Ja, do schau her! Junge Freiheit und die NZZ berichten – sich auf einen Paywall-Artikel in der Süddeutschen
Zeitung beziehend –, daß die Verfassungsschutzbehörden von Bund und Länder
nicht nur ein paar wenige Fake-Accounts im Internet betreiben, sondern
hunderte. Soviele, daß sie sich austauschen müssen, damit sie nicht
gegenseitig auf ihre Accounts hereinfallen.
Das zusätzlich besonders Schlimme ist, daß sie angeblich dort auch
richtig vom Leder lassen, sprich, Straftaten von Beleidigungen bis zu
Volksverhetzungen durchführen. Natürlich nur, um von der »Szene« akzeptiert
zu werden – sagen sie. Aber was ist, wenn sie andere damit anstiften,
mitzumachen – vom einfachen »Like« bis zum textuellen Einstimmen in den
Kanon?
Aus meiner Sicht betätigen sie sich als Agents Provocateurs, sie
provozieren Straftaten. Das ist aber in Deutschland streng verboten. Und
wenn sich die Verfassungsschützer schon im Netz offenbar schon gegenseitig
auf die Füße treten, muß man ja mal fragen, ob der ganze Haß und die Hetze,
was da angeblich im Internet ständig beobachtet wird, mehrheitlich von den
Verfassungsschützern selbst produziert wird. Vielleicht erinnert sich noch
jemand daran, daß wir schon mal etwas vergleichbares hatten: Beim
NPD-Verbotsverfahren. Hier hatte jeder Verfassungsschutz seine V-Männer im
NPD-System untergebracht, und man hatte dann lieber darauf verzichtet, das
Verfahren weiter zu betreiben, als sie alle zu enttarnen. Wahrscheinlich
wäre dann herausgekommen, daß bei meisten Angriffspunkten für das
Verbotsverfahren die V-Männer beteiligt gewesen sind…
Ich glaube, ich führe eine neue Kategorie ein. Hier kommt nun der
Unspruch des Tages, analog zum Unwort des Jahres:
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist das größte Gemeinwohlprojekt, das
es in Deutschland gibt.
Das sagt
ZDF-Chefredakteur Peter Frey. Framing vom feinsten! Die
Unverfrorenheit grenzt schon fast an den unerträglichen Spruch des
damaligen WDR-Chefredakteurs Jörg Schönenborn von der Rundfunkgebühr als
»Demokratieabgabe«.
Es kommen ja immer wieder Meinungen auf, die EU werde, wenn man sie läßt,
am Ende sich zu einem totalitären Zentralstaat nach Vorbild der UdSSR
entwickeln. So ganz von der Hand zu weisen finde ich das ja nicht.
Anzeichen gibt es ja zu genüge. So undemokratisch ist sie jetzt schon,
deshalb ist es perfide und gleichzeitig lächerlich, wie die EU jetzt gerade
Ungarn vorwirft, das Land wäre eine »Wahl-Autokratie«. Wenn man versucht, hinter
diesem vom EU-Parlament frisch erfundenen Begriff eine Bedeutung
hineinzuinterpretieren, dann kommt man schnell darauf, daß die EU (und
nicht nur die) genau so eine ist: Die Bürger der Mitgiedstaaten wählen
Listen mit irgendwelchen Kandidaten (demnächst sogar aus anderen
Mitgliedsstaaten). Im Parlament angekommen, kümmern die sich um alles, nur
nicht um die Bevölkerung – wie bei uns, siehe Baerbock-Ausspruch. Von der
Bildung der Kommission – mit der willkürlich eingesetzten, weltweit
unfähigsten und moralisch korruptesten Politikerin an der Spitze – ganz zu
schweigen, die nur noch in geopolitischen Maßstäben denkt, als hätte die EU
hier irgendeine Bedeutung.
Darin unterscheiden sich EU und Deutschland übrigens von Ungarn, denn bei
aller Kritik gilt für Viktor Orbán analog zu Trump »Ungarn und deren Bürger
zuerst«. Und, was die Korruption betrifft, seien wir doch mal ehrlich:
Glaubt einer, daß die EU im Zusammenspiel mit den Lobbyisten-Armeen der
Unternehmen weniger korrupt ist als die ungarische Regierung? Die EU
trampelt zudem auf den Maastricht-Verträgen herum, macht unkontrolliert
dicke Deals mit den Impfstoffherstellern und obendrauf macht die EZB alles,
nur nicht das, was sie soll – für stabiles Geld sorgen.
Wie das Zentralkomitee in der UdSSR zieht sie sich die Macht in allen
Bereichen an sich – getreu dem von Jean-Claude Juncker beschriebenen
Prinzip de kleinen Schritte. Einer dieser Schritte ist nun ganz neu die
Einführung der Planwirtschaft. Natürlich erstmal für die Krisenzeiten. Aber was heißt das schon,
»Krisenzeiten«? Es ist nur eine Pseudo-Einschränkung. Denn wir wissen ja,
daß heutzutage die Krisen nicht mehr nur gottgegebene Unglücke sind, nein,
sie werden auch noch selbst produziert, wie die jetzige Energiekrise. Und
da ist natürlich noch immer die angeblich menschengemachte Klimaerwärmung
im Hintergrund. Man kann sie beliebig dramatisieren, je nachdem, wie man es
gerade braucht. Käufliche Wissenschaftler lassen sich da bestimmt schnell
finden. Und braucht man Krisen nicht immer? Manche Politiker hatten sich ja
begeistert gezeigt, was plötzlich in der Corona-Krise so alles möglich war,
wie man Freiheitsbeschränkungen mit Katastrophenszenarien, Dramatisierungen
durchsetzen kann und das von der Mehrheit der Bevölkerung brav geschluckt
wird. Durchregieren ohne Widerstand. Das möchte man doch gerne
fortsetzen!
