Heute morgen gab es eine Meldung, die mich doch den Tag über etwas
verwirrt hatte. Einer der beiden eritreaischen Mitbewohner, die kurzzeitig
mit dem vermuteten Täter verhaftet wurden, aber dann freigelassen wurden,
hat sich im Nachbarort vor den Zug geschmissen. So kurz nach dem Ereignis wäre das schon
unwahrscheinlich, wenn da nicht irgend ein kausaler Zusammenhang bestünde.
Aber welcher? Einen Moment dachte ich, die Polizei hätte vielleicht doch
den falschen Täter verhaftet. Aber sie wird mit Sicherheit dem überlebenden
Mädchen Bilder der drei Männer gezeigt haben zur Identifizierung. Nun
schaue ich gerade
Achtung
Reichelt!, und da kommt etwas Licht ins Dunkel. Sein Mitarbeiter
berichtet, und Reichelt verweist auch auf einen Artikel in der FAZ, daß die Belästigung von Mädchen durch
Asylanten im Ort ein sich wiederholendes Vorkommen war, selbst Kinder des
gegenüberliegenden Kindergartens wurden laut FAZ belästigt. Eltern hatten
sich übrigens schon bei den Behörden beschwert, aber wie so häufig in
diesen Fällen ist nichts passiert. Mit dem Wissen braucht man nicht viel
Phantasie bei dem Selbstmörder. Vielleicht hat er auch mitgemacht bei den
Belästigungen, vielleicht war er bei diesem konkreten Attentat irgendwie im
Vorfeld beteiligt, hat den Täter in irgendeiner Form zu der Tat »motiviert«
oder provoziert. Erfahren werden wir es vermutlich jedoch nicht.
Es ekelt einen einfach nur noch an. Bernd Lucke, Gründer und Ex-Mitglied
der AfD, hatte mal wieder vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt – und
verloren. Nicht, weil er so schlechte Argumente hatte, sondern weil das
Bundesverfassungsgericht mittlerweile eine Farce ist – verkommen zu einem
Erfüllungsgehilfen der Bundesregierung und der EU. Die Klage richtete sich
gegen die deutsche Beteiligung am 750 Milliarden Euro schweren
»Corona-Rettungspaket« der EU, wobei schon kurz nach der Verabschiedung
klar war, daß die Hilfen nicht wirklich auf die Bekämpfung der Folgen der
durch Lockdowns selbstgemachten Corona-Krise beschränkt sind. Das Problem
ist, daß das Paket durch Schulden finanziert wird, für die Deutschland
geradesteht – im schlimmsten Fall ganz alleine, wenn alle anderen
Mitgliedsstaaten ausfallen sollten. Das sieht Lucke und auch andere als
Eingriff in die Budget-Hoheit des Bundestages.
Daß mit dem Urteil etwas nicht stimmt, mag man selbst als Laie (wie ich)
daran erkennen, daß der Verfassungsrichter Müller gegen den Entschluß
seines Senats gestimmt hat und im Urteil seine abweichende Meinung sehr
ausführlich darlegt und dabei seinen Kollegen vorwirft, wichtige Aspekte
vorsätzlich nicht berücksichtigt zu haben. Laut Welt sieht Müller in dem
Paket den ersten Schritt zu einer Transferunion. Interessant ist die
Bewertung von Müller deshalb, weil er früher CDU-Ministerpräsident im
Saarland war und mit Hilfe von Merkel auf seinen jetzigen Posten gekommen
ist.
Pressemitteilung, Urteil, Legal Tribune Online, Welt, FAZ (Paywall)
Nachtrag: Auch in Sachen ESM hat das Bundesverfassungsgericht
eine Klage von FDP-Abgeordneten als »unzulässig« abgelehnt (siehe
auch Welt). Völlig identisches Gehabe!
Langsam drehen sie durch, die Superbrains in den Hinterzimmern der
Bundesregierung.
