Wie bestellt

Komisch, der Brand auf Moria kommt wie bestellt. Seit Tagen, wenn nicht Wochen, trommelt das links-grün versiffte Gutmenschentum dafür, die Moria-Migranten aufzunehmen, in der Aktion mit 13.000 Stühlen vor dem Reichstag gipfelnd. Da ist der Brand das Sahnehäubchen darauf. Man könnte fast auf die Idee kommen, die NGOs hätten da nachgeholfen, zumindest als geistige Brandstifter.

Die Systemmedien geben sich noch völlig ahnungslos, wie dieser Brand – an mehreren Stellen fast zur gleichen Zeit ausgebrochen – hat entstehen können. Alternative Medien sind da weiter. Keine Verschwörungstheorien, sondern ausländische, insbesonders griechische Medien als Quellen. Angeblich Migranten wegen einer drohenden Corona-Quarantäne. Was aber die Beteiligung der NGOs nicht grundsätzlich ausschließt.

Das Narrativ der deutschen NGOs und links-grünen Politiker bzw. Medien, die Verteilung der Flüchtlinge auf die EU-Staaten und insbesondere die Übernahme eines Großteils nach Deutschland sei alternativlos, ist auch nichts anderes als Propaganda. Laut alternativen Medien ist Griechenland kurz vor der Fertigstellung eines anderen Lagers auf Lesbos, außerdem sollte Griechenland, ggf. mit finanzieller und materieller Hilfe der EU, in der Lage sein, das Problem zu lösen. Zudem wäre eine Verteilung zum jetzigen Zeitpunkt ein fatales Signal der Erpreßbarkeit.

Nebenbei finde ich den Hashtag "#WirHabenPlatz" besonders widerwärtig und hypokritisch. Auf der einen Seite behauptet Links-Grün dieses, wobei Deutschland eins der am dichtesten besiedelten Länder ist (von den Stadtstaaten abgesehen), auf der anderen Seite beschweren sie sich – auch mit gewalttätigen Demonstrationen wie in Leipzig-Connewitz –, daß Wohnraum knapp und teuer sei. Natürlich sind die Millionen Migranten, die nach Deutschland gekommen sind, auch ein erheblicher Grund für die Wohnraumsituation, und jeder weitere verschärft das Problem zwar nicht kurzfristig (weil sie vorerst in mittlerweile teilweise leeren Auffanglagern untergebracht würden), sehr wohl aber mittelfristig, da sie ja nach Wunsch von Links-Grün ewig bleiben sollen. Auch daß jeder weiterer Bürger in Deutschland seinen negativen ökologischen Fußabdruck (angefangen von den Gebäuden, der notwenigen Intensivierung der Landwirtschaft bis hin zum allgemeinen Ressourcenverbrauch) hinterläßt, stört die ach sonst so auf Umweltschutz bedachten Gutmenschen plötzlich überhaupt nicht mehr. Von den Kosten, die die arbeitende, mit der Gruppe der Gutmenschen sich nur teilweise überlappende Bevölkerung zu tragen hat, und allen anderen Begleiterscheinungen (Kriminalität, Islamisierung, Verdrängung der autochthonen Bevölkerung usw.) mal ganz abgesehen.