Tja, elektrisch angetriebene Autos sollen nicht nur den CO₂-Ausstoß
verringern (was bezweifelt werden darf), sondern auch in den Innenstädten
für bessere Luft sorgen. Dieser Vorteil im urbanen Bereich scheint aber
flöten zu gehen. Zwar werden die E-Autos noch durch die Städte fahren
können, aber das mit dem Parken, das könnte schwierig werden.
Die ersten Erfahrungen mit brennenden E-Autos sind furchtbar: Sie
produzieren einerseits sehr viel Hitze und andererseits lassen sie sich
nicht gut löschen. Im Gegensatz zu »normalen« brennbaren Materialien ist
bei den Batterien kein Sauerstoff aus der Luft notwendig, man kann das
Feuer also nicht ersticken. Außerdem fangen sie doch schon mal spontan an,
einfach so zu brennen, auch wenn abgestellt sind. Das passiert meines
Wissens bei Autos mit Verbrennungsmotoren ziemlich selten, außer, sie
gehören AfD-Parteimitgliedern und werden von der Antifa angezündet.
Daraus wurden nun Konsequenzen gezogen: Die ersten Verbote für E-Autos, sowohl vollelektisch als auch hybrid,
für das Befahren von Parkhäusern sind nun da, besonders im
Altstadtbereich. Das Risiko, das Feuer nicht mehr beherrschen zu
können, und die Angst, daß sich das Feuer auf das ganze Parkhaus und
darüber hinaus ausdehnen könnte, scheinen zu groß zu sein. Wozu also noch
in die Stadt fahren? Wann kommt dann das Parkverbot für die Tiefgaragen der
innerstädtischen Wohnkomplexe? Weshalb sollte ich mir dann ein E-Auto
kaufen?
Nur noch ein Haufen Irrer, anders kann man das nicht mehr beschreiben.
Ich hatte kürzlich von der WDR-Sendung »Die letzte Instanz«
berichtet,
in der sich ein paar Promis »alltagsrasistisch« geäußert haben – aus Sicht
linker Social Justice Warriors (SJWs, vermeintliche, kleingeistige Kämpfer
für die »soziale Gerechtigkeit«), mit denen der WDR natürlich auch
durchsetzt ist – oder überhaupt nur aus ihnen besteht (man weiß es nicht…).
Was für ein Drama, sind zu Kreuze gekrochen, haben unterwürfigst
Verbesserung gelobt und haben sofort eine neue »Diversity«-Arbeitsgruppe
eingerichtet.
Und dann das: In einer elf Jahre alten Karnevalskonserve (also für den ÖR
»brandneu«) war glatt die Kommödiantin Désirée Nick als Kleoprata zu sehen, eingerahmt von – oh
nein! – zwei schwarz angemalten Dienern. Skandal! Blackfacing.
Das geht ja gar nicht!!!
Meine Güte, wie beschränkt ist denn das? Wenn irgendetwas zum Karneval,
Fasching oder wie auch immer etwas gehört, dann ist es das Verkleiden. Und
zwar derart, daß man die äußerlichen Stereotypen der dargestellten Person
oder Personengruppe besonders hervorhebt oder gar überzeichnet. Und das
gilt ja nicht nur für das Verkleiden, sondern natürlich auch für die
Pappmaché-Figuren auf den Umzugswagen. Ob sich Putzfrauen durch die
Darstellung durch Annegret Kramp-Karrenbauer, die Inder durch die
Darstellung von Mahatma Gandi durch Markus Söder oder die Polen sich durch einen Karnevalswagen beleidigt fühlen, ist
diesen Leuten völlig egal, aber wehe, es malt sich jemand schwarz an!
Einfach nur noch völlig durchgeknallt!
Falls nicht bekannt: Das mit dem »Blackfacing« ist ein Teil der
sogenannten »Cultural Appropriation«, der »kulturellen Aneignung«, die die
Social Justice Warriors den Weißen untersagen wollen. Keine Dreadlocks für
Weiße, keine Kleidungsstücke aus fremden Kulturen, keine fremdländische
Gerichte essen oder gar selber kochen, keine Musik anderer Kulturen machen,
und schon gar nicht sich schwarz anmalen.
