Was kann man dazu noch sagen…
…ohne zynisch zu wirken? Gestern fand in Berlin (und wohl auch in anderen Städten) eine Christopher-Street-Day-Veranstaltung der LGBTQ-was-weiß-ich statt. Natürlich wurde dabei auch gegen die AfD gehetzt, rauf und runter.
Und dann fährt jemand mit einem Kleintransporter in die Menschenmenge, tötet eine Frau und verletzt weitere, steigt aus dem vor einen Baum gesetzten Fahrzeug aus und sticht dann noch auf andere Teilnehmer ein, flieht. Bis ein Uhr nachts gab es noch keine Täterbeschreibung.
Heute morgen dann öffentliche Fahnung nach einem Abdul aus der islamistischen Szene, polizeibekannt, »deutscher Staatsbürger mit libanesischer Herkunft«, wie die Bild berichtet. Was für eine Überraschung. Nicht.
»Geliefert wie bestellt«, »I told you so«, »was habt Ihr erwartet?«, »die AfD hat genau davor gewarnt« und und und möchte man eigentlich den Teilnehmern und vor allem den AfD-Hetzern an den Mikrofonen zurufen. Was muß eigentlich noch passieren, bis es auch in deren Hirnen mal »Klick« macht und sie endlich merken, was hier und in vielen anderen europäischen Ländern passiert?
Davon abgesehen bin ich mir sicher, daß die nächste »Demo gegen rechts« wegen der »Vereinnahmung dieses Ereignisses« heute schon in der Planung ist.