19. Mai 2026
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Die Blase feiert sich selbst

Das Spektakel war nicht unähnlich der ganzen Fernsehpreisverleihungen, bei denen eine Blase einer selbsternannten Schauspiel- und Moderatoren-Elite Bestätigung sucht und sie in ihrer Not selber produziert, während Außenstehende die Gruppe schon lange als verdorben und verabscheuungswürdig identifiziert hat.

Die Junge Freiheit, Apollo News und Nius berichten von der Verleihung des »Europäischen Verdienstorden« an Angela Merkel und einer Reihe anderer Leute, darunter auch dem ukrainischen Präsidenten und Kriegstreiber Selenskyj und dem ehemaligen EZB-Chef Mario Draghi, der die Stabilität des Euros auf dem Gewissen hat (der mit der Geld-»Bazooka« und dem Spruch »whatever it takes«).

Hier feiert sich eine Pseudo-Elite, die tatsächlich aus Totalversagern besteht, welche Europa an den Rand des Abgrunds gebracht haben. Merkel sagte in ihrer Dankesrede, Europa basiere auf Frieden, Wohlstand und Demokratie. Egal, ob man das nun so sieht oder nicht, richtig ist, daß gerade sie alles drei kaputtgemacht hat – ob durch die Massenimmigration nach Deutschland und Europa, durch Atom- und Kohleausstieg und einer miserablen Wirtschaftspolitik oder durch Brandmauern und Forderungen nach Wahlwiederholungen. Auch ihr Aufruf in ihrer Rede, die EU könne ihrer Meinung nach durchaus Social Media noch stärker regulieren – sprich zensieren – hat nun nichts mit Meinungsfreiheit als Basis des demokratischen Diskurses zu tun.

Als besonderes Bonbon gab es noch ein Ereignis, das exemplarisch die Verkommenheit der EU demonstriert: Abgeordnete der rechten Parteien wollten diesem Propaganda-Schauspiel nicht beiwohnen und räumten ihre Plätze im Parlament. Kaum hatten diese das Parlament verlassen, wurden die leeren Plätzen mit Claqueuren aus den Büros der EU-Verwaltung besetzt. Zwei Fliegen mit einer Klappe erwischt. Wahnsinn!

Nachtrag: Siehe auch Tichys Einblick: »Am Ende läßt ein demokratieverachtender Hosenanzug die Hosen runter« sowie Apollo News zu der Besetzung der freien Abgeordnetenstühlen mit EU-Mitarbeitern