Greta Thunberg

Es ist schon schlimm genug, daß sich das 16jährige schwedische Mädchen Greta Thunberg als »Klimaaktivistin« instrumentalisieren läßt, auch wenn man sicherlich ein paar Gründe hierzu finden könnte. Viele möchten in diesem Alter gerne ein Star sein, auch ihr angebliches Asperger-Syndrom und einfach kindliche Naivität mögen das begünstigen.

Viel schlimmer, und zwar weit jenseits der Rationalität, ist das Verhalten ihrer »Fangemeinde«. Und damit meine ich nicht andere Jugendliche, die sich Greta zum Vorbild nehmen, die Schule schwänzen und die gleichen hohlen Anklagen gegen die älteren Generationen herausposaunen, gleichzeitig alle Annehmlichkeiten, die diese geschaffen haben, in Anspruch nehmen, von Angstfreiheit vor Hunger und Kälte über grenzenlose Mobilität durch Individual- und öffentlichen Verkehr bis hin zu den Segnungen des Internets und der mobilen Kommunikation, für deren Betrieb allein sicherlich zusammengerechnet viele dutzende Kraftwerke weltweit notwendig sind, geschweige von der Energie und den Ressourcen, von der Arbeitsausbeutung in Entwicklungs- und Schwellenländern, die für die Produktion all dieser schönen Sachen notwendig waren.

Ich meine die Erwachsenen, seien es Journalisten, die Artikel schreiben oder Fernsehberichte machen, Nachrichten moderieren, oder aus der Bevölkerung, die twittern, auf Fratzenbuch schreiben oder obige Artikel in den Foren der Medien kommentieren. Da findet ein völliger Blackout statt, jede leichteste Form von Kritik wird kategorisch als »Haß« subsumiert, das in den letzten Jahre in Mode gekommene Totschlagargument. Kind, Mädchen, Behinderung – da wird wohl ein Beschützerinstinkt aktiviert, es brennen offenbar alle Sicherungen durch. Das geht soweit, daß Eltern, die eigentlich ein natürliches Interesse an der Bildung ihrer Sprößlinge haben sollten, die Freitagsdemos mit eingeschlossenem Schulschwänzen organisieren, wie Zuschriften an den Blogger Hartmut Danisch belegen.

Und es gibt natürlich durchaus Grund zur Kritik. Schon ihr erstes Auftreten in Kattowitz war ein Fake und PR-Stunt. Ihre Rede fand in einer Pause statt, bei der die allermeisten Delegierten gar nicht anwesend waren. Geschickte Berichterstattung mit Bildern von vollen Rängen hatte den wunschgemäßen Eindruck erweckt, dies hätte vor großem Publikum stattgefunden. Das war alles schon von erwachsenen Aktivisten organisiert. Greta war letztlich nur eine Marionette. Dies wird gestützt von der Behauptung, daß vorher ein Casting stattgefunden haben soll, sprich, man habe sich unter mehreren Kandidaten einen passende ausgesucht, mit der man diese Aktion durchziehen wollte, und die Wahl sei auf Greta gefallen. Auch sei die Rede zu ausgefeilt gewesen sein, als daß sie das selber geschrieben haben könne.

Weiterhin steht mittlerweile dem Mädchen ein PR-Profi zur Seite. Der war wohl nicht vom Anfang an dabei, vermutlich ist man von dem Erfolg selber überrascht worden. Auch wenn der wohl aus dem familiären Umkreis des Mädchens stammt, wird klar, daß das Handeln, das Auftreten, das Reden des Mädchens nicht authentisch ist und wohl auch nie authentisch war. Und vielleicht auch deshalb wird sie so frenetisch verteidigt. Wer gibt schon gerne zu, daß man einerseits selbst darauf hereingefallen ist und daß andererseits hier eine vermeintlich gute Sache wie der Klimaschutz durch so ein Fake diskreditiert wird und dieser den Gegnern nur noch weitere Munition liefert?

