Ich weiß, es ist alles schon gesagt zu dem Thema, bloß noch nicht von
mir.
Da gab es eine Quatschrunde im Fernsehen, »die letzte Instanz«. Dort haben sich doch glatt ein paar
Schauspieler erdreistet, sich über Alltagsrassismus zu unterhalten, und
kamen dabei auf Zigeunerschnitzel und -sauce. Und weil zwei der
eingeladenen Gäste, die Schauspieler Janine Kunze und Micky Beisenherz,
nicht so große Probleme mit diesen Begriffen hatten, brach – angeblich –
auf Twitter ein Shitstorm über die beiden herein. Auch Thomas Gottschalk,
der mit in der Runde saß, traf es, weil er eigentlich Mitgefühl mit von
Rassismus betroffenen Personen zeigen wollte und eine Story erzählte, wo er
sich für eine Party als schwarzer Musiker verkleidet hatte und angeblich
allein dadurch schon negative Erfahrungen gemacht habe. DAS geht natürlich
auch überhaupt nicht.
Der »Aufschrei« wurde natürlich von Berufsbetroffenen und Berufsempörten,
unterstützt von Politikern von SPD, Grüne und FDP initiiert und potentiert.
Ja, das sei ja alles völlig unmöglich, und speziell, daß bei dieser
Diskussion nur Weiße und keine »People of Color« dabei waren.
Interessanterweise ist in den Medien aber nichts von einer Kritik seitens
der Vertreter oder Angehörigen der Sinti und Roma erwähnt worden. Das
zeigt, daß die meisten Kritiker eigentlich selber Rassisten sind, denn sie
halten offenbar die betroffene Gruppe für unfähig, für sich selber zu
sprechen.
Es dauerte nur Momente, bis der verantwortliche Sender, der WDR, sich
öffentlich entschuldigte. Dann blieb den Schauspielern nichts mehr anderes
übrig, als auch zu kreuze zu kriechen, da sie schließlich finanziell am
öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehen hängen. Die öffentliche
Hinrichtung zur Unperson von Michael Wendler war ihnen sicher in
Erinnerung.
War die Entschuldigung von Janine Kunze schon hochgradig peinlich und
devot, so schoß Micky Beisenherz den Vogel ab. Er brachte es fertig, sich
selber und die anderen als Kartoffel, ein Schimpfwort der Migranten
für die Deutschen, zu bezeichnen. Wer soetwas tut, der hat meiner Meinung
nach die Selbstachtung und auch das Recht auf Respekt verloren.
Ich empfinde diese linken, gutmenschlichen Empörungsbrigaden mittlerweile
als eine Form des Terrorismus. Jeder, der nicht ihrer Meinung ist, wird
verbal niedergeschossen. Und die ach so neutralen Mainstream-Medien machen
da in vollen Zügen mit, holen ihre Bazooka heraus, um mal den
Sprachgebrauch von Finanzministern und EZB-Chefs zu bemühen. Mit Wahrung
der Meinungsfreiheit hat das nichts mehr zu tun.
Das Idiotische zudem ist, daß ja Zigeunerschnitzel und -sauce durchaus
positiv besetzte Begriffe sind. Beim Wiener Würstchen, bei der Frankfurter
Grüner Sauce, beim Hamburger, beim Berliner usw. fühlt sich auch niemand
aus diesen Orten beleidigt. Und zu dem Begriff Zigeuner: Jede
Menschengruppe hat sich im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte den
positiven und auch negativen Ruf zu einem nicht unbedeutenden Anteil auch
selbst »erarbeitet«. Das gilt für die »Zigeuner« genauso wie für die
Deutschen oder auch andere Gruppen. Das heißt ja nicht zwingend, daß die
heutigen Mitglieder diesem Ruf gerecht werden. Und es stünde jeder Gruppe
frei, etwas dafür zu tun, ihren Ruf zu verbessern, wenn er denn schlecht
ist. Von den Deutschen wird das natürlich erwartet, von den anderen nicht.
