Gerade von YouTube mal wieder ein Video vorgeschlagen bekommen.
In dem zwei Jahre
alten Beitrag vom Bayrischen Rundfunk geht es darum, daß ein Autofahrer
eine dicke Strafe aufgebrummt bekommen hat, weil er nicht sofort eine
Rettungsgasse gebildet hat. Irgendein hirnloses Wesen in irgendeinem
Gericht aus der guten Idee der Pflicht, eine Rettungsgasse zu bilden, ein
abstruses Rechtskonstrukt gebildet. Demnach gibt es eine
Grenzgeschwindigkeit von 10 km/h. Fährt man darunter, dann ist man zur
Gassenbildung verpflichtet. In der Straßenverkehrsordnung – ich habe extra
mir den § 11 Abs. 2 StVO durchgelesen – steht nichts von solch einer
Geschwindigkeit. In dem Beitrag ist auch klar zu sehen, daß der Fahrer vor
sich genügend Raum hat, um bei einem nähernden Einsatzfahrzeug noch
rechtzeitig – ohne es behindern – an den Straßenrand hätte fahren können.
Mich hätte auch interessiert, ob alle Fahrzeuge auf der rechten Spur auch
ein Bußgeld bekommen haben. Es ist klar zu sehen, daß ein Standstreifen
existiert und dieser frei ist. Sie hätten also die Hälfte ihrer Spur
freimachen können und müssen.
Bloß nicht nachdenken, bloß nicht die eigenen grauen Hirnzellen
verwenden! Das ist Deutschland, das ist der Obrigkeitsstaat! Auch das
einmonatige Fahrverbot selbst im Fall einer Nichtbehinderung finde ich
völlig über das Ziel hinausgeschossen. Da stimmt meines Erachtens die
Balance zu anderen Vergehen oder Verbrechen nicht mehr. Zudem Gesetze immer
schön schwammig halten, damit die Richter ihre Willkür und Gesinnung voll
ausspielen können!
Vor drei Tagen hatte ich von der »Umfrage« unter Migranten zur
Verbundenheit mit Deutschland berichtet. Gestern ist mir ein schon paar Wochen alter Videoclip
des konservativen, migrantischen Videobloggers Feroz Khan mit seinem
Kanal »Achse Ostwest« über den Weg gelaufen. Dort kommt er zu einem
diametralen Resultat:
»Niemand will Alman
sein«
YouTube hat mir
gerade eine weitere Rede von Alice Weidel angeboten, die ich noch
nicht kannte. Sie hat sie wohl kurz vor der Sommerpause gehalten, nach
der Verfügung des Bundesverfassungsgerichts gegen die schnelle
Verabschiedung des Heizungsgesetzes. Sie verteilt schöne Ohrfeigen,
einfach nur köstlich! Es ist nur schade, daß daraus die Erkenntnis folgt,
in welchem desaströsen Staat wir mittlerweile leben.
Wie die Welt berichtet, habe eine Umfrage ergeben, daß die hier
lebenden Migranten mehrheitlich – 80 Prozent – sich mit Deutschland
»verbunden« fühlen. Interessanterweise halten die meisten Leser diese
Umfrage für fragwürdig, speziell, weil sie vom sogenannten
»Sachverständigenrat für Integration und Migration« in Auftrag gegeben
würde. Ja, mein Propaganda-Sensor sprang auch sofort an – »wes Brot ich eß,
des Lied ich sing«! Mir ist die Zahl deutlich zu hoch. Leser fragen, wie
denn diese Verbundenheit denn aussehe, ob diese die Form eines Bankkontos
hat, auf das monatlich das Bürgergeld überwiesen wird. Sie sagen auch, daß
ihre eigene Verbundenheit mit diesem Land abnimmt. Kenne ich auch irgendwo
her.
Einen Schluß kann man aus dem Artikel und den Kommentaren aber auf jeden
Fall ziehen: Die Glaubwürdigkeit staatlicher Akteure ist mittlerweile bei
Null angekommen.
Wer meinen Blog verfolgt, weiß, was ich vom Gendern halte. Tatsächlich
bin ich mittlerweile so weit, jeden, der gendert, zu einem Idioten zu
erklären. Wie blöd die Leute tatsächlich sind und weshalb die Bezeichnung
Idiot vielleicht noch zu harmlos ist, mag man an dieser Facebook-Werbung der Grünen sehen: Sie erklären
Moore tatsächlich zu »Klimaschützer*innen«. Ja, es muß wohl so sein, daß
sich einige Moore als männlich identifizieren, während andere sich weiblich
»lesen« oder es einfach noch nicht wissen. Oder wie soll man das
verstehen?
(Gefunden habe ich das übrigens in einem der Videos von Tim
Kellner.)
