Aus der beliebten Rubrik »Eine Islamisierung findet nicht statt«:
Jetzt neu beim Kaufland: Der Ramadan-Kalender! Ähnlich einem
Adventskalender aufgebaut, mit numerierten Türchen darauf und mit gemalten
Figuren im Stile orientalischer Märchen. Zu finden auf der Sonderfläche für
Ostersüßwaren…
Wenn Kritiker von Internet-Zensur reden, dann winken Politiker gerne ab
und verweisen ins Reich der Fabeln. Aber sie ist ganz konkret da, wenn auch
noch nicht sonderlich umfangreich. Und die sogenannten DNS-Sperren nehmen
immer mehr zu. Hierbei werden die großen Internet-Provider gezwungen, die
Namensauflösung von zu sperrenden Seiten zu unterbinden. Besonders effektiv
ist das nicht, die Betreiber dieser Sites richten einfach Alternativnamen
ein, und wer da drauf will, bekommt die Namen auch ziemlich schnell mit.
Aber das darf keine Ausrede sein.
Während bei den Sites, die illegal urheberechtlich geschützte Filme per
Video-Stream verbreiten, bislang wenigstens noch Gerichte entschieden
haben, hat bei dem jüngsten Zensurvorfall eine Behörde direkt die Sperre
bestimmt. Es geht hierbei um die Sperrung einer Porno-Video-Plattform, die keine wirkliche
Altersbeschränkung hat. Dahinter sind natürlich nur gute Absichten,
aber damit ist, wie das Sprichwort sagt, der Weg in die Hölle gepflastert.
Hier sind es wieder die Kinder, die vorgeschoben werden. Sie müssen vor
dieser Realität geschützt werden. Wie das damit zusammenpaßt, daß unsere
links-grünen Politiker am liebsten schon Kinder im Vorschulalter aufklären
wollen, inklusive aller perverser Sexspielarten, will da irgendwie nicht in
meinen Schädel. Und warum man den Erziehnugsberechtigten nicht weiterhin
die Verantwortung überläßt, was ihre Kinder konsumieren, halte ich auch für
unverständlich. Beim Konsum von Alkohol und Zigaretten geht es doch
auch.
Diese Tendenzen unterstreichen auch die Kritik an dem Plan der EU, unter
dem Namen DNS4EU einen eigenen DNS-Resolver aufzusetzen. Als Begründung
wird vorgeschoben, daß viele Bürger in der EU heute amerikanische Dienste
verwenden würden, und dort sei ja der hohe europäische Datenschutz nicht
gegeben. Bürger würden in ihrem Verhalten ausspioniert. Allerdings
bezweifeln viele Internet-Experten, daß die Nutzungsquote tatsächlich so
hoch sei, wie die EU behauptet, und eine jüngste Studie der obersten Internet-Organisation ICANN bestätigt
das auch.
Klauseln für DNS-Sperren sind ja in dem Anforderungskatalog (»Lawful
filtering«) schon enthalten. Zusammen mit der von der EU geäußerten Vision,
daß die ganzen Internet-Zugangsanbieter in Europa ihre eigenen Resolver
aufgeben und ihre Kunden zu DNS4EU weiterleiten, böte sich für die EU an,
ohne viel Aufsehen beliebige mißliebige Seiten zu sperren. Ob Kritik an der
Corona-Politik, an der Korruption und Geldverschwendung der EU-Behörden, an
der immer weiter vorangetriebenen EU-Integration, an der Migrationspolitik
– Themen fallen mir da viele ein. Und auch für die große Datenanalyse am
Datenschutz vorbei steht schon das Alibi-Argument der Sicherheit und dem
Schutz vor Phishing, Malware usw. bereit.
Auch wenn hierzu keine Pläne bekannt sind, halte ich es nicht für
unwahrscheinlich, daß einige Jahre nach der Einführung die Bevölkerung
gezwungen wird, diesen Resolver zu nutzen. Die Zugangsprovider müßten dann
eigene DNS-Abfragen von Kunden durch selbstbetriebene Resolver unterbinden.
Dann gäbe es kein Entkommen mehr.
Nachtrag: Wie ich gerade lese, wird nicht nur die Ausstrahlung des
Fernsehkanals von Russia Today in der EU verboten, nein, auch die
Internetseite www.rt.com muß von den
Providern gesperrt werden, auf die oben beschriebene Art und Weise. Der
Resolver meines Providers – den ich nicht nutze – macht das auch schon.
Wie war das noch gleich mit den sogenannten »europäischen Werten«?
Was für ein hypokritischer Drecksladen.
Nachtrag 2: Hadmut Danisch fragt sich, wie die EU in Sachen RT einfach mit
einem Fingerschnipp die deutsche Verfassung (Rezipientenfreiheit, Art. 5,
Abs. 1, Satz 1, zweiter Teil) brechen kann. Netzpolitik.org hat auch etwas
dazu, aber ich verlinke da nicht mehr dahin wegen deren Linksruck und
extensiven Genderei.
