Jetzt bekomme ich langsam eine Ahnung davon, wie das im Dritten Reich
war. Es werden Lügen in die Welt gesetzt, und Politik und Medien nutzen
diese Lügen, um gegen eine Personengruppe zu hetzen, als gäbe es kein
Morgen. Wider besseren Wissens wird behauptet, daß das Treffen in Potsdam
ein »AfD-Treffen« gewesen sei, daß es bei der »Remigration« auch um
Paßdeutsche ginge, daß von »Deportationen« gesprochen wurde, von einer
»Wannsee-Konferenz«, wohlwissend, daß es dabei nicht um die Ausweisung
unliebsamer Menschen ging, sondern um deren Quälerei, deren Auslöschung,
deren Vernichtung.
Wie auch der Blogger Danisch (und nicht nur der) bemerkt, findet
gerade eine 180°-Wende statt: Haß und Hetze ist plötzlich voll erlaubt, der
von den Linken gern genutzte (und falsche) Spruch, Haß sei keine Meinung,
spielt da keine Rolle mehr. Leute laufen mit Plakaten »Alle hassen die AfD«
herum, in Aachen wird der Demonstrationszug gar mit einem Plakat angeführt,
auf dem steht: »AfDler töten. Nazis abschieben.« – ohne, daß die Polizei
eingreift. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk interviewt vermeintlich
zufällige Demonstranten, die sich nach Recherche von Leuten aus dem
Internet am Ende als Parteifunktionäre von SPD oder Grüne oder als eigene
ÖR-Mitarbeiter herausstellen. Es kursieren Geschichten, daß Bilder
gefälscht worden sind, um die Demonstrationen größer aussehen zu lassen,
daß von der Antifa Leute gegen Geld für die Demos angeworben worden seien.
Die Demonstration in München ist nachweislich von einer Linksradikalen
angemeldet worden, die selber die Demokratie und den Staat verachtet und
für Gewalt gegen den politischen Gegner ist (Bild, Focus, älterer Artikel in der JF, Danisch).
Der Haß, die Hetze
und die Lügen werden sogar in den Bundestag getragen. Beatrix von
Storch sieht in den Ereignissen eine lang geplante Aktion von links-grün
und zeigt die
Vernetzung der Akteure auf. Es mehren sich auch die Stimmen aus den
oppositionellen Kreisen, daß der Hintergrund der Aktionen beileibe nicht
die Sorge um die Demokratie sei, sondern die Angst um die eigenen Pfründe,
darum, daß die Unterwanderung der Demokratie, der Institutionen, der Medien
durch die linken Kreise, die Umsetzung von
Walter Ulbrichts
Spruch vom Mai 1945, »Es muß demokratisch aussehen, aber wir müssen
alles in der Hand haben«, ein jähes Ende hat, wenn die AfD in
Regierungsverantwortung kommt. Es kursieren auch die Vermutungen, die
Demonstranten würden sich aus Kreisen rekrutieren, die in vom dem linken
Apparat finanzierten
Bullshit-Jobs
arbeiten, wie zum Beispiel Gender-Beauftragte oder bei vom Staat
finanzierten NGOs. Gerne wird dazu auf Flyer verwiesen (so wie dieser hier), die die »Bündnispartner« (schön gegendert,
obwohl das keine Menschen sind – man muß wohl auch weibliche Organisationen
»sichtbar« machen…), zeigen.
Es ist traurig, daß sich nur noch wenige Journalisten von den
Mainstream-Medien trauen, irgend etwas Kritisches noch zu sagen. wie zum
Beispiel Ulrich Reitz. Er merkt auch so ein bißchen, genau wie die CSU in Bayern, daß die AfD nur der Anfang ist. Sollte
es dem linken Mob gelingen, die AfD beiseite zu schaffen, hören sie nicht
auf, sondern machen mit den anderen »rechten« Parteien weiter, inklusive
CDU und CSU. Denn wir sind schon längst in der DDR 2.0 angelangt.