Als sich im August 2020 erboste Bürger auf den Stufen des Reichstags
versammelten, gelang Staat und staatstreuen Medien vorübergehend das
Framing dieses Vorfalls als »Reichstagserstürmung«. Bei näherer Betrachtung
des Ereignisses war diese Darstellung nicht haltbar: Zwei Wachmänner hätten
sicherlich nicht die Leute aufhalten können, hätten diese tatsächlich in
das Gebäude eindringen wollen. Heute rennen nur noch Linksverstrahlte
dieser Verschwörungserzählung hinterher.
Die Stimmung im Land wird immer schlechter, die Leute fangen langsam an,
die Folgen der Ampelpolitik zu spüren, und zwar am eigenen Leib. Der warme
Oktober ist vorbei, draußen wird es kalt – und drinnen auch. Die abstrakten
Beschwörungen einer »Gefahr von rechts« ziehen nicht mehr, irgendwie passen
die Meldungen über die messermordenden Migranten zudem nicht so recht in
dieses Bild. Auch die Angstmacherei vor dem Teufel Putin will sich nicht
länger verfangen.
Neidisch haben wohl die Strategen nach Amerika geschaut, wo es den
Demokraten teilweise gelingt, das Eindringen von Leuten ins Kapitol im
Januar 2021 als Terrorismus und Putschversuch mit Donald Trump als
Drahtzieher darzustellen. Ja, so etwas bräuchten sie auch. Was kann man da
bloß machen? Ach! Da gab es doch diese durchgeknallten Reichsbürger, die
seit Jahren von einer Rückkehr in die Kaiserzeit träumen. Laß uns daraus
mal eine versuchte Revolution, die unmittelbar bevorsteht, basteln! Und
versuchen wir, die AfD auch da mit hineinzuziehen.
Mit viel Tamtam wird eine deutschlandweite Razzia zelebriert. Mit 3000
teils schwer ausgerüsteten Polizisten auf 25 Leute festgenommen. Wow! Damit
das ein richtiger PR-Coup wird, sind auch ausgewählte (d.h. staatstreue,
wie z.B. der WDR) zwei Wochen vorher informiert, teils mit Namen der
festzusetzenden Personen, wie Tichys Einblick berichtet. Das sieht auch zudem so aus, als habe
man auch auf den »richtigen Moment« gewartet. Und der war jetzt da, nachdem
ein Migrant zwei junge Mädchen offenbar völlig grundlos mit einem Messer
angegriffen hatte, wobei eins der Mädchen an den Verletzungen gestorben
ist. Irgendwo las ich, daß die Tatvorwürfe auch eher mäßig seien. Ja, man
hatte schon eine Art Schattenregierung gebildet (da sind übrigens alle
Verschwörer ganz schnell), regelmäßige »konspirative Treffen«, ein paar
«Militär-/Schießübungen« sollen wohl stattgefunden haben (wobei einige der
Leute legal Waffen besitzen). Von konkreten Plänen, Terminen, Besorgung
größerer Mengen Waffen und Munition, Rekrutierung von Helfern/Mitläufern
und so weiter habe ich zumindest bislang nichts gelesen.
Irgendwie alles so durchsichtig, genauso wie die Razzia letzte Woche
gegen Leute, die »Haß und Hetze« im Internet verbreitet haben sollen. Auch
hier haben schwerbewaffnete Polizisten Wohnungen gestürmt, wo vielleicht
auch einfach ein Klingeln gereicht hätte. Kritiker sehen in diesen Aktionen
seit langem einen unangemessenen Exzeß, der einzig der Einschüchterung
dienen soll.
Alles nur noch lächerlich. Und offenbar zieht die Presse auch nicht
wirklich mit. Auf einigen Startseiten der Online-Ausgaben verdrängen schon
andere Themen dieses Ereignis.
