17. Februar 2021
Februar 202117

Rückschlag für E-Autos?

Tja, elektrisch angetriebene Autos sollen nicht nur den CO₂-Ausstoß verringern (was bezweifelt werden darf), sondern auch in den Innenstädten für bessere Luft sorgen. Dieser Vorteil im urbanen Bereich scheint aber flöten zu gehen. Zwar werden die E-Autos noch durch die Städte fahren können, aber das mit dem Parken, das könnte schwierig werden.

Die ersten Erfahrungen mit brennenden E-Autos sind furchtbar: Sie produzieren einerseits sehr viel Hitze und andererseits lassen sie sich nicht gut löschen. Im Gegensatz zu »normalen« brennbaren Materialien ist bei den Batterien kein Sauerstoff aus der Luft notwendig, man kann das Feuer also nicht ersticken. Außerdem fangen sie doch schon mal spontan an, einfach so zu brennen, auch wenn abgestellt sind. Das passiert meines Wissens bei Autos mit Verbrennungsmotoren ziemlich selten, außer, sie gehören AfD-Parteimitgliedern und werden von der Antifa angezündet.

Daraus wurden nun Konsequenzen gezogen: Die ersten Verbote für E-Autos, sowohl vollelektisch als auch hybrid, für das Befahren von Parkhäusern sind nun da, besonders im Altstadtbereich. Das Risiko, das Feuer nicht mehr beherrschen zu können, und die Angst, daß sich das Feuer auf das ganze Parkhaus und darüber hinaus ausdehnen könnte, scheinen zu groß zu sein. Wozu also noch in die Stadt fahren? Wann kommt dann das Parkverbot für die Tiefgaragen der innerstädtischen Wohnkomplexe? Weshalb sollte ich mir dann ein E-Auto kaufen?

17. Februar 2021

WDR durchgeknallt

Nur noch ein Haufen Irrer, anders kann man das nicht mehr beschreiben. Ich hatte kürzlich von der WDR-Sendung »Die letzte Instanz« berichtet, in der sich ein paar Promis »alltagsrasistisch« geäußert haben – aus Sicht linker Social Justice Warriors (SJWs, vermeintliche, kleingeistige Kämpfer für die »soziale Gerechtigkeit«), mit denen der WDR natürlich auch durchsetzt ist – oder überhaupt nur aus ihnen besteht (man weiß es nicht…). Was für ein Drama, sind zu Kreuze gekrochen, haben unterwürfigst Verbesserung gelobt und haben sofort eine neue »Diversity«-Arbeitsgruppe eingerichtet.

Und dann das: In einer elf Jahre alten Karnevalskonserve (also für den ÖR »brandneu«) war glatt die Kommödiantin Désirée Nick als Kleoprata zu sehen, eingerahmt von – oh nein! – zwei schwarz angemalten Dienern. Skandal! Blackfacing. Das geht ja gar nicht!!!

Meine Güte, wie beschränkt ist denn das? Wenn irgendetwas zum Karneval, Fasching oder wie auch immer etwas gehört, dann ist es das Verkleiden. Und zwar derart, daß man die äußerlichen Stereotypen der dargestellten Person oder Personengruppe besonders hervorhebt oder gar überzeichnet. Und das gilt ja nicht nur für das Verkleiden, sondern natürlich auch für die Pappmaché-Figuren auf den Umzugswagen. Ob sich Putzfrauen durch die Darstellung durch Annegret Kramp-Karrenbauer, die Inder durch die Darstellung von Mahatma Gandi durch Markus Söder oder die Polen sich durch einen Karnevalswagen beleidigt fühlen, ist diesen Leuten völlig egal, aber wehe, es malt sich jemand schwarz an! Einfach nur noch völlig durchgeknallt!

Falls nicht bekannt: Das mit dem »Blackfacing« ist ein Teil der sogenannten »Cultural Appropriation«, der »kulturellen Aneignung«, die die Social Justice Warriors den Weißen untersagen wollen. Keine Dreadlocks für Weiße, keine Kleidungsstücke aus fremden Kulturen, keine fremdländische Gerichte essen oder gar selber kochen, keine Musik anderer Kulturen machen, und schon gar nicht sich schwarz anmalen.