Artikel:

Genderspinner

Ein Kollege hat mir diesen tollen Link zugeschickt: Die Stadt Hannover (geführt von einer Ampelkoalition) führt »gendergerechte«, »diskriminierungsfreie« ein mit »Redepult« und »Wählende« statt Rednerpult und Wähler. Gendersternchen natürlich auch.

Diskriminierungsfrei ist das alles natürlich nicht. Es benachteiligt nämlich alle Menschen mit einem IQ über 50.

Nachtrag: Hier kann man der/die/das Pamphlet des/der/des/der/der/der Schwachsinnenden (m/w/d sg/pl) lesen.

Die geistigen Brandstifter distanzieren sich

Drei vermummte Attentäter haben einen AfD-Bundestagsabgeordneten aus Bremen mit einem Gegenstand niedergestreckt und schwer verletzt. Mordabsichten können nicht ausgeschlossen werden. Man geht stark von einer politisch motivierten Tat aus.

Natürlich gibt es in der AfD Mitglieder, die Haß und Hetze betreiben, aber das ist ja kein Alleinstellungsmerkmal der AfD. So, wie speziell die linken Politiker und Medien offen gegen die AfD hassen und hetzen, kann man sie durchaus als geistige Brandstifter dieser Tat betrachten. Das wissen sie auch selbst, darum kommen Leute wie Heiko Maas, Cem Özdemir, Johannes Kahrs oder Katrin Göring-Eckardt ganz schnell daher, um sich auf Twitter davon zu distanzieren, und ihrem »Kollegen« gute Besserung zu wünschen. Heuchlerisch ist das. (Quellen: Spiegel, Focus, Bild (Artikel enthält auch nähere Informationen zum Opfer))

Man kann übrigens durchaus darüber streiten, ob es richtig ist, mit einem Bild des verletzten Opfers herumzulaufen und das Opfer zu instrumentalisieren, wie es die AfD gerade tut (sicherlich mit dessen Einwilligung). Mit dem Hintergrund allerdings, daß unsere Mainstream-Presse, speziell der ÖR, ja immer bemüht ist, politisch motivierte Gewalt als ausschließlich von rechts kommend darzustellen, kann ich aber durchaus dafür Verständnis aufbringen.

Bigotte Politiker

Diejenigen, die die Totalüberwachung und Transparenz aller Bürger in x-facher Form beschließen (Vorratsdatenspeicherung, Stille SMS, Kontenabfragen, Mautbrücken, Gesundheitsdaten (in Planung), Fluggastdatenspeicherung, Datenabfragen von Ermittlungsbehörden bei Dienstleistern usw.), regen sich auf, weil ihnen ein paar private Telefonnummern oder Bilderchen öffentlich gemacht wurden und beschimpfen das als »schweren Angriff auf die Demokratie«. WIE PERVERS IST DENN DAS? Selbstreflektion ist sicherlich ein Fremdwort für diese Kanaillen, sonst wären sie schon längst darauf gekommen, daß sie nach den Maßstäben, die sie für sich in Anspruch nehmen, selber die größten Demokratiefeinde in Deutschland sind.

Gutmenschen – Opfer ihrer strunzdummen Naivität

Der konservative Video-Blogger Paul Joseph Watson hat in dem Video »The Tradegy of Cultural Relativism eine Vielzahl von Fällen gesammelt, in denen Gutmenschen Opfer ihrer eigenen naiven Ideologie wurden, meist mit tödlichem Ausgang. Eigentlich grausam, aber so recht kann ich nicht Mitleid empfinden.