Bei der gerade laufenden Diskussion um vereinfachte Einbürgerungen
erklären ja uns die Politiker gerne, daß ja eh nur Migranten eingebürgert
werden könnten, die ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten würden. Die
Welt klärt allerdings auf, daß das jetzt schon so nicht stimmt – leider
hinter der Paywall. Allerdings gibt es auch einen lesbaren Kommentar, in dem das dennoch kurz ausgeführt wird. Bei der
Einbürgerung gibt es einen Ermessensspielraum, auch gerade in dem Bereich.
Und der wird bislang nicht selten angewendet, sondern zum Beispiel bei etwa
einem Viertel der 132.000 Einbürgerungen im letzten Jahr. Bei wievielen
davon der Nachweis des Lebensunterhaltes nicht erbracht wurden, ist laut
Artikel unklar.
Auch das Argument, daß die Mehrstaatigkeit die Integration fördere,
widerlegt der Autor mit einem Fingerzeig auf Frankreich, Großbritannien und
Schweden.
Merke: Glaube erstmal gar nichts, was Politiker behaupten!
Wieder ein »Einzelfall«: Ein Eritreaer sticht im kleinen Ort
Illerkirchberg zwei Mädchen, 13 und 14 Jahre alt, grundlos nieder. Das
14jährige Mädchen ist mittlerweile an den Verletzungen verstorben.
Die ersten Politiker und Personen der Öffentlichkeit lassen schon
Krokodilstränen laufen, wollen von ihrem eigenen Versagen, von ihrer
Einwanderungsideologie, die an dieser erneuten Tragödie mit schuld ist,
ablenken,
Andere Politiker, vor allem die sogenannten »Spitzenpolitiker«, schweigen
lieber gleich. So bislang auch unsere Innenministerin Faeser. Eine böse
Zunge schreibt auf Twitter: »Frau Faeser kommt nicht nach Ilerkirchberg.
Eine Moschee in Berlin hat einen Stromausfall, das hat nun höchste
Priorität.«
Die momentan umfangreichste Beschreibung des Vorfalls hat im Moment der
Focus. Zuerst hatte heute morgen die Bild berichtet.
Auf Twitter rumort es ganz ordentlich unter der Bevölkerung. Das ganze
hat schon eine neue Qualität. Ein bekannterer Ex-Muslim und Islamkritiker
schreibt sarkastisch: »Ihr habt euch an Messermorde bei Erwachsenen
gewöhnt. An Kinder, die abgestochen und ermordet werden, werdet ihr euch
auch gewöhnen. Oder ihr seid Nazis.« Ein anderer Twitterer erinnert an die
Mitschuld der Mehrheit der Bürger, die diese untätige Regierung gewählt
hat.
Ich bin mir aber ziemlich sicher, daß auch dieses Ereignis nicht zu einem
Sinneswandel führen wird. Ideologie ist einfach stärker.
Nachtrag: Immerhin hat sich BaWü-Innenminister Thomas Strobl am
Tatort sehen lassen, wie Focus in einem neueren Artikel berichtet. Die beiden Opfer haben
übrigens auch Migrationshintergrund (u.a. türkisch, aus der Anwesenheiten
des Botschafters zu schließen). Wäre ich jetzt böse, würde ich schreiben,
daß Strobl bei Biodeutschen wohl nicht gekommen wäre. Aber ich bin ja nicht
böse…
Nachtrag 2: Das Geschreibsel des linksradikalen, doppelmoralischen
Widerlings und »Haltungsjournalisten« Georg Restle will ich nicht unerwähnt lassen.
Blogartikel: Die neue Lust am Polizeistaat.
Ich beobachte die Meldungen der Berliner Polizei auf Twitter auch schon
mit großer Sorge, die totalitäre Grundstimmung ist dort unübersehbar.
Migranten und Idioten der »letzten Generation« werden dagegen mit
Samthandschuhen angefaßt. In einem faschistoiden Staat muß man halt die
richtigen Prioritäten setzen, Gestapo und Stasi lassen grüßen…
Die Website pleiteticker.de ist
übrigens auch so ganz interessant.
