Oh, unser Kölner Dom wird jetzt von Muslimen beschützt. Und Muslime räumen jetzt unsere Städte auf. Alles im Namen von
Allah!
Einerseits sowieso nur symbolische Akte, andererseits wissen wir dank der
Taqīya-Taktik nicht, ob es ernstgemeint ist oder bloß eine
hinterhältige Lüge, um die Islamisierung der Welt voranzutreiben. Liest man
sich jedoch den Bild-Artikel aufmerksam durch, muß man feststellen, daß
alles wieder komplizierter ist und daß man am Ende wieder beim Urproblem
des Islams landet: bei seiner Unveränderlichkeit.
Beide Aktionen – und vielleicht auch noch weitere – wurden von einer
muslimischen Sekte betrieben, von der Ahmadiyya-Gemeinde. Diese Muslime
sind angeblich tolerant gegenüber anderen nicht-muslimischen
Glaubensrichtungen und Atheisten. Bei ihnen wird der Glaube nicht mit
Gewalt aufgezwungen, sondern man will mit dem Wort überzeugen. Auch wird es
nicht bestraft, wenn man den islamischen Glauben ablegt. Das macht die
Mitglieder dieser Sekte aber in den Augen der Sunniten selbst zu
Abtrünnigen/Ungläubigen, weil das eine unerlaubte Auslegung des Korans sei,
und sie werden deshalb von den Sunniten verfolgt.
Unter den Muslimen in Deutschland machen die Mitglieder der
Ahmadiyya-Gemeinde lediglich 1,7% aus. Schwerlich kann man deshalb sagen,
daß die beiden Aktionen nun Aktionen der Muslime waren. Das ist
mindestens so falsch wie damals die Überschrift der Bild »Wir sind Papst«,
nachdem Kardinal Ratzinger zum Papst gewählt wurde. Es ist zweifelhaft,
eher unwahrscheinlich, daß die restlichen 98,3% der Muslime in Deutschland
(davon 74,1% Sunniten) diese Aktionen ehrlich, also jenseits eines
Taqīya-Tricks, goutieren.
Ob nun gewollt oder nicht, für mich ist es daher unterm Strich
tatsächlich ein Täuschungsversuch.
Nicht nur die Vergewaltigungen als solche sind keine Einzelfälle,
sondern auch die äußerst schwachen Verurteilungen der Täter, inklusive
Bewährungen, sind es nicht. Zu diesem Schluß kommt eine Studie, über die die Bild berichtet. Die Empörung der Bürger, z.B.
über
dieses Urteil, ist also durchaus berechtigt.
Den sogenannten Altparteien geht so langsam der Stift, was die AfD
angeht, und die demokratiefeindlichen Apparatschiks in diesen Parteien
legen langsam die harten Bandagen an, um die AfD auf dreckigen Wegen zu
bekämpfen. Weiter unten hatte ich ja schon zwei Artikel zu Thüringen
verlinkt.
Lars Klingbeil von der SPD ist da ein weiterer, aber auch prominenterer
Politiker. Für seine Aussagen bekommt er aber von der Leserschaft des Welt-Artikels ordentlich
Gegenwind. Auch der Spiegel berichtet von seinen Äußerungen, hat aber seinen
Lesern nicht die Möglichkeit eingeräumt zu kommentieren (lese gerade, daß der Spiegel generell nicht mehr viel von den Meinungen
seiner Leser hält).
Einige Politiker versuchen, ein Verbotsverfahren loszutreten, wie zum
Beispiel der AfD-Hetzer von der CDU, Marco Wanderwitz. Wobei Apollo-News meint, es gäbe in dem neulichen Urteil in dem
NPD-Verbotsverfahren ein paar bislang wenig beachtete Fallen, die zwar
nicht besonders rechtsstaatlich sind, aber durchaus auch für die AfD zum
Problem werden könnten.