Um ehrlich zu sein, ich versuche, mich mit dem Ukraine-Krieg so wenig wie
möglich zu beschäftigen. Nicht, weil mir das egal ist, sondern ich kann
diese Propaganda, die Pseudofakten, das dumme Geschwafel und die
hochgepuschte Emotionalität in den Medien, speziell im ÖR, nicht mehr
ertragen. Trotzdem kam ich nicht umhin, irgendwo mitzubekommen, daß es
angeblich zu Diskriminierungen von Schwarzen und Arabischstämmigen an der
Grenze zwischen der Ukraine und Polen gebe. Ich hatte nicht weiter darüber
nachgedacht, mich aber irgendwo doch im Hinterstübchen gewundert, wie die
da wohl hingekommen sind. Na ja, ein paar werden wohl auch in der Ukraine
gewesen sein.
Nun, nachdem ich einen Artikel in der Welt gelesen habe, bin ich schlauer. Wobei, das ist
nicht korrekt. Die Antwort steht nicht im Artikel. Dort steht nur,
einige von ihnen hätten in der Ukraine studiert. Wie heute
üblich übernehmen mal wieder die Leser die Aufgabe der Presse.
Ich hätte auch selbst darauf kommen können: Es sind die tausenden
Wirtschaftsmigranten, die Lukaschenko für seine neuliche Racheaktion ins
Land und an die Grenze zur EU geholt hatte. Ob die nun Flüchtlinge aus
eigener Motivation dorthin wandern oder von den Weißrussen aktiv in die
Ukraine gebracht werden (oder in der Nähe abgesetzt werden), darüber kann
man wohl nur spekulieren. Und im Gegensatz zu den Frauen und Kindern, die
gerne in der Nähe ihrer zurückgebliebenen Männern (und anderen Verwandten)
bleiben wollen, haben die nur ein Ziel: Geremoney!
So fällt es mir auch wie die Schuppen von den Augen, wieso die
Bundesregierung plötzlich nicht nur von Ukrainern spricht, die sie
bereitwillig auf unser aller Kosten nun aufnehmen will. Die weiß ganz genau
bescheid. Die Welt schrieb vorgestern: »Die Ministerin (Anm: Baerbock)
unterstrich, daß allen Schutzsuchenden geholfen werde, auch jenen ohne
ukrainischen Paß«. Für unsere linken Migrationsfreunde ist der Krieg
also eine volle Win-Situation!
So läuft der Hase!
Nur gerade so aufgefallen: Im Krieg schicken die Syrer ihre jungen Männer
weg und lassen wehrlose Frauen und Kinder zurück, in der Ukraine schicken
sie Frauen und Kinder weg und wehrfähige Männer bleiben.
Hausaufgabe: Was sagt uns das?
Ja, und als Beweis, daß es auch dumme und vor allem irre männliche
Politiker gibt, sei hier auf Karlchen Lauterbach verwiesen. Tichys Einblick schreibt:
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht Deutschland in einer
»Sonderstellung«, weshalb die Lockerungen in anderen Ländern kein Vorbild
seien. Bei der Einführung einer Impfpflicht sei er auch »mit drastischen
Strafen einverstanden«.
Irgendwie dreht der völlig durch. Der sieht wohl seine
Bedeutungslosigkeit am Horizont und die Tatsache, daß ihn bald niemand mehr
ernst nimmt – in der Bevölkerung sowieso nicht, aber auch langsam nicht
mehr von sogenannten Journalisten und Parteikollegen. Da mutiert er zu
einer Person, die eine Mischung aus »The Nutty Professor« und »Dr. Jekyll
and Mr. Hide« ist.
Kurze Zwischenfrage: Was ist noch dümmer als ein Politiker? Eine
Politikerin!
Annegret Kamp-Karrenbauer auf Twitter
(Teil 1,
Teil
2):
Ich bin so wütend auf uns, weil wir historisch versagt haben. Wir haben
nach Georgien, Krim und Donbaß nichts vorbereitet haben, was Putin
wirklich abgeschreckt hätte. Wir haben die Lehre von Schmidt und Kohl
vergessen, daß Verhandlungen immer den Vorrang haben, aber man militärisch
so stark sein muß, daß Nichtverhandeln für die andere Seite keine Option
sein kann.
Wer ist »wir«? DU hast versagt! Du warst Verteidigungsministerin
und nicht temporäres Maskottchen der Bundeswehr! Das wäre Deine Aufgabe
gewesen! Du (und natürlich auch Deine Vorgängerin) trägst die Verantwortung
dafür! Und wenn Deine Busenfreundin Angela Dir das nicht erlaubt hätte,
hättest Du die Konsequenzen ziehen müssen! Hör auf, so einen Schei… zu
erzählen und das auf andere abzuwälzen. Aber Du hast ja Wichtigeres zu tun
gehabt. Frauen in der Bundeswehr, Transsexuelle, »Diversität«, und das
Jagen von Phantom-Rechtsextremen.
Der Spruch der von sich selbst so überzeugten ZDF-Moderatorin Dunja
Hayali mit Dreifachbenachteiligung (migrantisch, weiblich, lesbisch) ist
zwar schon über ein Jahr alt, aber weil er mir gerade
mal
wieder begegnet ist:
Man kann in Deutschland eigentlich alles sagen. Man muß dann halt
manchmal mit Konsequenzen rechnen. Das ist das einzige, was der ein oder
andere manchmal nicht ganz versteht.
Ich frage mich bei diesem Spruch immer wieder, ob sie das dann auch für
den CDU-Politiker Walter Lübcke meint, der bekanntlich öffentlich gesagt
hatte, wer mit seiner Migrationspolitik nicht zufrieden sei, könne ja
auswandern, und als Folge davon ermordet wurde?