Tino Chrupalla wollte gestern bei einer Wahlkampfveranstaltung der AfD in
Ingolstadt auftreten. Bereits auf dem Gelände, bricht er zusammen, wird von
seinen Begleitern gestützt. Bis zum Eintreffen des Rettungswagens wird er
von der Polizei behandelt und beschützt. Im Krankenhaus steht er unter
Beobachtung, verbringt offenbar die Nacht auf der Intensivstation.
Was wie ein Schwächeanfall aussieht – bzw. vielleicht aussehen sollte –,
kann auch ein Anschlag sein. Dieses Gerücht verbreitete sich gestern abend,
und es scheint sich zu verfestigen. Es lautete, daß zwei junge Männer
Chrupalla um ein Selfie gebeten hätten. Bei dieser Gelegenheit hätten sie
ihm eine Nadel in den Körper gerammt. Es wurde behauptet, man habe die
Nadel gefunden. Auch sei Chrupalla noch in der Lage gewesen, auf die beiden
Männer zu zeigen, welche daraufhin von der Polizei festgenommen und
intensiv durchsucht worden seien.
Die Junge Freiheit berichtet nun heute morgen (Paywall), daß man eine Einstichstelle
gefunden habe.
Die »Mainstream«-Medien berichten bislang sehr zurückhaltend,
insbesonders die Bild. Von den von mir erwähnten Details erfährt man bis
jetzt kaum etwas. Man stelle sich vor, das wäre einem Politiker der
»etablierten« Parteien passiert. Angeblich hört man in den Social Media von
der politischen Konkurrenz, von den selbsternannten Musterdemokraten, von
denen, die sonst Sekunden nach einem Ereignis twittern, auch überhaupt
nichts zu dem Thema.
Wie Ihr ja sicherlich auch schon mitbekommen habt, ist die Kollegin von
Chrupalla, Alice Weidel, auch bedroht worden, sodaß sie sich entschieden hatte, auf einen
Auftritt am Tag der Deutschen Einheit zu verzichten. Vielleicht hängt ja
beides miteinander zusammen.
Nachtrag: Es soll sich um eine Nadel (Heftzwecke oder so) und keine
Spritze gehandelt haben, wie ich es ursprünglich verstanden habe. Ich habe
meinen Text entsprechend angepaßt.
Yeah! Die Flüchtlingskrise ist beendet, es gibt keine Flüchtlinge mehr.
Zumindest beim ZDF. Die haben ihr Framing-Handbuch wohl gerade erweitert.
Statt »Flüchtlinge« heißt es jetzt »Ankommende«!!! Mal schauen, ob
sich das jetzt in der links-woken Blase durchsetzt.
Für mich sind das übrigens weiterhin Migranten. Das ist ein neutraler
Begriff und distanziert sich von dem Migrationsgrund, den wir meist nicht
wirklich kennen. Der Begriff Flüchtling bezeichnet im allgemeinen einen
Kriegsflüchtling. Bei den »Ankommenden« kann es aber auch genauso gut nur
einfach eine Flucht vor Armut und Arbeit sein, vor Bestrafung, weil man ein
Verbrechen begangen hat, oder, weil man einer islamischen Terrorsekte
angehört, die im Urspungsland verfolgt wird.
Der Spiegel versucht, die Vorwürfe von Elon Musk bezüglich der von der
Bundesregierung mitfinanzierten »Seenotrettung« als Verschwörungstheorie zu
framen, was nun wirklich absurd ist, weil meines Wissens Baerbock & Co.
das zugegeben hat und auch nicht in der Erwiderung bestreitet. Auch dafür,
daß die »Retter« die Migranten direkt vor der afrikanischen Mittelmeerküste
abholen und mit den Schleppern zusammenarbeiten, gibt es genügend Beweise.
Da hat sich jetzt sogar der Focus vorgetraut und das als Hauptnachrichten
verbreitet.
Diese Spiegel-Dreistheit hat Elon Musk so erzürnt, daß er mit einem
deutschen Satz das kommentiert: »Du hast nicht mehr alle Tassen im Schrank«. Ich bin wirklich nicht
ein uneingeschränkter Verfechter von Elon Musk, aber hier hat er so
recht!
Der Newcomer unter den »alternativen« Medien, Apollo News, hat zwei
interessante Artikel, in denen man erkennen mag, was die Grünen unter
Demokratie verstehen.