Hypokritisch wie das ganze Pack halt ist, gilt das natürlich in die
andere Richtung nicht. Es wäre doch nur konsequent, wenn alle, die
nicht aus der westlichen Zivilisation stammen, doch bitte keine Hosen,
Hemden, Anzüge, Krawatten, Socken und geschlossene Schuhe mehr anziehen,
Schwarzafrikaner bitte nur noch barfuß mit Lendenschutz. Und bitte auch auf
alle anderen westlichen, weißen Errungenschaften verzichten, wie Häuser aus
Steinen, Beton und Stahl, Autos, Busse, Eisenbahn, Flugzeuge, Medizin,
chemische Produkte, sämtliches Elektrisches und Elektronisches und so
weiter und so fort. Wir wollen ja schließlich den Migranten hier und in
ihren Heimatländern nicht unsere Zivilisation aufdrängen, oder, Ihr
Idioten?
Ich hoffe, daß Bekundungen der Grünen, man wolle das Bauen von
Einfamilienhäusern verbieten, doch ein wenig zur Entzauberung dieser
marxistischen Partei beiträgt. Vorstellbar zumindest, wenn es stimmt, daß
die Wähler der Grünen überdurchschnittlich begütert sind und sie durch
diese Idee in ihren Lebensträumen eingeschränkt werden könnten. Nach den
dahingehenden Äußerungen von Anton Hofreiter und nach tatsächlich schon
angewandter Praxis im grün-mitregierten Hamburg rudern Teile der Grünen
schon wieder zurück und versuchen sich an der Relativierung. Mal
schauen…
Die »WAZ« aus der Funke-Medien-Gruppe hat wieder einen neuen
Rassismus-Skandal entdeckt. Ein rassistischer Bäcker in Oberhausen
verkauft doch glatt Mohrenköpfe. Eine Frau names Maxi Strauch hat
dieses furchtbare Gebäck im Laden endeckt und ihr sei sofort der Appetit
vergangen. Den ganzen Tag habe sie sich geärgert. Womöglich ist sie jetzt
für die nächsten Wochen traumatisiert und arbeitsunfähig, hätte ja auch ein
echter Kopf sein können…
Apropos ihrer Arbeit: Was der Artikel nicht verrät, ist, daß diese Frau
Strauch jetzt nicht eine zufällige Person ist, die sich an die Zeitung
gewandt hat. Nein, sie arbeitet selbst als Redakteurin bei der Zeitung, wie Leser
herausbekommen haben. Also so eine selbstgerechte Gutmenschin mit
Blockwart-Mentalität, die hinter jedem Begriff Rassismus sieht und ihre
kranke Weltsicht mittels der Zeitung verbreitet, während die meisten Leute
nichts mit dem Begriff »Mohr« negativ konnotieren (eher im Gegenteil, wie
es sich aus der historischen Nutzung ergibt). So werden vermeintliche
Realitäten geschaffen. Ich würde dieser Frau gar zutrauen, daß sie extra an
diesem Rosenmontag durch die Bäckereien in der Stadt gelaufen ist, um ein
Opfer – nein, einen Täter!!! – zu finden.
Das widert mich an. Und auch die Zeitung, die das offenbar stützt. Wer
kauft so ein Geschmiere? Übrigens, nicht, daß Ihr meint, ich hätte für den
Artikel hinter der Paywall bezahlt. Der Leseschutz ist nur einfach so
grottenschlecht implementiert, daß man ihn mit wenig Aufwand umgehen kann.
Paßt irgendwie zu der Zeitung.
Leider in der Schweiz und nicht in Deutschland, aber vielleicht hat das
Urteil ja auch bißchen Einfluß über die Grenzen hinaus: Das Bundesgericht, das höchste Gericht der Schweiz, hat
entschieden, daß permanentes Messen des Verbrauchs (hier:
Wasserverbrauch alle 30 Sekunden!) zu tief in in die informationelle
Selbstbestimmung der Bürger eingreift und somit illegal ist.
Wenn man selber nicht spielesüchtig ist und die neuesten 3D-Spiele nicht
kennt, dann bekommt man gar nicht mit, wie sich das weiterentwickelt. Ein
sehr bekannter amerikanischer Hersteller einer 3D-Engine, Unreal, hat jetzt
ein Tool entwickelt, mit dem Spieleentwickler mit minimalen Aufwand
beliebige Charaktere erzeugen können, die sie dann in Realtime animieren
können. Ich finde es
noch nicht ganz perfekt, aber schon verdammt gut.
(Zweites Video mit
dem Editor)
Gefühlt wird mittlerweile jeden Tag eine Person irgendwo ge»cancel«t,
weil sie etwas gesagt oder geschrieben hat, was der linke Mainstream nicht
hören will, ob hier oder in den USA.
