22. September 2026
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Das große Schweigen der Gutmenschen

Michael Kyrath, Vater einer jungen Frau, die zusammen mit ihrem Freund sinnlos von einem Migranten ermordet wurde, und der sich danach mit anderen Opferfamilien vernetzt hatte, lud letzten Samstag zu einer »Trauerwache Deutschland« nach Frankfurt ein. Mehr als tausend Opferfamilien waren gekommen. Auch eingeladen waren Politiker und Medien. Nur sie kamen mehrheitlich nicht. Nicht einmal waren sie bereit, Grußworte zu schicken. Einzig der Chef der Polizeigewerkschaft, Manuel Ostermann, war da und hat gesprochen. Die neuen Medien haben durchaus berichtet, aber die »Mainstream«-Medien wohl nicht wirklich.

Tatsächlich wurde ein Team der ARD gesehen, aber im Nachhinein wurde kein ausgestrahlter Beitrag entdeckt. Böse Zungen behaupten, es sei nur anwesend gewesen, um potentielle Skandale und Eskalationen aufzunehmen. Ich weiß es nicht, aber es wäre nicht das erste Mal. Und da in der Tagesschau auch schon von Demonstrationen von ein paar hundert oder gar nur von ein paar Dutzend gezeigt wurden, wenn es sich bloß aus linker/grüner Sicht um die »richtigen« Opfergruppen handelte, kann es an der Größe nicht gelegen haben.

Eine wohlwollende Ausnahme war übrigens die Bild, an der ich sonst kein gutes Haar lasse. Sie hatte am Samstag gleich mehrere Artikel über dieses Treffen gebracht, auch die vom ÖR entlassene und dann von der Bild angestellte konservative Journalistin Julia Ruhs sprach vor der Menge.

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