Auf diese Idee muß man erst einmal kommen: Im niederländischen Parlament formiert sich eine Mehrheit, auch
Gewinne zu versteuern, die gar nicht realisiert werden. Also wenn man sich
am Jahresbeginn Aktien kauft und diese bis zum Ende des Jahres steigen,
soll man auf auf die Differenz Kapitalertragsteuer zahlen – auch, wenn man
die Aktien gar nicht verkauft! Kritiker sagen, das mache jegliche
Altersvorsorge am Finanzmarkt zunichte. Es sei auch ein Angriff auf den
Mittelstand. Andere verweisen auf den altbekannten Spruch, Kapital sei ein
scheues Reh. Sprich: Es werde zu einer Kapitalflucht kommen. Eine
interessante Frage, zu der ich bislang keine Antwort gesehen habe, ob man
bei fiktiven Verlusten dann auch eine reale Rückerstattung bekäme.
Übrigens, habe ich irgendwo gelesen, es gäbe diese Idee auch für den
Wertzuwachs bei Grundstücken und Immobilien. Steuern würden bei einer
vermeintlichen Wertsteigerung fällig, auch wenn nichts verkauft werde.
Es kann sich eigentlich nur um Stunden handeln, daß unseren
sozialistischen Politiker von SPD und Union diese tolle Ideen
aufgreifen.
Ich hatte ja hier schon über die geplanten neuen Einreisebedingungen in die
USA geschrieben. Als kleine Auffrischung/Erinnerung verlinke ich einen neuen Artikel bei Focus dazu. Eine Freude für alle die, die
angeblich nichts zu verbergen haben.
In Großbritannien entsteht gerade auf Social Media eine wahnsinnige
virale Aktion, und mit ein bißchen Glück könnte das auch nach Deutschland
herüberschwappen! Und die KI hilft dabei!
Was ist passiert? Es ging schon vor ein paar Tagen herum, daß die
britische Regierung von einer NGO/einem Spieleentwickler ein
Propaganda-Spiel hat entwickeln lassen. Ziel ist, links-grüne Politik zu
vermitteln, gegen Rassismus und so weiter. Der Spieler muß sich da durch
verschiedene Aufgaben kämpfen. In einer Aufgabe ist die Gegenspielerin eine
junge Frau mit pinkem Haar und Gothic-Look, Amelia genannt. Sollte
unsympathisch und dumm wirken.
Britische konservative Könner haben diesen Versuch der Manipulation zum
Desaster gemacht. Mit Hilfe KI-generierter Videos haben sie die junge Frau
zur Sympathieträgerin verwandelt. Mittels einfacher Statements erklärt sie
genau, wofür die Konservativen stehen: Großbritannien den Briten, weg mit
dem Islam, der Verschleierung, den kriminellen und nicht integrierbaren
Migranten, nicht-europäischer »Kultur«. Das hat auf Social Media zu einer
Welle der Begeisterung geführt und zu vielen Nachahmern. Auch in
Deutschland, Frankreich und Belgien. In Deutschland heißt sie Maria. Jemand
hat das Amelia-Video inhaltlich nahezu eins-zu-eins auf deutsche
Verhältnisse umgestrickt.
Der Blogger Hadmut Danisch hat viele Videos gesammelt. Schaut da
unbedingt mal herein!
Nachtrag: Noch ein paar Details zu dem Computerspiel
bei der Jungen Freiheit.
Ich weiß nicht, ob Ihr das mitbekommen habt: Bei dem Treffen von Rang und
Namen in Davos hat die EU bekanntgegeben, eine Alternative von dem Social
Media-Kurznachrichten-Dienst X zu finanzieren. »W« soll sie heißen und soll
schon in wenigen Monaten online gehen. In das englisch ausgesprochene »We«
werden diverse Begrifflichkeiten angeheftet. Kernpunkte sollen sein, daß es
eine Identitätspflicht für die Nutzer gibt und der Inhalt moderiert sein
soll – damit kein böses Wort und vermutlich vor allem nichts, was der
links-grünen EU-Ideologie widerspricht, dort erscheint. Tichys Einblick hat einen Artikel veröffentlicht, der noch ein paar
tiefere Einblicke in dieses Vorhaben verschafft. Und die machen es
nicht besser!
Das Gute daran ist, daß die EU völlig ahnungslos ist, wie die Dynamik von
solchen Diensten ist. Die glauben offenbar tatsächlich, daß sich die Leute
darauf stürzen würden. Ich bin mir ziemlich sicher, daß das nicht passieren
wird. Es gibt schon zwei woke Kurznachrichten-Dienste, Mastodon und
Bluesky. Nach anfänglicher Begeisterung und Zustrom sind die Nutzerkurven
mittlerweile stark abgeflacht und liegen weit unter der von X. W wird kein
anderes Klientel als von diesen beiden bedienen. Wer die Hitze von X nicht
aushält, ist schon dort gelandet. Und ob sie dieses Klientel, die sich dort
jetzt mehr oder weniger etabliert hat, zu sich herüberziehen können wird,
halte ich für zweifelhaft. Die Identitätspflicht könnte zudem auch für
linke Kreise ein No-Go sein. Kurz und knapp: Das ist eine Totgeburt!
Nius hat einen längeren Artikel über die neue »Antirassismus-Strategie«
der EU. Mir wird schon bei den Begrifflichkeiten, die im Artikel
zitiert werden, ganz schwummrig – alles aus der links-feministischen Ecke.
Und mit dieser komplexen Strategie werden wahrscheinlich eine dreistellige
Zahl von Knechten in den Hinterzimmern des EU-Molochs beschäftigt sein mit
Gehältern, von denen die meisten träumen.
Während wohl keine direkten Gesetze oder Verordnungen daraus entspringen,
kann die Genehmigung von Förderungen und ähnlichem an die Erfüllung von
Bedingungen aus dieser Strategie geknüpft werden und somit Druck auf die
Mitgliedsstaaten ausgeübt werden, so der Artikel. »Antimuslimischer Haß«
kommt neben anderen Diskriminierungsformen aus der woken Blase auch vor.
Die EU-Kommission vermutet natürlich an jeder Stelle und Ecke in der EU
einen systematischen Rassismus, und deshalb muß überall alles erforscht
werden und in Statistiken festgehalten werden. Es wird im Artikel nicht
weiter darauf eingegangen, aber ich könnte mir vorstellen, daß dies wieder
zusätzlichen Aufwand und Bürokratie für die unteren Behörden und auch für
die Arbeitgeber bedeutet.
Eine Leserin faßt diesen langen Text kurz und knapp zusammen:
Diese Strategie dient einzig und allein dazu, die Massenmigration zu
legitimieren, um dann die Menschen, die Folgen und Veränderungen täglich
wahrnehmen, als Rassisten zu brandmarken. Migranten sind keine Opfer und
klar denkende Menschen keine Täter.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Die britischen Linken sind wirklich die nützlichen Idioten der Moslems.
Die britische Regierung arbeitet wohl gerade an einer Verschärfung der
Definition der »Islamfeindlichkeit«. Kritiker sehen das als Maulkorb,
als Einschränkung der Meinungsfreiheit, gar als Gedankenkonrolle. Andere
Religionen kommen übrigens nicht in den »Genuß«, sie werden zu Religionen
zweiter Klasse degradiert.
Ich habe ja immer gedacht, daß Frankreich das erste neuzeitliche Kalifat
auf europäischem Boden sein wird, aber jetzt legt Großbritannien gerade
einen großen Vorsprung vor. Ich hoffe, Nigel Farage kann diesen Irrsinn
noch aufhalten.