Und es passiert nach meiner Beobachtung in der Regel auch nicht.
Wie im Dritten Reich (Reichspersonalnummer) und in der DDR
(Personenkennzahl) wird es jetzt eine eindeutige, deutschland-weite und
behördenübergreifende Identifikationsnummer geben. Das entsprechende Gesetz hat jetzt den Bundestag passiert. Das ist
zwar gegen die Verfassung, wie das Bundesverfassungsgericht im Urteil zur
Volkszählung festgestellt hat, und auch sonst gab es viel Kritik aus der
Jurisprudenz und der Informatik, auch vom eigenen wissenschaftlichen Dienst, aber aber egal. Die
Damen und Herren sind ja alle so schlau und weise, und wenn es ihnen sonst
paßt, ist ihnen kein Verweis auf die DDR oder das Naziregime unrecht und
der Zeigefinger wird warnend erhoben. Aber wenn sie die gleichen Spielchen
treiben, dann, ja dann! ist es etwas ganz anderes. Tatsächlich sind sie
bloß beratungsresistent, moralisch verdorben, schlichtweg dumm.
Manchmal glaube ich, einige Bundestagsabgeordnete sammeln ihre
Zustimmungen zu verfassungswidrigen Gesetzen wie Trophäen. Ich hoffe, es
findet sich jemand, der dagegen klagt, damit die sich ein weiteres Gesetz
an die Wand hängen können.
Ich habe irgendwie noch keinen gesehen, der gleichzeitig intelligent ist
und die Genderschreibung für richtig hält. Wie kommt das?
Gestern war bekanntlich der Erinnerungstag für den Holocaust. Das ist
natürlich für jedes Gutmensch-Medium ein willkommener Anlaß, um die
politisch korrekte Haltung zu demonstrieren (neudeutsch »Virtue
Signalling«), darüber zu schreiben und natürlich möglichst vor der Gefahr
von »räächts« zur warnen, auch wenn die größere Gefahr für die heutigen
Juden von einer ganz anderen Gruppe ausgeht und die »Gutmenschen« noch
dafür sorgen, daß diese Gruppe immer größer wird. Aber das ist eigentlich
gar nicht das Thema, sondern nur der Hintergrund dafür, daß auch der sich
im stetigen Abstieg befindliche Heise-Verlag sich bemüßigt fühlte,
irgendetwas über den Holocaust zu schreiben, und wenn es auch nur darum
ging, daß Facebook noch mehr echte oder vermeintliche Falschinformationen
zum Holocaust, aber auch zum »menschengemachten Klimawandel« oder zu
COVID-19 wegzensieren möchte.
Als ich den Artikel der Autorin Kristina Beer las, kam ich nicht umhin,
meine Hände vors Gesicht zu schlagen:
Das soziale Netzwerk wolle deshalb dazu beitragen, daß
Nutzerinnen und Nutzer leichter erfahren können, wie es zu
der systematischen Verfolgung und Ermordung von sechs Millionen
Juden und Menschen anderer marginalisierter Gruppen durch
Nationalsozialisten und Verbündete kam.
(Hervorhebungen und ß-Schreibung von mir)
Wie man an diesem Ausschnitt schon erkennt, aber auch an drei weiteren
Stellen im Text, frönt sie der feministischen Genderschreibung. Nach dieser
kranken Ideologie sollen durch Nennung der weiblichen Form die Frauen
»sichtbarer« werden. In der Konsequenz – und so will es ja die Dudenchefin auch – wird das generische
Maskulinum von Menschen auf Männer mit dem entsprechenden Attribut
reduziert.
Wenn man demnach den obigen zitierten Text interpretiert, heißt das, daß
nach Meinung des Heise-Verlags und der Frau Beer erstens keine Jüdinnen
ermordet worden wären, und zweitens, daß es auch unter den Tätern keine
Frauen gegeben habe! Gerade bei so einem heiklen Thema wäre eine exakte
Sprache wichtig gewesen. Und wenn man der Meinung ist, daß in der Sprache
Frauen »sichtbarer« werden müßten, dann sollte es doch insbesonders auch
für die ermordeten jüdischen Frauen gelten, oder etwa nicht?