Weil es im Titel auftaucht: »Kulturrelativismus« ist übrigens ein Mittel der Gutmenschen, mit dem sie sich dem offensichtlichen Widerspruch zwischen der aus der Aufklärung entstandenen Grundordnung mit allen Grundrechten auf der einen Seite und der Unterdrückung, Gewalt und Verbrechen der primitiven veralterten Strukturen und Denken wie beim Islam oder bei den afrikanischen Naturvölkern auf der anderen Seite entledigen. Recht sei nicht absolut, sondern von der Kultur der involvierten Person abhängig. So nach dem Motto, wenn Kinderehen (und den damit einhergehenden Kindersex) in dem Ursprungsland tradiert ist, dann wäre es auch recht, wenn die Migranten es hier auch so treiben. Gleiches gilt da natürlich auch für den ganzen anderen Kram wie Frauenunterdrückung, Vergewaltigung von »ehrlosen« Frauen (die ohne Kopftuch), Ehrenmorde, Beschneidung von Jungen und Mädchen oder Tierquälerei (Schächten im Islam und Judentum). Wenn man es auf die Spitze damit triebe, müßte man alle Islam-Terroristen freisprechen, denn sie haben sich ja nur an die Suren des Korans gehalten!

Lügenpresse läuft auf Hochtouren

Seit anderthalb Tagen brüllt die staatskonforme Presse unentwegt über die Amokfahrt in Bottrop und Essen: ein Deutscher hat aus Ausländerhaß Menschen ermorden wollen! Übler Rechtsradikalismus, die Nazis sind wieder da! Schon werden in Essen die ersten Anti-Nazi-Demos organisiert. Begriffe wie »Verdächtiger« oder »mutmaßlicher Täter« liest man anders als sonst erst gar nicht. Die Grünen sprechen schon – völlig faktenfrei – von einem Netzwerk hinter dem Täter.

Man könnte glatt auf die Idee kommen, daß das bislang auch deshalb so aufgebauscht wurde, um von der Hetzjagd vierer Migranten in Amberg abzulenken. So finden sich auch in vielen neueren Artikeln zu der Tat in Amberg, die man dann nun doch nicht verschweigen kann, Verweise zu der Amokfahrt in Bottrop/Essen. Framing heißt das im Neudeutsch (vielleicht soviel wie »Rahmen/Kontext geben« in normalem Deutsch), wobei es gar nicht darauf ankommt, ob der »Rahmen« irgendetwas mit dem »Inhalt« zu tun hat. Es geht nur darum, daß beim Leser/Hörer irgendetwas hängenbleibt. Hier: Es gäbe sowohl Deutsche als auch Migranten, die Andersartige terrorisieren, die Gewalt dominiere nicht auf Seiten der Migranten, die Tat der Jugendlichen sei harmlos im Vergleich zu dem Anschlag in Bottrop/Essen.

Und man sollte die Berichterstattung auch mit der über den Vorfall vor zwei Wochen in Recklinghausen vergleichen. Wie? Welcher Vorfall? Ich habe das auch erst zufällig über Leserkommentare mitbekommen. Da ist ein Mann mit seinem Auto in eine Bushaltestelle gefahren. Und im Gegensatz zu Bottrop/Essen blieb es nicht bei Verletzten. Eine 88jährige Frau ist dadurch gestorben. Ein Terrorverdacht ist ganz schnell ausgeschlossen worden. Erst Unfallvermutung, dann angebliche Selbstmordabsichten. Der Unterschied zwischen den beiden Vorfällen? Hier handelte es sich um einen Bosnier – möglicherweise ein Moslem –, statt um einen Deutschen. Inzwischen wird offenbar auch dem Bosnier unterstellt, Tötungsabsichten gehabt zu haben, wie aus dem Teaser des Pay-Wall-Artikels klar wird.

Nachtrag (4.2.): Ich hatte einen Focus-Artikel so gelesen, daß der Täter von Bottrop/Essen auch Migrationshintergrund hätte. Es fehlte aber ein notwendiges Komma im Text, der diese Interpretation zugelassen hätte, und die Aussage war tatsächlich eine andere. Ich habe daher den obigen Text entsprechend korrigiert.

