Ist doch schon lustig: Kaum stehen Wahlen an – am nächsten Wochenende in
Baden-Württemberg, zwei Wochen später in Rheinland-Pfalz – kommen »gute«
Nachrichten: »Bürgergeld weg«, Rentenerhöhung, Abschiebezentren für Migranten. Solche Meldungen haben eine kurze
Halbwertszeit, darauf würde ich wetten. Da die SPD in Baden-Württemberg
sowieso keine Chance hat, wird sie die Füße bei dem Thema der
Abschiebezentren bis zum Montag stillhalten – aber dann nicht mehr: In
Rheinland-Pfalz geht es schließlich um ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU
und SPD. Das Bürgergeldthema ist zudem noch ein Blendwerk. Viel mehr als
eine Namensänderung ist es ja nicht. Auch dafür hat die SPD gesorgt. Für
die, die das bis jetzt nicht begriffen haben, wird die Erkenntnis bald
kommen. Und die Rentenerhöhung klingt gut, aber in Anbetracht der Inflation
sicher nicht bedeutend.
In der jüngsten
Ausgabe von »Achtung Reichelt« beschäftigt sich Reichelt mit dem
Angriffskrieg von USA und Israel auf den Iran. Wie er selber sagt,
spricht er unbequeme Wahrheiten aus, auch über das vielzitierte
»Völkerrecht«, und man sollte tatsächlich darüber nachdenken.
Es reiht sich in eine Folge ähnlich milder Urteile: Ein Jahr auf
Bewährung, 80 Sozialstunden. So wenig ist das Leben eines durch sinnlose
Gewalt getöteten jungen Menschen in Deutschland wert. Junge Freiheit
(Bericht, Kommentar), Apollo News.
Ja, darauf haben wir alle gewartet: »Grüne wollen ›vielfältiges muslimisches Leben in Deutschland‹ fördern
– und den Islam in der Bundeswehr verankern« und haben einen
24-Punkte-Plan in den Bundestag eingebracht, berichtet Apollo News. Sprich,
die Islamisierung vorantreiben. Es geht ja auch um die
»Sichtbarmachung«.
Sie haben sich einen interessanten Zeitpunkt ausgesucht. Neben schönen
Nachrichten aus Berlin, London, Paris, Gaza-Steifen kommen ja in den
letzten Wochen und Monaten tolle Berichte auch aus dem Iran zu der
»Religion des Friedens«. Zur iranischen Interpretation gibt es
hier auch
noch einen Hintergrundartikel. Mit dem Wissen haben manche Leser nicht
ganz Unrecht, wenn sie ein Verbotsverfahren gegen die Grünen fordern, mit
der gleichen Begründung, die gegen die AfD aufgefahren wird.
Nachtrag: Schaut Euch mal an, wie der
Staat jetzt schon den
Islam pimpt: Kinderbuch, in dem sich ein kleines Mädchen freut, endlich
Kopftuch tragen zu dürfen, finanziert aus dem »Demokratie
leben«-Bundesprogramm.
Nachtrag 2: Und in Berlin trauert man um den getöteten Ober-Mullah und Massenmörder
Chamenei.
Nachtrag 3: Noch eine Meldung bei Exxpress. Zudem ist
hier der
Antrag und
die
Pressemeldung vom Bundestag dazu.
Nachtrag 4: Debatte erstmal abgesetzt, aber nur terminlich.
YouTube hat mir einen
Kanal von einem Mann vorgeschlagen, der verschiedene Experimente mit
den gängigen KI-Modellen durchführt, welche dann erhebliche Defizite
aufdecken. Das schafft kein Vertrauen. Wenn ich mir vorstelle, so eine KI
würde mein Auto steuern, hätte ich schon arge Angst, speziell, wenn es zu
Nicht-Standard-Situationen kommt.