Ein Lesezeichen, das gleichzeitig Werbung und Inhaltsverzeichnis für
das gleichnamige Buch ist: 19 Methoden der Manipulation. Bei den meisten Überschriften hat
man einen »ach ja«-Effekt, man kennt die Art eigentlich, ist sich aber
deren Manipulationskraft nicht bewußt und daher nicht dagegen
sensibilisiert.
Mir wurde das heute morgen wieder bewußt, als ich im Radio die
Nachrichten hörte (Sender gehört zur Funke Mediengruppe). Beiläufig wurde
gesagt, Rußland würde ein Wirtschaftskrieg gegen Europa führen. Eine
Kombination aus den Punkten 3-5. Tatsächlich hat Europa den
Wirtschaftskrieg gegen Rußland begonnen, um Putin für den Einmarsch in
die Ukraine zu bestrafen – geht wohl nur langsam nach hinten los.
»Du bist hier Gast« und der Hinweis, daß man die deutschen Gesetze zu
befolgen hat, gilt im links-grünen Shithole Berlin mittlerweile als
ausländerfeindlich. Ein Polizist, der zusammen mit einem Kollegen einen
Syrer festnehmen will, weil er 750€ Strafe für einen Sozialbetrug nicht
gezahlt hat, kommt ins Schußfeuer. Ein Linken-Politiker macht einen Bohei
daraus und alle Woken und Gutmenschen machen natürlich mit. Ging am
Mittwoch durch Twitter, am Donnerstag haben das verschiedene Zeitungen
aufgegriffen, so auch die Junge Freiheit.
Das Video ist übrigens zum Beispiel
hier noch
zusehen, aber dem Begleittext nach löscht Twitter wohl die Videos immer
wieder. Das wäre ja auch fatal, wenn sich der Bürger einen eigenen Eindruck
von dem Geschehen macht und Presse und Politik nicht vorgeben können, wie
man das zu bewerten hat. Und mein Eindruck ist, daß das zwar nicht schön
ist und da ein paar ein paar harte Worte fallen, der Syrer allerdings
Widerstand geleistet hat und die Frau auch ausrastet. Bei so einer Klientel
sind dann schon mal ein paar klare Ansagen notwendig. Ausländerfeindliches
kann ich hier nicht wahrnehmen. Es ist hier auch wieder die typisch
perverse linke Doppelmoral zu finden: Wenn wir von Migranten als Kartoffel,
Hurensöhne oder gar als Köterrasse beschimpft werden, dann gibt es deren
Meinung nach nichts daran auszusetzen…
Du weißt, daß Du in einem unfreien Land lebst, wenn der höchste Richter
im Land gegen Deine Freiheiten wettert, so wie Bundesverfassungspräsident Stephan Harbarth.
»Der Gebrauch der Freiheitsrechte könne dazu geeignet sein, die
Verfassungsordnung zu delegitimieren«, zitiert Heise ihn indirekt, sich
beziehend auf Anonymität und Meinungsfreiheit. Und weiter: »Der wehrhafte
Verfassungsstaat muß sich den Feinden von Recht und Rechtsstaatlichkeit
konsequent entgegenstellen.« »Eine Beschränkung von Freiheitsrechten könne
darum legitim sein«, zitiert Heise auch noch indirekt.
Das ist ja der neueste Trend in der Politik, Kritik an konkreten
Amtsträgern, angefangen von Verwaltungsangestellten, Steuerbeamten,
Polizisten, Stadtratsmitgliedern, Bürgermeistern bis zu Richtern,
Abgeordneten, Ministern, Kanzlern böswillig als Kritik an dem Amt selbst zu
interpretieren, und daraus eine angebliche Deligitimierung, wie Harbarth
sie beschreibt, zu konstruieren. Ich habe schon viele Beschimpfungen
gesehen, auch von Seiten der angeblich ach so verfassungsfeindlichen
Querdenkern, und außer von Ultra-Linken und -Rechten wird die Demokratie
als solche nirgendwo angegriffen. Die Vorwürfe richten sich gegen die
Amtsinhaber, daß sie ihr Amt nicht im Sinne der Demokratie ausfüllen, daß
sie ihre Amtspflichten verletzen, daß sie korrupt sind (in allen
erdenklichen Spielweisen) und sie, die Amtsträger, eigentlich die
Demokratie in Frage stellen und unterwandern. Ich sehe Harbarth genau als
so eine Person (unter vielen anderen), und ich sehe die Angriffe gegen
seine Person in Bezug auf die Abendessen und die juristisch höchst
fragwürdigen Urteile als Motivation für solche Aussagen. Außerdem
interpretiere ich das als Aufforderung von Harbarth an die Regierung,
Bürgerrechte, speziell die Meinungsfreiheit, einzuschränken, und als
Hinweis, daß er als höchster Vertreter der Judikative sich dem nicht
entgegenstellen wird. Ich denke, die Regierung wird das wohlwollend zur
Kenntnis nehmen…