30. Juni 2021
Juni 202130

Woke Filmindustrie

Vor fast genau einem Jahr habe ich über die Political Correctness berichtet, nach der homosexuelle Rollen nur von solchen Leuten gespielt werden dürften, die im realen Leben ebenfalls homosexuell wären.

Ich hatte das sarkastisch extrapoliert, daß am Ende jeder Schauspieler nur noch sich selbst darstellen könne und dürfe.

Heute hat mich die Realität eingeholt.

30. Juni 2021

Gut, daß Deutschland verloren hat

Die Überschrift sagt es schon. Ich freue mich über das frühzeitge Ausscheiden der deutschen Fußballmannschaft bei der EM 2020. Aber nicht aus Häme! Ich freue mich natürlich für Manuel Neuer und seine Mannschaft. Jetzt haben sie mehr Zeit, sich um Regenbogen, Einhörner und Schneeflocken zu kümmern. Das ist doch toll!

30. Juni 2021

Wann kommt das Bundesverdienstkreuz für den Dreifachmörder?

Das ist der Wahnsinn. Jetzt wird der Islam-Terrorist aus Würzburg, der drei Menschenleben auf dem Gewissen hat, langsam zum Opfer stilisiert. Und zwar nicht von der linken Presse wie der TAZ oder dem Spiegel, sondern von der FAZ. (Aber es gibt ja Stimmen, die meinen, die über Jahrzehnte als konservatives Blatt geltende FAZ sei auch schon ziemlich nach links abgedriftet, so angefangen nach dem Tod des Mitherausgebers Frank Schirrmacher.)

Nun ja, was erzählt denn die liebe FAZ? Der somalische Täter habe in Chemnitz gelebt und habe 2018 einen rassistischen Angriff miterleben müssen. Wie andere Quellen ausführlicher berichten, habe er selbst vor vier langen, schwarzgekleidenen, vermummten Leuten schnell genug wegrennen können, sein afghanischer Kumpel hingegen sei eingeholt worden und trug von der Konfrontation Prellungen und Schnittwunden davon. Da das im Kontext des damaligen »Hasi, Du bleibst hier«-Skandals um angebliche Hetzjagden nach einem Mord eines Mannes durch einen Migranten passierte, wurde das von Polizei und Medien als rechte Tat eingestuft, obwohl es, wenn ich das richtig interpretiere, nur die Zeugenaussagen der beiden gibt. Aus meiner Sicht könnte das aber genauso gut eine Aktion Linker unter falscher Flagge gewesen sein, um der damals schon angezweifelten These der Hetzjagden mehr Nachdruck zu verleihen. Aber sei's drum.

Weiter schreibt die FAZ, der Somalier habe in einem Interview erzählt, daß er sich in Chemnitz nicht mehr sicher fühle und aus Ostdeutschland im allgemeinen und Chemnitz im speziellen weg wolle. Er traue sich nicht mehr mal ohne Hilfe eines Freundes raus zum Einkaufen.

Das ist doch herzzerreißend, oder? Der Täter ist das eigentliche Opfer.

Nur – die FAZ unterschlägt hier eine nicht ganz unwichtige Information. Der somalische Merkelgast wurde wenige Monate nach seiner Ankunft 2015 in Deutschland straffällig, und zwar wegen Körperverletzung, wie die Welt bereits gestern berichtete. Die Zeit ergänzte diese Information mit dem Hinweis, daß der Somalier einen anderen Migranten mit einem Messer verletzt hatte. Scheint sein bevorzugtes Werkzeug zu sein. Das relativiert die Jammerei des Täters doch ein wenig, oder etwa nicht?

Nicht nur die FAZ dreht durch, auch Horst Seehofer (alias »Drehofer«) redet mal wieder wie üblich wirres Zeug. Er stellt ernsthaft die Frage, ob wir zu wenig für die Integration tun. Hadmut Danisch hat diese Äußerung schon ausführlich in seinem Blog diskutiert, ich erspare mir deshalb, darauf näher einzugehen.