Die feuchten Träume der Überwachungsfanatiker sind ja schon länger
bekannt und in totalitären Systemen wie China oder Nordkorea schon
Realität. Gerade die Verhältnisse in Nordkorea müssen wohl schon eklatant
sein: Erstens ist das sowieso ein völlig von dem Rest der Welt
abgeschottetes »Internet«. Zweitens braucht man Privilegien, um es
überhaupt nutzen zu können. Drittens werden die Nutzer ständig überwacht:
Schon auf dem Rechner soll zwangsweise Software installiert sein, die alles
aufzeichnet und nach illegalen Aktivitäten Ausschau hält. Bei den Servern
sowieso. Und die Strafen sind drakonisch. China ist wohl noch nicht ganz so
schlimm. Aber auch da gibt es Listen mit unerwünschten Begriffen. Und wer
sie nutzt, fällt schnell auf und kann auch identifiziert werden.
Innerhalb der EU ist die Nutzung des Internets an sich noch nahezu völlig
frei. Was am DSL-Router der Bürger rein- und rausgeht, ist im Moment noch
nicht beschränkt. Provider müssen zwar für DNS-Resolver-Dienste, die sie
betreiben, auf Druck der Unterhaltungsindustrie Sperrlisten einzusetzen, um
das Auffinden von Servern mit illegalem urheberrechtlich geschützten
Inhalten zu erschweren. Einen eigenen Resolver zu betreiben, ist jedoch gar
nicht so schwer, außerdem lassen sich auch Resolver in den USA nutzen. Das
wird nicht blockiert und ist auch völlig legal.
Bei den großen Social-Media-Diensten sieht es nicht mehr so rosig aus,
hier ist schon eine deutliche Bevormundung zu spüren, und die EU macht
soviel Druck, daß sie die USA auf den Plan ruft. Ich habe hier schon
mehrfach berichtet bzw. verlinkt, darum will ich das jetzt nicht groß
diskutieren.
Der Druck geht nun jedoch weiter, aus politischem Opportunismus. In der
Welt der Politik ist es leider Gewißheit, daß wenn ein Land etwas sehr
Dummes, Blödes, Hirnverbranntes macht, Politiker anderer Länder dies
aufgreifen und für eine sehr tolle Idee halten – und insbesonders dann,
wenn man das als Vehikel nutzen kann, um tatsächlich andere Ziele zu
verfolgen. Und genau so verhält es sich mit der Sperrung von Social Media
für Jugendliche, wie das nicht nur geographisch, sondern auch
demokratisch-rechtsstaatlich ferne Australien es gerade vorgeführt hat.
Nein, natürlich läuft einiges schief bei der Nutzung von Social Media
durch Kinder und Jugendliche. Aber ich sehe da einfach die Eltern in der
Pflicht, den Zugang zu erschweren und zu kontrollieren, statt mit
Brachialgewalt hier eine Schneise zu schlagen.
Jetzt komme ich aber zum eigentlichen Thema zurück: Für eine
Altersbeschränkung muß man natürlich eine Alterskontrolle implementieren.
Und die muß dann jeder durchlaufen: Vom gerade genug altgewordenen
Jugendlichen über Erwachsene im mittleren Alter bis hin zu alten Leuten. Es
betrifft also grundsätzlich alle und nicht nur Jugendliche. Während manche
Dienste mit biometrischen Erkennungsmethoden, inklusive künstlicher
Intelligenz experimentieren (also zum Beispiel durch Analyse von
Videoaufnahmen der Webcam des Nutzers), um das Alter und halbwegs sicher
und – zumindest theoretisch – auch anonym zu ermitteln, wollen manche
Politiker offizielle Identifikationsmittel einsetzen, vor allem auch
solche, die gerade von der EU geplant werden, aber noch kein Interesse bei
der Bevölkerung gefunden haben. Dazu zählt die digitale Identität EUDI, die
die EU gerade aufbaut. Aber gerade die (zwangsweise) Nutzung dieser
Identität könnte der Einstieg in eine totale Überwachung bedeuten, denn
nicht nur würden die EU-Behörden jeden Login-Vorgang oder zumindest jeden
Registrierungsvorgang mitbekommen. Jedes Posting auf einem Social
Media-Dienst wäre dann auch mit dieser Identität verknüpft. Ein gefundenes
Fressen für unsere zensurgeilen Politiker und Behörden! Außerdem würde man
den Nutzungszwang hoffähig machen und auf andere Bereiche ausdehnen.