Einen Fall will ich mal kurz herauspicken, den der Star Wars-Schauspielerin und Anhängerin der Republikaner, Gina
Carano, und zwar deshalb, weil es hier auch wieder um Nazi-Vergleiche
geht.
Während es für Linke kein Problem ist, Rechte – ob Republikaner in den
USA oder AfD-Mitglieder und -Wähler in Deutschland – völlig undifferenziert
als Nazis zu bezeichnen, soll ein umgekehrter Vergleich, also in Richtung
der Linken, eine Todsünde sein. Was hatte die Dame denn so Böses
geschrieben?
Nun, sie schrieb sinngemäß, daß die Nationalsozialisten es geschafft
hätten, ihren Haß auf die Juden auf die Bevölkerung zu übertragen, sodaß
sie sich an der Judenverfolgung aktiv beteiligt hätten. Und sie sähe, daß
die Linken in den USA ähnlich versuchen würden, Haß auf die Republikaner
unter der Bevölkerung zu schüren.
Das wurde ihr übrigens als Antisemitismus ausgelegt und Lucasfilm,
Produzent von Star Wars, hat deshalb eine weitere Zusammenarbeit mit ihr
ausgeschlossen, was völlig absurd ist, egal, ob ihre Aussage nun richtig
oder falsch ist.
Was sie gemacht hat, ist, einen bestimmten Aspekt herausgezogen – hier
die Manipulation der Massen, die Indoktrination eines Weltbildes – und
Vergleiche angestellt. Damit hat sie doch nicht zum Ausdruck gebracht, die
Demokraten und die amerikanische Linke wollten die Republikaner
abschlachten wie die Nazis die Juden (auch wenn es auf Twitter durchaus
Postings in diese Richtung gegeben hat), oder die Situation der Juden im
Dritten Reich auf die Situation der Republikaner in den USA
heruntergespielt. Deshalb halte ich Vergleiche dieser Art für durchaus
legitim. Und wenn man die Prämisse, es dürfe nie wieder soetwas geschehen,
wie eine Monstranz vor sich herträgt wie all unsere Gutmenschen, dann,
gerade dann, muß man jederzeit, überall und mit jedem, speziell mit
Machthabern, Vergleiche mit dem Nazi-Regime durchführen, um die
Wiederholung zu erkennen. Vergleichen heißt ja nicht Gleichsetzen, sondern
feststellen, ob und inwiefern Gleichheit besteht. Nicht mehr und
nicht weniger.
Und wie idiotisch die ganze Kritik an Nazi-Vergleichen ist, sei an einem
Beispiel demonstriert: Die Nationalsozialisten haben den Muttertag und den
Tag der Arbeit am 1. Mai eingeführt. Wir feiern also die beiden Tage wie
die Nazis. Und? Habe ich jetzt den Holocaust verharmlost?
Manche haben keine Moral, andere begnügen sich nicht mal mit nur einer,
sie leisten sich gar eine doppelte Moral!
Darunter sind besonders viele Politiker. Die sind – neben linken
Journalisten – groß darin, andere Länder zu kritisieren, daß sie die Rechte
und Freiheiten ihrer Bürger einschränken, zum Beispiel Rußland oder
Weißrußland. Andererseits seien ihrer Meinung nach die Beschneidungen der
Grundrechte, die sie den Bürgern hier in Deutschland im Rahmen des
kläglichen Versuchs, die Corona-Epedemie einzudämmen, aufbürden, völlig vom
Grundgesetz gedeckt und jeglicher Kritik erhaben. Gespielte, aufgebauschte
Empörung ob des Vergleichs zwischen Deutschland und diesen Staaten wird
verbreitet, und natürlich die Kritiker in die rechte,
verschwörungstheoretische Ecke verfrachtet.
Ein weiteres Beispiel für diese Hypokrisie ist, wie ich auch schon hier
im Blog ausgeführt habe, die Kritik an der polnischen Regierung, die
Unabhängigkeit der Richter eingeschränkt zu haben und die obersten Gerichte
mit politisch genehmen Richtern zu besetzen, und somit die Gewaltenteilung,
einem Grundpfeiler der Demokratie, zu torpedieren.
