Gerade noch zwei Fundstücke im Blog von Norbert Häring, den ich wegen des
vorherigen Artikels gerade besucht hatte.
Mit Gewalt will der größte Verkehrsverbund in Deutschland, der
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Nordrhein-Westfalen, die
Digitalisierung vorantreiben und dabei die Bezahlmöglichkeit mit Bargeld
abschaffen. Den Leuten, die so auf Inklusion und Gendersternchen abfahren,
sind Randgruppen wie alte Leute, Behinderte und kleine Kinder plötzlich
scheißegal. Wer kein Handy hat oder nicht wenigstens eine EC-Karte, der muß
draußen bleiben. Und daß die schön Daten sammeln werden, dürfte auch eine
Selbstverständlichkeit sein.
Quellen: Deutschlands größter Verkehrsverbund will Barzahlung und
Papierfahrkarten abschaffen und Handyzwang in Bus und Bahn: Gestern noch Diskriminierung, heute
Fortschritt
…sollte man hellhörig werden. Die Vereinten Nationen (UNO) haben an
diesem Tag eine »Konvention gegen Internet-Kriminalität« verabschiedet, die
die Nationen zur Zusammenarbeit bei der Internet-Kriminalität verpflichtet.
Bürgerrechtsorganisationen sind dagegen Sturm gelaufen, konnten aber nichts
ausrichten. Da viele Teile wohl unbestimmt und vage sind, befürchten sie,
daß diese Resolution mißbraucht wird, um unschuldige und oppositionelle
Bürger auszuforschen. Außerdem kann Druck auf Social Media ausgeübt werden,
die wiederum aus Vorsicht umfangreich die Meinungsfreiheit einschränken
könnten. Wenn man dann noch liest, daß diese Resolution von den
Schurkenstaaten dieser Welt initiiert wurde, wird es offensichtlich, daß da
keine guten Absichten dahinterstehen.
Die Konvention muß noch ratifiziert werden. Die USA überlegen wohl, sie
nicht zu unterzeichnen. Was die EU und Deutschland machen werden, ist wohl
noch nicht bekannt.
Nius berichtet hier.. Der in dem Artikel erwähnte Journalist und
Autor Norbert Häring
hat in
seinem Blog darüber berichtet. Dort ist auch ein Link zu der Resolution zu finden.
Das Jahr beginnt ja wirklich gut. Facebook, beziehungsweise der
Mutterkonzern Meta mit seinem Chef Mark Zuckerberg, hat gerade eine
Kehrtwende in Sachen Meinungsfreiheit angekündigt. Die harsche, woke Zensur
hat ein Ende. Auch kritische Meinungen außerhalb des links-grünen Spektrums
sollen gepostet werden dürfen. Zuckerberg erklärt, daß die bisher
engagierten »Faktenchecker« alles andere als politisch neutral waren – eine
Tatsache, die eigentlich schon lange bekannt ist, allerdings immer
abgestritten wurde. Meta will nun das Modell der »Community Notes« von X
übernehmen, die Elon Musk nach dem Kauf eingeführt hatte. Das ist eine von
einer großen Leserschaft induzierte Anmerkung zu einem vermeintlich
fehlerhaften Beitrag, die ergänzend erscheint. Da ich aber kein X-Nutzer
bin, fehlt mir leider die detaillierte Kenntnis, wie diese Community Notes
entstehen.
Während ich natürlich die Entscheidung begrüße, zweifele ich an einer
ehrenwerten Motivation des Herrn Zuckerberg. Für mich ist er ein
Systemling, der sich seinem neuen Herren in Washington andient. Er hat
gesehen, welchen Einfluß Elon Musk bei Trump gewonnen hat, und da möchte er
nicht schlechtergestellt werden. Erst vor ein paar Wochen hatte er eine
Charmeoffensive bei Trump versucht. Ob sie erfolgreich war, habe ich nicht
mitbekommen. Es könnte aber sein, daß diese Kehrtwende ein weiterer Versuch
oder eine Ergänzung ist.
Auch wenn die Änderungen vorerst nur für die USA gelten, steigt schon der
Blutdruck beim linken Establishment hier in Deutschland und vermutlich auch
Europa. In der 20-Uhr-Tagesschau wurde das natürlich höchst negativ
dargestellt: Zuckerberg würde jetzt Haß und Hetze auf seiner Plattform
zulassen, halt die gleiche Propaganda wie gegen Musk. Die linke Leserschaft
im Heise-Forum spuckt auch schon Gift und Galle.
Interessant wird noch die Reaktion der EU sein. Meta war bislang der
Liebling der zensurgeilen EU-Kommission, da das Unternehmen sich bislang
mit relativ wenig Widerstand gefügt hat. Wenn sich nun X und Meta
diesbezüglich zusammentun und dann ihnen der Rücken auch noch vom
amerikanischen Staat in Form von Donald Trump gestärkt wird, könnten die
Karten neu gemischt werden – zum Wohle der Meinungsfreiheit der Bürger in
der EU.
Ein weiterer Verlierer dürfte übrigens das schmierige Unternehmen
»Correctiv« sein – ja, genau die Leute, die AfD-Potsdam-Propaganda in die
Welt gebracht haben. Denn bislang arbeiten sie für den deutschsprachigen
Bereich von Facebook als »Faktenchecker«. Nun, es ist ja auch nicht ganz
auszuschließen, daß Zuckerberg von den Geschehnissen hier Kenntnis erlangt
hat und seine Bemerkungen auch auf dieses Unternehmen zielen!