Hypokritisch wie das ganze Pack halt ist, gilt das natürlich in die andere Richtung nicht. Es wäre doch nur konsequent, wenn alle, die nicht aus der westlichen Zivilisation stammen, doch bitte keine Hosen, Hemden, Anzüge, Krawatten, Socken und geschlossene Schuhe mehr anziehen, Schwarzafrikaner bitte nur noch barfuß mit Lendenschutz. Und bitte auch auf alle anderen westlichen, weißen Errungenschaften verzichten, wie Häuser aus Steinen, Beton und Stahl, Autos, Busse, Eisenbahn, Flugzeuge, Medizin, chemische Produkte, sämtliches Elektrisches und Elektronisches und so weiter und so fort. Wir wollen ja schließlich den Migranten hier und in ihren Heimatländern nicht unsere Zivilisation aufdrängen, oder, Ihr Idioten?

16. Februar 2021
16

Entzauberung der Grünen durch Hausverbot?

Ich hoffe, daß Bekundungen der Grünen, man wolle das Bauen von Einfamilienhäusern verbieten, doch ein wenig zur Entzauberung dieser marxistischen Partei beiträgt. Vorstellbar zumindest, wenn es stimmt, daß die Wähler der Grünen überdurchschnittlich begütert sind und sie durch diese Idee in ihren Lebensträumen eingeschränkt werden könnten. Nach den dahingehenden Äußerungen von Anton Hofreiter und nach tatsächlich schon angewandter Praxis im grün-mitregierten Hamburg rudern Teile der Grünen schon wieder zurück und versuchen sich an der Relativierung. Mal schauen…

16. Februar 2021

Schmierenpresse

Die »WAZ« aus der Funke-Medien-Gruppe hat wieder einen neuen Rassismus-Skandal entdeckt. Ein rassistischer Bäcker in Oberhausen verkauft doch glatt Mohrenköpfe. Eine Frau names Maxi Strauch hat dieses furchtbare Gebäck im Laden endeckt und ihr sei sofort der Appetit vergangen. Den ganzen Tag habe sie sich geärgert. Womöglich ist sie jetzt für die nächsten Wochen traumatisiert und arbeitsunfähig, hätte ja auch ein echter Kopf sein können…

Apropos ihrer Arbeit: Was der Artikel nicht verrät, ist, daß diese Frau Strauch jetzt nicht eine zufällige Person ist, die sich an die Zeitung gewandt hat. Nein, sie arbeitet selbst als Redakteurin bei der Zeitung, wie Leser herausbekommen haben. Also so eine selbstgerechte Gutmenschin mit Blockwart-Mentalität, die hinter jedem Begriff Rassismus sieht und ihre kranke Weltsicht mittels der Zeitung verbreitet, während die meisten Leute nichts mit dem Begriff »Mohr« negativ konnotieren (eher im Gegenteil, wie es sich aus der historischen Nutzung ergibt). So werden vermeintliche Realitäten geschaffen. Ich würde dieser Frau gar zutrauen, daß sie extra an diesem Rosenmontag durch die Bäckereien in der Stadt gelaufen ist, um ein Opfer – nein, einen Täter!!! – zu finden.

Das widert mich an. Und auch die Zeitung, die das offenbar stützt. Wer kauft so ein Geschmiere? Übrigens, nicht, daß Ihr meint, ich hätte für den Artikel hinter der Paywall bezahlt. Der Leseschutz ist nur einfach so grottenschlecht implementiert, daß man ihn mit wenig Aufwand umgehen kann. Paßt irgendwie zu der Zeitung.

13. Februar 2021
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Smart Meter grundrechtsgefährdend

Leider in der Schweiz und nicht in Deutschland, aber vielleicht hat das Urteil ja auch bißchen Einfluß über die Grenzen hinaus: Das Bundesgericht, das höchste Gericht der Schweiz, hat entschieden, daß permanentes Messen des Verbrauchs (hier: Wasserverbrauch alle 30 Sekunden!) zu tief in in die informationelle Selbstbestimmung der Bürger eingreift und somit illegal ist.

12. Februar 2021
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Wunder der Technik

Wenn man selber nicht spielesüchtig ist und die neuesten 3D-Spiele nicht kennt, dann bekommt man gar nicht mit, wie sich das weiterentwickelt. Ein sehr bekannter amerikanischer Hersteller einer 3D-Engine, Unreal, hat jetzt ein Tool entwickelt, mit dem Spieleentwickler mit minimalen Aufwand beliebige Charaktere erzeugen können, die sie dann in Realtime animieren können. Ich finde es noch nicht ganz perfekt, aber schon verdammt gut. (Zweites Video mit dem Editor)

12. Februar 2021

Cancel Culture, jeden Tag

Gefühlt wird mittlerweile jeden Tag eine Person irgendwo ge»cancel«t, weil sie etwas gesagt oder geschrieben hat, was der linke Mainstream nicht hören will, ob hier oder in den USA.