In Deutschland ist es aber auch nicht anders. Einerseits sind die
Staatsanwaltschaften dem Justizministerium weisungsgebunden, also ein Teil
der Judikative der Exekutive unterstellt. Ein anderes großes Problemfeld
ist aber auch – wie in Polen – die Besetzung der höchsten Gerichte. Seit
Jahrzehnten klüngeln die Parteioberen unter sich aus, wer zum Richter am
Bundesverfassungsgericht berufen wird. Und immer weniger spielt die
fachliche Qualifikation eine Rolle, sondern das richtige Parteibuch und die
richtige Gesinnung. Bekannt ist einerseits der Fall von Susanne Baer, die
vorher nicht durch Publikationen im Verfassungsrecht oder durch sonstige
bedeutungsvollen juristische Tätigkeiten aufgefallen sein soll, dagegen
durch Äußerungen, die an ihrem demokratischen, freiheitlichen
Rechtsverständnis zweifeln lassen. Außerdem ist wohl fraglich, ob die rein
formalen Voraussetzungen wirklich erfüllt wurden oder es nur so
hingedeichselt wurde.
Zwei weitere Fälle sind brisant, nämlich die von Peter Müller und Stephan
Harbarth. Sie beide sind direkt aus der Politik in das hohe Amt gewechselt,
was früher als unehrenhaft galt. Speziell Harbarths Berufung wird als Dank
Merkels für das Durchpauken der Ratifizierung des UN-Migrationspakts
(Global Compact for Migration) durch den Bundestag betrachtet. Also
offenbar einer, der für Merkel durchs Feuer geht, wenn es nötig ist.
Gerade dieser Geselle Harbarth stellt sich nun dahin und weist Vergleiche der hier zur Zeit herrschenden Zustände mit einer
Diktatur als »absurd und bösartig« zurück. Er unterstellt den
Kritikern, »die beste Republik unserer Geschichte« mit der Nazi-Herrschaft
gleichsetzen zu wollen. Das ist infam und dem Amt eines Vorsitzenden
Richters am Bundesverfassungsgericht nicht würdig. Zum einen hat es auf der
Welt neben der Nazi-Diktatur unzählige Diktaturen verschiedenster
Ausprägungen gegeben, darunter auch die SED-DDR-Dikatur, dessen Teil seine
Ex-Chefin Merkel war. Zum anderen müssen Vergleiche mit Mechanismen der
Nazi-Herrschaft meiner Meinung nach möglich sein.
Zudem gilt eigentlich auch die ungeschriebene Regel, daß sich die Richter
zu aktuellen Themen, speziell so konkret, nicht äußern, um zumindest den
Anschein der Überparteilichkeit und Objektivität zu wahren. Aber da war er
wohl jemanden einen Gefallen schuldig…
Ich war erst aufgebracht, als ich das gelesen habe. Aber war das anders
zu erwarten? Eigentlich nicht. Schließlich ist er ein Produkt dieser
Doppelstandards!
Und falls jemand noch zweifeln sollte, daß wir hier polnische
Verhältnisse (oder schlimmere) haben, möge er mal einen Artikel über Harbarth im Handelsblatt aus der Zeit kurz vor
seiner Berufung lesen. Ein »Welt«-Leser hatte den Tip dazu gegeben. Ich
fand das nicht sehr schmeichelhaft, weder für ihn noch für das System, das
ihn in die Position gebracht hat.
Schon komisch. Fast jede Lebensmittelkette, deren Prospekt ich in den
letzten Tagen in der Hand hielt, hat zur Zeit ihre USA-Woche, also das
Angebot USA-typischer Lebensmittel wie Burger-Patties und -Buns, Hot Dogs,
Cookies, Muffins und anderem teils ungenießbarem. Zeitgleich also –
normalerweise verteilt sich das. Hoffen die alle auf Mitnahmeeffekte der
Sleepy-Joe-Inauguration? Wenn die sich nicht mal verspekuliert haben. Eine
irgendwie geartete Steigerung der Begeisterung für die USA in der
Bevölkerung habe ich zumindest bislang nicht ausgemacht…
Man merkt, daß der Wahlkampf beginnt, wenn die merkel-gewogene
Bertelsmann-»Stiftung« eine »Studie« herausgibt, in der jeder als
rechtsradikal beschimpft wird, der die Migrationspolitik kritisiert oder
einen Rest Nationalgefühl inne hat, und auch natürlich festgestellt wird,
daß unter den Wählern der Parteien der Anteil dieser »rechtsradikalen«
Leute bei der AfD mit Abstand am größten sei. Was für ein mieses,
dreckiges Framing. Die Welt-Leser honorieren das auch entsprechend in ihren
Kommentaren.