27. Juni 2021
27

Terroranschlag in Würzburg: das dreckige Spiel von Politik und Medien

Es ist schon ein furchtbar dreckiges Spiel, das die Politik und die Medien mit uns treiben. Daß es sich bei dem Anschlag in Würzburg um einen islamisch motivierten Terroranschlag gehandelt hat, daran besteht kaum Zweifel: Zum einen hat der somalische Täter, wie hier auch schon im Blog berichtet, »Allahu Akbar« gerufen, während er die Frauen im Woolworth abschlachtete, zum anderen hat er bei seiner Vernehmung ausgesagt, daß das sein persönlicher Dschihad gewesen sei (Dschihad = Kampf auf dem Wege Allahs). Weiterhin hat man im Mülleimer Propaganda-Material der ISIS, der Islamistengruppe in Syrien/im Irak, gefunden, das ihm zugerordnet wird. Dadurch, daß er das weggeschmissen hat, ist ihm auch eine Planung der Tat unterstellbar – kein Affekt, keine »Kurzschlußhandlung«, vor allem kein Amok. Weiterhin soll er absichtlich nur Frauen als Opfer ausgewählt haben, was auch einen islamischen Zusammenhang haben soll.

Aber in Deutschland darf es keinen Terror geben, zumindest keine islamischen. Rechter Terror lauert natürlich hingegen hinter jeder Ecke. Daher wird geschickt ausgenutzt, daß der schon mehrfach auffällig gewordene Täter zeitweise unter psychiatischer Beobachtung stand. Es wird ein Narrativ von Politik und Medien darauf aufgebaut. Der Täter sei höchstwahrscheinlich psychisch krank, es könnte sich aber auch um eine »islamistisch« motivierte Tat handeln. Das müsse aber noch genauer untersucht werden. Das wird jeweils am Ende der Berichterstattung erzählt, damit man es gar nicht mehr so unbedingt mitbekommt. Die Fakten, die ich oben erwähnt habe, werden gar nicht oder verzerrt dargestellt. Die gefundene ISIS-Propaganda mutiert dabei zu unspezifischen »Haßbotschaften«, damit ja kein Bezug zum Islam entsteht.

Ich sehe diese Taktik nicht zum ersten Mal. Man versucht, ein Narrativ aufzubauen, daß es eigentlich islamischen Terror gar nicht gibt, sondern daß der Täter stattdessen immer psychische Probleme habe, der einen Tötungswahn auslöse (eben »Amok«). So frei nach dem Motto, der Islam sei so eine friedvolle Religion, aus ihr könne gar keine Gewalt entstehen. Wenn man danach geht: Ich sehe die Hinwendung zu jedweder Religion schon als psychisches Problem…

Natürlich versuchen die Politiker auch bei dieser Tat, das wieder als Einzelfall darzustellen und davor zu warnen, eine ganze Bevölkerungsgruppe zu verdächtigen. Der Oberbürgermeister Schuchardt machte hierzu einen völlig mißlungenen Vergleich: »Auch wir Deutsche wurden nach dem Zweiten Weltkrieg nicht pauschal verurteilt. Genauso wenig gilt dies jetzt für Somalier oder generell Geflüchtete. Dieses Schubladendenken muß ein Ende haben.« Das ist schon Geschichtsklitterung. Natürlich wurden die Deutschen erstmal pauschal für die Taten des Naziregimes verurteilt. Haß wurde ihnen entgegeben gebracht, speziell in Ländern, in denen die Nazis eingefallen waren und gewütet hatten. In der Tschechoslowakei durften Deutsche straflos getötet werden (Beneš-Dekrete), ob sie nun an den Nazitaten beteiligt waren oder nicht. Diese pauschale Verurteilung ging über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Selbst heute gibt es teilweise noch Vorbehalte. Und ich bin mir sicher, daß der Herr Bürgermeister Schuchardt wie alle anderen sofort pauschal über die AfD, ihre Wähler und alle Konservativen hetzen würde, wenn es wieder zu einer rechtsradikal motivierten Tat käme.