Ein Artikel bei Nius führt die möglichen Konsequenzen noch weiter
aus. Das sollte jeder mal gelesen haben und sich fragen, ob er das
will.
Die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner motzt ja im Bundestag gerne
AfD-Politiker sinngemäß sprachpolizeilich an mit »Wir wollen den
Begriff ›Kartellparteien‹ nicht verwenden«, wenn die AfD-Politiker eben
dies tun.
Dabei kann man mit Fug und Recht genau das behaupten, wenn man das
Agieren der Altparteien in Sachsen-Anhalt betrachtet. Dort »droht« die AfD
bei den nächsten Landtagswahlen im September mindestens die
Eindrittel-Grenze zu überschreiten, was ihnen nach jetzigem Stand zumindest
eine vorgesehene Blockade-Möglichkeit bei verschiedenen Beschlüssen bieten
würde.
Dies darf natürlich nicht sein in »unserer Demokratie«! Deshalb haben
sich alle anderen Parteien im Landtag außer der AfD heimlich
zusammengeschlossen – und zwar schon seit einem Jahr –, um Gesetze zu
verändern, die eine Zweidrittel-Mehrheit benötigen – wozu sie natürlich
selber auch eine Zweidrittel-Mehrheit benötigen. Deshalb ist auch die Linke
mit im Boot, da nach aktueller Zusammensetzung des Landtags die anderen
Parteien nicht genügend Stimmen hätten. Und selbst die CDU macht mit, die
ja eigentlich bundesweit eine Brandmauer auch gegen die Linke zieht. Aber
wenn es zweckdienlich ist, dann kann man nach heutigen Moralvorstellungen
auch man fünfe gerade sein lassen. CDU und Verläßlichkeit sind heutzutage
ja auch immer mehr Kontrapunkte.
Nun, da sie immerhin noch den parlamentarisch vorgeschriebenen Weg zur
Veränderung von Gesetzen beschreiten wollen, mußte das Kartell nun langsam
die Karten auf den Tisch bringen und sie als Entwurf in den Landtag
einbringen.
Kritiker sagen, daß das Ganze zwar formaljuristisch in Ordnung sei, aber
halt im Kontext der Verhinderung des politischen Einflusses der AfD doch
ein arges »Gschmäckle« habe.
Tichys Einblick beschreibt den ganzen Vorgang detailliert in einem
Artikel.
Um nochmal auf den Begriff Kartell zurückzukommen: Google spuckt folgende
Definition aus, auf die Wirtschaft bezogen:
Zusammenschluß von Unternehmen, die rechtlich und wirtschaftlich
weitgehend selbständig bleiben, aber durch Preisabsprachen o.ä. den
Wettbewerb ausschalten.
Paßt doch, übertragen, wie die Faust aufs Auge, oder nicht?
Sie war nicht nur die Chefin des Ethikrats des Bundestags, sondern hat
sich selber immer ziemlich eitel als die höchste moralische Instanz
dargestellt. Nun gibt es Vorwürfe des österreichischen Plagiatsexperten
Stefan Weber: Alena Buyx soll in ihrer Doktorarbeit abgeschrieben haben.
Der Artikel in der Jungen Freiheit gibt Beispiele dazu. Wundern
tut mich das nicht, mir ist schon lange klar, daß die Frau mit Ethik und
Moral tatsächlich nichts am Hut hat.
Nachtrag: Siehe auch Apollo News.