Anne Müll

Ich habe die Sendung zum Glück nicht gesehen außer ein paar Sekunden, die mir dann auch ganz schnell gereicht haben. Wenn ich im Nachgang die Berichte und Leserkommentare betrachte, lag ich mit meiner Vorahnung zweier Ziele der Sendung gar nicht so falsch: Merz niedermachen, Baerbock hofieren. Geklappt hat es wohl nicht so ganz, war wohl zu durchsichtig und Merz hat das Spiel mit sich nicht spielen lassen. Die Kritik an Will richtet sich auch dagegen, daß sie sich mit dem eigentlichen Thema der Sendung gar nicht wirklich beschäftigen wollte. Einige meinten, man solle die Sendung einstellen, und das denke ich auch schon lange.

Gottfried Curio von der AfD hat auf seinem YouTube-Kanal die Sendung auch kommentiert und kommt dabei zu einem ähnlichen Schluß. Aber deshalb erwähne ich das nicht. Er legt seinen Fokus auch noch auf einen anderen Punkt: Die Sendung begann wohl mit einem Einspieler, der einige Aussagen vom CDU-Fadenzieher Wolfgang Schäuble aus jüngster und jüngeren Zeit darstellte (Quelle u.a. wohl dieser Artikel hinter der Paywall), unter anderem mit dieser:

Wenn wir es mit den Freiheiten übertreiben, dann zerstört die Freiheit sich selber. Auch wenn wir irgendwann einen Impfstoff haben: Es wird nicht so weitergehen können, wie es vor Corona war. Und deswegen müssen wir schon jetzt an Veränderungen arbeiten.

Ist das wieder so ein Schäuble-Moment, in dem er wieder einmal einen Blick in seine schwarze Seele erlaubt? Will man die Corona-Krise ausnutzen, um weiter unsere Freiheitsrechte zu beschneiden, für immer, auch wenn der Virus bekämpft ist? Ein weiterer Schritt in der Transformation Deutschlands und der anderen Mitgliedsstaaten in die sozialistische EU-Dikatur? Er hatte ja auch schon am Anfang der Krise gesagt, man müsse sie ausnutzen, um die Währungs- und Finanzunion der EU weiterzutreiben.

Übrigens, vergleicht mal das Bild von Schäuble im Welt-Artikel mit dem bei Anne Will. Da muß mehr als ein Jahrzehnt dazwischenliegen. Das hätte die Prawda zu Sovietzeiten nicht besser hinbekommen.

Die linke Welt des ÖR

Anne Müll, äh, Will will in ihrer morgigen Sendung (15.11.2020) über die Frage diskutieren: »Wie wollen wir leben?« Davon ausgehend, daß mit »wir« die Deutschen gemeint sind, könnte man meinen, daß die eingeladenen Gäste ein breitgefächtertes Meinungsspektrum abbilden würden. Weit gefehlt! Für Will reicht offenbar das Spektrum zweier Leute, Finanzminister Olaf Scholz von der SPD und Annalena »Schnatterliese« Baerbock von den Grünen. Ich glaube, den dritten, Friedrich Merz von der CDU, hat sie nur unter Zwang eingeladen. Ich schätze auch mal, Nebenziel der Verantstaltung dürfte dann auch sein, auf Merz einzudreschen und ihn möglichst vorzuführen, um ihn als Kandidaten als Parteichef und Kanzlerkandidaten der CDU schlechtzumachen. Sonst wäre wohl ein linker Merkeljünger aus der CDU drangekommen. Von der AfD fehlt natürlich wie üblich jede Spur, selbst die FDP bleibt vor der Tür. Außerdem hätte sich man sich generell fragen können, ob Politiker die richtigen Ansprechpartner dafür sind, was das Volk wohl so will.

Daß der ÖR nicht nur tendentiell, sondern massiv links-grün ist, hat ja auch neulich eine Umfrage unter den Voluntären ergeben. 92% wählen links (Grüne 57%, Linke 23%, SPD 12%). Und da heute Haltungsjournalismus angesagt ist, weiß man, was auf den Schirm oder ins Radio kommt.

Übrigens, Norbert Kleinwächter von der AfD versucht gerade auf einem neuen Weg, gegen die GEZ-Gebühren zu klagen, unter anderem über die Nichterfüllung des rechtlichen Auftrags. Ich wünsche ihm viel Erfolg, der zwar im ersten Moment für den Rest der Zahler keine direkte Auswirkung hätte, aber mittelfristig doch dazu führen könnte, daß wir nicht länger für solch einen Dreck bezahlen müssen.

