AMLA-Ausforschungsbehörde
Der Focus ist zwar für mich nicht wirklich ein seriöses Blatt, aber gehört zur »Mainstream«-Presse und ist daher nicht unbedingt prädestiniert für Verschwörungstheorien. Deshalb horche ich dann schon mal auf, wenn im Focus dann doch etwas thematisiert wird, was sonst nur in den bösen neuen Medien und auf den noch böseren Social Media-Diensten diskutiert wird.
Hier geht es um die von der EU gegründeten »Anti-Money-Laundering Agency«, kurz AMLA. Ein wunderbar euphemistischer Titel, bei dem im ersten Augenblick doch niemand etwas dagegen haben könnte. Tatsächlich will aber die Behörde sich nicht (nur) auf die Machenschaften (tatsächliche oder vermuteten) krimineller Kreise beschränken, sondern hat uns alle im Visier. Und das könnte, so die Kritiker und auch der Artikel, nur der Anfang sein. Ein »Vermögensregister« für aller Bürger in der EU schwebt schon lange in den Köpfen der totalitären Eurokraten herum, welches am Ende auch die Enteignung (natürlich dann sicherlich auch schön euphemistisch ausgekleidet) führen könnte. Auch zur »Disziplinierung« von Systemfeinden der EU durch Kontensperrung könnte durch diese Behörde leichter gemacht werden.
Ich hatte letztes Jahr auch schon hier berichtet.