Zwei Nachrichten in Sachen Twitter:
Bei letzterem Punkt frage ich mich, ob es nicht schön wäre, wenn das
weiter eskaliert. Es gäbe eine Chance, daß mehr Bürgern in der EU bewußt
werden würde, in welchem unfreien, totalitären Konstrukt sie leben.
Ich gehe sowieso nicht gerne einkaufen. Weil ich aber für die Feiertage
ein paar gute Lebkuchen einkaufen wollte, bin ich »in die Stadt«. Einer der
großen Hersteller mietet sich jedes Jahr im letzten Quartal quer über
Deutschland in Gastläden ein und verkauft dort sein Sortiment. Ich habe
schon gemerkt, daß ich lange nicht mehr da war. Dort, wo eine Baugrube war,
steht nun ein fünfstöckiges Hotel. Auch an anderer Stelle ein großes
Gebäude, dessen geplanten Nutzen ich nicht erkennen konnte. Dort hatte ich
zuletzt ein halboffiziellen Skater-Park in Erinnerung. Was sich auch
geändert hat, ist die Parkordnung in der Ecke, wo ich seit gefühlt 30 Jahre
kostenlos zu parken pflegte. Ich konnte da heute nicht mehr stehen – nur
noch Anwohner, oder montags bis freitags, 8-18 Uhr, zwei Stunden mit
Parkscheibe. Nichts für heute, Samstag, nichts mehr zum Shoppen. Wer will
schon ständig auf die Uhr schauen, damit er wieder rechtzeitig zurück
ist?
So habe ich halt »Plan B« aktiviert. Es gibt noch einen großen
kostenlosen Parkplatz. Blöd nur, daß er weit hinter dem anderen Ende der
Einkaufsmeile ist. So bin ich also eine dreiviertel Stunde hin und zurück
durch die Stadt gelaufen (gute 3km), um in zwei Minuten meine Lebkuchen zu
kaufen. Ganz prima.
Gut, es gibt natürlich überall kostenpflichtige Parkplätze und
Parkhäuser. Und so früh, wie ich unterwegs war, wäre das auch kein Problem
gewesen. Es ist auch nicht wirklich eine Geldfrage. Mir geht das nur gegen
den Strich. Das Kassieren der Stadt hat schon parasitären Charakter. Klar
müssen die Parkhäuser auch finanziert werden, aber die Gewerbetreibenden
zahlen ja auch deshalb Steuer, damit die Stadt ihnen das Gewerbe
ermöglicht. und das schließt für mich auch ein, daß die Kunden ins Geschäft
kommen können. Der zweite Punkt ist, daß ich nicht einsehe, daß ich eine
Art Eintrittsgebühr zahlen soll, um einkaufen gehen zu dürfen.
Liebe Städte, ich muß nicht nicht in Euren verdreckten, ungemütlichen
Einkaufsmeilen mit Eintritt einkaufen. Ich habe Alternativen. Zwischen den
Städten hier gibt es ein riesengroßes Einkaufszentrum. Ordentlich, sauber,
gefühlt paar tausend Parkplätze – kostenlos natürlich –, Freßmeile, Kino
und für deutsche Verhältnisse schöne, saubere und auch kostenlose Toiletten
– letzteres etwas, was man in der Stadt nicht findet. Letztlich sind dort
auch die gleichen Ketten wie in der Stadt. Nur die individuellen
Kleinunternehmer sind dort eher nicht vertreten. Und wenn mir das nicht
reicht, habe ich ja noch das Internet.
Hört zu: Wenn Ihr wollt, daß ich komme, müßt Ihr etwas tun, nicht
ich. Mir ist es völlig egal, ob Eure Innenstädte veröden, weil die
Fachgeschäfte durch die lokale, nicht unbedingt zahlungskräftige Kundschaft
nicht genügend Umsatz machen, schließen müssen und durch Dönerbuden,
Shisha-Bars, 1-Euro-Shops und Ramschläden mit arabischen Schriftzeichen
ersetzt werden, dort nur noch »schutzsuchende« Pöbelgruppen und Bettler
herumgammeln.