Nachtrag: Oh Gott, ich habe auf Twitter gerade den folgenden Tweet auf dem Anne-Will-Account gefunden:

November, dunkle Jahreszeit, Pandemie, höchste Zeit, sich auf #Sinnsuche zu begeben. 😇 Wie wollen wir leben? fragen wir Gäste, die sich zutrauen, unser Land zu führen. #wieleben

(Hervorhebung von mir)

Baerbock als Kanzlerin? SIND DIE IRRE?

Verlogenheit der Politik

Ich hatte ja erst vor ein paar Tagen davon berichtet, daß die Politiker der EU-Staaten die islamisch motivierten Terroranschläge in Frankreich, Österreich und Deutschland hernehmen, um die starke Verschlüsselung im digitalen Raum anzugreifen (Update bei Heise).

Als sie diese Woche in den Nachrichten an den islamischen Anschlag in Paris vor fünf Jahren erinnert haben und über eine wegen der Corona-Krise kleingehaltenen Gedenkfeier berichteten, ist mir nochmal die perfide Verlogenheit der Politik ins Bewußtsein gekommen. Damals sind 130 Menschen teils bestialisch getötet worden und 683 Menschen verletzt worden (100 davon schwer).. Ein gutes halbes Jahr später sind in Nizza bei einem weiteren islamischen Anschlag 86 Menschen getötet worden und über 400 teils schwer verletzt worden. Das sind nicht die einzigen, viele weitere kleinere und größere (z.B. Charlie Hebdo) kommen hinzu.

Bitte versteht mich nicht falsch. Ich will die Opfer nicht gegeneinander aufrechnen. Jedes Opfer ist eins zuviel. Aber jetzt, wo zwei Menschen in Frankreich ermordet wurden und je ein Mensch in Österreich und Deutschland, genau jetzt plötzlich ist das Maß voll? Jetzt plötzlich sind neue Maßnahmen angesagt? All die Terroropfer davor haben nicht ausgereicht? Wie verlogen ist das!

Die neulichen Terrorattentate in Frankreich und Österreichs haben tatsächlich nichts an der Ausgangslage verändert. Es ist leider lediglich eine Bestätigung.

Es ist alles bekannt, spätestens seit dem Terroranschlägen in USA in 2001. Der Terror ist inhärent im Islam, er steht im Koran, jeder kann das nachlesen, zum Beispiel in den offiziellen deutschsprachigen Übersetzungen. Nur unsere Damen und Herren Politiker, die glauben immer noch an den friedlichen Islam, an einen »europäischen Islam«. Den gab es nicht, den gibt es nicht und den wird es nie geben. Denn laut Eigenverständnis ist der Koran Allahs Wort, unveränderlich und ewig gültig. Und wer es wagt, daran etwas zu verändern, der ist ein Abtrünniger und verdient den Tod. Das Ziel ist ein weltweiter Islam, in dem kein Platz ist für andere Religionen oder für soetwas freiheitliches, freigeistiges wie die Demokratie oder die Aufklärung. Deshalb lachen sich auch die Moslems auf den von der deutschen Regierung veranstalteten »Islamkonferenz« hinter vorgehaltener Hand wegen der Dummheit und Unterwürfigkeit eben dieser ins Fäustchen. Der bekannte Islamkritiker Abdel-Samad hat deshalb auch angekündigt, nicht länger bei diesem Zirkus mitmachen zu wollen.

Ich frage mich immer, ob das den Politikern bewußt ist oder ob sie das in ihrer Dummheit und/oder ideologischen Verbohrtheit nicht wahrhaben wollen.

Egal wie, es ist offensichtlich, die neue EU-Initiative zur Unterminierung der verhaßten Kryptographie, die dem normalen Bürger ermöglicht, am Staat vorbei zu kommunizieren, hat auch nicht im geringsten etwas mit den jüngsten Terroranschlägen zu tun, und ist nur mieser, dreckiger Trick, um den Bürgern die Notwendigkeit vorzugaukeln.

Übrigens: Falls es schon aufgefallen ist: Ich werde die Begriffe »Islamismus« oder »islamistisch« nicht mehr verwenden. Die Unterscheidung zwischen »islamistisch« und »islamisch« ist eine rein westliche Erfindung. Moslems kennen den Begriff nicht. So sieht das zum Beispiel auch der türkische Ministerpräsident Erdoğan.

