15. April 2022
April 202215

Volksrepublik Kanada

Der sozialistische Umbau Kanadas unter Justin Trudeau schreitet voran: Die Presse braucht nun eine Lizenz, die »Qualified Canadian Journalism Organisation License«. Wer die nicht hat, darf an Pressekonferenzen des Staates nicht mehr teilnehmen. Auch dürfen Abonnenten bei solchen Zeitungen, die diese Lizenz nicht haben, ihre Kosten nicht mehr von der Steuer absetzen. Rebel News, die wohl bei der Trucker-Sternfahrt in Kanada ausführlichst und kritisch gegenüber der Trudeau-Regierung berichtet hat, hat diese Lizenz zum Beispiel nicht bekommen. Eine anonyme, fünfköpfige Kommission hat ein Jahr lang gebraucht, um zu dieser Entscheidung zu kommen, mit eine fadenscheinigen Begründung garniert. Auch übt Trudeau angeblich Druck auf Google und Facebook aus, daß sie News-Kanäle ohne Lizenz schlechter bewerten sollen und solche mit Lizenz besser. Andererseits habe Trudeau vor letzten den Wahlen die wohlgesonnenen Medien-Unternehmen, 1.500 insgesamt, mit 61 Millionen kanadischer Doller gefördert. Der Gründer von Rebel News hat Angst vor weiteren Maßnahmen, z.B. daß Trudeau ihnen ohne Rechtsgrundlage die Konten sperrt, wie er es bei den Truckern getan hat.

Das ist schon Wahnsinn, was in den sogenannten Demokratien alles so geht. In Deutschland gibt es auch schon erste derartige Ansätze. Systemtreue Printprodukte wurden mit Förderungen in Millionenhöhe bedacht, getarnt als Hilfen für die Zeitungszustellung. Finanzunternehmen wurden anscheinend unter Druck gesetzt, die Konten von kritischen Stimmen zu kündigen, sodaß viele jetzt schon Konten im Ausland unterhalten müssen. Daß Boris Reitschuster aus der Bundespressekonferenz geflogen ist, kann man auch dazuzählen.

Quelle: Interview von Tucker Carlson mit dem Gründer von Rebel News, Ezra Levant