Ich habe ja nicht wirklich viele Überschneidungspunkte mit den Grünen,
ich möchte fast sagen: nahezu keine. Ein Punkt ist aber die Gentechnik.
Nicht, daß ich die Gentechnik per se verteufele. Gerade viele Medikamente,
speziell für chronisch Kranke, werden mit Hilfe von Gentechnik produziert.
Aber ich sehe zwei Gefahren: Daß genmanipulierte Pflanzen, die in unserer
Nahrungskette verwendet werden, unbekannte Nebeneffekte entwickeln, die
sich vielleicht erst dann zeigen, wenn ein nicht unwesentlicher Teil der
Bevölkerung (und auch Tiere) diese konsumiert haben. Wie verantwortungslos
die Branchen hier arbeiten, haben wir ja bei den Corona-Impfstoffen
gesehen. Was wurde da großflächig herumgelogen, wie sicher und unbedenklich
sie sind. Und heute leiden Tausende unter den Nebenwirkungen, wenn sie
nicht gar gestorben sind. Die zweite Gefahr ist, daß die genmanipulierten
Pflanzen sich unkontrolliert verbreiten, andere Arten verdrängen, sich mit
ihnen kreuzen und eventuell auch hier Nebeneffekte entwickeln. Wir spielen
Gott, wir spielen mit unserer Lebensgrundlage. Ja, es mag unter den
Gentech-Firmen auch ein paar mit guten Absichten geben, aber machen wir uns
nichts vor, das Hauptziel und möglicherweise das einzige Ziel sind
Milliardengewinne.
Die Hoffnung, daß das noch aufgehalten werden kann, sind nun endgültig
perdu, denn die EU hat nun die Schleusen geöffnet. Viele genmanipulierte
Pflanzen müssen nicht mehr zugelassen und auch nicht mehr in Produkten
gekennzeichnet werden. Bedingung ist, wenn ich das richtig verstanden habe,
daß die eingefügten Gensequenzen natürlichen Ursprungs sein müssen, also
von irgendwelchen anderen Pflanzen kommen müssen und die Manipulation mit
Hilfe der »Genschere« (CRISPR) durchgeführt wurden. Diese Gruppe wird nun
herkömmlichen Züchtungsverfahren gleichgestellt. Komplexere
Genmanipulationen unterliegen der bisherigen Regelungen mit komplexen
Zulassungsverfahren.
Tichys Einblick berichtet hier, wobei der Autor im Gegensatz zu mir
ein glühender Verfechter der jüngsten Regeländerung der EU zu sein scheint.
Hätte ich jetzt für dieses Medium nicht erwartet.
Es ist wirklich schon traurig, daß die gesamten Altparteien, die im
Bundesrat vertreten sind, also »unsere Demokratie« darstellen, keine Scheu
mehr haben, uns durch KI und Vorratsdatenspeicherung zu überwachen. Heise
hat zwei Artikel mit neuen Forderungen, hier und hier. Von den Grünen höre und sehe ich da auch nichts mehr. Gut,
sie waren nach eigenen Angaben nie eine Friedenspartei, vermutlich auch nie
eine Umwelt-, Frauen-, sexuelle-Minderheiten-Partei und vermutlich auch nie
eine Freiheitspartei. Und die sich selbst aus dem System
herauskatapultierte FDP hat ja schon lange die bürgerlichen Freiheiten aus
ihre Programm gestrichen.
Ein erneuter Weckruf:
Achtung Reichelt
beschäftigt sich in seiner neuesten Ausgabe wiederholt mit dem Islamismus
und dessen Ausbreitung in Europa und Deutschland. Ich wußte nicht,
daß auch Julian Reichelt, genau wie Michael Stürzenberger, seine
Motivation durch einen guten Freund zieht, der durch Anhänger dieser
barbarischen, verabscheuungswürdigen Ideologie ermordet wurde. Den
Beitrag gibt es auch in Textform.
