17. Januar 2022
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13. Januar 2022
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Einfach nur noch irre

Eine Ärztin bei »Hart aber fair« vom 11. Januar 2022:

Ein Kollege, der jünger ist als ich, ist über Weihnachten, zweimal geimpft, an Corona erkrankt und vorletzte Woche verstorben. […] Das geht nahe, wenn man sieht, daß man das Ganze vermeiden könnte, wenn einfach jeder geimpft wäre.

YouTube, Bild-Zitat

Der Impfstoff muß doch auch das Hirn angreifen, anders ist das nicht mehr erklärbar…

13. Januar 2022
12. Januar 2022
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Telegram und die geifernden Minister

Ist das jetzt wieder ein Mauerbau?

Wir haben wieder DDR-Verhältnisse, zumindest in den Köpfen unserer neuen Minister. Ihnen paßt es nicht, daß sie Telegram nicht unter ihre Kontrolle bringen können, und wollten nötigenfalls die deutschen Internet-Provider zwingen, den Dienst zu sperren. Das wäre technisch nicht ganz leicht, denn mit dem Filtern von Domainnamen aus irgendwelchen DNS-Resolvern ist ja nicht getan. Und Telegram hat ja auch schon mit Blockadeversuchen von anderen totalitären Staaten seine Erfahrungen gemacht, sodaß Trivialmaßnahmen da bestimmt nicht greifen. Aber die Geisteshaltung zählt hier: Das ist der Beginn der Wiedererrichtung der DDR-Mauer, wohl nach dem Vorbild der Chinesen, die ihre Great Firewall im Sinn ihrer Großen Mauer aufgebaut haben.

Übergriffig und unverhältnismäßig wäre das zudem auch, denn im Gegensatz zu den illegalen Streaming-Sites, über die urheberrechtlich geschützte Filme abgerufen werden können, ist die meiste Nutzung des Dienstes auch nach deutschem Recht völlig legal. Selbst der eigentliche Vorfall, der die Minister getriggert hat, hat mit Telegram eigentlich so gut wie nichts zu tun.

Generell wirft dieses Thema ja schon länger die Frage auf, auf welcher Grundlage ein Land A (in diesem Fall Deutschland) Vefügungsgewalt über ein Unternehmen, das ausschließlich in Land B (die diesem Fall die Vereingiten Arabischen Emirate) angesiedelt ist, haben soll. Sollen jetzt zum Beispiel China, Rußland oder Irak im Gegenzug vom ZDF, von der FAZ oder Spiegel verlangen können, Artikel oder Beiträge aus ihren Online-Auftritten zu nehmen, weil es nach deren Recht illegal ist und auch, weil sie in diesen Ländern gar keine Sende-/Presse-Lizenz besitzen? Wollen die das wirklich? Aber ich glaube, die kapieren einfach nicht die Tragweite ihres primitiven Denkens und die Grenzen ihrer Handlungsfähigkeit. Allein die Formulierungen zeugen ja schon völliger technischer Unkenntnis. Abschalten… Ein paar Bomben auf Dubai schmeißen oder auf alle Rechenzentren weltweit, in denen deren Server stehen? Oder sollen Bundeswehrsoldaten (und natürlich auch Soldatinnen, wie konnte ich das vergessen…) in die Rechenzentren eindringen und dort die Stecker ziehen oder was?

Nachtrag: Selbst beim linken Spiegel lachen sich die Leser über die geistigen Tiefflüge von Faeser einen ab.

10. Januar 2022
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6. Januar 2022
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Zufälle gibt's…

Geht gerade durch die Main-Stream-Presse. Eine Inderin sei mit ihrem Begleiter bei einer angeblichen Reklamation in einem ostdeutschen Kaufland rassistisch beleidigt worden und leicht unsanft aus dem Laden entfernt worden. Ein Video gibt es auch, aber natürlich nur von dem Rausschmiß. So ein Pech aber auch. Da hätte man ja sonst erfahren können, was wirklich passiert ist. Und wenn das an Zufall nicht ausreicht: Die Frau namens Srruthi Lekha bezeichnet sich auf Twitter als »Human rights activist. Development and international cooperation consultant. UN Representative to the UN Office of Geneva«. Na, war da die Aktivistin vielleicht doch ein bißchen aktiv und hat das gestellt und provoziert? Erinnert ein wenig so an die Geschichte von Gil Ofarim und dem Hotel. Irgendwie glaube ich der Erzählung auch nicht. Wieso sollte Kaufland erst einfachen Ersatz für die angeblich kaputte Milch angeboten haben, dann aber plötzlich 30€? Hat sich da ein Mitarbeiter einschüchtern lassen? Und der zweite eben nicht? Bin gespannt, was da herauskommt, wenn überhaupt. Na ja, Kaufland hat erstmal öffentlich den Schwanz eingezogen.

