Ekelige Doppelmoral
Ich muß nochmal auf den Mordfall Henry Nowak in Großbritannien zurückkommen. Das politische Spiel nach den Demonstrationen, die in der Tat auch Gewalt umfaßten, war vorhersehbar und kommt so sehr bekannt vor – von uns. Die britische linke Gutmenschenregierung wirft den Demonstranten vor, sie seien ein rechter Mob, die das Land »spalten« wolle. Wie bei uns, wenn nach Morden Demonstrationen gegen migrantische Gewalt stattfanden. Die konservativen Politiker wie Nigel Farage werfen zudem dem Premierminister Starmer eine gehörige Portion Doppelmoral vor. Als damals in den USA der Schwarze George Floyd während einer Polizeiaktion ums Leben kam, wäre Starmer einer der ersten gewesen, der als Unterwerfungsgeste vor den Schwarzen symbolisch gekniet hat und das Lied der Black-Lives-Matter-Kampagne im übertrangenen Sinne mitgesungen habe, während er sich jetzt bei dem Weißen Nowak um eine eigene Stellungnahme gedrückt und seine Innenministerin vorgeschoben hat, die dann eine eher halbherzige Erklärung mit den erwartbaren Phrasen abgab.
Auch diese Doppelmoral kennen wir hier. Jährlich werden Trauerveranstaltungen für die migrantischen Opfer der Anschläge in Hanau oder Solingen abgehalten. Wenn jemand dergleichen das für deutsche Opfer von Migranten macht, wird er beschimpft, beziehungsweise, wie die neuesten Meldung von Apollo News erklärt, wird man vom Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt schon als rechtsextrem eingestuft! Wo sind wir gelandet?