Nius hat jetzt das Gutachten veröffentlicht. Woher sie es haben,
sagen sie natürlich nicht. Leider ist es nur gescannt, also erstens groß
und zweitens nicht suchbar. Ich habe nicht viel herumgelesen, nur am Ende
ein bißchen über das Verhältnis zum Islam. Der Eindruck, den ich schon vor
ein paar Tagen geäußert habe, hat sich dabei verstärkt: Es wird nicht im
Ansatz geprüft, ob die Aussagen der AfD-Leute Fakten darstellen oder nicht.
Es reicht, wenn sie dem linken Mainstream widersprechen. Sollten wir noch
in einem halbwegs funktionierenden Rechtsstaat leben, werden die Richter
das Papier dem Verfassungsschutz um die Ohren hauen. So geht das nicht.
Eigentlich müßte jede Aussage, sofern sie nicht sowieso offensichtlich von
der Meinungsfreiheit gedeckt ist, im Kontext und gegen die Fakten geprüft
werden, bevor sie als »gesichert rechtsextrem« eingestuft wird. Und wie wir
ja von Staatsrechtlern mittlerweile wissen, reicht selbst das nicht. Für
ein Verbot müßte die AfD aktiv, physisch also und nicht mit Worten,
»kämpferisch-aggressiv«, versuchen, die Bundesrepublik Deutschland
abzuschaffen. Und würde davon etwas in dem Gutachten drinstehen, hätten
linke Journalisten das schon längst hinausposaunt.
Nachtrag: Cicero und die Junge Freiheit haben das Gutachten ebenso
veröffentlicht, offensichtlich die gleiche Quelle (gescannt, nicht
suchbar).
Indoktrinierung überall: Eine staatliche Bibliothek markiert jetzt
politisch unkorrekte Bücher. Neutralität? Pah! Ein Gericht findet die Praxis völlig in Ordnung. Wenn es dann mal
wieder zu Bücherverbrennungen kommt, haben die dummen Horden es dann
wenigstens leicht, ihre Haßobjekte zu finden… (siehe auch LTO)
Eine Afghanin mit ihrem 13köpfigen Clan, zur Zeit in Sicherheit in
Pakistan, aber angeblich drohe die Abschiebung in die Heimat, versucht jetzt, die Aufnahme nach Deutschland (samt lebenslanger
Versorgung, vermute ich mal) einzuklagen. Sie habe von der alten
Regierung eine Zusage. (Siehe auch Bild, Nius)
Die Bezahlkarte für die Migranten sollte dafür sorgen, daß das Geld, das
die Migranten erhalten, allein für ihr Dasein ausgegeben wird, speziell,
daß das Geld nicht zu den Verwandten ins Ausland überwiesen werden kann.
Nun hat sich aber herausgestellt, daß die Bezahlkarte einen »kleinen«
Konstruktionsfehler hat: Um auch Rechnungen bezahlen zu können, kann man
Geld von der Karte auf beliebige innerdeutsche Konten überweisen. Der
»Trick« ist nun, sich bei der nächsten Sparkasse ein Konto einzurichten und
einfach das ganze Geld dorthin zu überweisen. Dann kann man das Geld als
Bargeld abheben oder eben ins Ausland schicken. Der ganze Sinn und Zweck
der Karte ist damit völlig dahin.
Da waren mal wieder superkluge Köpfe bei den Behörden am Werk. Oder die
linken Politiker haben sich das von vorneherein so ausgedacht, um den
steuerzahlenden Bürger damit zu täuschen. Zutrauen würde ich es ihnen.
Berichte unter anderem bei Apollo News, Junge Freiheit und Bild.
Nicht nur in Deutschland, auch in USA wird jeder, der gegen linke
Ideologie ist, als Nazi beschimpft. Der bekannte Satire-Kanal »The
Babylon Bee« hat ein interessantes, logischerweise satirisches Video
gemacht, in dem sich ein echter Nazi darüber beschwert. Parallelen zu
Deutschland sind unübersehbar.
Ich habe mich wirklich gefragt, ob ich einen Link dazu überhaupt noch
veröffentlichen kann. Ich tue es
doch. Vorsorglich
distanziere ich mich hiermit explizit von dem Video, dessen Inhalt,
von den gezeigten Nazisymbolen (Hakenkreuz, Hitlergruß, möglicherweise
weitere) aufs schärfste sowie natürlich von jeglicher Naziideologie. Ich
bin konservativ, aber kein Idiot. Wozu ich aber stehe, ist, daß die
permanente Nazi-Bezeichnung anderer, nicht nur, aber auch AfD-Politiker,
-Mitglieder und -Wähler, durch Linke (inklusive Grüne) eine furchtbare
Verharmlosung der Greueltaten des Dritten Reichs ist. Blockwarte,
Staatsanwälte, Richter und »Verfassungsschützer« mögen die Erklärung zur
Kenntnis nehmen.