De mortuis nihil nisi bene – über Tote nichts außer wohl (zu
reden) heißt es eigentlich, und deshalb wollte ich eigentlich
schweigen. Aber wie der gestern verstorbene Wolfgang Schäuble heute über
den Klee gelobt wird, ist für mich unerträglich. Als Vorbild, als
Verteidiger der Demokratie – daß ich nicht lache. Nach außen mag er sich
als Demokrat gegeben haben, aber er war tatsächlich auch nur an seiner
persönlichen Macht interessiert. Ich denke da nur an seine Mitwirkung bei
Kohls Spendenaffäre, an das von ihm als Innenminister zu verantwortende
Abschußgesetz für entführte Flugzeuge, welches dann vom
Bundesverfassungsgericht kassiert wurde. Auch wollte er unbdingt die
Vorratsdatenspeicherung, wollte Klarnamenspflicht im Internet. Er war für
die Bargeldabschaffung aufgeschlossen. Laut dem Kabarettisten Volker
Pispers soll Schäuble mal gesagt haben, der Irakkrieg sei eine schlechte Lösung, aber
eine schlechtere Lösung sei eine gedemütigte Weltmacht USA. 500.000 Tote, damit die USA nicht gedemütigt wird: Wie widerlich
ist diese Denkweise! In der Corona-Krise sah er die Chance, die
»vereinigten Staaten von Europa«, also die weitere Entrechtung des
Souveräns, voranzutreiben. Das war aber keine neue Idee von ihm. Schon 2011
ließ er das Publikum
in einer Veranstaltung des European Banking Congress wissen, daß er
Deutschland seit 1945 für nicht mehr voll souverän hielt, und auch, daß er
nicht nur gar kein Problem damit habe, wenn Nationalstaaten nicht mehr ihre
volle Souveränität besitzen, sondern sie tatsächlich an Superstrukturen
abgeben sollten. Wer so denkt, ist kein Demokrat. Da gibt es nichts zu
diskutieren.
Nein, Wolfgang Schäuble ist wahrlich kein Mensch, dem ich in irgendeiner
Form nachtrauere. Tatsächlich hat er viel zu lange in der Politik
mitgemischt, mit fatalen Folgen für unser Land. Und sollte die
Deutschland-Abrißbirne Angela Merkel tatsächlich ihren Politikstil von
Schäuble erlernt haben, wie sie jetzt erklärt, dann wird meine Abneigung gegen diesen Menschen nur
noch größer.
Tja, wer hätte das gedacht: Der Blog ist heute 10 Jahre alt geworden.
1640 Artikel habe ich inzwischen veröffentlicht, dabei auf über 6400
externe Artikel, Videoclips und andere Webseiten verlinkt und mehr als 3,75
Millionen Zeichen getippt.
Hat sich das gelohnt? Ich weiß es nicht. Für mich insofern, daß ich
meinen Frust nicht in mich hineinfresse. Es ist doch irgendwie ein Ventil.
Aber ob ich jenseits dessen irgend etwas bewirke, da muß ich mich »ehrlich
machen« (wie man heute so sagt). Ich habe sie nicht gezählt, aber wenn ich
in das Log des Webservers hineinschaue, sind doch weiterhin die meisten
Besucher der Crawler der Suchmaschinen. Ja, ich weiß, ich habe ein paar
Leser, und ich bedanke mich an dieser Stelle dafür, daß meine Artikel nicht
völlig umsonst sind. Und am Ende bleibt ein bißchen Hoffnung auf die
Chaostheorie, nach der ein Flügelschlag eines Schmetterlings einen Sturm
auslösen kann.
Und wie geht es weiter? Erst einmal genauso wie bisher. Das
software-technische Provisorium des Blogs trifft das gleiche Schicksal wie
viele andere Provisorien: es bleibt länger als gedacht. Ich habe viele
Ideen für den Blog, und einiges habe ich schon experimentell ausprobiert.
Aber vor einer neuen Lösung bin ich noch ziemlich weit entfernt. Mein Beruf
und auch andere Interessen lassen mir auch nicht soviel Zeit dazu. Um das
alles aber nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag aufzuschieben, überlege ich
inzwischen, wie ich in Zwischenschritten Neuerungen einbauen kann.
Auch inhaltlich plane ich im Moment keine Änderungen. Irgendwie glaube
ich, meinen Stil halbwegs gefunden zu haben – was natürlich nicht sagt, ob
er nun gut, interessant ist und gefällt. Aber das liegt sowieso im Auge des
Betrachters – beziehungsweise des Lesers.