Nicht aber beim Heise-Verlag. Eine entsprechende Benachrichtigung von mir
wurde in den Wind geschrieben. Was für Dumpfbacken.
Ein wehrhafter Bürger, kurz vor Weihnachten klavierspielend in der
Innenstadt von Recklinghausen, gegen eine rechtswidrige Aktion der Polizei.
Der Polizist verweigert auch, sich auszuweisen, wozu er nach Runderlaß
verpflichtet ist. Sehenswert, wie heruntergekommen dieser Staat
mittlerweile ist. Danke für diesen Mut!
Video 1,
Video 2,
Video 3 (mehr
oder weniger das gleiche, nur falls ein Video gelöscht wird),
Interview.
Nachtrag: Er taucht mit seinem Klavier auch auf
Anti-Corona-Maßnahmen-Veranstaltungen auf und ist dabei schon mehrfach mit
der Polizei in Konflikt geraten. Also er legt es schon darauf an. Aber
solange das vom Recht gedeckt ist, völlig ok!
Katrin Göring-Eckhardt ist ja noch nie durch besonders hohe Intelligenz
aufgefallen. Sie fordert den Wirtschaftsminister auf, etwas gegen die Verödung der
Innenstädte zu unternehmen..
Ich lese ja bei solchen Artikeln gerne, was das gemeine Volk dazu sagt.
Hier herrscht – wie bei mir – völliges Unverständnis, denn das ist kein
Corona-Problem an sich, sondern das hat bloß die Entwicklung
beschleunigt.
Die Grünen trommeln seit Jahren dafür, die Autos aus den Innenstädten zu
entfernen, und, so wie die Leser schreiben, haben sie dort, wo sie in den
Stadträten und als Bürgermeister die Macht haben, den Worten auch Taten
folgen lassen. So würde man in Bonn als Besucher überhaupt keinen
kostenlosen Parkplatz mehr bekommen. Das führt dann natürlich tatsächlich
dazu, daß sich die Leute aus der Peripherie überlegen, ob sie wirklich in
die Stadt wollen. Zudem wollen die meisten auch nicht eine größere
Anschaffung (im physikalischen Sinne – Gewicht oder Umfang), mit
öffentlichen Verkehrsmitteln stundenlang nach Hause schleppen.
Ein anderer Teil nennt auch als Grund, nicht mehr in die Stadt zu wollen,
daß sie keine Lust haben, sich von den Horden in der Stadt herumlungernden
(meist aus Afrika stammenden) Migranten belästigt werden zu wollen. Das
geht mir auch so. Sehe ich solch eine Gruppe, wechsele ich möglichst die
Straßenseite.
Beides führt dazu, daß die Läden nicht mehr genügend Umsatz machen. Die
in der Stadt lebenden Kunden reichen halt nicht, und da auch zunehmend
migrantisch und einkommensschwach, haben insbesonders die höherwertigen
Geschäfte (von »exklusiven« will ich gar nicht sprechen) das Nachsehen. Sie
schließen als erstes, und das zieht den Rest nach unten. Am Ende bleiben
Dönerbuden, Shisha-Bars, Spielhöllen und 1€-Schnäppchen-Geschäfte.
Einige bringen auch die eigenen Worte von Göring-Eckhardt wieder in
Erinnerung:
Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich
darauf!
Das sind nun die drastischen Änderungen, dann freue Dich, Katrin, doch
endlich und jammere nicht so herum wie ein Waschlappen!
Weil ich gerade über die Justizministerin gelästert habe, daß auch sie
die Grundrechte mit Füßen tritt: Unter ihrer Ägide ist gerade eine
Verschärfung des Strafrechts in Arbeit, die das KFZ-Kennzeichen-Scanning
bundesweit erlauben soll. Bislang hatten nur einzelne Bundesländer
Regelungen getroffen, die aber verfassungsmäßig umstritten sind.
