In Großbritannien entsteht gerade auf Social Media eine wahnsinnige
virale Aktion, und mit ein bißchen Glück könnte das auch nach Deutschland
herüberschwappen! Und die KI hilft dabei!
Was ist passiert? Es ging schon vor ein paar Tagen herum, daß die
britische Regierung von einer NGO/einem Spieleentwickler ein
Propaganda-Spiel hat entwickeln lassen. Ziel ist, links-grüne Politik zu
vermitteln, gegen Rassismus und so weiter. Der Spieler muß sich da durch
verschiedene Aufgaben kämpfen. In einer Aufgabe ist die Gegenspielerin eine
junge Frau mit pinkem Haar und Gothic-Look, Amelia genannt. Sollte
unsympathisch und dumm wirken.
Britische konservative Könner haben diesen Versuch der Manipulation zum
Desaster gemacht. Mit Hilfe KI-generierter Videos haben sie die junge Frau
zur Sympathieträgerin verwandelt. Mittels einfacher Statements erklärt sie
genau, wofür die Konservativen stehen: Großbritannien den Briten, weg mit
dem Islam, der Verschleierung, den kriminellen und nicht integrierbaren
Migranten, nicht-europäischer »Kultur«. Das hat auf Social Media zu einer
Welle der Begeisterung geführt und zu vielen Nachahmern. Auch in
Deutschland, Frankreich und Belgien. In Deutschland heißt sie Maria. Jemand
hat das Amelia-Video inhaltlich nahezu eins-zu-eins auf deutsche
Verhältnisse umgestrickt.
Der Blogger Hadmut Danisch hat viele Videos gesammelt. Schaut da
unbedingt mal herein!
Ich weiß nicht, ob Ihr das mitbekommen habt: Bei dem Treffen von Rang und
Namen in Davos hat die EU bekanntgegeben, eine Alternative von dem Social
Media-Kurznachrichten-Dienst X zu finanzieren. »W« soll sie heißen und soll
schon in wenigen Monaten online gehen. In das englisch ausgesprochene »We«
werden diverse Begrifflichkeiten angeheftet. Kernpunkte sollen sein, daß es
eine Identitätspflicht für die Nutzer gibt und der Inhalt moderiert sein
soll – damit kein böses Wort und vermutlich vor allem nichts, was der
links-grünen EU-Ideologie widerspricht, dort erscheint. Tichys Einblick hat einen Artikel veröffentlicht, der noch ein paar
tiefere Einblicke in dieses Vorhaben verschafft. Und die machen es
nicht besser!
Das Gute daran ist, daß die EU völlig ahnungslos ist, wie die Dynamik von
solchen Diensten ist. Die glauben offenbar tatsächlich, daß sich die Leute
darauf stürzen würden. Ich bin mir ziemlich sicher, daß das nicht passieren
wird. Es gibt schon zwei woke Kurznachrichten-Dienste, Mastodon und
Bluesky. Nach anfänglicher Begeisterung und Zustrom sind die Nutzerkurven
mittlerweile stark abgeflacht und liegen weit unter der von X. W wird kein
anderes Klientel als von diesen beiden bedienen. Wer die Hitze von X nicht
aushält, ist schon dort gelandet. Und ob sie dieses Klientel, die sich dort
jetzt mehr oder weniger etabliert hat, zu sich herüberziehen können wird,
halte ich für zweifelhaft. Die Identitätspflicht könnte zudem auch für
linke Kreise ein No-Go sein. Kurz und knapp: Das ist eine Totgeburt!
Nius hat einen längeren Artikel über die neue »Antirassismus-Strategie«
der EU. Mir wird schon bei den Begrifflichkeiten, die im Artikel
zitiert werden, ganz schwummrig – alles aus der links-feministischen Ecke.
Und mit dieser komplexen Strategie werden wahrscheinlich eine dreistellige
Zahl von Knechten in den Hinterzimmern des EU-Molochs beschäftigt sein mit
Gehältern, von denen die meisten träumen.
Während wohl keine direkten Gesetze oder Verordnungen daraus entspringen,
kann die Genehmigung von Förderungen und ähnlichem an die Erfüllung von
Bedingungen aus dieser Strategie geknüpft werden und somit Druck auf die
Mitgliedsstaaten ausgeübt werden, so der Artikel. »Antimuslimischer Haß«
kommt neben anderen Diskriminierungsformen aus der woken Blase auch vor.
Die EU-Kommission vermutet natürlich an jeder Stelle und Ecke in der EU
einen systematischen Rassismus, und deshalb muß überall alles erforscht
werden und in Statistiken festgehalten werden. Es wird im Artikel nicht
weiter darauf eingegangen, aber ich könnte mir vorstellen, daß dies wieder
zusätzlichen Aufwand und Bürokratie für die unteren Behörden und auch für
die Arbeitgeber bedeutet.
Eine Leserin faßt diesen langen Text kurz und knapp zusammen:
Diese Strategie dient einzig und allein dazu, die Massenmigration zu
legitimieren, um dann die Menschen, die Folgen und Veränderungen täglich
wahrnehmen, als Rassisten zu brandmarken. Migranten sind keine Opfer und
klar denkende Menschen keine Täter.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Die britischen Linken sind wirklich die nützlichen Idioten der Moslems.
Die britische Regierung arbeitet wohl gerade an einer Verschärfung der
Definition der »Islamfeindlichkeit«. Kritiker sehen das als Maulkorb,
als Einschränkung der Meinungsfreiheit, gar als Gedankenkonrolle. Andere
Religionen kommen übrigens nicht in den »Genuß«, sie werden zu Religionen
zweiter Klasse degradiert.