Nachtrag: Die alevitische CDU-Politikerin Birgül Akpinar hält einen »deutschen Islam« auch für unmöglich und sieht Deutschland als Zentrum des europäischen Islamismus (Junge Freiheit, das Interview ist in der NZZ zu finden). Es ist interessant, daß eben auch Insider wie Akpinar oder Abdel-Samad das so sehen und nicht nur Deutsche aus dem konservativen Spektrum.

Möglichst schnell raus aus der EU

Die Junge Freiheit berichtet: »EU-Kommission will Mitgliedsstaaten zu LGBTIQ-Politik verpflichten«. Mir geht's weniger um die Sache als um die Anmaßung:

Everyone should feel free to be who they are – without fear or persecution. This is what Europe is about and this is what we stand for.

So wird ein Tweet der Kommission zitiert. Wer bestimmt, für was »Europa« dafür steht? Neben der Unverschämtheit, für Europa und nicht die EU sprechen zu wollen: Was ist das für eine arrogante Anmaßung? Haben sie mal die Bürger in der EU gefragt, ob das tatsächlich so ist? Und die Strafen haben sie sich auch schon ausgedacht? Haben wir schon die Souveränität über unser Strafrecht an die EU abgegeben? Bloß schnell heraus aus diesem sozialistisch-kommunistischen Diktaturkomplex!

Wir sollen Ausländerkinder einbürgern…

Wir sollen Ausländerkinder einbürgern, damit sie uns nicht mehr beschimpfen. Soweit sind wir schon. Ich glaube, die drehen langsam durch. Wie viele andere schon gesagt haben: Die Migranten haben eine Bringschuld. Wenn Sie sich nicht integrieren können und wollen, haben sie hier nichts zu suchen. Wenn sie sich integriert haben, dann können sie vielleicht Deutsche werden. So herum läuft das, und nicht andersherum.

Söder: Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten

Wie heißt der Spruch? Wenn man meint, es geht nicht mehr blöder, kommt Söder? Laut Artikel in der Jungen Freiheit ist er für eine Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten von DAX-Unternehmen. Es wundere ihn, daß in der CSU immer noch Debatten über Fragen geführt würden, die in der Gesellschaft schon lange selbstverständlich und entschieden seien. Ich weiß nicht, was Söder glaubt, was in der Gesellschaft entschieden sei. Gleichberechtigung mit Sicherheit, wenn man von den »Neubürgern« mal absieht, Gleichstellung und Quote aber sicher nicht. Höchstens in links-populistischen und feministischen Kreisen, wo er offenbar fischen will, dieser Opportunist. Eine Frauenquote ist sexistisch/rassistisch, diskriminierend und damit verfassungswidrig. Außerdem greift sie in das Grundrecht auf Berufsfreiheit (Art. 12) ein.

Problematisch ist der Zusatz in Artikel 3, Absatz 2, Satz 2, den die Linken irgendwann mal in das Grundgesetz geschmuggelt haben: Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.. Er wird gerne als Erlaubnis für die Diskriminierung durch eine Quote gesehen und erzeugt damit einen Widerspruch auf der Ebene des Grundgesetzes. Die Abwägung durch ein Verfassungsgericht wäre nötig, mit unbekanntem Ausgang.

Übrigens planen die Linken im Bundestag die Implantierung eines ähnlichen juristischen Trojaners bei der gewünschten Entfernung des Begriffs der »Rasse« aus Absatz 3 des gleichen Artikels. Ein Vorschlag der Grünen würde zudem Gruppenrechte gegenüber dem Staat formulieren, ein Novum im Grundgesetz und ein Einfallstor, das auch in Hinblick auf migrantische Minderheiten (ob religiös oder ethnisch) und der Durchsetzung des Migrationspakts mißbraucht werden könnte. Hadmut Danisch hat sich in seinem Blog darüber vor ein paar Monaten extensiv ausgelassen.