5. Januar 2022
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Ist Gettr das neue Twitter?

Twitter nervt nur noch, denn sie löschen ziemlich willkürlich jeden, deren Nase ihnen nicht paßt. Und das ist alles, was nicht dem linken Meinungsspektrum entspricht oder was die politisch vorgegebene Corona-Meinung ist. Und da spielt Größe, Position oder Reputation keine Rolle – angefangen von Trump bis hin zum Miterfinder der mRNA-Impfstoffe.

Ein paar Alternativen gab es schon länger, aber bislang hat noch keine die kritische Masse erreicht gehabt. Es könnte jedoch sein, daß sich das gerade ändert. Einer der Kandidaten, Gettr, scheint laut Junge Freiheit gerade einen massiven Zulauf zu haben. Ja, über eine halbe Millionen neuer Nutzer an zwei Tagen mögen Twitter und Facebook lachen. Aber so haben sie ja selber angefangen und aus dieser Zeit weiß man ja, daß sich das ähnlich »viral« ausbreiten kann wie die echten Viren. Und dann sind die alten Dienste schneller weg, als sie schauen können. Second Life und MySpace beispielsweise können ein Lied davon singen.

Gettr verspricht, die Meinungsfreiheit zu achten, wenn natürlich auch bei denen im Kleingedruckten steht, daß sie sich Löschungen vorbehalten. Aber das ist irgendwo auch verständlich – klare Mordaufrufe, Terrorpropaganda oder Pornographie, speziell auch Kinderpornographie, müssen gelöscht werden. Da sollte Konsens bestehen. Die deutsche alternative Medienszene hat schon dort ihre Zelte aufgeschlagen. Selbst ein Hans-Georg Maaßen.

5. Januar 2022

Willkommen in Transwahnistan!

Ich habe das Thema Transsexualität bislang mehr agnostisch betrachtet. Ich kann das nicht so wirklich nachvollziehen, wie es ist, »nicht im richtigen Körper geboren« zu sein und wie groß der Leidensdruck da tatsächlich ist. Es gibt ja Kritiker, die unterscheiden zwischen Leuten, bei denen das »echt« sei und die möglichst unauffällig bleiben wollten, und Leuten, die sich so als eine Art Modeerscheinung transsexuell fühlten, auch, um damit in der Öffentlichkeit aufzufallen und sich zu produzieren. Das seien dann auch die, die im Netz herumpöbeln und ihre vermeintlichen Rechte einfordern.

So einen Fall sehe ich auch in dem, von dem die Junge Freiheit berichtet. Mit dem alten, männlichen Vornamen angesprochen zu werden, mag ja unschön sein, und es kann ja auch sein, daß der Nachbar das extra und provozierend macht, weil er Probleme damit hat. Aber darin, wie es das Gericht wohl auch betrachtete, eine Beleidigung zu sehen, geht mir dann doch zu weit. Das männliche Vorleben ist und bleibt Teil der Biographie dieser Person, genauso, wie jede Dummheit, die sie mal gemacht hat. Den anderen verbieten zu wollen, dies je zu erwähnen (und darauf läuft es hinaus und ist wohl schon in Kanada geltendes Recht, wenn ich das richtig mitbekommen habe), alle Dokumente und Zeugnisse mit dem neuen Namen auszustellen und so zu tun, als hätte die Person nie ein anderes Geschlecht gehabt, ist für mich übelste Geschichtsklitterung und nicht zu akzeptieren. Da kommen wir ja nach Absurdistan, oder, wie ich im Titel schrieb, nach Transwahnistan!

Um eine ähnliche Problematik geht es ja, wenn Suchmaschinen, Online-Zeitungsverlage usw. gezwungen werden, Berichte von Personen mit Bezug auf ihre weit zurückliegenden Straftaten aus ihrem Index zu entfernen. Das ist für mich genauso falsch. Irgendwann kommen dann die Nachfahren von Adolf Hitler und fordern das!