Desweiteren sollen die Bedingungen für die heimliche Online-Durchsuchung
sowie für den Großen Lauschangriff gelockert werden.
Und wem das noch nicht reicht, kann sich darüber freuen, daß die Behörden
stärker verdeckt auf bei Internet-Dienstleistern gespeicherten Daten wie
E-Mails, Chat-Logs oder ähnlichem zugreifen und als Beweismittel sichern
dürfen. Das Postgeheimnis wird ebenfalls weiter ausgehöhlt, Metadaten von
Sendungen müssen von den Postdienstleistern zur Verfügung gestellt werden,
egal, ob sie sich noch in Sendung befinden, schon ausgeliefert wurden oder
noch gar nicht verschickt wurden.
Die ewige Salamitaktik halt. Vor dreißig Jahren hätte soetwas eine Welle
der Empörung erzeugt, die die gesamte Regierung weggespült hätte.
Quelle: Heise: Bundesregierung: Kfz-Kennzeichen-Scanning kommt bundesweit/Mehr
heimliche Online-Durchsuchungen
Nachtrag: Kritik vom CCC, von Digital Courage und anderen
Von anderen im 19. Jahrhundert erfunden, von den Nazis perfektioniert.
Man findet wohl in Deutschland wieder Gefallen an dieser Idee, diesmal von
Seiten der Guten™. Es ist natürlich auch etwas gaaanz anderes. Nur für
wiederholte Quarantänebrecher. Eine weitere Nutzung zum Beispiel für
Querdenker oder für AfD-Mitglieder und ihre Wähler ist völlig
ausgeschlossen.
Die sonstige Sensibilität bezüglich der Naziverbrechen ist da bei dem
deutschen Mainstream plötzlich verschwunden – im Ausland jedoch nicht,
wie Herr Gärtner zu
berichten weiß.
Quellen: Welt (Paywall), Tagesspiegel, Focus
…daß Du zu den schmierigsten Politikern gehörst, wenn Dein Gesetzentwurf
von der Minister-Kollegin des Justizministeriums, die selber auf den
Grundrechten herumtritt, wegen grober Verletzung der informationellen Selbstbestimmung
zurückgewiesen wird.
Erzählt von Dr.
Gottfried Curio, natürlich nicht ohne Absicht. Ich gehe mal davon aus,
daß alles belegbar ist. Offenbar ist Laschet genauso ein Deutschenhasser
wie die Grünen. Nur damit niemand nachher sagt, er habe von nichts
gewußt.
Nebenbei, konservative Journalisten, soweit es die noch gibt, trommeln
gerade für eine Teilung der CDU. Vielleicht hören die das Rumoren im
konservativen Flügel besser…
Die Staatsratsvorsitzende kommt ihrem offensichtlichen Ziel, Deutschland
kaputtzumachen, wieder ein Stückchen näher. Ihr Wirtschaftsminister
Altmeier läßt gerade Pläne ausarbeiten, wie man den Strom in Deutschland
rationieren kann. Dank des gleichzeitigen Ausstiegs aus Kohle- und
Atomkraft sind wir nun soweit, daß jederzeit das Stromnetz zusammenbrechen
kann. Erst vor wenigen Tagen waren wir kurz davor, wie die Medien im nachhinein berichteten. Daher sollen
Großverbraucher abgeschaltet werden können (Welt, Focus, Tichys Einblick). Das ist dann wie in Merkels DDR, wobei das damals
im Gegensatz zu den Planungen nicht automatisch und ferngesteuert
geschah.
Was besonders »spannend« dabei ist – und deshalb Altmeier vielleicht auch
vorübergehend einen Rückzieher gemacht hat –, daß da als Großverbraucher
auch private Wallboxen für die Elektroautos dazugehören sollen. Da kann es
dann schon mal passieren, daß man sein Auto ein paar Tage stehen lassen
muß, weil man es nicht geladen bekommt. Wirklich ein gutes Argument für
den Kauf von Elektroautos!