20. Juli 2022
Juli 202220

Die Wertschätzung des Herrn Heil

Ich hatte ja schon davon berichtet, daß die Bundesregierung sich in Richtung des kommunistischen »bedingungslosen Grundeinkommens« hinbewegt. Der nächste Schritt dorthin ist ein als »Bürgergeld« getaufter Ersatz für die Hartz-IV-Regelung, welches neben einer gewissen Erhöhung auch die Abschaffung diverser Auflagen beinhaltet. Die Empfänger dieses »Bürgergeldes« werden also noch weniger motiviert, an ihrer Lage etwas zu ändern (und Niedrigverdiener dafür umso mehr, ihren Job aufzugeben).

Laut Bild will Herr Heil den Empfängern »mehr Respekt und Wertschätzung« entgegenbringen. Mich würde doch mal zu sehr interessieren, welchen Wert denn der Heil denn nun konkret schätzt. Ich möchte jetzt nicht entmenschlichend wirken, aber welchen Wert haben Sozialhilfeempfänger für die Gesellschaft, was tun sie, welchen Nutzen haben sie für sie? Es sind letztendlich reine Konsumenten, von der arbeitenden Bevölkerung finanziert, denen das Geld dann fehlt. Deshalb ist nicht einmal der Konsum förderlich. Wir können ja schon froh sein, wenn sie nicht auf den Straßen und in den Parks herumlungern und überall ihre Bierflaschen und anderen Dreck liegen lassen.

Was den Respekt betrifft, frage ich mich, wo der herkommen soll. Es gibt ja den weisen Spruch »Respekt hat man nicht, sondern muß sich ihn verdienen«. In diesem Sinne ist auch hier die Frage zu stellen, womit sich die Sozialhilfeempfänger den Respekt vom Rest der Bevölkerung verdienen wollen, vor allem die, die prinzipiell in der Lage wären, für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten.

Ich glaube daher, die Wertschätzung des Herrn Heil bezieht sich einzig und allein auf deren Wählerstimmen. Oder es ist einfach nur dummes Politikergeblubber.

Und noch eins: »Bürgergeld« ist ein euphemistischer Scheißbegriff. Sind also nur Sozialhilfeempfänger Bürger des Landes? Oder soll das die begriffliche Vorwegnahme des bediungungslosen Grundeinkommens sein, das ja »jeder« bekommt? Dumm nur, daß dabei die Leistungträger sich ihr eigenes Grundeinkommen selber zahlen neben die der anderen. Man nimmt ihnen dann alles weg ung gibt ihnen dann ein bißchen zurück. Und dafür soll man dann auch noch dankbar sein. Aber das ist halt die Lehre des Marxismus.