefordert wurden. Während auch andere
Personengruppen vielleicht diskutabel wären, fällt eine Gruppe wirklich aus
dem Rahmen: Journalisten. Ich kann mir nicht vorstellen, wo der
zusätzliche Arbeitsaufwand oder die Ansteckungsgefahr von Journalisten
höher gewesen wäre als bei allen anderen, die nicht von Merkel mit Dank
bedacht wurden. Daher sehe ich (und nicht nur ich) diesen Dank als einen
Dank für die Systemtreue, für die Unterdrückung echter Diskussionen um den
Virus selbst und um die Maßnahmen der Regierung, für das Nichteinladen in
Diskussionsrunden, die nichtgeführten Interviews und das Nichterwähnen der
Standpunkte von kritischen Fachleuten, bis hin für die übelsten
Diffamierungen der sogenannten Querdenkern und anderen Bürgern, die sich
auf ihre Grundrechte berufen und sich gegen die Maßnahmen zur Wehr
setzen.