Einen Fall will ich mal kurz herauspicken, den der Star Wars-Schauspielerin und Anhängerin der Republikaner, Gina Carano, und zwar deshalb, weil es hier auch wieder um Nazi-Vergleiche geht.

Während es für Linke kein Problem ist, Rechte – ob Republikaner in den USA oder AfD-Mitglieder und -Wähler in Deutschland – völlig undifferenziert als Nazis zu bezeichnen, soll ein umgekehrter Vergleich, also in Richtung der Linken, eine Todsünde sein. Was hatte die Dame denn so Böses geschrieben?

Nun, sie schrieb sinngemäß, daß die Nationalsozialisten es geschafft hätten, ihren Haß auf die Juden auf die Bevölkerung zu übertragen, sodaß sie sich an der Judenverfolgung aktiv beteiligt hätten. Und sie sähe, daß die Linken in den USA ähnlich versuchen würden, Haß auf die Republikaner unter der Bevölkerung zu schüren.

Das wurde ihr übrigens als Antisemitismus ausgelegt und Lucasfilm, Produzent von Star Wars, hat deshalb eine weitere Zusammenarbeit mit ihr ausgeschlossen, was völlig absurd ist, egal, ob ihre Aussage nun richtig oder falsch ist.

Was sie gemacht hat, ist, einen bestimmten Aspekt herausgezogen – hier die Manipulation der Massen, die Indoktrination eines Weltbildes – und Vergleiche angestellt. Damit hat sie doch nicht zum Ausdruck gebracht, die Demokraten und die amerikanische Linke wollten die Republikaner abschlachten wie die Nazis die Juden (auch wenn es auf Twitter durchaus Postings in diese Richtung gegeben hat), oder die Situation der Juden im Dritten Reich auf die Situation der Republikaner in den USA heruntergespielt. Deshalb halte ich Vergleiche dieser Art für durchaus legitim. Und wenn man die Prämisse, es dürfe nie wieder soetwas geschehen, wie eine Monstranz vor sich herträgt wie all unsere Gutmenschen, dann, gerade dann, muß man jederzeit, überall und mit jedem, speziell mit Machthabern, Vergleiche mit dem Nazi-Regime durchführen, um die Wiederholung zu erkennen. Vergleichen heißt ja nicht Gleichsetzen, sondern feststellen, ob und inwiefern Gleichheit besteht. Nicht mehr und nicht weniger.

Und wie idiotisch die ganze Kritik an Nazi-Vergleichen ist, sei an einem Beispiel demonstriert: Die Nationalsozialisten haben den Muttertag und den Tag der Arbeit am 1. Mai eingeführt. Wir feiern also die beiden Tage wie die Nazis. Und? Habe ich jetzt den Holocaust verharmlost?

11. Februar 2021
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Polnische Verhältnisse

Manche haben keine Moral, andere begnügen sich nicht mal mit nur einer, sie leisten sich gar eine doppelte Moral!

Darunter sind besonders viele Politiker. Die sind – neben linken Journalisten – groß darin, andere Länder zu kritisieren, daß sie die Rechte und Freiheiten ihrer Bürger einschränken, zum Beispiel Rußland oder Weißrußland. Andererseits seien ihrer Meinung nach die Beschneidungen der Grundrechte, die sie den Bürgern hier in Deutschland im Rahmen des kläglichen Versuchs, die Corona-Epedemie einzudämmen, aufbürden, völlig vom Grundgesetz gedeckt und jeglicher Kritik erhaben. Gespielte, aufgebauschte Empörung ob des Vergleichs zwischen Deutschland und diesen Staaten wird verbreitet, und natürlich die Kritiker in die rechte, verschwörungstheoretische Ecke verfrachtet.

Ein weiteres Beispiel für diese Hypokrisie ist, wie ich auch schon hier im Blog ausgeführt habe, die Kritik an der polnischen Regierung, die Unabhängigkeit der Richter eingeschränkt zu haben und die obersten Gerichte mit politisch genehmen Richtern zu besetzen, und somit die Gewaltenteilung, einem Grundpfeiler der Demokratie, zu torpedieren.