Ein weiterer Trojaner ist vermutlich mit der gewünschten Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz geplant, die viele schon allein deshalb für überflüssig halten, weil natürlich das Grundgesetz schon immer auch für Kinder gilt. Gerade darum ist das Insistieren der Linke darauf so verdächtig. Die Grünen zum Beispiel wollen in ihrem Genderwahn, daß Kinder ab 14 Jahren – potentiell gegen den Willen ihrer Eltern – ihr Geschlecht selber wählen können sollen. (ich bin darauf über eine Petition der/des AfD-nahen Civilpetition/Abgeordneten-Check gestoßen). Die Kinderrechte könnten dann hier als Hebel wirken, um das grundgesetzkonform zu machen. Also hütet Euch vor Grundgesetzänderungen von Linken!

EU: Weiter auf dem Weg in die totalitäre Überwachung

Man hat ja schon länger gehört, daß das in den Schubladen der Überwachungsfanatiker liegt, aber bisher trauten sie sich nicht, das herauszuziehen. Mit dem islamischen Terroranschlag in Wien vor wenigen Tagen haben sie nun das entsprechende Vehikel gefunden. Die Regierungschefs der EU, also auch die Staatsratsvorsitzende, sind sich einig. Und sie wollen das im Schweinsgalopp durchziehen.

Sie wollen nicht weniger als die sichere Kommunikation unterbinden.

So ganz genau wissen sie es noch nicht, wie sie es anstellen wollen, aber sie werden sich mit der Industrie unterhalten – mt den Bürgern natürlich nicht. Ihnen schwebt vor, daß die Internet-Dienstleister kryptographische Generalschlüssel bei den Behörden hinterlegen müssen, mit denen dann eine Kommunikation mitgelesen werden kann – im Geheimen natürlich, ohne irgendwelche Benachrichtigungsauflagen. Kryptographen sind sich aber ziemlich einig, daß man entweder eine starke Verschlüsselung hat oder keine. Eine Zwischenlösung gebe es so wenig wie eine halbschwangere Frau. Wenn man eine irgendwie geartetete Hintertür einbaut, dann wird sie mißbraucht, vom Staat oder von Kriminellen, die Verschlüsselung ist nichts mehr wert.

Heise hat einen Artikel dazu, der Ausschnitte aus dem sprachlichen Geschwurbel enthält, mit dem die Urheber ihre Intention schönzureden versuchen. Sie sind lesenswert, aber ich will sie hier nicht wiederholen. Die Foristen bei Heise sind sich ziemlich einig – und dem stimme ich zu –, daß das Ziel nicht irgendwelche Terroristen sind. Die Verhinderung des Attentats in Wien ist nicht an fehlendem Wissen gescheitert, sondern durch Inkompetenz und Versäumnisse der Behörden. Nein, Ziel ist das ganz normale Volk. Man will es überwachen, man will wissen, was das Volk denkt, wie es tickt, ob sich Gruppen bilden, die sich gegen die Obrigkeit auflehnen könnten. Mir fallen da so Gruppen ein wie damals die Gelbwesten in Frankreich oder in den jetzigen Tagen die Querdenker in Deutschland. Kriminalistische oder eben echte terroristische Aspekte dürften Nebensache sein.

Das Schlimme an dem ganzen Thema ist aber auch, daß sich die Massenmedien für dieses Thema überhaupt nicht interessieren, und die Bevölkerung schon gleich gar nicht. Die EU ist ja so toll, so perfekt, will nur gutes. Ich habe das folgende bestimmt schon mehrere Male in diesem Blog geschrieben: Ich konnte mir früher nicht vorstellen, wie in den neunzehnhundertzwanziger, -dreißiger Jahren der Weg in die Diktatur geführt hat, wie und wieso die Menschen da mitgemacht haben. Jetzt weiß ich das, denn was heute passiert, sind exakt die selben Mechanismen. Die Deutschen sind noch immer obrigkeitshörig wie damals, sie fallen auf die billigste Propaganda der Politiker und der Medien herein, und haben natürlich nichts zu verbergen. Diejenigen, die es gemerkt haben und sich dagegen wenden, ob mit Artikeln, mit Demonstrationen usw. sind Nestbeschmutzer oder Spinner im einfachsten Fall, Terroristen und Kriminelle im schlimmsten Fall.

