Messerangriffe
Die Tage ist in Dortmund ein junger Senegalese von der Polizei erschossen worden, nachdem dieser mit einem Messer auf die Polizei losging. Das Alter wird mit 16 Jahren angegeben – dem Bild nach kann ich das nicht ganz glauben, aber das ist aber letztlich egal.
Das Ereignis wird jetzt natürlich von den links-grünen Gutmenschen und den Islamisten schamlos ausgenutzt, natürlich sei das Rassismus, und die Tötung dieses lieben, unschuldigen jungen »Opfers« sei »brutal«, ja gar Mord, und so weiter und so fort. Noch habe ich sie nicht gehört, aber aufbauschende Vergleiche mit George Floyd würden mich jetzt nicht überraschen. Das wäre ja der Hauptgewinn für die linksradikale Szene, dieses Framing hinzubekommen!
Es gibt aber auch ein paar Leute zur Verteidigung. Selbst Kampfsportexperten sagen, wenn man jemanden mit einem Messer auf sich zurennen sieht, sollte man lieber das Weite suchen, als versuchen, sich zu verteidigen. Die Chancen, ohne erhebliche Verletzungen davonzukommen, seien gering. Auch nicht-tödliche Schüsse würden erstmal nicht helfen. Der Täter stünde typischerweise so unter Adrenalin, daß ihn das nur wenig beeindrucken würde. Deshalb wirkten Pfefferspray und Taser, die hier auch eingesetzt wurden, ebenfalls kaum.
Weil von den schlauen Gutmenschen höchst vorwurfsvoll auch die Frage in die Runde geworfen wird, warum die Polizei nicht in die Beine, speziell, in die Knie schießt. Auch da wird glaubhaft eingewendet, daß es in so einer Situation viel zu schwierig sei, bei einem sich (möglicherweise schnell) bewegenden Täter die auch zu treffen.
Jemand hat in diesem Kontext einen Angriff auf Polizisten, von einer Bodycam aufgezeichnet, auf Twitter gepostet. Der endet für den Angreifer offensichtlich tödlich, nichts für empfindliche Gemüter! Aber das Video zeigt eindrucksvoll, wie schnell so etwas eskalieren kann und wie wenig Handlungsspielraum da seitens der Polizei besteht.
Nach dieser Faktenlage hat die Polizei aus meiner Sicht alles richtig gemacht.
Und, weil ich gerade bei den Messerangriffen bin: Gestern abend wurde Salman Rushdie mit einem Messer angegriffen. Bevor jemand eingreifen konnte, wurde er erheblich verletzt. Daß der Täter aus religiöser Motivation heraus gehandelt hat, steht für mich außer Frage. Diesbezüglich ist mir gerade eine schöne Karikatur über den Weg gelaufen. Wunderbarer Vergleich.