Michael Kyrath, Vater einer jungen Frau, die zusammen mit ihrem Freund
sinnlos von einem Migranten ermordet wurde, und der sich danach mit anderen
Opferfamilien vernetzt hatte, lud letzten Samstag zu einer »Trauerwache
Deutschland« nach Frankfurt ein. Mehr als tausend Opferfamilien waren
gekommen. Auch eingeladen waren Politiker und Medien. Nur sie kamen
mehrheitlich nicht. Nicht einmal waren sie bereit, Grußworte zu schicken.
Einzig der Chef der Polizeigewerkschaft, Manuel Ostermann, war da und hat
gesprochen. Die neuen Medien haben durchaus berichtet, aber die
»Mainstream«-Medien wohl nicht wirklich.
Tatsächlich wurde ein Team der ARD gesehen, aber im Nachhinein wurde kein
ausgestrahlter Beitrag entdeckt. Böse Zungen behaupten, es sei nur anwesend
gewesen, um potentielle Skandale und Eskalationen aufzunehmen. Ich weiß es
nicht, aber es wäre nicht das erste Mal. Und da in der Tagesschau auch
schon von Demonstrationen von ein paar hundert oder gar nur von ein paar
Dutzend gezeigt wurden, wenn es sich bloß aus linker/grüner Sicht um die
»richtigen« Opfergruppen handelte, kann es an der Größe nicht gelegen
haben.
Eine wohlwollende Ausnahme war übrigens die Bild, an der ich sonst kein
gutes Haar lasse. Sie hatte am Samstag gleich mehrere Artikel über dieses
Treffen gebracht, auch die vom ÖR entlassene und dann von der Bild
angestellte konservative Journalistin Julia Ruhs
sprach vor der
Menge.
Links:
…und raus aus dem Landtag in Mecklenburg-Vorpommern! Das war's für die
CDU. Was für ein Wahnsinn, was für ein freudiges Ereignis. Bin gespannt, ob
das jetzt mal ein paar CDU-Nasen zum Nachdenken bringt. Im Bund oder
zum Beispiel in Sachsen-Anhalt. Ob sie dort die Brandmauer tatsächlich noch
aufrecht erhalten wollen.
Auf jeden Fall werden die nächsten Tage spannend, da bin ich mir
sicher!
Nebenbei auch Gratulation an Leif-Erik Holm und seiner Landespartei, auch
wenn ich es für ausgeschlossen halte, daß sich daraus etwas realisieren
läßt. Nach jetzigem Ergebnis wird das faktisch ein Zwei-Parteien-System
werden: Linksblock unter Schwesig gegen AfD.
Ich fahre ein älteres Auto, deshalb kenne ich das nur von Leihwagen (wenn
meines in der Werkstatt ist), das Gepiepse und Genörgele, der Eingriff ins
Lenkrad von den Assistenzsystemen. Ich bin offenbar nicht der einzige, dem
das auf den Geist geht. Einige Autobauer, bekannt war mir Mazda, aber auch
offenbar Dacia und Renault, bauen einen zusätzlichen Knopf ein, mit dem man
den Mist aus- oder zumindest stummschalten kann. Die Chefin von Dacia
erklärt nun, daß dieser Knopf der von den Fahrern meistgenutzte Knopf sei!
Die Vielzahl der Assistenzsysteme würden zudem sowohl die
Entwicklungskosten in die Höhe treiben (sie spricht davon, daß 25% der
Entwicklungskosten in diese Assistenzsysteme gehen) und natürlich auch den
Endpreis. Gerade für Kleinwagen habe dies einen enormen Einfluß auf den
Markt, die Zahlen seien stark rückläufig. Sie fordert die EU auf, Ausnahmen
bei den Assistenzsystemen für Kleinwagen zu machen, damit sich die ärmeren
Leute weiterhin Autos leisten könnten. Apollo News und Münchner Merkur berichten.
Nebenbei, das zeigt auch mal wieder, wie die Hersteller ihre Käufer
überwachen, daß die so eine Nutzung tatsächlich feststellen können. Neu ist
das allerdings nicht. Ich habe vor etlichen Jahren mal gelesen, daß Porsche
festgestellt hat, daß die Fahrer die extra bestellten Schaltwippen am
Lenkrad für das Getriebe dann tatsächlich kaum nutzen. Das kann ja auch nur
durch Aufzeichnung und Übermittlung (wie auch immer, z.B. in der Werkstatt)
geschehen sein.
Obwohl in Frankreich der erste Versuch einer Altersbeschränkung für
Social Media kläglich (im wahresten Sinne des Wortes) gescheitert ist –
das Gesetz wurde vom Verfassungsgericht wegen der Einschränkung von
Grundrechten als verfassungswidrig eingestuft –, macht die EU unbeirrt
weiter. Laut Apollo News will die EU in den kommenden Tagen einen ersten
Gesetzesentwurf vorlegen. Es soll eine Alterskontrolle für alle Benutzer
vorsehen, also auch für Leute wie mich, die schon etwas länger auf der Welt
sind, mittels offizieller Ausweisdokumenten. Das nährt natürlich die
Unterstellung, daß die Jugendlichen und deren Schutz nicht der eigentliche
Grund sind, sondern die Überwachung und möglicherweise später auch die
digitale Entmündigung (Sperrung) der Bürger nach unliebsamen
Kommentaren.
Früher hätte es einen Aufstand in der Community gegeben,
datenschutzbezogene NGOs hätten sich organisiert und Bürger mobilisiert,
aber davon merke ich nichts mehr. Ja, ein paar gibt es, die sich da
engagieren, aber der Wumms von früher wie bei der Vorratsdatenspeicherung,
der fehlt. Den Leuten wird die Überwachung zunehmend egal, und so »NGOs«
wie die über Seitenkanäle vom Staat finanzierte Campact, die früher in dem
Bereich auch tätig waren, haben sich ja voll und ganz dem Kampf gegen
Rääächts verschrieben. Nur noch traurig.
Nachtrag: Siehe auch
Die spanischen Sozialisten spinnen nun vollends. Sie wollen bis zu
200.000 moslemische Afrikaner einbürgern, die noch nicht einmal im Land
sind. Das geht gerade durch die Presse. Tichys Einblick schreibt dazu: »Irgendwann reicht politische
Naivität als Erklärung nicht mehr aus. Wer Europa in immer kürzeren
Abständen derart grundlegend umbaut, betreibt mit Intention die
Zerstörung des Europas, wie seine Bürger es kannten.« Die spanischen
Rechten haben sich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Sie hätten es
verhindern können, aber durch ihre Enthaltung konnte das Gesetz
passieren.