Übrigens, noch eine Seitenbemerkung: In den Neuzigern gab es in den USA schon mal eine starke politische Bewegung (mit Auswirkungen auf Europa), die auch die Verschlüsselung verbieten oder stark abschwächen wollte. Man wollte PCs und andere verschlüsselungsfähige Systeme zwangsweise mit einem Chip names »Clipper« ausstatten, der ein Abhören ermöglichen sollte. Einer der politischen Fadenzieher war ein bestimmter Senator. Sein Name war Joseph Biden. Ja, genau der, der jetzt in den (auch deutschen) Medien als Heilsbringer und Vernichter des Teufels Donald Trump gefeiert wird…

Wieder ein unfaßbares Urteil

Selbst der öffentlich-rechtliche Rundfunk sah sich gestern genötigt, von der Verurteilung von Halid S., offenbar aus dem Libanon stammend, und seinen Begleitern zu berichten. Dieser hatte aus nichtigem Anlaß einem Deutschen einen solchen Schlag ins Gesicht versetzt, daß dieser an der dadurch erlittenen Verletzung unmittelbar gestorben ist. Da das Opfer als Feuerwehrmann einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft erbrachte, war das Entsetzen groß. Auch die Begleiter von Halid S. waren nicht tatenlos – sie schlugen auf den Begleiter des Feuerwehrmanns ein und zertrümmerten ihm eine Gesichtshälfte. In einem längeren Artikel berichtet die Süddeutsche Zeitung von der Tat, dem Verfahren und dem gestrigen Urteil.

Nun, der Haupttäter hat eine Strafe von lediglich viereinhalb Jahren bekommen. Dafür, daß er einen Menschen getötet hat. Ist das gerecht? Daß man dem Täter keinen Mordvorwurf macht, halte ich für akzeptabel. Somit war es eine schwere Körperverletzung mit Todesfolge. Für Erwachsene gilt hier ein Strafmaß bis 15 Jahre. Leider wurde der angeblich 17 Jahre alte Täter nach dem Jugendstrafrecht verurteilt. Dieses limitiert das Strafmaß auf 10 Jahre. Das heißt, daß der Richter noch unter der Hälfte(!) des Möglichen geblieben ist. Gab es Gründe dafür? Nein. Der Täter hat keinerlei Reue gezeigt, hat im Untersuchungsgefängnis gegenüber anderen Mithäftlingen sogar mit der Tat geprahlt. Auf seinem Mobiltelefon fand man rund 2.500 Gewaltvideos. Und um die Art dieser Videos zu demonstrieren, wurden ein paar im Gerichtssaal vorgeführt. Hadmut Danisch hat in seinem Blog ein paar Details dazu, die ich hier nicht wiederholen möchte. Die meisten Anwesenden, einschließlich der Mitangeklagten, hatten sich erschaudert weggedreht. Der Täter nicht.

Wie man der Beschreibung der Süddeutschen Zeitung entnehmen kann, ist es nicht so, daß der Richter Lenart Hoesch den brutalen Charakter des Täters, der sich selber gar noch als Opfer statt als Täter sieht, nicht erkannt hatte. Warum er dennoch dann so ein mildes Urteil fällt und dem Täter sogar noch eine vorzeitige Entlassung in Aussicht stellt, wenn er erfolgreich eine Sozialtherapie absolvieren würde, ist für mich schlichtweg unfaßbar. Der Täter quittierte das Urteil auch entsprechend mit Freude, oder, man muß schon sagen, mit Belustigung, wie Bild+ berichtet.

Auch die Bewährungsstrafen für die beiden Mitangeklagten sind für mich unfaßbar. Ich möchte nicht wissen, wieviele Wochen und Monate der Begleiter im Krankenhaus und in weiterer Behandlung verbringen mußte oder noch muß. Ich halte es auch nicht für ausgeschlossen, daß bei ihm bleibende Schäden mit Schmerzen und Einschränkungen zurückbleiben. Die Täter jedoch gehen völlig unbehelligt aus dem Gericht heraus, wenn man von den paar Tagen im Untersuchungsgefängnis absieht.

Was ist der Richter Lenart Hoesch wohl für ein Mensch? Hat der überhaupt keine Empathie für die Opfer? Ist er auch so ein Gutmensch, der den Migranten Boni gibt, weil die ja alle ach so benachteiligt sind? Es gibt Momente, in denen ich solchen Richtern und auch Staatsanwälten wirklich aus tiefstem Herzen wünsche, daß sie selber einmal Opfer von solchen Schlägertypen werden. Vielleicht würden sie dann mal realisieren, was sie tun.