Auch Södolf nutzte seine Ansprache bei der Trauerfeier dazu. Er hob die Mitwirkung eines Iraners bei der Verfolgung des Täters hervor. Die heutigen Tagesthemen bauten dieses Framing noch massiv aus. Sie interviewten den Iraner und zeigten eine vis-à-vis-Dankesansprache Södolfs an ihn, wobei nicht wirklich herauskam, in welcher Form der Iraner da beteiligt war. Aber so kleinlich will ich gar nicht sein. Auf den drei Videos, die im Internet zirkulieren, ist aber klar zu erkennen, daß unter den Leuten, die draußen versucht haben, den Täter aufzuhalten, nicht nur Leute mit Migrationshintergrund waren, sondern auch Deutsche, was von der Polizei auch bestätigt worden ist. Außerdem hatte ich irgendwo gelesen, daß der Hausdedektiv, der auch die Allahu-Akbar-Rufe bezeugte, durch sein Eingreifen einen noch schlimmeren Ausgang im Woolworth verhindert habe. Solche Informationen würden aber das schöne Framing der ARD und von Södolf kaputtmachen. Also weglassen!

Und von Schuld oder Verantworten ist seitens der Politiker natürlich auch überhaupt nichts zu hören. Als seien sie daran, daß der Somalier überhaupt ins Land gekommen ist, daß er trotz abgelehnten Asylantrag und kriminellen Auffälligkeiten sich noch hier frei bewegen konnte, nicht im Geringsten beteiligt. Tatsächlich haben alle, die Merkel mit ihrer »wir schaffen das« und »jetzt sind sie nun mal da« Migrationspolitik unterstützt haben, das Blut der Toten und Verletzten, von diesem und den früheren Terroranschlägen, an ihren Händen. Und nicht nur die: Alle Bürger, die 2017 die CDU/CSU gewählt haben oder andere Parteien, die Merkels Politik unterstützt haben oder gar noch mehr Migration forderten. oder die selber die uneingeschränkte Migration und Seenotrettung nach Europa unterstützen, tragen Mitschuld, genauso, wie ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung damals Mitschuld an der Nazidiktatur hatte. Ich fordere diese auf, doch bitte jetzt ihre dumme Fresse halten.

26. Juni 2021
26

Unbedingt lesen: von der Leyen will unser Grundgesetz aushebeln!

Bei Tichys Einblick ist ein Artikel erschienen, der uns alle unbedingt alarmieren sollte! Ich empfehle dringend, ihn zu lesen.

Worum geht es? Wie der Artikel schreibt, will von der Leyen vom Europäischen Gerichtshof selbst »feststellen lassen, daß der Gerichtshof der EU (EuGH) die oberste Instanz in allen Rechtsfragen in EU-Europa ist. Demnach wären die Verfassungen der EU-Mitgliedsstaaten den EU-Verträgen unterstellt. Sie wären damit als Verfassungen praktisch außer Kraft gesetzt.« Sie will an Deutschland ein Exempel statuieren, denn das Bundesverfassungsgericht hat sich da als etwas aufmüpfig gezeigt.

Das war aber noch vor der Zeit von der CDU-Marionette Stephan Harbarth als Vorsitzender des Bundesverfassungsgerichts. Da amtierte noch der Vorgänger Andreas Voßkuhle. Der galt zwar auch als Freund der EU, nichtsdestotrotz wurden in seiner Zeit rote Linien gezogen. Die wurden zwar auch mal zugunsten der EU verschoben, sind aber erhalten geblieben.

Faktisch genießt zwar EU-Recht heute tatsächlich Priorität vor deutschem Recht, aber nur, weil das Grundgesetz (durch entsprechende damalige Änderung) es gewähren läßt. Ich denke, das dürfte auch die Mehrheitsmeinung unter den Verfassungsrechtlern sein. Dieses Gewähren kann auch jederzeit wieder rückgängig gemacht werden, wodurch klar ist, wer hier letztendlich das Sagen hat.

Das Grundgesetz besteht ja durch die demokratischen Grundvorstellung, daß die Bürger der Souverän des Staates ist, also letztendlich die Definitionshoheit besitzen, wie sie zusammenleben wollen. Das geht aus Artikel 20, Absatz 2 hervor und auch aus Artikel 146, der garantiert, daß die Bürger das Grundgesetz auch ersetzen könnten, wenn es ihnen nicht mehr gefiele.

Recht haben und Recht bekommen sind aber bekanntlich zweierlei Stiefel. Meine Meinung von Harbarth ist ja nicht besonders hoch (eigentlich unter Null), deshalb würde ich nicht darauf wetten, daß das Bundesverfassungsgericht hier ein Machtwort und klare Ansage in Richtung EU tätigen wird.