Weil mir jemand es nicht geglaubt hat, als ich ihm das erzählt habe, hier
der Videobeweis (wegen der ÖR-Regeln weiß ich nicht, ob das Video ewig
zur Verfügung stehen wird). Der damals noch designierte Außenminister
Wadephul hatte doch tatsächlich behauptet, das Gespräch zwischen Trump und
Selenskyj in Rom während der Trauerfeierlichkeiten sei das Resultat
europäischer und speziell deutscher Diplomatie! Ich glaube, von dem
werden wir noch viele Märchen zu hören bekommen!
Der Dobrindt-Auftakt mit den Zurückweisungen an den Grenzen ist reine
Show! Keine 24 Stunden später rudert er schon wieder zurück und muß sich noch öffentlich von rückgratlosen Merz demütigen lassen, nachdem Donald Tusk
Merz sein Mißfallen dargelegt hatte.
Nachtrag: Siehe auch Junge Freiheit.
Nachtrag 2: Nach einem neuen Artikel bei Apollo News soll Merz Tusk versprochen haben, daß
sich an der deutsch-polnischen Grenze nichts ändern wird.
Nachtrag 3: Einfach alles nur noch eine Farce: Gestern (8.5.)
hatte die Welt veröffentlich, Merz habe die »nationalen Notlage« an den
Grenzen nach den Regularien der EU erklärt, nur ein paar Stunden später
wurde das heftigst dementiert. Gleichzeitig erklärt die SPD die (angeblichen) Anweisungen von Dobrindt an die
Grenzpolizei für rechtswidrig und daher nichtig. Was für eine Farce
all das!
Der Blogger Hadmut Danisch wurde von einem Leser darauf hingewiesen, daß sein Name in einem
früheren AfD-Verfassungsschutzberichtes (wohl aus dem Jahr 2021), welches
bei dem linken Portal netzpolitik.org »geleaked« (oder auch vorsätzlich
plaziert) wurde, auftaucht. Ein AfD-Politiker hatte ihn offenbar zitiert
oder verlinkt.
Es wird u.a. flach behauptet, Danisch habe Hitler »gedankt«. Das ist
absolut unzulässig verkürzt und verleumderisch. Er zerlegt das selber, aber
da ich ein regelmäßiger Leser seines Blogs bin, kann ich mich ganz gut an
seine damaligen Ausführungen erinnern. Er hatte sinngemäß geschrieben, daß
der Nationalsozialismus als Gegenbewegung zum Kommunismus entstanden sei.
Die Sowjetunion habe damals den Plan gehabt, sich Deutschland
einzuverleiben, um das Land in ihre Union als Industriekomponente zu
integrieren. »Dank« Hitler wäre es aber dazu nicht gekommen (zumindest bis
zur Gründung der DDR). Die westlichen Großmächte (Großbritannien,
Frankreich, USA) hätten Hitler eben aus diesem Grund – als Bollwerk gegen
die Bolschewismus – lange Zeit gewähren lassen.
Auch erwähnt wird Danischs Abneigung gegen das heutige
Bundesverfassungsgericht. Es werden seine negativen Bewertungen auch wieder
verkürzt und verleumderisch dargestellt. Daß Danisch zu seinen Bewertungen
nicht ohne Grund kommt, daß er Zusammenhänge aufgedeckt hat und die
Rechtmäßigkeit, ja Rechtsstaatlichkeit von Vorgängen in und um das
Verfassungsgericht begründet in Frage gestellt hat, wird erst gar
nicht erwähnt.
Diese Herangehensweise scheint exemplarisch für für diesen
Verfassungsschutz zu sein und zeigt sich auch bei den drei »Beispielen«,
die die Welt als in dem Bericht stehend zitiert hat: Der
Verfassungsschutz stellt sich gar nicht einmal im Ansatz die Frage, ob die
Behauptungen nicht vielleicht doch auf Fakten basieren, ob die Kritik, die
in den Äußerungen steckt, durchaus berechtigt ist und stimmt. Allein der
Umstand, daß staatliche Institutionen kritisiert werden, daß »politisch
unkorrekte« Positionen eingenommen werden, reicht also aus, um jemanden als
Verfassungsfeind, als Extremisten zu bezeichnen! Meinungsfreiheit, die
Freiheit, auch den Staat zu kritisieren, gibt es für die offensichtlich
nicht. Und damit stellt sich die Frage für mich, ob dieser Verein nicht
selber verfassungsfeindlich ist!