Und noch ein Kommentar von mir: Es sollte jeder mal darüber nachdenken,
daß die Linke die AfD verteufelt als vermeintlich intolerante,
autoritäre, antidemokratische Partei, gleichzeitig tatsächlich
intolerante, autoritäre, antidemokratische Leute in Massen importiert.
Und auch darüber nachdenken, daß die Union das offenbar alles – sehendes
Auges – völlig unberührt läßt.
Gestern gab mal wieder eine Regierungserklärung mit anschließender
Aussprache. Die Reden von
Weidel und
Chrupalla fand
ich zuhörenswert. Die Bild bezeichnet Weidels Rede als »Herumätzen«, auch
sonst greift sie jede üble Beschimpfung gegen die AfD auf – offenbar hat
die Bild mal wieder intern eine Haß- und Hetzwoche gegen die AfD
ausgerufen. Als Gegenpol fand Julian Reichelt die Rede Weidels hundertmal
besser als die von Merz. Ich kann das nicht beurteilen, da ich mir die
Merz-Rede nicht angehört habe. Es hat für mich keinen Sinn, mir Lügen und
Aussagen mit einer Halbwertszeit von einem Tag anzuhören.
Irgend jemand im Bundestag spinnt: Die AfD schwenkt eine Deutschlandfahne
von einem Balkon des Bundestags während einer Demonstration vor den Türen.
Hauspolizei kommt und ermahnt die Abgeordneten. Bild hat Videoausschnitte. Die Pressestelle bezeichnet im Nachgang
das als politische Darstellung, die nicht gestattet sei! Ein Hohn
und Irrsinn. Einer der AfD-Abgeordneten verweist beim Polizeibesuch auf die
Flagge, die auf dem Reichstag weht, von Storch auf eine Regenbogenfahne,
die offenbar unbeanstandet am Fenster eines Abgeordnetenbüros klebt.
Erinnerungen werden auch wach, als Angela Merkel bei einer Wahlparty den
Kollegen mit bösem Blick die Deutschlandfähnchen entriß und sie verächtlich
entsorgte.
Siehe auch Apollo News, Nius und nochmal Nius.
Nachtrag: Junge Freiheit: »Klöckner verbietet nach außen sichtbare Deutschlandfahnen« – man
hält es im Kopf nicht aus!
Heise berichtet, daß sich bei den Verhandlungen zwischen
EU-Kommission und -Parlament Änderungen an den Plänen ergeben haben, die
als »Verbesserungen« dargestellt werden. Allein, mir fehlt der Glaube.
Nichtverfolgbare »Offline«-Transaktionen in begrenzter Höhe, d.h. die nicht
über die Server der EZB laufen, sollen nun möglich werden. Leser vom
Heise-Forum haben da auch Zweifel. Es gibt da nämlich ein Grundproblem,
dessen sich Politiker nicht mit einem Federstrich entledigen können. Wie
verhindert man, daß Geld mehrfach ausgegeben werden kann? Während
physikalische Zahlungsmittel wie Geldstücke und -Scheine sich nicht einfach
duplizieren lassen, geht das mit Daten beliebig. Und was heißt schon
wirklich »offline«? Irgendwann verbindet sich das Mobiltelefon am Ende doch
wieder mit dem Server. Wer sagt denn dann, daß nicht alle im Offline-Modus
getätigten Transaktionen feinsäuberlich hochgeladen werden? Egal wie, im
Online-Modus wird es keine Anonymität geben, und daher wird der digitale
Euro kein Ersatz für das Bargeld. Das ist illusorisch und da hilft auch
keine Propaganda. Ich muß mal schauen, was die Kritiker zu dem Kompromiß
sagen.
Hätte mich auch sehr gewundert: Ministerpräsident Günther ist natürlich
für staatlich bevorzugte Medien, die gehorsam sind und dadurch einen
»Public Value« besitzen. Junge Freiheit, Apollo News