Und wer glaubt, ein Herr Laschet würde uns vor einer Degardierung zum Vasallen der EU-Kommission schützen, der hat sich aber stark gebrannt. In der Financial Times hat Laschet zum Ausdruck gebracht, daß er sich eine europäische Verfassung wünscht (»All in all, I think we need an ever closer union … and towards a European constitution.«). Daß die SPD/Scholz und die Grünen/Baerbock das genauso sehen, davon ist ohne großes Nachdenken auszugehen. Auch die FDP sehe ich da nicht als Retter in der Not.

Einzige Hoffnung sind noch EU-Mitgliedsstaaten, die noch eine eigene Identität besitzen und diese auch behalten wollen, insbesonders die osteuropäischen Staaten. Mit Frankreich, eigentlich eine stolze Nation, ist wohl nicht zu rechnen. Macron soll genau wie die Noch-Staatsratsvorsitzende Merkel seine Finger in diesem äußerst bösen Spiel mit drinhaben.

25. Juni 2021
25

Die richtigen Antworten

Nach dem vermutlich islamisch motivierten Anschlag eines Somaliers in Würzburg kommen wieder die heuchlerischen Tweets mit den Standard-Beileid-Phrasen von den Politikern, wie zum Beispiel Söder, Laschet oder Özdemir. Hoffentlich lesen die auch mal die Antworten auf ihre dümmlichen Tweets, denn sie sind ziemlich eindeutig. Auch wenn manche Medien schon wieder versuchen, den Täter als »psychisch krank« und »Einzeltäter« zu betiteln und damit jeglichen Bezug zu Herkunft und Religion verwischen möchten, ist den Leuten sofort klar, wie der Hase läuft. Bayerns Innenminister Herrmann erzählt zudem auch schon mehr als Merkel, Laschet, Söder & Co. und der ganzen linken Mischpoke lieb sein kann: Ein Zeuge will deutlich »Allahu Akbar« gehört haben, der Asylantrag des 2015 eingereisten Täters sei wohl abgelehnt worden. Ich vermute mal, er hätte schon längst abgeschoben sein müssen. Drei Menschen könnten dann noch leben, wie viele dutzende, wenn nicht hunderte andere auch, die von Migranten abgeschlachtet wurden, aber die die Presse und die Politik unter den Teppich gekehrt hat. Danke für Nichts, Ihr widerlichen Politiker und Gutmenschen.

24. Juni 2021
24

Zensur im Gewand des Jugendschutzes

Heise berichtet, daß die Länder, bzw. ihre Jugendschutzvertreter, wieder die wahnwitzige Idee aufgreifen, alle Internet-Endgeräte, und zwar schon betriebsystemseitig, zwangsweise mit Jugendschutzfiltern auszurüsten, die dann erst freigeschaltet werden müssen, wenn Erwachsene auf den gesamten Inhalt des Internets zugreifen wollen.

Frech wird einfach behauptet, das sei technisch kein allzu großes Problem, und die Verbände hätten dem bereits zugestimmt. Die Verbände bestreiten das vehement (bezichtigen die Politiker eigentlich schon der Lüge) und halten das für nicht realisierbar und sehr problematisch.

Ich halte das zudem auch für völlig unverhältnismäßig, die gesamte erwachsene Bevölkerung in Geiselhaft zu nehmen, weil heute jedes Kind ein internetfähiges Mobiltelefon haben muß und man den Eltern nicht zubilligen will, über die Nutzung des Internets durch die Kinder selber zu entscheiden – also entsprechend auf Geräten der Kinder existierende Filtersoftware zu installieren, oder es zu lassen. Man sollte meiner Meinung nach lieber sicherstellen, daß weder Internet-Zugänge (inkl. entsprechender Telefontarife) und Internet-Endgeräte an Kinder und Jugendliche ohne Einwilligung der Eltern gekauft werden können. Der Rest der Geschichte geht den Staat dann nichts mehr an. Beim Alkohol und Tabakwaren geht es ja auch.

Heise-Leser weisen zudem auf die Absurdität hin, daß sich Deutschland gerade massiv über Ungarn aufregt, weil sie die Jugend vor gewissen Medien schützen will und den Eltern das Erziehungsrecht zurück in ihre Hände legt, gleichzeitig hier die Jugend (und die Eltern in ihrem Erzieungsrecht!) noch viel umfangreicher bevormunden will, als es Ungarn durch das neue Gesetz tut.