Auf der anderen Seite lassen jetzt so viele Leute des öffentlichen Lebens
ihre Maske fallen und zeigen ihre häßliche Fratze, ähnlich wie während der
Corona-Krise, sodaß wir – die Gegner des links-grünen Komplexes – nun
besser wissen, wen wir schon mal nicht als unseren Freund betrachten
brauchen, wem wir nicht den Rücken zuwenden sollten. Das ist bei all dem
Übel ja auch schon etwas wert.
Ach ja, und ich werde auch wieder den Begriff »Lügenpresse« verwenden,
den ich tatsächlich in letzter Zeit durch »Lückenpresse« ersetzt hatte.
Ich frage mich gerade, ob in dem Moment, wo die Werte-Union formal
juristisch gegründet und als Partei registriert ist, aktive CDU- und
CSU-Parlamentarier zu ihr übertreten werden und es damit die Werte-Union
noch in dieser Legislatur-Periode offiziell im Bundestag existieren wird.
Das wäre auf jeden Fall eine ziemliche öffentliche Demütigung von Friedrich
Merz…
Apollo News hat eine interessante Äußerung in einem Interview der
Berliner Morgenpost mit der Innenministerin Nancy Faeser (hinter Paywall)
aufgeschnappt, die am Geisteszustand dieser Frau zweifeln läßt:
Auch im Islamismus und im Linksextremismus haben wir erhebliche
Bedrohungen, aber das Wesen des Rechtsextremismus ist die Überwindung
unserer demokratischen Ordnung
Also, im Umkehrschluß streben also ihrer Meinung nach der Islam und auch
der Marxismus nicht die Beseitigung der demokratischen Ordnung an?
Es ist unstrittig, daß der Islam die Unterwerfung der ganzen Welt als
Ziel hat und zwar unter einer geistlichen Regierung im Namen Allahs.
Weltliche Regierungen, gar das Volk als Herrscher wie in der Demokratie,
oder irgendein Rechtssystem jenseits der Scharia haben da keinen Platz.
(Siehe auch Der Islam will die Welteroberung)
Auch der Marxismus duldet wie der Islam keine Alternativen, keine
Wahlfreiheit durch das Volk. Alle bisherigen Versuche, auf Marxismus
aufbauende Staaten zu bilden, endeten letztendlich in totalitären
Unterdrückungsstaaten, gar in Diktaturen – wirklich nicht kompatibel mit
der freiheitlich-demokratischen Grundordnung Deutschlands.
Ich muß es offen sagen: Mit dieser Aussage disqualifiziert sich Frau
Faeser, das Amt der Innenministerin weiterzuführen. Sie ist amtsuntauglich,
weil ihr die Fähigkeit abhanden gekommen ist, die Realitäten dieser Welt zu
erkennen. Sie stellt damit eine Gefahr für Deutschland dar. Sie muß
zurücktreten beziehungsweise aus ihrem Amt entfernt werden.
Ich muß sagen, ich bin im Moment begeistert von Dr. Markus Krall. Ich
habe in der letzten Zeit einige Interviews beziehungsweise Eigenbeiträge
von ihm gesehen. Er schafft es, seine Punkte kurz und knapp, aber präzise
und dabei noch mit ein bißchen Humor zu formulieren.
So auch in dem
Interview mit der Jung-Youtuberin Krissy Rieger. Es geht hierbei unter
anderem um die heute vermutlich stattfindende Parteigründung der
Werte-Union, um seine Vorstellungen zum »schlanken Staat« und die positiven
Folgen für den arbeitenden und steuerzahlenden Bürger, zum kaputten Euro
und den unguten Plänen der EZB. Krall ist einer der maßgeblichen Strategen
bei der Ausrichtung der neuen Partei, und man kann nur hoffen, daß sich im
Parteiprogramm viele seiner Ideen wiederfinden, und daß er auch weiterhin –
ohne Teil des Vorstands sein zu werden – weiter die Richtung der Partei
beeinflussen wird.
