22. September 2021
September 202122

Naivität der »Kulturschaffenden«

Meine Güte, was für Nullen. Halten sich für »intellektuell« und zeigen gleichzeitig die Naivität von Kleinkindern. Es geht weiterhin um die Islamistin, die der WDR als Moderatorin für Quarks & Co. engagieren wollte bzw. eventuell noch will. 385 sogenannte »Kulturschaffende« und andere, die meinen, sich gutmenschlich betätigen zu müssen, solidarisieren sich mit der Islamistin in einem Offenen Brief. Die meinen tatsächlich, daß ihre bekanntgewordene Teilnahme an einer israel- und judenfeindlichen Al-Kuds-Demonstration in Berlin ein Einzelfall sei und diese mit ihrer vorgeblichen Distanzierung aus der Welt geschafft sei.

Schon der in meinem letzten Artikel verlinkte Beitrag von Tichys Einblick zeigt ihre tiefgehende Interaktion mit islamistischen Gruppierungen, jetzt hat die Bild Hinweise gesammelt, daß diese Frau sich bis vor wenigen Wochen antiisraelische Beiträge in Social Media positiv bewertet hatte und daß sie wohl gerade versuche, ihre Spuren zu verwischen. Ich denke, man kann davon ausgehen, daß das nicht eine versehentliche Entgleisung, eine Jugendsünde ist, sondern tiefe Überzeugung. So eine Person darf und kann sich selbst der als Rotfunk verschrieene WDR nicht leisten. Aber für die »Kulturschaffenden« ist sie natürlich ein Opfer. Was sonst!

Welt-Leser weisen übrigens darauf hin, daß der Begriff des »Kulturschaffenden« kein Begriff sei, der im Nachkriegs-Westdeutschland benutzt wurde, sondern aus dem Sprachgebrauch von Nazi- und SED-Deutschland stammt. War mir auch nicht bekannt, aber mir war auch schon mal aufgefallen, daß dieser Begriff irgendwie nicht zu meinem Wortschatz gehört. Von den Unterzeichnern sind mir übrigens nur ganz wenige bekannt, und die sind aus dem linken Spektrum, wie auch zu erwarten war. Die Linken sind ja bekanntlich latent antisemitisch.