Zustand der Republik

Aus dem linken Irrenhaus: Einerseits plustert sich die SPD wieder auf, weil sich einer – diesmal ein eigener – mit einer (einzigen!) AfD-Stimme zum Zweiten Bürgermeister hat wählen lassen. Das ginge ja gar nicht, aus der Partei soll nun der werte Herr geschmissen werden. Dagegen wird eine linke Abgeordnete, Gründungsmitglied der vom Verfassungsschutz beobachteten »antikapitalistischen Linke«, zur Richterin am Landesverfassungsgerichts in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Da wird wirklich die Ziege zur Gärtnerin gemacht (habe ich jetzt richtig gegendert?!?). Dazu war eine Zweidrittel-Mehrheit notwendig, und die Stimmen kamen von den Regierungsparteien SPD und CDU! Sieht da irgendjemand hier in der DDR 2.0 darin ein Skandal? I wo. Nur ein paar rechte Postillen regen sich auf.

An einem anderen Ort der Republik wird der »Erfolg« der linksgrünen Gutmenschenpolitik in Sachen Migration und Integration sichtbar. In Duisburg Marxloh reklamieren die dort ansässigen Clans den Stadtteil für sich, wollen dort keine Deutschen sehen, schon gar keine Polizei oder Reporter. Wenn die doch auftauchen, gibt's was auf die Nase oder ein paar Eier um die Ohren. Und der lächerliche Innenminister Reul stellt sich als Reaktion darauf hin und erklärt, es gäbe in seinem Bundesland keine No-Go-Areas und man werde eine Null-Toleranz-Strategie fahren. Selten so schlecht gelacht.