Viele Leser sind auch der Meinung, daß es weniger um die Kinder geht, sondern daß das der Einstieg in eine Internet-Zensur und in chinesische Verhältnisse sein soll. Hat man die Hersteller erst einmal dazu gebracht, nur noch Geräte anzubieten bzw. verkaufen zu können, die die Filterfunktion besitzen, kann man das sukzessive ausbauen. Filterlisten, die die Geräte dann regelmäßig herunterladen müssen, und gar Überwachung der besuchten Seiten, sind dann nicht mehr fern. Über die besagte Freischaltung könnte man leicht dem Nutzer eine eindeutige ID zuweisen, die der Browser dann gezwungernermaßen bei jedem Request mitschicken müßte. Dann ein paar Honeypot-Server mit entsprechenden Themen aufstellen und seine Kandidaten sammeln.

Und soetwas sind dann die »Werte«, auf die sich die EU doch so gerne beruft. Ich könnte kotzen.

23. Juni 2021
23

Regenbogenflagge ist das neue Hakenkreuz!

Ja, Vergleiche mit dem Dritten Reich sind immer problematisch. Meist, weil die Leute nicht differenzieren und sich auf einen Aspekt beschränken können.

Ich mache es trotzdem.

So geht es jetzt hier nicht um die unglaublichen Verbrechen, die die Nazis verübt haben. Es geht um das fanatische Hineinsteigern in eine Ideologie, welche auch immer, und das Ausgrenzen Andersdenkender. Wir haben ja alle Bilder und Filmaufnahmen aus der Nazizeit gesehen, und so habe ich mich an die mit Hakenkreuzfahnen geschmückten Häuser erinnert, an Menschenmassen, auch gerne Kinder, die mit entsprechende Fähnchen winkten, wenn eine politische Größe zu Besuch kam. Auch sonst wurde vieles mit dem Hakenkreuz »geschmückt«. Autos, Lokomotiven beispielsweise, aber auch Alltagsgegenstände.

Mit Argusaugen wurden die Menschen beobachtet: Wer damals nicht schön regelmäßig die rechte Hand zum Hitlergruß hob, machte sich verdächtig, ein Gegner des Regimes zu sein, wurde von Mitmenschen, Nachbarn angeschwärzt, wurde verhaftet, im schlimmsten Fall getötet.

Logik und Grundsätze existerten nicht mehr, alles hatte sich der Ideologie zu unterwerfen.

Genau wie heute: Überall hängen Regenbogenfahnen herum, vor/von öffentlichen Gebäuden, Kirchen. die Logos der Firmen werden eingefärbt oder Regenbogenstreifen irgendwo auf den Webseiten plaziert. Nutzer von Social Media schmücken ihre Accounts damit.

Und wer nicht mindestens alle zwei Stunden öffentlich beteuert, er sei für Weltoffenheit, Toleranz und Vielfalt, gerät in Verdacht, homophob, Schwulenhasser, reaktionär, rechtsradikal zu sein, ein Mensch, der hier in diesem Land nichts zu suchen hat, der »gecancelt« werden muß.

Und Regeln bedeuten nichts mehr. Die Nichteinmischung in andere Staaten. Die Grundsätze zur politischen und religiösen Neutralität der UEFA. Die EU schwafelt von europäischen Werten, während sie gleichzeitig Grundprinzipien wie Vertragstreue bei den EU-Verträgen mit Füßen tritt. Die Ideologie des Regenbogens ist nicht verhandelbar.

Wie heißt der Spruch? Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.

Nachtrag: Andere sehen das ähnlich, z.B. ein Twitterer mit zwei Bildern vom Rathaus in München oder der Blogger Danisch, von dem der erste Link stammt.

22. Juni 2021
22

Willkommen in Gaymany!