Wer den Wortlaut von Zuckerberg in der deutschen Übersetzung lesen will,
findet ihn bei Nius. Die Original-Videobotschaft ist bei
Instagram
publiziert worden.
Ich meine zwar, das schon mal woanders gelesen zu haben, aber gebloggt
hatte ich das damals offenbar nicht. Wer nicht glauben will, daß Habeck ein
übler Kommunist ist, der sollte sich mal
das hier beim Blogger Danisch anschauen. Habeck hat nicht nur
ein Vorwort für eine Neuübersetzung von 1984 geschrieben, sondern
auch für ein Buch, das sich »Das Aktivisten-Manifest – Ein Update für das
Kommunistische Manifest von heute« nennt. Preisfrage: Wie muß man zum
Kommunismus stehen, wie weit muß man ihn verinnerlicht haben und von ihm
begeistert sein, um für so ein Buch ein Vorwort zu schreiben?
Ach, herrlich! Ob die Wahlkampfmanager und die Spitzenpolitiker wohl
schon Schweißperlen auf der Stirn haben? Erst das Lob von Elon Musk für die
AfD, gefolgt von der Ankündigung des Interviews von Musk mit Alice Weidel.
Allein das schon erzeugt eine Kopflosigkeit, das Geschrei der
»demokratischen« Politiker und der Mainstream-Medien verhallt wirkungslos –
was kann man da bloß machen? Manche hoffen, wie zum Beispiel die Bild, daß es Weidel so ergehen möge wie dem
Briten Nigel Farage. Noch vor ein paar Tagen ein Hoffnungsträger von Elon
Musk mit der Aussicht auf eine Millionenspende für seine Partei, nun
fallengelassen wie eine heiße Kartoffel.
Nun der nächste Schock – die politischen Ereignisse in Österreich:
Koalitionsverhandlungen zwischen schwarz, rot und gelb geplatzt, eine
blau-schwarze Koalition könnte entstehen. Die Parallelen zu den deutschen
Verhältnissen sind dabei schon erstaunlich. Daher stellen sie sicher
geglaubte Gewißheiten plötzlich in Frage:
Die SPD und die Grünen können nicht mehr sicher sein, daß sie die CDU
durch die Alternativlosigkeiten beliebig erpressen können. Genau das dachte
die SPÖ, selbst nach Abgang der NEOS, und hat damit eine arge Bruchlandung
hingelegt. Robert Habeck reagiert darauf richtig panisch und schimpft über das »Teufelszeug«.
Und Friedrich Merz kann sich nicht mehr sicher sein, daß er ewigen
Rückhalt für seine Brandmauer-Strategie behält. Sicher war die Brandmauer
in Österreich nicht so hoch wie sie bei der CDU ist. Auch war die FPÖ im
Gegensatz zur AfD schon mal an der Regierung beteiligt. Aber vielleicht
bröckelt so langsam die Brandmauer bei der CDU, auch wenn es zumindest zur
Zeit sicher niemand zugeben würde. Selbst dem dümmsten Mitglied – sofern
nicht vom linken Flügel wie Wüst oder Günther – müßte langsam klar werden,
in welche Sackgasse sich die CDU hereinmaneuvriert hat. Am Ende könnte es
zu Schwarz-Blau in Deutschland kommen, und der Kanzler heißt plötzlich
nicht Friedrich Merz!
Trotz dieses Lichtblicks glaube ich noch nicht an eine ähnliche
Entwicklung. Dazu haben wir in Deutschland einfach zu viele Betonköpfe,
sowohl bei den Wählern als auch bei den Politikern. Aber warten wir mal
ab…
Thierry Breton, ehemaliger E-Kommissar und Initiator des
zensur-bringenden Digital Services Act (DSA) der EU, fordert indirekt Alice
Weidel auf, das Interview nicht zu halten, weil sie sich einen »deutlichen
und wertvollen Vorteil« bei der Wahl schaffe, und das sei ja nach dem DSA
illegal.
Ein YouTuber stellt
aber richtig, daß ein Kanzlerduell im öffentlich-rechtlichen Fernsehen
potentiell viel mehr Zuschauer hat. Es geht einfach darum, keine andere
Meinungen mehr zuzulassen. Das ist Faschismus. Tatsächlich besteht so schon
eine Ungerechtigkeit, da die großen Parteien viel bessere Möglichkeiten
haben, sich zu präsentieren, auch, weil auch die geistloseste Bemerkung vom
ÖR und den systemtreuen Medien verbreitet wird.
Und achtet mal darauf: Die Menschen sind wie die Tiere – wenn sie bedroht
werden, zeigen sie ihre wahre Natur. Sie fühlen sich durch die AfD immer
mehr in die Enge getrieben. Macht und Geld könnten sie verlieren, sogar auf
lange Zeit. Was wir gerade an Reaktionen sehen, ist erst der Anfang. Am
nächsten Wochenende findet der Parteitag der AfD statt, es formieren sich
linke, antidemokratische Gruppen, die den Parteitag »verhindern« wollen.
Ich fürchte, daß es richtig gewalttätig wird. Die Antifaterroristen werden
sich auch bestimmt vor Silvester mit Material eingedeckt haben.
Übrigens, das Interview soll am 7.1. um 19:00 Uhr (deutsche Zeit) auf X
stattfinden.
Nachtrag: Noch so eine häßliche Fratze zeigt der ehemalige
ZDF-Chefredakteur Peter Frey. Dessen »Demokratie«-Verständnis ist schon
ziemlich widerlich. Siehe Apollo News und Hadmut Danisch.