Mit diesem Hintergrund halte ich es durchaus für möglich, daß sich,
sollte die Gründung heute gelingen – wovon ich ausgehe –, die neue Partei
aus vier Quellen speist: Da sind einerseits heimatlos gewordenen
Nichtwähler, die die etablierten Parteien nicht mehr wählen konnten, aber
sich nicht für die AfD entscheiden konnten. Auch von den AfD-Wählern werden
sich einige wohl umentscheiden, die, die sich dort nicht wirklich
wohlgefühlt hatten, aber ihre Stimme nicht durch Nichtwahl oder Wahl einer
Kleinstpartei verschenken wollten. Letzteres ist aber auf der anderen Seite
auch genau der Grund, warum ich nicht davon ausgehe, daß es zu einer
Massenabwanderung bei den AfD-Wählern kommen wird: Ihnen wird es m.E.
wichtiger sein, daß ihre Stimme zählt, und sie werden nicht das Risiko
eingehen wollen, daß die gewählte neue Partei an der 5%-Hürde
scheitert.
Großes Potential hat die neue Partei jedoch bei FDP und CDU. Die FDP ist
dem Untergang geweiht, und das dürfte allen außer der Führungsriege, die
zur Zeit gutbezahlte Jobs innehat und deshalb an ihnen klebt wie die
Klimaidioten an den Straßen, klar sein. Hier wird die Werte-Union ein
Auffangbecken sein, wobei sie mit den wenigen Prozentpunkten allein es
nicht über die Hürde schaffen wird.
Aber hier kommt die CDU ins Spiel. Krall spricht selber von einer
bevorstehenden Spaltung. Auch, wenn da sicherlich ein bißchen
Wunschdenken dabei ist, glaube ich, daß er damit recht hat. Dabei geht es
nicht nur um die Wähler, die seit Jahren sich auf die Lippen beißen und
trotz Merkels strammen Linkskurses der Partei weiter die Treue gehalten
haben. Meiner Meinung nach geht es auch um die ganzen Funktionäre in den
Orts- und Kreisverbänden, die es möglich gemacht haben, daß Friedrich Merz
gewählt wurde, aber am Ende doch enttäuscht von ihm sind, daß er die Wende
in der Partei nicht wirklich hat vollziehen können und immer noch die
Merkeljünger hinter ihm mit gezückten Messern stehen, daß er gegenüber den
Grünen und der SPD nicht bissig genug ist und bei Kritik aus dieser Ecke so
oft den Schwanz eingezogen hat. Wenn es der Werte-Union gelingt, viele von
diesen unteren Funktionären für sich zu begeistern, hätte das auch den
großen Vorteil, daß zumindest ein grobes Grundgerüst für die harte
Parteiarbeit vor Ort schon zur Verfügung steht. Denn gerade am Anfang ist
es wichtig, sich bekannt zu machen, auch bei Leuten, die sich nicht täglich
im Internet aus alternativen Quellen informieren.
Da die Werte-Union schon im Vorfeld sich auch klar gegen eine Brandmauer
gegenüber der AfD geäußert hat, kann die AfD mit möglichen Verlusten
durchaus leben. Im Gegenteil könnte eine Koalition mit der Werte-Union ihr
zur tatsächlichen Regierungsverantwortung verhelfen. Gegenüber den Wählern
kann sich die Werte-Union als Sicherung gegenüber antidemokratischen
Bestrebungen in der AfD positionieren – für die, die auf die aktuelle üble
Staats- und Medienpropaganda hereinfallen.
Gerade wieder bei der Bild einen Artikel über die Demonstrationen gegen die AfD
gelesen. Wißt Ihr, woran mich das erinnert? Früher, ich meine, das wäre
unter Ajatollah Chomeini gewesen, gab es im Iran immer Demonstrationen,
wenn die Amerikaner im speziellen oder der Westen im allgemeinen was
vermeintlich Böses gemacht hatten. Schreiend und wütend liefen sie durch
die Straßen, verbrannten Flaggen und so weiter. Alles staatlich
organisiert. Hat niemand ernst genommen.
Übrigens, Behauptungen werden nicht wahrer, je lauter man schreit. Ich
warte immer noch auf Fakten. Langsam sympathisiere ich mit Höckes Aussage zu den Demonstrationen, die von der Bild übel und
böswillig als Infragestellung der Staatsform der Bundesrepublik
mißinterpretiert wird. Wie heißt das Sprichwort? Geschichte wiederholt sich
nicht, aber sie reimt sich…