In Deutschland ist es aber auch nicht anders. Einerseits sind die Staatsanwaltschaften dem Justizministerium weisungsgebunden, also ein Teil der Judikative der Exekutive unterstellt. Ein anderes großes Problemfeld ist aber auch – wie in Polen – die Besetzung der höchsten Gerichte. Seit Jahrzehnten klüngeln die Parteioberen unter sich aus, wer zum Richter am Bundesverfassungsgericht berufen wird. Und immer weniger spielt die fachliche Qualifikation eine Rolle, sondern das richtige Parteibuch und die richtige Gesinnung. Bekannt ist einerseits der Fall von Susanne Baer, die vorher nicht durch Publikationen im Verfassungsrecht oder durch sonstige bedeutungsvollen juristische Tätigkeiten aufgefallen sein soll, dagegen durch Äußerungen, die an ihrem demokratischen, freiheitlichen Rechtsverständnis zweifeln lassen. Außerdem ist wohl fraglich, ob die rein formalen Voraussetzungen wirklich erfüllt wurden oder es nur so hingedeichselt wurde.

Zwei weitere Fälle sind brisant, nämlich die von Peter Müller und Stephan Harbarth. Sie beide sind direkt aus der Politik in das hohe Amt gewechselt, was früher als unehrenhaft galt. Speziell Harbarths Berufung wird als Dank Merkels für das Durchpauken der Ratifizierung des UN-Migrationspakts (Global Compact for Migration) durch den Bundestag betrachtet. Also offenbar einer, der für Merkel durchs Feuer geht, wenn es nötig ist.

Gerade dieser Geselle Harbarth stellt sich nun dahin und weist Vergleiche der hier zur Zeit herrschenden Zustände mit einer Diktatur als »absurd und bösartig« zurück. Er unterstellt den Kritikern, »die beste Republik unserer Geschichte« mit der Nazi-Herrschaft gleichsetzen zu wollen. Das ist infam und dem Amt eines Vorsitzenden Richters am Bundesverfassungsgericht nicht würdig. Zum einen hat es auf der Welt neben der Nazi-Diktatur unzählige Diktaturen verschiedenster Ausprägungen gegeben, darunter auch die SED-DDR-Dikatur, dessen Teil seine Ex-Chefin Merkel war. Zum anderen müssen Vergleiche mit Mechanismen der Nazi-Herrschaft meiner Meinung nach möglich sein.

Zudem gilt eigentlich auch die ungeschriebene Regel, daß sich die Richter zu aktuellen Themen, speziell so konkret, nicht äußern, um zumindest den Anschein der Überparteilichkeit und Objektivität zu wahren. Aber da war er wohl jemanden einen Gefallen schuldig…

Ich war erst aufgebracht, als ich das gelesen habe. Aber war das anders zu erwarten? Eigentlich nicht. Schließlich ist er ein Produkt dieser Doppelstandards!

Und falls jemand noch zweifeln sollte, daß wir hier polnische Verhältnisse (oder schlimmere) haben, möge er mal einen Artikel über Harbarth im Handelsblatt aus der Zeit kurz vor seiner Berufung lesen. Ein »Welt«-Leser hatte den Tip dazu gegeben. Ich fand das nicht sehr schmeichelhaft, weder für ihn noch für das System, das ihn in die Position gebracht hat.

2. Februar 2021
02

USA-Wochen

Schon komisch. Fast jede Lebensmittelkette, deren Prospekt ich in den letzten Tagen in der Hand hielt, hat zur Zeit ihre USA-Woche, also das Angebot USA-typischer Lebensmittel wie Burger-Patties und -Buns, Hot Dogs, Cookies, Muffins und anderem teils ungenießbarem. Zeitgleich also – normalerweise verteilt sich das. Hoffen die alle auf Mitnahmeeffekte der Sleepy-Joe-Inauguration? Wenn die sich nicht mal verspekuliert haben. Eine irgendwie geartete Steigerung der Begeisterung für die USA in der Bevölkerung habe ich zumindest bislang nicht ausgemacht…

2. Februar 2021

Man merkt…

Man merkt, daß der Wahlkampf beginnt, wenn die merkel-gewogene Bertelsmann-»Stiftung« eine »Studie« herausgibt, in der jeder als rechtsradikal beschimpft wird, der die Migrationspolitik kritisiert oder einen Rest Nationalgefühl inne hat, und auch natürlich festgestellt wird, daß unter den Wählern der Parteien der Anteil dieser »rechtsradikalen« Leute bei der AfD mit Abstand am größten sei. Was für ein mieses, dreckiges Framing. Die Welt-Leser honorieren das auch entsprechend in ihren Kommentaren.