Nachtrag: Bericht aus der Augsburger Allgemeinen

Das Ende von James Bond

Nein, es geht nicht um den Tod von Sean Connery, einen von mir äußerst geschätzten Schauspieler, sondern um die Figur, die er wohl am stärksten geprägt hat, auch wenn er selber nicht auf diese Figur reduziert werden wollte. Unabhängig von ihm wird jetzt die Figur James Bond ausrangiert. Der Start des jüngsten Films aus der Serie wurde aufgrund der Corona-Krise nach hinten geschoben und ist somit noch nicht zu sehen. Seit längerem sind aber die Details bekannt, daß die Figur des James Bond, dargestellt von Daniel Craig, zwar noch mitspielt, ihr aber eine schwarze Kollegin zur Seite gestellt wurde, die einen Teil der Handlung übernimmt. Offenbar geht das aber weiter, als ich gedacht habe. Die Kollegin erhält auch Bonds Code-Namen »007«. Im Film nur vorübergehend, aber die Aussagen verstehe ich schon als letzendlich dauerhaft.

Nichts gegen Frauen, nichts gegen Schwarze als Hauptdarsteller. Es gibt viele gute und erfolgreiche Filme mit ihnen, auch im Action-Genre (z.B. »Man in Black« oder »Aliens«). Aber das hier riecht, nein, stinkt, nach einer Übernahme nach Social-Justice- und Quoten-Manier. Die Serie hat ein über Jahrzehnte aufgebautes Image, und zack, wird sie von Gender- und BLM-Fanatikern okkupiert. Im Film wie im richtigen Leben. Ich bin ja gespannt, ob das funktionieren wird. Die Popularität hängt ja von vielen emotionalen Komponenten ab, von den Sympathien zu dem Charakter sowohl der Figur als auch der Schauspieler, die James Bond gespielt haben. Der Wechsel von Figur, Hautfarbe und Geschlecht wird meiner bescheidenen Meinung nach zuviel sein. Selbst bei früheren Änderungen von Nebenrollen, z.B. James Bonds Chef M oder Q, dem Chef der Spionagetechnik-Abteilung, gab es unter den Zuschauern schon größere Diskussionen. Hinzu kommt, daß eine Frau nicht so wie ein Mann agieren kann – machohaft, dominant, ja, durchaus sexistisch –, das wäre unglaubwürdig und zudem feministisch unkorrekt, denn Frauen sind ja die besseren Menschen, wie wir ja mitgeteilt bekommen. Ändert man das, macht man das kaputt, was die Serie bisher ausmacht. Man hat sich hier erfolgreich einen Gabelzug konstruiert.

Andere Versuche, erfolgreiche Filme und Serien, in denen weiße Männer dominieren, politisch korrekt umzudrehen, wie zum Beispiel bei »Ghostbusters«, bei »Star Trek« oder »Star Wars«, sind kläglich beim Publikum gescheitert. Das dürfte den Machern bekannt sein. Aber genauso, wie heute noch Leute schreien, man müsse den Sozialismus/Kommunismus einführen, weil es ja bei allen bisherigen Umsetzungen mit Abermillionen Toten nicht am Sozialismus/Kommunismus gelegen hätte, werden sie sich schon selber etwas vorlügen. Ob sie es allerdings auch schaffen werden, den Geldgebern etwas vorzulügen, wenn es am Ende heißt, »außer Spesen nichts gewesen«, wird man sehen. Vielleicht wird dieser Film nicht nur das Ende von James Bond besiegeln, sondern das Ende der gesamten Serie.

Neue Runde Heuchelei

Wie zu erwarten, heucheln unsere Politiker nach dem islamischen Anschlag in Wien ihr Beileid. Zumindest auf Twitter bekommen Altmeier, von der Leyen oder Merkels Laberkopf Seibert schon ordentlich Gegenwind von den Bürgern, da sie ja alle fleißig mithelfen, die islamische Terrorkultur nach Europa zu importieren. Daß Merkel einerseits (teils vermeintliche) Opfer von »Rääächts« hofiert, andereseits Opfer von Moslems soweit wie möglich ignoriert, fallen im Kontext des teils tödlichen Angriffs eines Moslems aus religiöser Motivation auf zwei homosexuelle Männer in Dresden jetzt sogar langsam der FDP und Leuten der Homosexuellen-Szene auf. Ein größerer Teil Deutschlands, gerne von den Gutmenschen als Rassisten und Nazis betitelt, weiß das allerdings schon lange, spätestens seit dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin und dem Schweigen der Politik auf die vielen Messermorde und Vergewaltigungen durch die Merkel-Gäste.