20 Uhr 10: Fernseher abschalten!

Gerade auf Zeit eine kurze Zusammenfassung von Merkels Neujahrsansprache gelesen. Die Meisterin der leeren Phrasen hat offenbar wieder voll zugeschlagen. Daher mein Tip: Fernseher um- oder ausschalten – oder besser erst gar nicht einschalten. Ich kann diese Frau nicht mehr sehen, und nicht nur aus dem Grund, daß ich wegen ihres beharrlichen Klebens am Kanzlerstuhl Punkt Mitternacht eine Wette verliere.

Steinmeiers Weihnachtsansprache

Steinmeiers Weihnachtsansprache interessiert mich inhaltlich nicht. Ich habe sie nicht einmal gelesen. Sondern gleich auf den Forumslink beim Spiegel geklickt. Das ist viel spannender. Und ich erfahre auch umgehend, welchen Müll ich mir erspart habe. Gut, dem Leser meines Blogs ist es sicherlich nicht neu, daß ich Steinmeier für einen der verlogensten, innerlich korruptesten Politiker in Deutschland halte. Ich bin da offensichtlich nicht allein, wenn ich die Kommentare so lese.

PS: Bei der Zeit wird auch heftig diskutiert, hier gibt es natürlich eine stärkere linke Gutmenschfraktion als beim Spiegel.

Geburtstag

Geburtstag hat mein Blog. Fünf Jahre ist er nun alt. Hat er etwas gebracht? Mir? Den wenigen Lesern, die sich auf ihn verirren? Ich weiß es nicht. Gut, er hilft mir ein bißchen, den Frust abzubauen über den Schwachsinn der Welt, über die dunklen Kräfte, die uns das Leben schwer machen und unter anderem unser bestes (unser Geld) haben wollen. Und vielleicht erfährt jemand auf meinem Blog etwas, was er noch nicht wußte – was aber nicht sooo wahrscheinlich ist, denn vermutlich findet man den Blog erst, wenn man die richtigen Stichwörter in Google einträgt…

Geht es weiter? Ich habe zumindest nicht vor, den Stecker zu ziehen. Zwar ist mit dem gewünschten Software-Ersatz erstmal nichts geworden, aber wie heißt es doch: »Aufgeschoben ist nicht aufgehoben«! Was die Beitragsfrequenz und -umfang betrifft, verspreche ich nichts. Mein Seelenheil liegt nicht am Blog, und darum entscheide ich einfach nach Lust und Laune, ob, worüber und wieviel ich schreibe. Das ist halt der Vorteil eines privaten Blogs.

Bürgerrechte sind Lippenbekenntnisse der FDP und Grünen

Es ist doch immer die gleiche Lügnerei: In der Opposition regen sie sich alle über Gesetze auf, aber in der Regierungsverantwortung beschließen sie die gleichen Gesetze. Das ist insbesonders schlimm, wenn es um die Einschränkung einer der wichtigen Errungenschaften der Zivilisation, die Bürgerrechte, geht und die handelnden Parteien solche sind, die gerne diese Bürgerrechte wie eine Monstranz vor sich her tragen. So auch gestern die »liberale« FDP, die als kleiner Koalitionspartner der CDU in Nordrheinwestfalen dem neuen Polizeigesetz zugestimmt hat.

Besonders peinlich ist, daß die Gallionsfiguren der FDP in Sachen Bürgerrechte, Gerhard Baum und Burkhart Hirsch, im Juni noch gegen das Gesetz (und ihre eigene Partei!) klagen wollten, jetzt aber das beschlossene Gesetz begrüßen. Und das, obwohl nach Aussage von Kennern keine wirklichen substantiellen Änderungen an den Grundrechtseingriffen gemacht worden sind – nur ein paar nichtsnutzige Richtervorbehalte hier, ein paar Verkürzungen von Zeiträumen dort.

Die Grünen, die sich auch das Polizeigesetz in NRW aufgeregt haben, sind aber keine geringeren Heuchler als die FDP. Schließlich hat ihre Partei im Bundesland Baden-Württemberg, wo sie sogar der große Koalitionspartner ist, ein ähnliches Polizeigesetz verabschiedet.

Wer wählt solche Schmierenparteien eigentlich noch?