Es kann sich nur noch um Stunden handeln, bis der Grüßaugust Steinmeier verkündet, daß die Regenbogenfahne zur Nationalflagge Deutschlands geworden ist. Auf jeden Fall drehen gerade die Politiker und die Medien durch, getrieben von der mittlerweile äußerst nervenden LGBT-sonstwas-Minorität. Wie kleine (und entsprechend dumme) Kinder hatten sie sich schon gefreut, Orbán und seinem Land Ungarn eins auszuwischen, indem sie während des Spiels Deutschland gegen Ungarn das Münchner Stadion in den Regenbogenfarben beleuchten. Das ungarische Parlament hatte nämlich vor kurzem ein Gesetz beschlossen, das die ungarische Jugend vor Propaganda der LGBT-Community schützen soll. Das Ausleben von nicht-heterosexuellen Orientierungen wurde in Ungarn jedoch in keiner Weise eingeschränkt. Die Aufregung ist daher ziemlich künstlich vom Zaun gebrochen. Aber wen interessiert's? Wenn die Schwulen und Lesben nicht überall herumf… können wie sie wollen, dann machen sie halt einen Aufstand. Und die »Woken« machen alle mit.

Aus dem Plan mit der Beleuchtung jetzt aber nichts, denn der europäische Fußballverband UEFA hat Njet gesagt. Das hat die sich dem Zeitgeist anbiedernden Politiker wütend gemacht, wie die Welt zu berichten weiß. Wie kleine Kinder stampfen sie jetzt mit den Füßen, bewerfen die UEFA mit Dreck. Trotzig wollen sie jetzt während des Spiels alles mögliche regenbogenmäßig anstrahlen, der DFB will vor der Allianz-Arena an die Zuschauer Fähnchen verteilen, Pro7 sein Logo bunt machen.

Derweil hat die UEFA nur genau das gemacht, was in ihren Statuten drinsteht. Sie hat sich dort für politisch und religiös neutral erklärt. Und daß das Ausleben von Homosexualität und dergleichen nun mal auf jeden Fall ein religiöses, aber auch ein politisches Thema ist, wird doch wohl niemand bestreiten. Insofern hat sie trotz der in den Funktionärskreisen weitverbreiteten Korruption alles richtig gemacht. Und wie groß wäre das Geschrei, wenn jetzt zum Beispiel die Ungarn mit Shirts auftauchen würde, auf denen groß das AfD-Logo prangen würde? Ich glaube, manche Politiker würden vor Wut explodieren. Es ist auch höchst interessant, daß die Leute nicht mehr in der Lage sind zu realisieren, daß es auch noch Menschen mit anderer Meinung gibt, und daß diese Meinung durchaus auch legitim sein kann!

Vielen Leuten, auch solchen, die prinzipiell tolerant dem Thema gegenüberstehen, geht diese billige Anbiederung und Instrumentalisierung des Fußballs zu weit und sie kritisieren den Gratismut der politischen und journalistischen Maulhelden. Auf Twitter habe ich da schon Aufforderungen gesehen, man möge doch dann bitte auch hiesige Moscheen in das bunte Licht tauchen und bitte auch bei der Weltmeisterschaft in Katar mit bunten Armbändern, Shirts und Fähnchen aufkreuzen. Dafür sind sie dann doch alle zu feige, genauso wie diverse Großkonzerne (inklusive VW, Mercedes, BMW), die ihre Internet-Logos im »Pride Month« in westlichen Länden regenbogenbunt gemacht haben, aber nicht in islamisch geprägten Ländern.

21. Juni 2021
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Verschwörung der Nachrichtenagenturen

Es ist zwar so, daß der Teil der Bevölkerung, die die Genderschreibweise ablehnt, immer größer wird, aber das hindert die deutschsprachigen Presseagenturen nicht, gemeinsam sich zu mehr Genderschreibung zu verpflichten – zwar vorerst ohne dem Gendersternchen (oder dessen Varianten), aber mit dem Ziel, das generische Maskulinum zurückzudrängen. Das erinnert mich fatal an die Überrumpelungstaktik, die sie schon bei dieser unsäglichen Rechtschreibreform praktiziert haben.

Und diese Leute, die sich irrend für Journalisten halten und uns bevormunden und erziehen wollen, regen sich gleichzeitig über die Polen und Ungarn auf, wie undemokratisch die Regierungen doch seien! Was für ein widerlich hypokritischer Haufen! Hadmut Danisch fragt zurecht, wie man solch einer Presse, die sich politisch verschworen hat und das auch noch in einer Pressemitteilung bekanntgibt, noch glauben kann.