Prima: Das heute von der Ampel beschlossen Heizungsgesetz, das nach Meinung der Kritik die Deutschen einen drei- bis vierstelligen Milliardenbetrag(!) kosten wird, hat laut Nius eine wunderbare Effektivität: Die Einsparungen an CO₂ in einem Zeitraum von sechs Jahren würde der Menge CO₂ entsprechen, die China heute an einem Tag emittiert!
Die Diskussion um die Chat-Überwachung in der EU geht weiter: Digitalwirtschaft läuft Sturm. Hoffentlich bringt es etwas. Politiker sind leider heutzutage ziemlich beratungsresistent.
Get woke, go broke – auch in Deutschland
Daß »Wokeness« von Firmen nicht wirklich gut ankommt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. In USA hat die Brauerei Anheuser-Busch bekanntlich einen fulminanten Umsatzrückgang hingelegt, weil sie die Werbestrategie für ihr »Bud light«-Bier gewechselt hatte, von einer konservativ geprägten Reklame zu einer Reklame mit einer transsexuellen Person. Auch Monate danach leidet das Unternehmen noch erheblich darunter – das Bier bleibt selbst in den Regalen, wenn es praktisch verschenkt wird. Auch eine amerikanische Kaufhauskette mußte Shitstorms und Boykott-Aufrufe über sich ergehen lassen, weil sie im »Pride Month« anzügliche Regenbogen-Waren prominent in ihren Läden angeboten haben.
Auch in Deutschland haben woke Unternehmen Probleme. Ob es sich dabei nur um eine zufällige Korrelation oder um eine Kausalität handelt, ist allerdings noch offen. Das prominenteste Unternehmen ist dabei Tchibo. Ihre Non-Food-Sparte ist wohl umsatzmäßig eingebrochen und macht Miese in dreistelliger Millionenhöhe. Glaubt man den Lesern vom Focus, dann geht es vielen genau wie mir: Sie sind durch die von schwarzen Models dominierte Werbung ziemlich angefressen. Bei einem Anteil von ungefähr 5% schwarzer Menschen in Deutschland kommt es bei vielen nicht gut an, wenn mit einer fünfköpfigen schwarzen Familie mit weißem Kindermädchen geworben wird. So eine Werbung wäre vielleicht passend für Schwarzafrika, aber nicht für Europa. Letztendlich ist es aber auch so, daß Kleidung an schwarzen Personen ganz anders wirkt und daher schwarze Models nun tatsächlich ungeeignet sind, wenn man sie an vornehmlich weiße Kunden verkaufen will. Weiße Kunden sehen sich einfach nicht mehr angesprochen. Darüberhinaus sind aber die Leser auch mit der Produktauswahl wohl nicht mehr zufrieden – zu ideenlos und chinesisch-billig einerseits, zu exotisch andererseits (was Kleidung betrifft).
Auch andere Unternehmen, die durch wokes Verhalten aufgefallen sind, straucheln. Ob hier die Wokeness die Ursache ist, weiß man nicht. Aber wenn auf Kritik am Gendersternchen den Zuschauern (Prosieben) oder den Käufern (Otto-Versand) durch offizielle Kanäle gesagt wird, sie sollen wegbleiben, wenn es ihnen nicht paßt, dann brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn sie es auch tatsächlich tun.
Wer mal mit der ChatGPT-KI herumspielen will, ohne sich irgendwelche Accounts besorgen zu müssen, kann das jetzt auch bei der Bild machen. (Direktlink).
Was für eine innerlich korrupte Frau: Nancy Faeser meldet sich einerseits krank, um nicht vor den Untersuchungsausschuß in der Schönbohm-Affäre treten zu müssen, gibt aber am selben Tag der DPA ein Wahlkampf-Interview. Angeblich habe sie am Morgen einen Arzttermin wegen einer früheren Corona-Erkrankung wahrnehmen müssen. Gibt es irgend jemand, der diese dümmliche Ausrede glaubt?
Nachtrag: noch mehr dazu bei Nius
Meinung und Wahrheit werden zur Haßrede
In Finnland wird gerade die Meinungsfreiheit arg auf die Probe gestellt. Die ehemalige Innenministerin Päivi Räsänen ist wegen Haßrede angeklagt, weil sie ihre Meinung gegen den LGBT-Wahn ihrer Kirche mit Bibelzitate zur Sexualität unterlegt hat. Die Staatsanwältin:
Der Punkt ist nicht, ob es wahr ist oder nicht, sondern daß es beleidigend ist. […] Sie können zwar die Bibel zitieren, aber Räsänens Interpretation und Meinung über die Bibelverse sind kriminell.
Die Befindlichkeiten von Minderheiten werden über Meinungsfreiheit und Wahrheit gestellt. Und bei vielen der Durchgeknallten reicht schon ein schiefer Blick. Andererseits sind die Befindlichkeiten der Mehrheiten natürlich generell egal. Ob wir uns durch den Gendermist, durch die Genderspinner belästigt fühlen, ist unerheblich! In Deutschland sind wir mit dem Selbstbestimmungsgesetz, das »Dead-Naming« unter Strafe stellt, sowie mit dem galoppierenden Mißbrauch des Straftatbestands der Volksverhetzung genau auf diesem Weg!
Ungeheuerliches in Deutschland: Der bekannte kritische Finanzexperte Dr. Markus Krall wird vom Staat überwacht, Hausdurchsuchungen werden durchgeführt und Informationen an die Presse durchgestochen, obwohl ihm keine Straftat vorgeworfen wird. Warum? Er ist unbequem und er hatte zufälligen Kontakt mit einem der umstürzelnden Reichsbürger, aber nicht in diesem Zusammenhang. In einem Interview erzählt er, was ihm gerade widerfährt.
Focus-Kolumne von Jan Fleischhauer zur Aiwanger-Affäre: Wer vorgeht wie die »Süddeutsche«, trägt den Journalismus zu Grabe.
Der Spieltheoretiker Prof. Dr. Rieck über den Digital Services Act: »EU-Gesetz zensiert das Internet«