Ich habe ja immer gedacht, daß Frankreich das erste neuzeitliche Kalifat
auf europäischem Boden sein wird, aber jetzt legt Großbritannien gerade
einen großen Vorsprung vor. Ich hoffe, Nigel Farage kann diesen Irrsinn
noch aufhalten.
Ministerpräsident Günther versucht ja gerade, sich herauszureden, seine
Verbotsphantasien beträfen nicht Medien wie Nius. Stattdessen wäre es um
das Verbot von Social Media für Jugendliche gegangen, wie es gerade in
Australien eingeführt wurde (und dort zur Schließung von 4,7 Millionen Accounts geführt hat).
Bei der Welt wird
ein Journalist interviewt, der sich ein offizielles Parteipapier der CDU in
Schleswig-Holstein, das unter der Ägide von Günther entstanden ist,
angeschaut hat. Und – potzblitz – er fand dort sinngemäße Aussagen zur
Kontrolle der Presse. Günther hat also lediglich artikuliert, was die
offizielle Parteistrategie ist. Und das ist der Hammer!
Spaltet sich jetzt von der Günther-Affäre eine Lanz-Affäre ab? Ich hatte
gestern noch berichtet, daß Lanz in seiner Sendung mit von Storch und
anderen Politikern bestritt, daß Günther eine Zensur gefordert habe. Dies
hatte ja auch zu Stirnrunzeln im Nachgang geführt. Stark verwundert war
wohl auch Julian Reichelt, denn wie er nun öffentlich macht – auch im Video – , hat er mit Markus Lanz nach der Günther-Sendung eine
halbe Stunde mit ihm telefoniert – und sein Entsetzen über Günther
kundgetan. (siehe auch Apollo News)
Lanz hat also eine klare 180°-Wendung hingelegt. Und das wirft die Frage
auf, ob er das freiwillig gemacht hat oder auf Druck – von seinem
Arbeitgeber ZDF und indirekt von der Politik. Da besteht
Klärungsbedarf!
Die Junge Freiheit hat sich übrigens noch die Mühe gemacht, den ganzen Dialog zwischen Lanz und Günther zu transkribieren, und
zwar mit genügend Vorspann, daß niemand behaupten kann, sie hätten das aus
dem Kontext gerissen.
Die Diskussion um die verfassungsfeindlichen Äußerungen von
Ministerpräsident Daniel Günther zur Presse- und Meinungsfreiheit brodelt
weiter vor sich hin. Und das ist gut so.
Das von Günther schwer diffamierte Medium hat eine Unterlassungserklärung
von dem Land Schleswig-Holstein verlangt, daß Günther die Äußerungen als
Ministerpräsident getätigt hat – er hatte (dummerweise) in der Lanz-Sendung
explizit gesagt, daß er in dieser Rolle zu Gast sei – und nicht, wie
nachher behauptet, als Privatperson. Die Erklärung wurde nicht abgegeben.
Der bekannte, Nius vertretende Medienanwalt Joachim Steinhöfel hat jetzt
angekündigt, das Bundesland zu verklagen. In ähnlich gelagerten Fällen hat
er schon mehrfach gewonnen, war aber dennoch etwas vorsichtig, da man heute
nicht mehr wisse, wie Gerichte auch bei ziemlich eindeutigen Fällen
entscheiden würden.
Hier gibt es ein
langes Interview von Marc Friedrich mit ihm. Auch Nius-Chef Julian
Reichelt teilt in seinem Format
»Achtung
Reichelt!« mit dem Schlachtruf »Kämpfen!« mal wieder kräftig gegen
Günther und dem zensurfreudigen Staat aus.
Markus Lanz nimmt mittlerweile in der Angelegenheit auch eine üble Rolle
ein. In seiner letzten (gestrigen?) Sendung hatte er ein paar Politiker
eingeladen, unter anderen auch Beatrix von Storch, die natürlich das Thema
ansprach. Lanz bestritt die Deutung von Storch, Nius, Bild und vielen
anderen (auch linken Medien und Journalistenverbänden) und gab als treues
Staatsfernsehen Günther Rückendeckung. Er war auch darauf vorbereitet und
zeigte geschickt gewählte Ausschnitte. Von Storch war dann leider doch
etwas unvorbereitet und kam in die Defensive. Kritiker der Sendung fanden
aber Lanz' Aktion mindestens so manipulativ und falsch, wie Günther die
Arbeit von Nius & Co. beschimpfte. Medial am Ende doch ein Eigentor für
Lanz.
Der Zensurkomplex
Unabhängig von Günthers Äußerungen gibt es schon lange Bestrebungen,
unliebsame Meinungen zu unterdrücken, unter verschiedensten Vorwänden. Ich
denke, den Startschuß kann man wirklich Ursula von der Leyen zuordnen, die
unter dem Vorwand der Kinderpornographie Netzsperren einführen wollte.
Weiter ging es dann mit dem Justizminister Heiko Maas (SPD), dem wir das
»Netzwerkdurchsetzungsgesetz« (NetzDG) zu verdanken haben. Mit dem Aufstieg
der AfD und der Kritik an der von Merkel gezündeten Massenimmigration kamen
dann immer weitere Maßnahmen unter dem Vorwand »Haß und Hetze« hinzu.
Gerade diese Tage geht ein Bericht einer
australischen
Bürgerrechtsinitiative namens »liber-net« durch das Netz. Sie hat die
Zensur-Mechanismen in Deutschland durchleuchtet und
auf 72 erschreckenden Seiten dargelegt, welche Strukturen
mittlerweile in Deutschland bestehen, die versuchen, die Meinungsfreiheit
einzuschränken. Insgesamt seien mehr als 300 Organisationen daran
beteiligt, von Bundesministerien und EU über Forschungsgesellschaften,
Stiftungen, NGOs, Think Tanks, Unternehmen, Medien bis zu selbsterklärten
»Faktenprüfern«.