Die Rede von Steinmeier zum Verfassungskonvent »fasziniert« offenbar die
üblichen Verdächtigen… Roland Tichy persönlich nimmt sich dieser Rede in
seinem Online-Auftritt an, sogar gleich zweimal: gestern »Der Bundespräsident – bald allein zu Hause im Schloß?« und heute
»Bleiben Wahlen noch geheim und ohne Strafe für das Kreuz bei der
›falschen‹ Partei?«.
Auch Boris Reitschuster meint in seinem Video:
»Steinmeier entlarvt
seine Demokratie-Feindlichkeit bei Grundgesetz-Staatsakt«
Am 10. August jährte sich der Start des Verfassungskonvents auf der
Herrenchiemsee-Insel zum 75. Mal. Das mußte natürlich wieder ordentlich
gefeiert werden, und Grüßonkel Steinmeier nutze mal wieder die Chance,
gegen Andersdenkende zu hetzen, die angeblich den Staat deligitimieren und
die Verfassung abschaffen wollen – halt das übliche Narrativ der
Linksextremen, zu denen Steinmeier auch gehört – man schaue sich nur seinen
Werdegang an.
Was der »kritischen Masse des Internets« (ich glaube, ich sollte mir den
Begriff patentieren lassen…) übelst aufgestoßen ist, war Steinmeiers
Angriff auf die Wähler der zur Verfügung stehenden Alternativen. Er nutzte
hier Begriffe aus dem Strafrecht: Der Wähler dürfe nicht auf mildernde
Umstände hoffen. Das klingt gefährlich nach dem Wunsch, diese Wähler
irgendwann vor ein Tribunal zu stellen oder durch Antifa-Schergen durch die
Straßen zu jagen.
Der Blogger Hadmut Danisch hat sich nun Steinmeiers Rede genauer
angeschaut. In einem Rant zerlegt er den Schwachsinn, den Steinmeier
von sich gibt, in seiner üblichen Präzision (und Länge). Er mißt die
Sprüche Steinmeiers an der tatsächlichen Realität des Grundgesetzes. Dieses
ist seiner Meinung nach – und ich teile diese – faktisch schon außer Kraft
gesetzt: Es sollte uns genau vor den Zuständen bewahren, die wir jetzt
haben – es sollte die Bürger vor dem Staat schützen, jetzt wird es als
Waffe gegen den Bürger eingesetzt. So wird mit dem Grundgesetz
argumentiert, um die Meinungsfreiheit einzuschränken, zum Beispiel mit der
»Menschenwürde« oder der »Religionsfreiheit« argumentiert. Nein, das
Grundgesetz definiert, was der Staat zu tun oder zu lassen hat, nicht die
Bürger!
Ich kann die Kritik nur empfehlen, sie schärft die Sinne!
Die Zahl der illegalen Einreisen steigt und steigt, in der ersten
Hälfte des Jahres 51% mehr als letztes Jahr (ich gehe mal wohlwollend davon
aus, daß es sich da um den Vergleichszeitraum handelt und nicht etwa um das
ganze Jahr, aber wer weiß).
Und was macht die Bundesregierung! NICHTS!
Ich frage mich – ernsthaft und nicht zum Spaß – was die Damen und Herren
Scholz und Minister glauben, wie das weitergehen soll. Ist das:
-
Ach, die paar Migranten, wird schon gutgehen!
-
Das sind alles Rechte, die sich beschweren, #WirHabenPlatz und
#WirHabenGeld (Wohnungen der Deutschen und deren Steuergelder).
-
Das sind die Fachkräfte, die wir so dringend brauchen!
-
Aus historischer Verantwortung dürfen wir niemanden zurückweisen!
-
Har, har, endlich geht dieses scheiß Nazi-Deutschland vor die Hunde!
Deutschland verrecke!
Irgendwie so etwas muß das sein. Alternativ-Vorschläge gerne per E-Mail
willkommen!
Nachtrag: siehe auch Bild
Schlechte Nachrichten, von denen Heise berichtet: Bei dem neuesten
Entwurf zum »Gesundheitsdatennutzungsgesetz« – hier geht es um die Nutzung
von Patientendaten zur Forschung – sollen die Forschungsdaten nicht länger
geschützt sein, auch ein Zeugnisverweigerungsrecht der Forscher soll es nun
doch nicht geben. Damit sei der Schutz der Patientendaten nicht mehr
gewährleistet, die Pseudonymisierung darf dann von den Behörden rückgängig
gemacht werden.
Unglaublich, was da abläuft. Ich kann nur empfehlen, bei der
elektronischen Patientenakte auf keinen Fall mitzumachen, so nützlich die
auch erscheinen mag. Allerdings hilft das dann auch nur bedingt, denn die
Krankenkassen werden weiterhin die Erkenntnisse, die sich aus den
Abrechnungsdaten ergeben, zur Forschung weitergeben müssen.
Das ganze Thema Datenschutz entwickelt sich immer mehr zu einer Show, zu
einem Blendwerk, das uns irgend etwas vorgaukeln soll. Denn wenn die Daten
den Behörden wichtig erscheinen, setzen sie den Datenschutz einfach
kurzerhand aus.