2. Januar 2022
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Wie vor 32 Jahren

Es ist doch wirklich interessant. Ich habe in den letzten Tagen mich mit ganz anderen Themen beschäftigt (meinen Hobbies) und habe mich daher im wesentlichen nur aus den sogenannten Mainstream-Medien »informiert«. Ich schreibe das in Anführungszeichen, weil so richtig informiert fühle ich mich nicht mehr. Mir ist zufällig ein kleines Video von YouTube vorgeschlagen worden. Es zeigt Bilder eine Demo in Zittau zwischen Weihnachten und Silvester. Ja, es wird berichtet, daß es einige Demos gäbe. Aber über die Größe dann schon beispielsweise nichts mehr. Wenn ich mir das Ende anschaue, dann ist da leicht eine vierstellige Zahl auf dem Markplatz. Und das bei nur rund 25.000 Einwohnern der Stadt (ja, der werden auch aus Nachbarstädten und -Dörfern paar Leute gekommen sein). Das finde ich dann schon erheblich und berichtenswert. Ansonsten reichen dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine Handvoll unterdrückter Frauen, Moslems oder Leute sonst einer angeblichen Minderheit zehntausende Kilometer von Deutschland entfernt, um darüber minutenlang zu berichten.

Warum ein Teil des Durchbruchs bei der aus ein paar Polizisten bestehenden Straßensperre Szenen herausgeschnitten wurden, ist fraglich, aber vielleicht wollte man auch einfach nur die Leute schützen, die an forderster Front beteiligt waren. Es ist ja bekannt, daß die Polizei auch gerne die Social Media zur Identifizierung heranzieht.

Interessant ist auch, daß der eine oder andere Polizist noch versucht, die durchlaufenden Leute durch Beinstellen zu Fall zu bringen.

Um zum Titel des Blogeintrags zu kommen: Ich sehe da Parallelen. Wie damals in der DDR wird das von Politik und Medien kleingeredet oder gleich kriminalisiert und zu Staatsfeinden erklärt, wenn überhaupt erwähnt. Bei der »Wende« hatten die Ossis letztendlich nur etwas für sich getan. Vielleicht tun sie jetzt gerade etwas, wofür auch ich Wessi später mal dankbar sein kann. Im Vergleich zu den Ostdeutschen ist es ja an der Corona-Front im Großteil von Westdeutschland eher ruhig. Hier und da gibt es zwar auch in meiner Gegend im Pott mal »Spaziergänge« (die dann von dem lokalen Käsblatt natürlich auch verteufelt werden) aber das scheint, soweit ich das überblicken kann (möge ich mich irren!), im Umfang nicht vergleichbar zu sein.

31. Dezember 2021
Dezember 202131

Artikel 20 Absatz 4

Mal sehen, wie das ausgeht: Ein Bundeswehrsoldat ruft zum Widerstand gegen die Regierung auf und beruft sich dabei auf Artikel 20 Absatz 4, um die demokratische Ordnung in Deutschland wieder herzustellen. Dann wird er festgenommen. Die offizielle Begründung der Polizei ist laut Bild noch nicht genannt, das Bundesverteidigungsministerium spricht von »Drohungen gegen den Rechtsstaat«. Nun, wenn der Soldat sich auf den Absatz beruft, dann ist er offenbar der Meinung, daß dieser Rechtsstaat gar nicht mehr existiert.

Ich hoffe nur, der Mann hat einen guten Anwalt, oder besser mehrere, die wird er jetzt brauchen. Aber vielleicht kann jetzt endlich mal geklärt werden, was dieser Artikel nun wirklich wert ist. Manche Fachleute sagen ja, daß er sinnlos sei: Wenn die subjektive Einschätzung zutrifft, hilft er nicht (denn es gibt ja dann den Rechtsstaat nicht mehr, der ihn vor einer Bestrafung schützen würde), wenn nicht, ist der Täter im Unrecht, und er hilft auch nicht.

Nachtrag: Laut Welt ist der Soldat vorerst wieder auf freiem Fuß (was zu erwarten war). Wie dumm unsere Politiker sind, zeigt sich beim Geschwafel der Verteidigungsministerin Lambrecht:

Die Bundeswehr braucht reflektierte und aufrechte Menschen, die fest auf dem Boden unseres Grundgesetzes stehen. Wer das nicht teilt, hat in unserer Bundeswehr nichts verloren!

Ich bin mir sicher, daß der Soldat aus seiner Sicht genau das ist: ein reflektierender (»reflektierter« ist falsches Deutsch…) und aufrechter Mensch, der fest auf dem Boden des Grundgesetzes steht. Also genau das, was Frau Lambrecht will…