Falls die Grünen in Bayern an die Macht kämen – was im Moment zum Glück
eher unwahrscheinlich ist –, dann wollen sie einen »Notfallplan zum Schutz der Demokratie« initiieren: Was nicht linke
Politik ist, muß offenbar verhindert werden. Wenn Hubert Aiwanger auch nur
ansatzweise umgekehrt sieht, dann ist der natürlich der böse alte Mann –
und Nazi. Eine Maßnahme ist die Bildung eines Rates aus
zivilgesellschaftlichen Akteueren. Also wieder mal dem Modell der
kommunistischen, antidemokratischen Räterepublik nachempfunden. Und dann
noch aus der sogenannten »Zivilgesellschaft«: Man erinnere sich: Damit
werden keineswegs die Bürger Deutschlands bezeichnet, sondern politische
NGOs, die hintenherum je nach ihrem politischen Weltbild selektiv vom Staat
gefördert werden und dann natürlich auch entsprechend für diesen »Rat«
ausgewählt werden. Hat mit »Demokratie« rein garnichts zu tun!
In dem zweiten Artikel geht es um die Äußerungen von Elon Musk zur
»Seenotrettung« im Mittelmeer. Wenn also jemand seine Meinung frei äußert –
ja, auch ein Superreicher ist nur jemand – und die nicht paßt, so muß er
nach Vorstellung der Grünen gecancelt werden. Behörden sollten eingreifen, Musk enteignet werden. Gleichzeitig
behauptete Karin Göring-Eckardt in der Sendung »Hart aber fair« vom 25.
September 2023 gegenüber Tino Chrupalla, man könne im heutigen Deutschland
doch alles sagen (leider keine
bessere Quelle gefunden, es ging um die Kontokündigung bei Chrupallas
Bank, weil er AfD-Mitglied ist). So ist die verzerrte Selbstwahrnehmung der
Grünen.
Ein Video
(englisch) zeigt, wie die Niederländer Bahnhöfe (um-) bauen.
Komfortabel, praktisch, schön, offen, konfliktfrei zwischen den Nutzern
(Fußgängern, Radlern, Autofahrern). Da kann man als Deutscher neidisch
werden. Wir haben
dafür so etwas, ganz aus meiner etwas weiteren Umgebung (synthetisch
vorgelesene Google-Bewertungen des Bahnhofs Hagen Vorhalle, und ich kann
bestätigen, daß die weitestgehend richtig sind).
Machte heute die Runde durch die Presse, speziell auch in der
alternativen Presse. Ein kleiner Dialog zwischen Elon Musk und Baerbocks
Außenministerium. Musk war überrascht, daß die Bundesregierung die
»Seenotretter« mitfinanziert, die die Migranten an der afrikanischen
Mittelmeerküste aufgreifen und sie nach Europa, speziell Italien, bringen,
und fragte, ob die deutsche Bevölkerung wisse, was da abläuft. Auf die
Erwiderung vom Außenministerium, daß das das Retten von Leben sei, fragte
Musk, ob die deutsche Bevölkerung das unterstütze und sie schon mal eine
Umfrage gemacht haben. Außerdem betrachte er das als eine Verletzung der
Souveränität Italiens durch die Deutschen, wenn sie die Migranten dort
hinbringen. Am Ende zieht er noch den Begriff »Invasion« aus der
Tasche.
Die Mainstream-Medien lassen hier und da schon mal einen kleinen Teil der
Geschichte weg. Eine schöne, komplette Zusammenfassung mit ein bißchen der weiteren
Entwicklung hat Tichys Einblick. Dort ist auch eine
schöne Animation aus dem Jahr 2016 verlinkt, die aus den
Positionsdaten der »Rettungsschiffe« gemacht wurde – man sieht schön, wie
die Migranten direkt von der Küste Afrikas abgeholt werden. Das wird heute
nicht anders sein.
Heise berichtet, daß soeben still und leise eine Gesetzesänderung
die letzte Hürde des Bundesrates passiert hat, mit der nicht nur die
biometrischen Bilder, die für Pässe, Personalausweise und anderen Ausweise
erfaßt wurden, systematisch von den Behörden abgerufen werden dürfen,
sondern jetzt auch in andere Systeme eingespeist werden dürfen.
Ein Leser im Heise-Forum erinnert daran, daß bei der Einführung
biometrischer Merkmale bei den Ausweisen uns versprochen wurde, diese
würden nur und ausschließlich dafür benutzt, die Fälschungssicherheit zu
erhöhen – also daß der Ausweis tatsächlich zu der Person gehört, die ihn
vorlegt.
Nun, was interessiert das Geschwätz von gestern, erst recht, wenn das
ganz andere Politiker waren? Aber es war höchstwahrscheinlich sowieso nie
die Absicht, sich an die Zusagen zu halten. Es ist die schon tausendfach
praktizierte Salamitaktik, klein und unbedeutend anzufangen und dann die
Regeln immer mehr zum eigentlichen Ziel auszudehnen, möglichst, wenn gerade
niemand so genau hinschaut.